Ausgangspunkt: Passo di Giau (2233 m)
| Breite/Länge: | 46,4825°N 12,0538°E |
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Gehzeit: 1 h 55 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 416 m
Höhenunterschied entlang der Route: 600 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Cortina d'Ampezzo (bis hierher möglich über Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž/Tarvisio und dann auf der Autobahn Richtung Udine bis Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße Richtung Ort Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße senkt sich dann und führt uns zu einer Kreuzung, wo wir links (auch rechts möglich) Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren. An allen folgenden Kreuzungen halten wir uns an die Schilder nach Cortina d'Ampezzo. Oder von der Primorska-Seite, wo wir auf der Autobahn Richtung Trst/Trieste fahren. Weiter auf der italienischen Autobahn Richtung Padua, aber nur bis zur Autobahnkreuzung, wo wir Richtung Veneto und Belluno fahren. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn, und an den nächsten Kreuzungen fahren wir Richtung Cortina d'Ampezzo und folgen dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zur Kreuzung in ca. 1400 m Höhe. An der Kreuzung fahren wir links Richtung alpiner Pass Passo di Giau und Marmolada. Wir parken auf dem großen Parkplatz auf dem genannten alpinen Pass.
Beschreibung der Route:
Vom Pass setzen wir den Weg auf einem breiten Pfad vorbei am Rifugio Passo Giau fort. Nach kurzem Anstieg auf breitem Pfad gelangen wir zu einer Wegkreuzung, wo rechts der Weg 443 abzweigt. Wir setzen den breiten Pfad bergauf fort, dann wird der Pfad schmaler und biegt leicht links auf die Westseite des Berges Ragusela ab. Hier beginnt der Pfad abwärts zu führen und quert Schrofen nach Norden. Später steigt der Pfad auf einem ziemlich steilen und auch leicht bröckeligen Hang an, der uns zu grasigen Hängen bringt. Von den grasigen Hängen schließen wir uns bald dem breiten Pfad von der Hütte Rifugio Fedare (2000 m) an und folgt ein kurzer Anstieg zur Hütte Averau.
Von der Hütte gehen wir geradeaus vorbei an der Hütte auf der Bergstraße weiter. Bereits nach wenigen Metern weist die Beschriftung »Ferrata Averau« uns links bergan. Der Pfad überquert zunächst Schrofen auf der Ostseite des Berges und biegt bald links ab, wo wir in den Kletterteil des Pfades eintreten. Zu Beginn des Kletterabschnitts steigen wir steil entlang des Stahlseils über eine steile Wand auf, dann erreichen wir eine Weggabelung. Der linke etwas einfachere Pfad steigt senkrecht auf Haltepunkten durch einen Schacht auf. Der rechte Pfad steigt ebenfalls fast senkrecht auf, nur dass auf dem Pfad keine Haltepunkte sind. Beachten Sie, dass der linke Pfad oft feucht ist und Schnee etwas länger liegen bleibt. Nach einem kurzen steilen Stück vereinen sich beide Pfade wieder und folgt eine Querung mit Hilfe des Stahlseils rechts. Der Kletterteil endet rasch und wir gelangen bald auf die weniger steilen Gipfelhänge des Berges. Im letzten Abschnitt ist der Pfad nicht mehr anspruchsvoll und wir erreichen bald den sehr aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Rifugio Averau (2413m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Passo di Giau - Averau
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| StyLa16. 08. 2016 |
Sonntag, 14.8.2016, haben mein Partner und ich diese Tour gemacht. Obwohl wir viel wandern, sind wir eher Anfänger bei Klettersteigen (bisher in Slo Gradiška Tura und Mala Mojstrovka), daher haben wir sie gerade deswegen gewählt, weil sie als eine der leichteren in den Dolomiten gilt. Ich habe persönlich Probleme mit Exposition und Luftigkeit von Wegen, daher hatte ich davor am meisten Angst. Bis zum Einstieg in den Kletterteil ist der Weg ein schöner Spaziergang vom Passo di Giau vorbei am Rifugio Averau. Der Kletterteil selbst ist kurz, nicht besonders exponiert oder luftig. Nur an zwei Stellen wirkte er technisch anspruchsvoller (ganz am Anfang und in der Mitte - diesen Teil kann man links über eine Rinne umgehen, wenn nicht zu voll). An diesen Stellen sind die Griffe seltener und kleiner, man muss die Hände richtig einsetzen, sonst ist es angenehm oder nichts Besonderes. Nach dem Ende des Kletterteils folgt nur noch Schutt, ein ziemlich steiler aber unexponierter Weg zum Gipfel, von dem man wirklich tolle Ausblicke auf die umliegenden Gipfel hat. Zurück muss man denselben Weg, aber bergab kam er mir etwas leichter vor als bergauf, auch an den schwierigeren Stellen. Am unangenehmsten und gefährlichsten fand ich die große Menge im Kletterteil, da wir so etwas noch nie erlebt haben. Zwar waren wir sonntags vor dem Feiertag und nicht am frühesten dort, aber leider mussten wir am Einstieg in die Wand ca. 20-30 Min. in der Schlange warten, und auch in der Wand warten, sowohl hoch als auch runter. Trotzdem ist die Tour wirklich schön und angenehm und ich glaube, dass man der Menge mit besserer Tageswahl und richtig frühem Start weitgehend ausweichen kann.
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