Rifugio Dibona - Tofana di Mezzo (Via Ferrata Formenton)
Ausgangspunkt: Rifugio Dibona (2083 m)
| Breite/Länge: | 46,5326°N 12,0703°E |
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Wegname: Via Ferrata Formenton
Gehzeit: 6 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: B/C
Höhenunterschied: 1161 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1470 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Vidma / Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße Richtung Dorf Ampezzo und Bergübergang Passo della Mauria. Die Straße führt dann abwärts zu einer Kreuzung, wo wir links (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Schildern zum alpinen Übergang Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zur Stelle, wo rechts die Straße zum Rifugio Dibona abzweigt (Abzweig in ca. 1700 m Höhe). Zuerst führt die asphaltierte Straße höher zu einer Kreuzung, wo wir auf der linken unteren Straße weiterfahren (rechts Rifugio Duca d'Aosta) und sie bis zum Parkplatz vor der Hütte Dibona folgen.
Von Primorska: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venezia und fahren rechts auf der Autobahn Richtung Pordenone weiter. Am nächsten Autobahnkreuz bei Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. Bei Belluno endet die Autobahn und an den folgenden Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Weiter folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz bei der Hütte Dibona gehen wir rechts weiter auf Weg 421. Der Weg quert zunächst Schutt und beginnt leicht anzusteigen. Der Weg führt hier nach Osten und bringt uns bald zu einer etwas breiteren Geröllrinne. An der Rinne biegt der Weg links ab und steigt steiler neben der Rinne an. Wegen des rutschigen Sands ist hier auch etwas Vorsicht geboten. Danach quert der Weg die Rinne und steigt weiter ziemlich steil an.
Später zweigt rechts unauffällig ein direkter Weg zur Hütte Rifugio Duca d'Aosta ab, kurz danach mündet von links der gesicherte Weg Via ferrata Astaldi ein. Vom Abzweig steigt der Weg noch eine Weile durch Latschen und bringt uns bald zur Hütte Rifugio Pomedes.
Bei der Hütte gehen wir nach Norden weiter den Markierungen »Sentiero Attrezzato Giuseppe Olivieri« folgend und steigen zunächst leicht ab, dann queren wir Schutt oberhalb der Skipiste. Der Weg bringt uns dann unter die Wände auf der Ostseite des Gipfels Punta Anna und steigt mehrmals mit Stahlseil gesichert an. Weiter steigt der Weg quer über etwas steilere Hänge und quert auch einige exponierte Rinnen.
Später wird der Weg etwas anspruchsvoller und steigt über eine senkrechte Leiter und dann mehrmals steil mit Stahlseil gesichert an. Danach biegt der Weg etwas nach links und steigt dann auf einem weniger steilen Hang an. Vom Weg haben wir die ganze Zeit einen sehr schönen Ausblick vor allem auf die Gipfel über Cortina d'Ampezzo, im Süden öffnen sich auch Ausblicke Richtung Monte Pelmo und Civetta. Es folgt wieder ein etwas steilerer Abschnitt des Weges, wo uns wieder Leiter und einige Seile helfen. Danach wird der Weg weniger anspruchsvoll und bringt uns auf die Skipiste, von der sich der Blick zur Tofana di Mezzo öffnet.
Am markierten Abzweig gehen wir rechts abwärts zur Hütte Rifugio Ra Valles, links führt der Weg zu den Gipfeln Punta Anna und Tofana di Mezzo. Der Weg steigt in der Folge meist leicht ab und bringt uns zur Hütte Ra Valles, wo auch die Station der Gondel ist.
Von der Hütte gehen wir nach Norden weiter, steigen leicht ab, dann gehen wir links unter den Wänden der Gipfel Tofana di Mezzo und Tofana di Dentro weiter. Der Weg steigt dann eine Weile quer und führt bald in den Naturpark Parco Naturale delle Dolomiti d'Ampezzo. Danach führt der Weg eine Weile nach Norden und bringt uns zu einem markierten Abzweig.
