Aljažev dom v Vratih - Triglav-Kaserne Viktor Emanuel III (über Plemenice)
Ausgangspunkt: Aljažev dom v Vratih (987 m)
| Breite/Länge: | 46,4128°N 13,8466°E |
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Wegname: über Plemenice
Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg, leicht unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1533 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1540 m
Karte: Triglav 1 : 25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Man fährt nach Mojstrana, dann folgt man den Hinweisschildern zum Vrata-Tal. Weiter fährt man auf der gebührenpflichtigen Straße, die im Winter für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, bis zum großen Parkplatz, der sich wenige Minuten vor der Aljaž-Hütte im Vrata-Tal befindet.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Schotterstraße fort, vorbei am Šlajmerjev dom kommen wir schnell zum Aljaž-Hütte im Vrata-Tal.
Wir umgehen die Aljaž-Hütte rechts und gehen geradeaus in Richtung Triglav, Sovatna, Luknja... (rechts Škrlatica, Bivak bei Rušje...). Wir setzen den Weg auf der schlechteren Schotterstraße fort, die uns an der Winterunterkunft vorbei zu einer markierten Wegkreuzung beim berühmten Haken (Denkmal für gefallene Partisanen-Bergsteiger) führt.
Wieder gehen wir geradeaus (links Tominšek-Weg), ein gemütlicher Pfad führt uns bei schönen Ausblicken auf Triglav und die Nordwand des Triglav. Nach einigen Minuten weiteren Gehens erreichen wir einen Buchenwald, wo rechts der Weg über Sovatna abzweigt; wir gehen geradeaus Richtung Luknja und Triglav - Weg über Prag. Es folgt ein kurzer Anstieg auf dem Fahrweg, dann leiten uns die Markierungen links auf einen Pfad, der sich dem Bett der Triglavska Bistrica nähert. Hier führt der Pfad am Gedenkzeichen für Bergopfer vorbei, etwas weiter erreichen wir die nächste markierte Wegkreuzung.
Links, über den Bach, setzt der Weg über Prag fort, wir gehen jedoch geradeaus auf einem Pfad, der sich allmählich deutlicher aufwärts neigt. Der Pfad nach Luknja steigt zunächst moderat an, höher wird er steiler und aussichtsreicher. Etwas höher führt der Pfad durch einen Gürtel aus Gebüsch und lichten Wald, wo rechts ein Steig zum nahen Bivak abzweigt; wir setzen den Weg auf dem breiteren Pfad fort, der uns bald aus dem Waldgürtel herausbringt. Der Pfad wird dann etwas steiler und führt uns allmählich zu den Schuttfeldern unter Luknja. Der Pfad über das Schuttfeld ist ziemlich rutschig, am Fuß der Wände helfen aber Drahtseile (bei Trockenheit einfach, besonders nützlich beim Abstieg). Wir steigen kurz steil direkt an der Wand empor, dann biegt der Pfad leicht rechts ab und bringt uns etwas höher zur Wegkreuzung bei Luknja, von wo aus sich ein schöner Blick auf die Berge über Zadnjica öffnet.
Der Pfad wird dann sehr anspruchsvoll und beginnt gleich mit fast senkrechtem Aufstieg an einem Drahtseil. Nach dem Erklettern der Anfangsstufe wird der Pfad etwas flacher, was aber nicht bedeutet, dass die Schwierigkeiten vorbei sind. Von hier gibt es fast keine Sicherungen mehr und gelegentlich geht es auf einem Pfad über tiefer Abgrund. Bei Nässe hohes Rutschrisiko! Die Schwierigkeiten lassen dann langsam nach, der Pfad biegt leicht links ab und führt uns zum Grat, von dem sich der Blick nach Osten öffnet. Wir setzen den Weg auf dem aussichtsreichen Grat fort, bald wird der Pfad wieder etwas anspruchsvoller. Mit Hilfe von Drahtseil und vielen Haken steigen wir mehrmals steil auf, gefolgt von einem kurzen steilen Abstieg. Hier öffnet sich links der Blick auf die berühmte Sphinx (steilster Triglav-Pfeiler).
Weiter wird der Pfad weniger steil und führt über Schrofengelände. Der Steig ist hier etwas schwerer erkennbar, verläuft links von Glava v Zaplanji und Triglavska vojašnica Viktorja Emanuela III. (früher fälschlich Morbegna genannt), die wir vor uns sehen. Auf diesem Abschnitt kann auch im Sommer noch eine Schneefläche sein, die aber nicht steil ist, sodass ein Eispickel meist nicht nötig ist.
Der Pfad führt uns dann zur Wegkreuzung auf dem Westlichen Triglav-Plateau.
Hier gehen wir rechts weiter (links Triglav, leicht rechts Dolič) auf unmarkiertem Pfad, der uns nach weiteren 10 Minuten Gehens zur vojašnica Viktorja Emanuela III. (manchmal fälschlich Morbegna genannt) bringt.
Von der vojašnica Viktorja Emanuela III. zum Gipfel der Glava v Zaplanji haben wir nur noch wenige Minuten Aufstieg am Gipfelhang des Berges.
Ausgangspunkt - Aljaž-Hütte 0:05, Aljaž-Hütte - Quell der Bistrica 0:55, Quell der Bistrica - Luknja 1:35, Luknja - Plemenice 2:00, Plemenice - Zaplanja-Kreuzung 0:45, Zaplanja-Kreuzung - vojašnica Viktorja Emanuela III. 0:10, vojašnica Viktorja Emanuela III. - Glava v Zaplanji 0:05.

Entlang der Route: Aljažev dom v Vratih (1001m), Spomenik padlim partizanom gornikom (1020m), V Plazičih (1040m), Izvir Bistrice (1160m), Luknja (1766m), Plemenice (2373m), Zaplanja (2428m)
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Diskussion zur Tour Aljažev dom v Vratih - Triglav-Kaserne Viktor Emanuel III (über Plemenice)
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