Alba di Canazei - Punta Penia (Marmolata)
Ausgangspunkt: Alba di Canazei (1486 m)
| Breite/Länge: | 46,45751°N 11,78814°E |
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Gehzeit: 6 h 15 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: B/C
Höhenunterschied: 1857 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1870 m
Karte: Tabacco 06 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Von Kranjska Gora über das Korensko sedlo nach Österreich, wo am ersten größeren Kreuzung links nach Podklošter / Arnoldstein und Trbiž / Tarvisio weiterfahren. Am Ende der Ortschaft Podklošter weisen Schilder nach Šmohor / Hermagor rechts auf eine Regionalstraße, auf der wir jenseits des genannten Ortes bis zum Ende des Gailtals, genauer gesagt bis Kötschach-Mauthen fahren, wo wir rechts nach Oberdrauburg abbiegen. Der Weg führt weiter über den Alpenpass Gailbergsattel (982 m), nach dem wir in den genannten Ort absteigen. Nach Überquerung der Brücke über die Drau fahren wir links nach Lienz. Im Hauptverkehrskreis in Lienz fahren wir „links“ in Richtung Sillian und Italien. Wir queren die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien und folgen der Hauptstraße bis Dobbiaco / Toblach, wo wir links nach Cortina d'Ampezzo abbiegen. In Cortina d'Ampezzo folgen wir den Hinweisen zum Alpenpass Passo Falzarego. Am Pass Falzarego (2105 m) ist eine Kreuzung, wo wir geradeaus bergab in Richtung Marmolada und Pass Passo Fedaia fahren. An den folgenden Kreuzungen folgen wir der Straße in Richtung Marmolada und genanntem Pass. Nach dem Pass Fedaia (2057 m), der sich am künstlichen See Lagho di Fedaia befindet, beginnt die Straße wieder abzufallen, und wir folgen ihr bis zum Beginn des Ortes Alba, wo wir links die Seilbahn Ciampac bemerken. Wir parken auf dem großen Parkplatz bei der Talstation der genannten Seilbahn. Von Kranjska Gora zum Ausgangspunkt ca. 280 km.
b) Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče nach Trbiž / Tarvisio und weiter auf der Autobahn nach Videm / Udine. Autobahn verlassen bei Tolmezzo, von wo aus wir nach Ampezzo und weiter zum Alpenpass Passo della Mauria (1298 m) fahren. Die Straße fällt dann ab und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts nach Auronzo di Cadore fahren. An den folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo. In Cortina d'Ampezzo folgen wir den Hinweisen zum Alpenpass Passo Falzarego. Am Pass Falzarego (2105 m) ist eine Kreuzung, wo wir geradeaus bergab in Richtung Marmolada und Pass Passo Fedaia fahren. An den folgenden Kreuzungen folgen wir der Straße in Richtung Marmolada und genanntem Pass. Nach dem Pass Fedaia (2057 m), der sich am künstlichen See Lagho di Fedaia befindet, beginnt die Straße wieder abzufallen, und wir folgen ihr bis zum Beginn des Ortes Alba, wo wir links die Seilbahn Ciampac bemerken. Wir parken auf dem großen Parkplatz bei der Talstation der genannten Seilbahn. Von Kranjska Gora zum Ausgangspunkt ca. 270 km.
c) Von Nova Gorica nach Italien und weiter auf der Autobahn nach Portogruaro, wo am Autobahnzweig nach Belluno abbiegen. Autobahn bis zur Ausfahrt Belluno folgen, nach Belluno der Straße nach Agordo und dann Marmolada und Alpenpass Passo Fedaia folgen. Nach dem Pass Fedaia (2057 m), der sich am künstlichen See Lagho di Fedaia befindet, fällt die Straße ab, und wir folgen ihr bis zum Beginn des Ortes Alba, wo wir links die Seilbahn Ciampac bemerken. Wir parken auf dem großen Parkplatz bei der Talstation der genannten Seilbahn. Von der Grenze mit Slowenien zum Ausgangspunkt ca. 245 km.
Beschreibung der Route:
Am Ende des Parkplatzes gehen wir leicht links den Markierungen »Locia de Contrin« folgend auf die Forststraße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Die Straße verläuft meist durch Wald und nur gelegentlich öffnet sich der Blick auf nahe Gipfel. Die Straße überquert bald eine Brücke und bringt uns zu einer markierten Abzweigung, wo von links der Wanderweg aus Penia einmündet. Weiter steigt die Straße meist in Serpentinen an und höher zweigen auch einige Karrenwege ab. Wir gehen immer geradeaus auf der gut gepflegten Straße. Später biegt die Straße links ab und bald zweigt rechts ein Wanderweg zum Skigebiet Ciampac ab. Wir bleiben auf der Straße und nach kurzem Anstieg erreichen wir die Hütte Locia de Contrin.
Von der Hütte gehen wir auf der flachen Schotterstraße weiter, die bald ein Tor überquert. Die Straße führt weiter durch das Tal am Bach Ruf de Contrin entlang und über Weiden zu einer Abzweigung.
