Rifugio Pederü - Zehner Spitze (Weg 7)
Ausgangspunkt: Rifugio Pederü (1548 m)
| Breite/Länge: | 46,63867°N 12,0414°E |
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Wegname: Weg 7
Gehzeit: 5 h 35 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1480 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1590 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Von Kranjska Gora über das Korensko Sedlo nach Österreich, wo wir am ersten größeren Kreuzungspunkt links nach Podklošter / Arnoldstein und Trbiž / Tarvisio weiterfahren. Am Ende des Ortes Podklošter weisen Schilder nach Šmohor / Hermagor rechts auf eine Regionalstraße, auf der wir vorbei am genannten Ort bis zum Ende des Gailtals, genauer gesagt bis zum Ort Kötschach-Mauthen fahren, wo wir rechts nach Oberdrauburg abbiegen. Der Weg führt weiter über den Alpenpass Gailbergsattel (982 m), nach dem wir in den genannten Ort absteigen. Nach Überquerung der Brücke über die Drau fahren wir links nach Lienz weiter. Im Hauptverkehrskreis in Lienz fahren wir "links" in Richtung Sillian und Italien. Weiter kreuzen wir die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien und folgen der Hauptstraße vorbei an den Orten Dobbiaco / Toblach, Villabassa / Niederdorf, Monguelfo - Tesido / Welsberg - Taisten, Brunico / Bruneck. Nur wenig hinter dem zuletzt genannten Ort, an dem eine Umgehungsstraße vorbeiführt, biegen wir links in das Val Badia ab. Weiter fahren wir durch das genannte Tal und in Longega biegen wir links nach San Vigilio ab. In San Vigilio biegen wir dann am Kreuzungspunkt links den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Nach etwa 200 Metern biegen wir dann rechts ebenfalls den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
b) Von Nova Gorica fahren wir nach Italien und weiter auf der Autobahn Richtung Venedig / Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts auf der Autobahn nach Pordenone weiter. Am nächsten Autobahnkreuz in der Nähe von Conegliano fahren wir rechts nach Belluno weiter. In der Nähe von Belluno endet die Autobahn und wir fahren an den nächsten Kreuzungen in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Als wir in Cortina d'Ampezzo ankommen, halten wir uns an den Beschilderungen zum Alpenpass Passo Falzarego. Am Pass Passo Falzarego (2105 m) biegen wir rechts in Richtung Pass Valparola und weiter nach Alta Badia ab. In La Villa biegen wir rechts nach Brunico ab. Der Straße folgen wir bis Longega, wo wir rechts nach San Vigilio abbiegen. In San Vigilio biegen wir dann am Kreuzungspunkt links den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Nach etwa 200 Metern biegen wir dann rechts ebenfalls den Beschilderungen »Pederü« folgend ab. Dieser Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz vor der Hütte Rifugio Pederü.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter zu einer Abzweigung hinter der Hütte. Die Schilder weisen uns leicht rechts auf einen Wanderweg zu den Hütten Lavarela und Fanes, links führt der Weg zur Hütte Fodara Vedla. Ein sanft ansteigender Weg kreuzt zuerst einen Bach und eine Straße, dann steigt er etwas steiler durch Latschen an. Nach dem anfänglich etwas steileren Abschnitt wird der Weg weiter sanft, und auf einem kürzeren Stück sinkt er auch etwas ab. Der Weg schließt sich mehrmals kurz der Straße an, dann verläuft er wieder meist durch Latschen auf der rechten Seite des Tales.
Weiter biegt der Weg etwas nach rechts ab und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Später stoßen wir wieder auf die Bergstraße, die am Bach Rü dal Plan entlangläuft. Die leicht ansteigende Straße bringt uns zu einer Kreuzung.
Links führt die Straße zur Hütte Rifugio Fanes (5 Minuten), wir gehen rechts zur Hütte Rifugio Lavarela weiter. Die Straße führt noch weiter am Bach und an Weiden entlang und bringt uns bald zur Hütte.
Bei der Hütte gehen wir rechts weiter und nach kurzem Anstieg auf einer grasbewachsenen Flanke erreichen wir eine Abzweigung. Wir gehen rechts auf dem oberen Weg (Weg Nr. 7), der zum Sattel Ju dla Crusc und Forcela de Medesc führt, links führt der untere Weg (Weg Nr. 12), der sich später dem oberen Weg anschließt und ebenfalls zu den genannten Sätteln führt.
Von der Abzweigung steigt der Weg noch weiter auf einer grasbewachsenen Flanke nach Norden und bringt uns zu einer weiteren Abzweigung, wo rechts ein Weg zum Sattel Ju de Sant Antone abzweigt.
Wir gehen links weiter und vom Weg öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Der Weg wird später flacher und verläuft auf teilweise grasigem und Schuttgelände. Weiter steigt der Weg wieder leicht an und bringt uns zu einem unauffälligen Sattel, von dem sich der Blick zu den Gipfeln Sasso delle Dieci und Sasso delle Nove öffnet. Hier senkt sich der Weg leicht ab und biegt dann links ab, kreuzt grasbewachsene Hänge, auf denen wir oft Murmeltiere beobachten können. Es folgt ein Anstieg durch eine enge Mulde und dann Abstieg zu einer Abzweigung, wo von links der untere Weg (Weg Nr. 12) mündet.
Wir gehen rechts durch die grasbewachsene Mulde weiter und sind schnell wieder an einer Abzweigung. Links führt der Weg zur Scharte Forcela de Medesc und weiter zu den Gipfeln Lavarella und Piz dles Conturines, wir gehen geradeaus zum Sattel Ju dla Crusc weiter. Weiter steigt der Weg auf immer felsigerem Gelände an, am Weg bemerken wir auch einige Abgründe. Solcher Weg führt uns dann bis zum Sattel Ju dla Crusc, wo auch eine Abzweigung ist.
Auf dem Sattel, wo sich der Blick nach Westen zu den Berggruppen Puez, Sella und Marmolada öffnet, gehen wir rechts weiter und steigen die östliche, weniger steile Seite des Grats hinauf. Der Weg steigt hier quer und führt uns vorbei am unauffälligen Gipfel Piz dl Zubr. Vom Weg öffnet sich mehrmals der Blick auf die senkrechten Westwände des Grats, dann verlässt er den Grat rechtsseitig und steigt die Osthänge des Gipfels L'Ciaval (Kreuzkofel) hinauf, wo wir zu einer Abzweigung kommen.
Links bergauf sind noch einige Minuten Aufstieg zum Gipfel L'Ciaval, wir gehen geradeaus weiter und nach Querung bringt uns der Weg zum Grat auf der Nordseite des Gipfels L'Ciaval. Der Weg verläuft weiter rechts am Grat und bringt uns auf einer etwas steileren Flanke vor den abschließenden anspruchsvolleren Teil des Weges.
Der Weg steigt hier fast senkrecht neben dem Stahlseil an und ist auch etwas exponiert. Der Kletterabschnitt ist zwar kurz, aber die Verwendung einer Selbstsicherung ist trotzdem empfehlenswert. Auf dem Grat wird der Weg etwas weniger anspruchsvoll und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg zum Gipfel.

Entlang der Route: Rifugio Lavarella (2042m), Ju dla Crusc (2612m), Piz dl Zubr (2718m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Rifugio Pederü - Zehner Spitze (Weg 7)
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