Parkirišče Alpspitzbahn - Alpspitze (Ostgrat)
Ausgangspunkt: Parkirišče Alpspitzbahn (760 m)
| Breite/Länge: | 47,47154°N 11,06208°E |
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Wegname: Ostgrat
Gehzeit: 6 h 15 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1868 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1910 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen, Lampe
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawanken-Tunnel fahren wir nach Österreich, dann fahren wir weiter Richtung Spittal und weiter nach Lienz (kurz hinter Spittal endet die Autobahn). Weiter fahren wir auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal, das uns nach Italien bringt. Die Straße führt weiter vorbei an Dobbiaco / Toblach und Brunico / Bruneck. Wir fahren weiter auf der Hauptstraße und schließen uns dann der Autobahn nach Österreich an (Richtung Brenner, Innsbruck). In Innsbruck fahren wir weiter auf der Autobahn, die westlich entlang der Inn verläuft (am Autobahnkreuz Richtung Garmisch). Die Autobahn verlassen wir bald an der Ausfahrt Garmisch. Die Straße beginnt dann anzusteigen zum Pass Scharnitz, wo die Grenze zwischen Österreich und Deutschland ist. Vom Pass fahren wir auf die deutsche Seite hinunter und folgen den Schildern nach Garmisch-Partenkirchen. Wenn wir durch den genannten Ort fahren, folgen wir den Schildern nach Österreich und Ort Ehrwald. Kurz vor dem Ende des Ortes Garmisch-Partenkirchen biegen wir links ab, wo die Schilder »Alpspitze« uns weisen. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz bei der Talstation der Bahnen Alpspitzbahn und Kreuzeckbahn.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir zur Talstation der Alpspitzbahn und queren zuerst die Bahngleise, dann begeben wir uns auf die Schotterstraße, die zwischen den beiden Bahnen verläuft. Zu Beginn führt der Schotterweg an einigen Häusern vorbei, am Weg bemerken wir auch Schilder, die den Weg zur Hütte Kreuzeck markieren. Die Straße biegt dann links ab und steigt steil durch den Wald an. Weiter verläuft die Straße gelegentlich auf einer Skipiste, von der sich der Blick zum Ort Garmisch-Partenkirchen öffnet, dann wieder durch den Wald.
Später bringt uns der Weg zu einer breiteren Schotterstraße, auf der wir rechts weitergehen und den Markierungen »Kreuzeck« folgen. Der breiten, flachen Straße folgen wir nur kurz, da die Schilder uns bald links auf eine steilere Straße neben der Skipiste weisen. Hier führt der Weg am künstlichen See Speichersee vorbei und schließt später wieder an die breitere Straße an. Wir gehen eine Weile wieder auf der genannten Straße, dann weisen die Markierungen für Kreuzeck rechts auf einen Wanderweg.
Hier steigen wir dann in Serpentinen durch den Wald auf, bald kommen wir wieder aus dem Wald heraus und öffnet sich auch der Blick zum Gipfel Zugspitze. Es folgt ein kurzer Anstieg neben der Skipiste und der Weg bringt uns zur privaten Hütte Trögelhütte.
Bei der Hütte gehen wir rechts auf einer schmalen Schotterstraße weiter, die wir nach kurzem Anstieg verlassen und auf dem Wanderweg fortfahren. Weiter steigen wir durch den Wald auf und am Weg bemerken wir auch Tafeln mit verschiedenen Versen. Höher bringt uns der Weg zur Alm Kreuzalm, wo wir wieder auf die Schotterstraße stoßen. Auf der Alm, wo sich ein schöner Blick zum Gipfel Alpspitze öffnet, gehen wir rechts auf der Schotterstraße weiter, auf der wir bald zur Hütte Kreuzeckhaus kommen, wo auch die Bergstation der Kreuzeckbahn ist.
Am Abzweig, der sich etwas unter der Hütte befindet, gehen wir dann links zur Alm Hochalm. Der Weg vom Abzweig führt leicht absteigend an einem Aussichtspunkt vorbei, bei dem auch verschiedene Tafeln stehen. Hier stößt zuerst links der Wanderweg von den Schanzen im Ort Garmisch-Partenkirchen dazu und dann rechts der Weg vom Ort Hammersbach. Wir fahren auf der Schotterstraße fort, die uns bald zu einem weiteren Abzweig bringt.
Am Abzweig gehen wir links auf der flachen Straße zur Alm Hochalm, rechts bergauf führt ein etwas längerer Weg über den Gipfel Längenfelder ebenfalls zur Alm Hochalm. Vom Abzweig verläuft die Straße südwärts und links stößt der Weg Bernadeinsteig von der Hütte Stuibenhütte dazu. Die Straße steigt noch leicht an und bringt uns zur Hütte auf der Alm Hochalm.
