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Gebirge / Lienzer Dolomiten / Hochstadel / Unterpirkach - Hochstadel (ÖTK - Klettersteig Pirknerklamm)

Unterpirkach - Hochstadel (ÖTK - Klettersteig Pirknerklamm)

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Ausgangspunkt: Unterpirkach (636 m)
Wegname: ÖTK - Klettersteig Pirknerklamm
Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 2045 m
Höhenunterschied entlang der Route: 2045 m
Karte: Kompass, Lienzer Dolomiten/Lesachtal 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 3.704
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Ljubljana durch den Karawanken-Tunnel und dann auf der Autobahn nach Spittal. Wir fahren weiter in Richtung Lienz, durch das Drautal nach Oberdrauburg, wo wir links in Richtung Kötschach und Plöckenpass abbiegen. Direkt nach der Drau und der Eisenbahnlinie biegen wir rechts ab (an der Kreuzung bemerken wir zahlreiche Schilder, darunter auch zum Hochstadelhaus), und dann auf einer etwas schmaleren Straße erreichen wir Unterpirkach. Hier nur wenige 10 Meter vor der größeren Kapelle, die wir rechts sehen, biegen wir links ab (hier sehen wir bereits die ersten Schilder zum Klettersteig) und auf der Asphaltstraße fahren wir nur noch 100 m, dann weisen Schilder „OTK-Klettersteig Pirknerklamm“ rechts auf die Schotterstraße, auf der wir schnell zum Parkplatz gelangen.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der Schotterstraße fort, die uns am Haus vorbei in den Wald bringt. Wir gehen weiter auf dem Waldweg, der links des Baches Pirkner Bach verläuft. Der Weg führt uns bald zu einer Abzweigung, wo Schilder „Einstieg ÖTK Klettersteig“ uns rechts talabwärts zum Bach leiten, wo der Klettersteig beginnt.
Der Klettersteig verläuft die ganze Zeit entlang des Baches und steigt bereits zu Beginn mit Hilfe zahlreicher Haken senkrecht über einen Block auf. Weiter quert der Weg Felsen direkt über dem Bach und führt uns zu einer Stahlseil, über die wir den Bach rechtsseitig queren. Nach kurzer Querung steigt der Weg senkrecht mit Haken auf und bringt uns zur nächsten Brücke, die den Bach wieder linksseitig quert. Über der Brücke folgt das Queren einer senkrechten Wand links und dann ein kurzer Aufstieg auf einen Block mit Stempelkästchen. Es folgt Aufstieg über einige Blöcke, dann queren wir eine kurze Brücke direkt beim Wasserfall. Auch hier besteht die Brücke nur aus zwei Stahlseilen. Eins zum Gehen, das andere zum Festhalten und Selbstsichern. Weiter klettern wir eine Zeitlang von Block zu Block, dann biegt die Schlucht leicht links. Hier steigen wir den Felsabbruch links des Baches hinauf und sehen bald vor uns ein Wehr, über das der Regenbogen Wasserfall fällt. Mit Haken steigen wir fast senkrecht neben dem Wasserfall auf.
Über dem Wasserfall wird das Bachbett flacher und es folgt etwas Gehen am Bach. Wir queren den Bach rechtsseitig und gehen weiter am Bach entlang. Der Weg führt uns zum letzten Kletterabschnitt, wo wir zuerst eine senkrechte Felswand über dem Bach queren und dann mit zahlreichen Tritten rechts neben dem Wehr aufsteigen.
Hier endet der Klettersteig und es folgt ein Serpentinenanstieg durch den Wald. Zuerst ist der Weg noch mit Stahlseil gesichert, dann führt er auf flacherem Hang zu einer Abzweigung. Rechts geht es zurück zum Ausgang, links zur Hütte Hochstadelhaus.
Wenn wir zur Hütte Hochstadelhaus weitergehen, steigen wir auf schmalem Pfad durch den Wald auf und schließen uns bald dem normalen Weg zur Hütte an.
Wir gehen weiter auf einem gut ausgetretenen Weg, der höher eine Straße quert (Straße für öffentlichen Verkehr gesperrt), dann kehrt er in den Wald zurück und führt am Hildas Raucherbank vorbei wieder zur Forststraße. Die Straße verlassen wir sofort, höher quert der markierte Weg sie noch mehrmals oder folgt ihr kurz. Höher lichtet sich der Wald, sodass sich schöne Ausblicke nach Osten eröffnen, wo wir klar die Drau und Teile der Gailtaler Alpen sehen. Der Weg kehrt höher auf die Straße zurück, der wir bis zur Hütte Hochstadelhaus folgen.
Von der Hütte gehen wir leicht rechts (Richtung Hochstadel) und durch einen kurzen Waldstreifen auf die Alm Unholdenalm. Hier gehen wir zur rechten Seite der Alm, wo wir bei einigen Hütten wieder auf die Straße treten. Es folgt ein kurzer leichter Anstieg auf zunehmend schlechterer Straße, dann erreichen wir eine markierte Abzweigung.
Wir gehen leicht rechts in Richtung „Hochstadel – Weg Nr. 218, 3 h“ und steigen auf mäßig ansteigendem Weg weiter auf. Der Weg, der weiter über weite Weideflächen führt, biegt höher rechts und steigt kurz steil an. Bald biegt er links und wird fast flach. Es folgt ein leichter Quergang unter den Wänden des 2283 m hohen Rudnigkofels. Am Ende des Quergangs biegt der Weg rechts und windet sich in Serpentinen über steile, besonders bei Nässe rutschgefährliche Hänge hinauf. Nach kürzerem steilem Anstieg betreten wir einen Aussichtsgraten, wo der Weg scharf links abbiegt und wieder flach wird. Es folgt kurzes Queren des exponierten Grats, dann geht es auf weniger steile Hänge über. Weiter steigen wir auf zunehmend aussichtsreichem Weg auf, der uns durch eine Reihe kleiner Mulden führt. Höher wird der Weg etwas steiler und kurz unter dem Gipfel stellenweise leicht exponiert. Diesen sehr aussichtsreichen Weg, der im letzten Teil nur wenige Meter vom mächtigen Abgrund entfernt verläuft, folgen wir bis zum Gipfel des Hochstadels.
Routenkarate - Hochstadel
Entlang der Route: Regenbogen Wasserfall (730m), Hochstadelhaus (1780m), Planina Unholdenalm (1800m)
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