Rechts bergauf zweigt der Weg zum Sattel Forcia Neigra und Gipfel Colac ab, wir bleiben auf der Straße, die nun leicht abfällt. Bald erreichen wir wieder eine Abzweigung, wo rechts der Weg zur Hütte Rifugio Passo San Nicolò abzweigt.
Wir gehen auf der Straße weiter, die hier links abbiegt und eine Brücke überquert. Die Aussichtsstraße steigt wieder an und bringt uns zur Hütte Baita Cianci.
Von der Hütte Baita Cianci gehen wir auf der Straße weiter, die bald in den Wald führt und etwas steiler ansteigt. Auf dem Weg wechseln sich Waldstreifen und Wiesen ab, von denen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel eröffnen. Solcher Weg bringt uns zur Hütte Rifugio Contrin.
Von der Hütte gehen wir auf der Schotterstraße weiter, die uns schnell zu einer markierten Abzweigung bringt. Wir gehen links auf den Wanderweg den Markierungen Forcella Marmolada und Passo Ombretta folgend, rechts auf der Straße führt Weg 607.
Der Weg von der Abzweigung steigt zunächst leicht auf grasigen Hängen an und der Blick zur Spitze Punta Penia wird immer schöner. Später überquert der Weg den Bach und steigt etwas steiler in das Tal Val Rosalia an. Wir steigen noch eine Weile auf meist grasigen Hängen unter den steilen Wänden der Gipfel Gran Vernel und Ombretta auf, dann bringt uns der Weg zu einer Abzweigung in 2400 m Höhe.
Rechts führt der Weg zum Biwak am Sattel Ombretta, wir gehen links den Markierungen Forcella Marmolada folgend weiter. Der Weg steigt auf grasigem Hang mit herrlichem Blick auf die steilen Wände der umliegenden Gipfel an. Grasige Hänge gehen später in Schutt über und von rechts mündet ein unmarkierter Weg vom Sattel Ombretta ein. Höher wird der Schutt steiler und bringt uns unter die Wand, wo der Einstieg in den Kletterabschnitt ist.
Im Anfangsteil steigt der Kletterweg steil auf der rechten Seite der Rinne an, unterstützt durch zahlreiche Haken. Ein relativ kurzer Anfangsanstieg bringt uns zur Scharte Forcella Marmolada, wo von links der Weg vom See Lago di Fedaia einmündet.
An der Scharte gehen wir rechts weiter und steigen den steilen Hang mit Hilfe von Haken an. Der Weg biegt dann leicht rechts ab und führt kurz auf dem Grat, wo sich der Blick zur Südseite öffnet. Weiter vermeidet der Weg den Grat etwas links und steigt dann längere Zeit entlang des Drahtseils mit zahlreichen Haken und Heringen an. Solcher Weg bringt uns wieder auf einen gut gesicherten Grat, auf dem wir ostwärts aufsteigen. Im letzten Teil wird der Weg weniger steil und es folgt ein kurzer Quertritt über eine ebene Schneefläche. Der Schnee ist hier meist schon so weich, dass keine Spikes zwingend nötig sind.
Es folgt ein kurzer leichter Anstieg zur Schutzhütte, wo von links der Weg über den Gletscher einmündet. Von hier nur noch wenige Schritte leichten Gehens zum höchsten Gipfel der Dolomiten.

Entlang der Route: Locia de Contrin (1736m), Baita Cianci (1828m), Rifugio Contrin (2016m), Forcella Marmolada (2896m)
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Diskussion zur Tour Alba di Canazei - Punta Penia (Marmolata)
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| MajaDenis24. 04. 2019 |
Hallo. Mich interessiert, ob das der schönste Weg zur Marmolada ist und wann ich gehen soll, damit kein Eispickel und Seil nötig sind?
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| Rok25. 04. 2019 |
Spät im Sommer gibt es normalerweise nur unter dem Gipfel eine kleine Schneefläche (Bild 119). Wenn sie nicht vereist ist, kann man sie ohne Eispickel queren. Dasselbe gilt für den Weg vom Ausgangspunkt Malga Ciapela, der sich mit diesem Weg kurz unter Forcella Marmolada vereinigt.
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| MajaDenis27. 04. 2019 |
Danke. Nur das... ist es wirklich Pflicht, Kletterausrüstung mitzuhaben und einen Bergführer zu engagieren?
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| Rok27. 04. 2019 |
Helm und Sicherungs-Set ist gut zu haben. Einen Bergführer braucht ihr aber, wenn ihr an Hochtouren gewöhnt seid, denke ich nicht. Ähnlich anspruchsvolle Wege gibt es auch im slowenischen Hochgebirge. Ich würde sagen, sie ist vergleichbar schwer wie die Kopiščarjeva auf den Prisojnik.
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| Janez Seliškar28. 04. 2019 |
Es ist nicht nur gut, Helm und Sicherungs-Set zu haben, beides ist VERPFLICHTEND! Oberhalb Forcella Marmolada ist die Via ferrata steil, exponiert und lang. Den Helm brauchst du natürlich schon weit vor dem Anstieg zur Scharte.
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