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Gebirge / Julische Alpen / Dolkova špica / Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica (über den Südostgrat)

Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica (über den Südostgrat)

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Ausgangspunkt: Aljažev dom v Vratih (987 m)
Breite/Länge: 46,4128°N 13,8466°E
Wegname: über den Südostgrat
Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: sehr schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1604 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1604 m
Karte: Triglav 1.25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen, Lampe
Aufrufe: 19.077
 5 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 10
Anzahl der Kommentare: 16
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir verlassen die Gorenjska-Autobahn an der Ausfahrt Hrušica und folgen der Straße weiter in Richtung Kranjska Gora. Kurz vor dem Dorf Dovje zweigt von der Hauptstraße links eine Straße ab, die nach Mojstrana führt (Vrata, Kot und Krma). Wir folgen der Straße weiter in Richtung Vrata-Tal und fahren bis zum großen Parkplatz in der Nähe des Aljažev dom.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter auf der Schotterstraße, die uns nach 3 Minuten Gehzeit zum Abzweig beim Aljažev dom bringt.
Wir gehen rechts in Richtung Škrlatica und Dolkova špica auf dem Weg, der uns über eine Wiese in den Wald führt. Wir steigen zunächst auf einem flachen Fahrweg auf, der höher in einen etwas steileren Fußpfad übergeht. Bald führt uns der Weg zum Bett eines Wildbachs, entlang dem wir nur kurz aufsteigen, dann biegt er rechts ab und steigt steil durch den Wald hinauf. Der Weg wendet sich anschließend nach links, quert einen kurzen lawinengefährdeten Hang und geht dann allmählich auf die Hänge unter dem Stenar über. Wir steigen weiter auf diesen Hängen, die leicht mit Latschen und einzelnen Lärchen bewachsen sind. Höher führt uns der Weg zu einer kleinen Wegverzweigung, wo wir rechts in Richtung Škrlatica weitergehen (links Stenar auf unmarkiertem Pfad über Stenarska vratca). Der Weg steigt nur noch kurz an, flacht dann ab und führt uns zu einer größeren Verzweigung, wo wir rechts in Richtung Škrlatica weitergehen (links Bivak 2 Minuten und Križ 1:30). Der Weg quert dann ein kleines Schuttfeld und biegt scharf rechts ab. Anschließend queren wir eine leicht exponierte Leiste (Rutschgefahr), nach der wir zu den Almen unter der Dolkova špica gelangen.
Der Anstieg beginnt eine gute halbe Stunde vom Bivak auf einem grasigen Vorsprung genau unter dem Südost-Ausläufer der Dolkova špica. Zuerst steigen wir steile Grashänge hinauf, hier und da muss man über Felsen klettern. Später in der Wand suchen wir die leichtesten Durchgänge zwischen Kaminen und Rinnen, wobei wir uns generell eher rechts halten. An schwierigen Orientierungsstellen warten Steinmännchen. Die Steilheit lässt erst bei der Spodnja Dolkova špica auf 2541 m nach – hier beginnt der eigentliche Grat erst richtig. Der Grat ist etwa 1 km lang, die Schwierigkeiten sind moderat, nur der Übergang in die Scharte erfordert einen sicheren und ruhigen Tritt. Das ist möglicherweise der anspruchsvollste Teil der gesamten Tour.
Vom Gipfel steigen wir in die Rdeča škrbina ab, wo wir zwei Varianten haben: entweder zum Bivak auf Rušje (besser bekannt als Bivak IV) oder in den Zadnji Dolek mit Abstieg durch den Kar zwischen Škrlatica und Dolkova špica.
Routenkarate - Dolkova špica
Entlang der Route: Bivak na Rušju (1980m)
Wir empfehlen: Touren vom gleichen Ausgangspunkt, ähnliche Touren, Panorama, Gipfelbuch
Fotos:
Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica1
Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica2
Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica3
Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica4
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Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica8
Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica9
Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica10
Diskussion zur Tour Aljažev dom v Vratih - Dolkova špica (über den Südostgrat)
SilvestrO16. 08. 2011
Dolkova špica - SE Grat -14.8.2011. Unter verschiedenen Zielen ragte diese Spitze schon länger am meisten heraus.
Vom Weg zur Škrlatica bin ich links auf Gras abgebogen und auf dem grasigen Sattel beim Steinmann die Helm aufgesetzt. Von hier wird es ernster..., ich bin wohl zu weit links gegangen, denn ich bin wieder auf Steinmänner direkt unter der S. Dolkova špica gestoßen. Auf dem Gipfelgrat zum Hauptgipfel genoss ich tolle Ausblicke in alle Richtungen,...es brannte aucheek
Von der Dolkova špica bin ich in die Rdeča škrbina abgestiegen und auf die Rogljica gestiegen, einen Stein zum Steinmann gelegt und dann "zickzack" zurück zur Scharte. Für die Rakova špica fehlte der Wille,...vom Sonne ausgetrocknetzmeden velik nasmeh
Trotzdem war der kleine Schlawiner in mir zufrieden und ich bin fröhlich zum Aljažev dom abgestiegen mit langen Schlucken ...ihr wisst schon wovonvelik nasmeh.
SilvestrO13. 09. 2011
Noch ein paar Bilder...
Dina11. 08. 2012
Letzten Sonntag habe ich den Aufstieg mit einem erfahrenen Bergsteiger gemacht, die Beschreibung ist gut gegeben, nur einmal sind wir etwas "abgekommen", aber wir merkten sofort, dass es etwas zu steil war und drehten um in Gegenrichtung, wo nach kurzer Zeit ein Steinmann auftauchte und sagte, alles ok....Steinmänner sind selten, aber wenn man sie sieht, freut man sich, auf dem richtigen Weg zu sein nasmeh.
Genossen das Klettern, die Ruhe, schöne Ausblicke....an dem Tag waren wir die Einzigen auf dem Gipfel. Froh und stolz, dass diese Šodrovska-Klassiker auf meinem Menü steht nasmeh
ljubitelj gora19. 08. 2013
Wenn das Wetter am Wochenende gut ist, würde ich über diesen Weg zum Gipfel gehen, wenn jemand interessiert ist und es plant, können wir uns in den Vratih treffen.
jesihar5. 09. 2013
Ist der Weg auch in einem Führer beschrieben?
pikica15. 09. 2013
Ja im Führer von Tinet Mihelič, Nordansätze - Julische Alpen
Lp.
JusAvgustin6. 09. 2013
alle, die nach dieser Beschreibung gegangen sind, sagen, dass das völlig ausreicht nasmeh schönes leichtes Kletternmežikanje viel Erfolg!
Jovan Cukut9. 09. 2013
Etwas mehr zum Aufstieg auf dem am meisten ''zersplitterten'' (meiner Meinung nach) Graten in den Julischen Alpen in Bildern und Kommentaren auf dem folgenden Link.