Am Wegekreuz auf der Alm gehen wir leicht links auf der Straße den Markierungen »Osterfelderkopf« folgend weiter, rechts führt die Straße zur Bahn Längenfelder und ein etwas steilerer Wanderweg zum Gipfel Osterfelderkopf, wo auch die Bergstation der Gondelbahn Alpspitzbahn ist. Vom Kreuz beginnt die Straße etwas steiler südwärts anzusteigen und führt an der kleinen Hütte Bergwachthütte vorbei. Weiter wird die Straße flacher und bald öffnet sich der Blick auf die senkrechte Nordwand des Gipfels Bernadeinkopf, auf der auch ein extrem schwieriger gesicherter Weg verläuft (Schwierigkeit D/E). Die flache Straße bringt uns dann zu einem markierten Abzweig. Zuerst stößt links der Weg aus dem Reintal und der Hütte Bockhütte dazu, kurz danach kommen wir zu einem weiteren Abzweig. Hier zweigt links der Weg Schöngänge zum Gipfel Alpspitze ab sowie der bereits genannte extrem schwierige gesicherte Kletterweg auf Bernadeinkopf. Am Abzweig gehen wir leicht rechts auf der Schotterstraße weiter, die neben der Skipiste verläuft. Hier haben wir vom Weg einen sehr schönen Blick auf die Nordwände der Gipfel Bernadeinkopf und Alpspitze, am Weg stehen auch zahlreiche Tafeln, die die Umgebung auf interessante Weise beschreiben. Später biegt die Straße rechts ab und führt durch eine kleine Scharte, von der sich der Blick zum Gipfel Osterfelderkopf öffnet.
Weiter biegt der Weg leicht links ab und steigt dann auf grasigen Hängen zum Gipfel an. Höher stößt ein steilerer Weg von der Alm Hochalm dazu und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg zum Gipfel Osterfelderkopf, bei dem auch das Restaurant Alpspitz und die Bergstationen der Bahnen Alpspitzbahn und Hochalmbahn sind.
Vom Restaurant Alpspitze gehen wir links auf einem flachen und breiten Weg weiter, der die Hänge südwärts quert. Unser Weg quert dann den Zaun und quert kurz noch die Hänge südwärts, dann bringt er uns zu einem markierten Abzweig.
Am Abzweig gehen wir links weiter, rechts führt der Weg über die Scharte Rinderscharte ins Höllental. Vom Abzweig folgt zuerst ein kurzer Anstieg mit Hilfe einiger Drahtseile, dann bringt uns ein weniger steiler Weg unter die Wände des Gipfels Alpspitze, wo ein weiterer Abzweig ist.
Rechts führt der gesicherte Weg Alpspitz Ferrata zum Gipfel Alpspitze, wir gehen links auf dem Weg namens Nordwandsteig weiter. Der noch relativ flache Weg bringt uns dann in den Stollen. Der Stollen, der nicht zu lang ist, erleichtert das Queren der steilen Hänge. Durch den Stollen geht es mit Lampe leichter, die aber nicht zwingend nötig ist, da der Stollen relativ kurz ist. Wenn wir aus dem Stollen herauskommen, quert der Weg noch eine Weile steile Hänge ostwärts und ist meist mit Drahtseil gesichert. Solcher Weg bringt uns dann auf flachere Hänge auf der Ostseite des Gipfels Alpspitze, wo auch ein Abzweig ist.
Geradeaus führt der Weg zum Weg Schöngänge und zum Gipfel Bernadeinkopf, zu dem es nur ca. 15 Minuten sind. Wir gehen rechts bergauf und steigen steil über eine Leiter auf. Es folgt ein kurzes Queren am Drahtseil, dann bringt uns der Weg auf flachere Schuttfelder. Dem steilen Teil des Weges über die Leiter können wir uns ausweichen, indem wir schon vor der Leiter auf die Schuttfelder gehen. Dies ist nur empfehlenswert, wenn auf den Schuttfeldern keine Schneefelder mehr sind.
Auf dem Schuttfeld mit markiertem Abzweig gehen wir südwärts den Markierungen »Alpspitze über Ostgrat« folgend weiter, rechts führt der Weg »Ostflanke« ebenfalls zum Gipfel Alpspitze.
Vom Abzweig steigen wir noch leicht über Schutt auf und kommen bald zum Ostgrat. Hier gehen wir rechts weiter und steigen dann auf dem breiten und aussichtsreichen Grat auf. Später wird der Grat etwas schmaler und steiler, Hilfsmittel sind uns behilflich. Höher wird der Grat wieder weniger anspruchsvoll, aber wegen des vielen Schotters auf dem Weg ist Vorsicht geboten. Auf dem immer aussichtsreicheren Weg erreichen wir bald den Gipfel.

Entlang der Route: Speichersee (1230m), Trögelhütte (1436m), Kreuzeckhaus (1652m), Hochalm (1705m), Osterfelderkopf (2033m)
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Diskussion zur Tour Parkirišče Alpspitzbahn - Alpspitze (Ostgrat)
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| VanSims10. 10. 2013 |
Leichtester Aufstieg auf den Alpspitz! Abgesehen von einigen leichteren Leitern (die auf Bild 112 ist vielleicht die schwierigste) und einem etwas steileren Aufstieg entlang des Seils und dann noch ein paar Seile am Grat, ist es normales Wandern, wo es exponiert ist, ist es mit Seil gesichert. Erwarten Sie Gegenverkehr, da es als Abstiegsweg für diejenigen dient, die über die Alpspitz Ferrata hochsteigen. Beim Abstieg auf diesem Weg muss man im oberen Schotterbereich und an einigen exponierten Stellen tiefer am Grat aufpassen. Wer einen etwas schwierigeren Aufstieg möchte, geht über Schönegänge (A/B I-), die sich oberhalb der Querung bzw. kurz nach der Leiter auf Bild 112 dem Weg anschließt. Die Alpspitz Ferrata selbst ist nicht übermäßig schwer (max. B vielleicht einmal oder zweimal) und nach dem anfänglich interessanten Teil bis zum Gipfelbuch in der Scharte wird es schon etwas langweilig.  Zum Alpspitze-Restaurant kann man mit der Seilbahn kommen und Zeit sparen, über den beschriebenen Weg kann man nach dem Gipfelbesuch zum Parkplatz absteigen.
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