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Gebirge / Karawanken / Mittagskogel / Spodnje Rute / Untergreuth - Mittagskogel (am nordöstlichen Grat)

Spodnje Rute / Untergreuth - Mittagskogel (am nordöstlichen Grat)

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Ausgangspunkt: Spodnje Rute / Untergreuth (650 m)
Wegname: am nordöstlichen Grat
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: sehr schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1493 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1550 m
Karte: Julijske Alpe - vzhodni del. 1 : 50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Autor: klm
Aufrufe: 15.335
 2 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 0
Anzahl der Kommentare: 7
Zugang zum Ausgangspunkt:
Man fährt durch den Karawankentunnel und dann auf der Landesstraße Richtung Finkenstein / Bekštajn. Etwa 100 m vor Latschach / Loče, 639 m, biegt man links in eine Ortsstraße ein, die nach Ratenče führt, von der links eine Nebenstraße nach Untergreuth abzweigt.
Beschreibung der Route:
Aus Spodnje Rute weist uns ein Schild mit den Nummern 681 und 680 nach Südwesten, vorbei an der Gaststätte Martinihof (auf slowenischen Karten mit slowenischem Namen Hoja bezeichnet) und von dort auf Weg Nr. 681 vorbei am Anwesen Kobvar auf einen steilen bewaldeten Hügel, von dem wir in die Rinne des Baches Borovnica absteigen. Hier stoßen wir rechts auf die Forststraße zur Hütte, die jedoch mit einer Schranke für den Verkehr gesperrt ist. Dieser Bereich heißt Iljčev rut. Von hier können wir entweder Straße oder Pfad nehmen, der ab hier mit Nr. 680 (auch KWW – Nr. 603) markiert ist. Bis zur Hütte verläuft er auf der Straße, etwas links parallel dazu ein Pfad. Dieser umgeht zahlreiche Straßenschlingen und ist wesentlich angenehmer sowie kürzer. Nach 2 Std. erreichen wir die Bertahütte / Bertina koča, 1527 m, in unmittelbarer Nähe steht die Mittagskogelhütte / Koča pod Kepo.
Von der Hütte steigen wir zum Sattel Borovščica ab. Dort verlassen wir den markierten Weg und biegen rechts in einen unmarkierten Steig ein, auf dem wir ziemlich steil durch den Wald zum schmalen Gratfelsenriemen emporsteigen. Dieser ist anfangs recht exponiert (Stelle II. Schwierigkeitsgrad), drei Haken bieten aber Sicherung. Nach dem Schlüsselabschnitt wird es kurz flacher, Schwierigkeiten sind vorerst beendet. Wir setzen den Aufstieg auf dem Pfadchen fort, das sich durch das Latschen windet, durch das wir rasch durchkommen, dann folgt steiler Anstieg über schrotiges Geröll, bis wir in steinerneres Gelände gelangen. Der Fels ist mehr oder weniger fest und stark zerklüftet, rote Pfeile und rote Punkte helfen bei der einfachsten Passage. Schnell erreichen wir den Vorgipfel mit dem zweiten Kreuz. Von dort zum Hauptgipfel auf einem gut sichtbaren Pfadchen links am Grat (auf der Karte Julijske Alpe - östlicher Teil ist der Weg als markiert verzeichnet, obwohl er als unmarkiert gilt, trotz der genannten Markierungen, die das Suchen erleichtern. Der Fehler ist in der Sidarta-Karte Julijske Alpe korrigiert, wo er richtig als unmarkiert steht).
Routenkarate - Mittagskogel
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Fotos:
Diskussion zur Tour Spodnje Rute / Untergreuth - Mittagskogel (am nordöstlichen Grat)
Matjaz_6515. 08. 2013
natürlich geht es um den nordöstlichen Grat bzw. die Rinne mežikanje

noch ein paar meiner Fotos nasmeh
klm17. 07. 2014
So ist es. Ich hoffe, der Administrator korrigiert den Titel.
Behemot26. 07. 2015
Diese Woche habe ich den SV-Grat solo geklettert. Am schwierigsten Stelle (2 kurze Seillängen) gibt es jetzt schon 9 Haken, davon 3 Bohrhaken an den Standplätzen und 6 normale Haken. Hakenlagen. Am Beginn der steilen Wand normaler Haken, dann im steilsten Teil direkt über dem schwierigsten Quertritt links normaler Haken und 2 m höher auf der Police Bohrhaken (mögliche Sicherungsstelle). Folgt Querung rechtsseits am Plättchen vorbei, wo ein Ring eingeschlagen ist. In der Scharte 5 m hinter dem Plättchen wieder eingerichtete Sicherungsstelle aus zwei Bohrhaken. Folgt 15 m Querung links (3 normale Haken) und die wesentlichen Schwierigkeiten sind vorbei. In der Route selbst im oberen Drittel habe ich noch einen normalen Haken gefunden.
Behemot28. 10. 2019
Ich möchte noch etwas zur Schwierigkeit betonen. Der SV-Grat der Kepa gehört eher zur Kategorie leichterer Alpinkletter als zu sehr anspruchsvoller unmarkierter Wege. Der oben beschriebene schwierigste Punkt im Grat trägt nämlich in der Alpinliteratur die UIAA-Bewertung II+, da es für Unerfahrene kein kleiner Husten ist, eine offene Wand ohne Seilsicherung zu klettern.
dprapr6. 08. 2022 16:05:19
Definitiv II+ dort.
Der Quergang nach links ist aber auch nicht für jeden ohne Sicherung.
banGore21. 10. 2024 10:16:12
Auf der Wegkarte ist der Klettersteig Schwierigkeit II nach UIAA-Skala ("hier beginnt das Klettern") mit roten Punkten markiert. Der übliche Rückweg ist mit einer Linie gekennzeichnet. Die Wegbeschreibung gilt für den Klettersteig.

Der Waldweg ist nicht markiert, aber ausreichend begangen, dass die Orientierung keine Probleme bereitet. Der Felsenweg ist überall ausgezeichnet mit roten Punkten und Pfeilen markiert.

Keine Haken mehr da, keinen einzigen. Ich habe einige Hakenlöcher bemerkt, aber die Haken waren bis zum Fels abgeschnitten. Der Fels selbst ist meist gut, an wenigen Stellen bröckelig.

Für Gewöhnte ans Klettern ohne Sicherung und Liebhaber des "Gehens" mit Händen zum Gleichgewicht ist der Weg wegen des ausreichend guten Felsens ein echtes Vergnügen. Anderen rate ich ab, da er stellenweise fast senkrecht ist und grundlegende Kletterkenntnisse, großes Vertrauen ins Schuhwerk, Fuß- und Handstellungen sowie ruhige Nerven an der exponierten Wand mit begrenztem Tritten erfordert.
garmont1. 06. 2026 11:22:10
Man könnte kaum von einem unmarkierten Steig sprechen, denn hier gibt es so viele Markierungen, wie ich sie bei uns auf markierten Wegen noch nie gesehen habe.Augenrollenverwirrt
Die Straße bis zum Parkplatz unter der Hütte, der sonst mit dem Auto erreichbar ist, ist in sehr schlechtem Zustand.grimmiger Autos mit niedriger Bodenfreiheit werden es schwer haben.
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