Šetinov rovt - Mittagskogel (čez Kurjeke)
Ausgangspunkt: Šetinov rovt (1184 m)
| Breite/Länge: | 46,47800°N 13,94080°E |
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Wegname: čez Kurjeke
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 959 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1150 m
Karte: Julijske Alpe - vzhodni del. 1 : 50.000;
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen, Lampe
Aufrufe: 11.633
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Gorenjska-Autobahn nehmen wir die Ausfahrt Jesenice-West und folgen der Straße weiter in Richtung Kranjska Gora. Bald bemerken wir Schilder nach Dovje, die uns rechts auf eine ansteigende Straße weisen, auf der wir schnell in den oberen Teil des Dorfes hochfahren. Durch das Dorf folgen wir der Straße in Richtung Kepa und Dovška Baba, dann gelangen wir zu einer etwas größeren Kreuzung, wo wir scharf links in Richtung Kepa weiterfahren. Wir fahren eine geraume Weile auf einer gut gepflegten Forststraße, dann erreichen wir die nächste Kreuzung. Dort biegen wir links ab und fahren weiter nach Brinje, wo am linken Knick von der Straße rechts ein steiler Traktorweg abzweigt. Auf ihm gelangen wir zur Lichtung namens Šetinov rovt (auf der Karte mit Höhenpunkt 1184 m gekennzeichnet).
Beschreibung der Route:
Auf dem Šetinov rovt stehen zwei Blockhütten. Auf einer ist ein Schild mit der Aufschrift Vrse (1212 m). Über die Lichtung gehen wir geradeaus in den Wald, wo wir auf einen getretenen Steig treffen und ihn über das Sattel Šija 1 (1349 m) über die nordöstlichen Hänge der Planica gehen, von wo wir in einem Bogen zum Sattel Šija 2 (1362 m) absteigen. Von dort folgen wir dem Grat zu den felsigen Kurjeken (auf der Karte mit Höhenpunkt 1666 m bezeichnet). Die Kurjeki sind ein felsig-latschenbewachsener Grat mit mehreren undeutlichen Gipfeln, dicht mit Latschen bedeckt, der sich nach Süden vom Gubno senkt. Der Pfad ist teilweise mit dichten Latschenfeldern zugewachsen, bleibt aber erkennbar und ist zu Beginn auch steil. Auf dem Grat der Kurjeki wird er eben und führt nahezu horizontal zu den Plevelniken. Mehrmals unterbrechen ihn enge, zerbröckelte Rinnen, die gefährlich zum Ausrutschen sind. Eine davon queren wir über eine alte Holzbrücke. Dann steigen wir einen steilen, schroffen und grasbewachsenen Hang zum quer verlaufenden markierten Weg unter den Plevelniken hinauf, der vom Erjavčev rovt kommt. Der erwähnte Steig schlängelt sich über die steilen südlichen Hänge der Plevelniki zum Grat vor dem Gubno, den wir ebenfalls am Südhang umgehen. Bald erreichen wir eine zerbrochene Scharte, die wir mit Hilfe von Stahlseilen und Haken sicher übersteigen. Wir setzen den Weg auf einem mehr oder weniger schmalen, aber aussichtsreichen Grat in Richtung der schlanken Dovška Mali Kepa fort. Der Steig umgeht sie auf der abfallenden Südseite, nämlich auf einer exponierten Polle, die teilweise auch mit Stahlseil gesichert ist. Von dort weitet sich der Grat wieder. Bald stößt von rechts ein Steig zu, der von der Bertahütte kommt. Von dort bis zum Gipfel, auf dem ein großes Kreuz steht, wartet nur noch ein kurzer Aufstieg über eine breite grasbewachsene Flanke. Ein zweites Kreuz steht auf österreichischer Seite knapp 50 Meter tiefer.

Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
Fotos:
Diskussion zur Tour Šetinov rovt - Mittagskogel (čez Kurjeke)
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| gasperv19. 11. 2012 |
Weg am Samstag begangen. Richtige Tour für die Herbstzeit. Außer ein paar kleinen Flecken gegen den Gipfel kein Schnee.
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| Bor vidic4. 08. 2026 19:50:58 |
Der Weg ist gut gepflegt und schön, mit Hilfe der Karte findet man ihn. Wir haben aber an der Stelle, wo viele umgestürzte Bäume kurz vor Kurjeke waren, als die Wand erscheint, den Weg verfehlt. Nicht auf die Wand klettern, weil der Weg auf der linken Seite ist. Unter der Wand.
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| grega_p18. 08. 2026 17:49:36 |
Danke für diesen Hinweis, er kam gerade recht. Die Fortsetzung auf der linken Seite vor den umgestürzten Bäumen ist nicht sehr gut zu erkennen. Ansonsten ist der Weg nach dem letzten Starkregen etwas 'ausgewaschen' und an einer Stelle bei Kurjeke ist größere Vorsicht geboten, da etwas Sand weggespült wurde. Aber es geht.
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| grega_p18. 08. 2026 18:30:18 |
Noch zwei Details, ich schreibe sie einfach auf, weil ich nirgends eine passende Wegbeschreibung gesehen habe: - wenn ihr von Erjavčev rovt kommt, nach dem Stanič-Sattel, auf dem Weg zu Šija 2, muss man auf dem Geröll etwa 20m hinauf und dann links. Der Weg ist nicht gut sichtbar. - wenn ihr euch für den Umweg nach Gubno über den Jagdweg unter Vratci entscheidet (Abzweig bei 1750m, gut sichtbar), ist das Überqueren der 2 Gräben eine ziemliche Herausforderung. Die erste überquert man, indem man in die Graben hinabsteigt, hinaufgeht und rechts in einen seitlichen Ausläufer. Nach dem eigenständigen Klettern geht man etwas unter dem Gipfel rechts, wo man einen gerodeten Einschnitt und die Fortsetzung des Weges sieht. Den zweiten Graben habe ich nicht überquert, weil nicht klar war wo (alles ist umgestürzt), und bin einfach über die Wiesen und gute 100 Höhenmeter bis zum markierten Weg gestiegen.
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