Rechts führt der Weg abwärts durch das Tal Canalon de Ra Ola, wir gehen leicht links weiter und steigen auf dem Schutt unter den Wänden des Gipfels Tofana di Dentro auf. Der Weg auf dem Schutt bringt uns zu militärischen Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg. Hier gehen wir leicht rechts weiter und der Weg bringt uns durch ein Fenster auf steilere Hänge. Der Weg biegt dann etwas nach links und steigt meist in steilen Serpentinen auf dem steilen Hang aufwärts. Der Hang ist hier ziemlich steil und gelegentlich hilft auch ein Stahlseil. Der Weg biegt dann nach rechts und es folgt eine etwas exponierte Querung, die uns zur Scharte auf der Südseite des Gipfels Cima Formenton bringt.
An der Scharte, wo sich der Blick nach Westen öffnet, gehen wir links weiter und steigen dann am Hang entlang dem Grat auf. An einigen Stellen hilft auch ein Stahlseil, dann biegt der Weg etwas nach links und bringt uns nach der Querung zum Bivacco Baracca degli Alpini.
Vom Bivacco bringt uns der Weg nach kurzer Querung bald auf den Grat, auf dem wir dann eine Weile aufsteigen. Weiter bringt uns der Weg vom Grat auf den Schutt auf der Ostseite des Gipfels Tofana di Dentro. Zuerst queren wir im Aufstieg Schutt nach Süden, dann biegt der Weg nach rechts und es folgt der Aufstieg auf relativ steilem Schutt bis zum sehr aussichtsreichen Gipfel Tofana di Dentro.
Vom Gipfel gehen wir nach Süden weiter und beginnen ziemlich steil mit Hilfe von Stahlseilen abzusteigen. Am Weg bemerken wir hier auch einige militärische Ruinen und Stollen aus dem Ersten Weltkrieg. Der Weg verläuft weiter auf der linken Seite des Grats und steigt weiter ab. Später bringt uns der Weg auf einen Grat, von dem sich wieder der Blick zur Tofana di Rozes und Marmolada öffnet. Es folgt ein kurzer Abstieg auf exponiertem aber gut gesichertem Grat zur Scharte Forcella Tofana, die zwischen Tofana di Dentro und Tofana di Mezzo liegt.
Von der Scharte steigt der Weg wieder an und verläuft auf der rechten (westlichen) Seite des Grats. Der Weg ist hier ziemlich steil und meistens hilft ein Stahlseil. Wegen des Schotters auf dem Weg ist auch mehr Vorsicht nötig. Später stoßen wir auf den breiten Weg der Gondel und bis zum Gipfel folgt nur noch ein kurzer leichter Aufstieg.
Der Abstieg ist relativ lang, aber wir können ihn erheblich verkürzen mit Hilfe der Gondel. Erste Option ist mit der Gondel zur Hütte Ra Valles (August 2012 – 6€) und dann auf dem Aufstiegsweg vorbei der Hütte Pomedes zurück zum Ausgangspunkt. Zweite Option ist mit der Gondel zur Hütte Col Druscie, dann zu Fuß ab zum Restaurant Pietofana und dann mit der Sessellift zur Hütte Pomedes, von der wir zurück zum Ausgangspunkt absteigen. Falls wir nicht ans Ausgangspunkt gebunden sind, können wir mit der Gondel bis nach Cortina d'Ampezzo fahren.

Entlang der Route: Rifugio Pomedes (2203m), Rifugio Ra Valles (2470m), Bivak Baracca degli Alpini (2922m), Tofana di Dentro (3238m), Forcella Tofana (3084m)
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Diskussion zur Tour Rifugio Dibona - Tofana di Mezzo (Via Ferrata Formenton)
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| nezica24. 07. 2013 |
War jemand kürzlich dort? Wie ist der Zustand?
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| pohodnik3336. 09. 2023 20:34:56 |
Der Weg von Norden her, Aufstieg rechtsseitig bis Tofane di Dentro ist offiziell gesperrt. In der Praxis aber kein Problem, diese Tour für einen erfahrenen Bergsteiger zu machen. Ein Abschnitt ist ungesichert, exponiert, etwas weggespült, aber man kommt ziemlich sicher durch. Von der nördlichen Tofane di Dentro zur südlichen zentralen Tofana di Mezzo ist die Via ferrata Lamon. Von Tofane di Dentro und Abstieg zur Scharte ist der schwierigste Teil B-C. Erinnert teilweise an den Weg über Mali Grintavec und Dolgi Hrbet in den KS-Alpen, aber schwer zu vergleichen, jede ist anders. Von der Scharte zur zentralen Tofana di Mezzo dient der Stahlseil mehr als Haltegriff, leichter, dort A-B. Lp,
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