https://picasaweb.google.com/113805105178377351223/JVGrebenDolkoveSpice0709201302#
Jonny_23. 07. 2014
Sonntags dieser Chaos auf dem Berg als (Not-)Plan B. Die Tour ist ernst, kein Hetzen, außer du kennst die Übergänge auswendig. Klettern in diesem weiten und unübersichtlichen Schutt ist überall möglich, daher keine "richtigen" und "falschen" Übergänge, auf Beschreibungen kann man wegen aller Möglichkeiten auch nicht zu sehr vertrauen. Auch auf Steinmänner nicht blindlings, da sie dich irreführen können. Vorankommen definitiv zuerst mit dem Kopf.

https://picasaweb.google.com/117716969375992242593/DolkovaSpica2072014?noredirect=1
JusAvgustin23. 07. 2014
schön dokumentiert, Matej und ich sind schon unten im Graben/Rinne gestartet und haben die mühsamen Gräser auf dem Anstieg zur Bank umgangen
ljubitelj gora23. 07. 2014
Jonny, sie hatten auch die rote Mütze dabeinasmeh
_sandra_24. 07. 2014
Matej, schade, dass sie dich nicht auch eingeladen haben, dann wärt ihr ein vierblättriges Kleeblatt, oder? velik nasmeh
ljubitelj gora25. 07. 2014
alle drei sind Mitglieder der Alpinistischen Sektion, so dass ich unter solchen nicht gerade willkommen binzavijanje z očmi
Climber917. 09. 2020
Mit meiner Freundin haben wir diese Tour am Samstag gemacht. Der Schutt auf dem ganzen Weg hat mich etwas überrascht, zwischendurch sind wir auf 4 Steinmännchen gestoßen, über die wir unendlich froh waren velik nasmeh
Wie Mihelič sagt, war auch ich mir stellenweise nicht klar, ob ich in der Kletterrichtung oder abseits des Weges bin. Wir haben uns aber definitiv zwischendurch verlaufen, denn ich erinnere mich nicht an diesen Übergang zur Schartezmedenvelik nasmeh
Auf der ganzen Tour waren wir allein, 2 haben wir auf dem Gipfel der Dolkova špica getroffen, Richtung Škrlatica war es ganz lebhaft.
andrejp14. 11. 2025 15:03:38
Mittwochs bin ich den Grat hochgestiegen. Praktisch kein Schnee bis zum Gipfel, man muss die Steinmännchen ein bisschen suchen, bleibt aber immer eher rechts und folgt logischen Übergängen. Auf dem markierten Weg vom Gipfel habe ich mich dann mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet, da auf der Südseite Schnee liegt. Das Gras unter dem Einstieg in den Grat bot mir dann eine warme Unterlage für eine Pause mit außergewöhnlichen Ausblicken auf die umliegenden Berge. Leider "häuten" sie dich auch außerhalb der Touristenzeit für 15€....
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