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Gebirge / Julische Alpen / Pihavec / Aljažev dom v Vratih - Pihavec (via Sovatna)

Aljažev dom v Vratih - Pihavec (via Sovatna)

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Ausgangspunkt: Aljažev dom v Vratih (987 m)
Breite/Länge: 46,4128°N 13,8466°E
Wegname: via Sovatna
Gehzeit: 5 h 15 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1432 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1460 m
Karte: TNP 1 : 50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 25.177
 2 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 65
Anzahl der Kommentare: 28
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Mojstrana und folgen dann den Beschilderungen zur Vrata-Tal. Wir fahren weiter auf der gebührenpflichtigen Straße, die im Winter für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, bis zum großen Parkplatz wenige Minuten vor dem Aljažev dom v Vratih.
Beschreibung der Route:
Der beschriebene Weg ist seit dem 30.7.2016 erneut GESCHLOSSEN, da der Felssturz wieder aktiv ist.
Vom großen Parkplatz im Vrata-Tal gehen wir auf der Schotterstraße weiter, auf der wir in wenigen Minuten Gehens den Aljažev dom v Vratih erreichen.
Vom Dom gehen wir geradeaus in Richtung Triglav, Stenar und Kriške pode (rechts Škrlatica) und folgen dem breiten Touristenweg. Der Weg steigt vorne kaum merklich durch einen Waldgürtel an, wo wir den Winterbiwak rechts umgehen, dann lichtet sich der Wald und nach wenigen weiteren Gehminuten erreichen wir einen großen Keil (Denkmal für gefallene Partisanen-Bergsteiger). Vom Denkmal gehen wir geradeaus (links Tominškova pot) auf dem Weg, der allmählich wieder in den Wald zurückkehrt und uns etwas höher zu einer markierten Wegkreuzung bringt, wo wir rechts zum Pogačnikov dom weitergehen (geradeaus Triglav und Luknja). Ab der Kreuzung steigt der Weg steiler durch Buchenwald an (der Bereich heißt Bukovlje), der uns etwas über 1300 m ü. NN zu einem angenehmen Quell führt, der in Trockenzeiten austrocknet. Es folgen noch einige Gehminuten durch Wald bzw. höheres Gestrüpp und der Weg bringt uns aus dem Wald zum Fuß der Sovatna, wo sich ein ziemlich zugewachsener Weg vom Bivak pod Luknjo anschließt.
Von hier an wird der Weg immer steiler und aussichtsreich. Der Weg, von dem wir schöne Ausblicke auf die Triglav-Nordwand haben, führt uns höher zu einem kurzen leicht exponierten Übergang, wo besonders bei Nässe erhöhte Vorsicht geboten ist. Der Weg vorne flacht etwas ab, steigt aber weiter relativ steil an. Es folgt ein Anstieg durch Schutt, dann verengt sich das Tal und der Weg führt uns zu einem kurzen Felsaufschwung, über den wir mit Hilfe von Sicherungen aufsteigen.
Oberhalb des Aufschwungs flacht das Hang ab, der Weg vorne führt uns über eine Reihe kleiner Mulden, wo wir oft eine Herde Steinböcke beobachten. Höher wechselt der Weg auf die linke Talseite, wo er dann quer über eine breite und auf kurzem Stück leicht exponierte Bande aufsteigt. Von dort folgen noch einige Dutzend Schritte Gehens und der Weg bringt uns zur markierten Wegkreuzung bei Dovška vrata.
Wir gehen geradeaus in Richtung Pogačnikov dom (links Bovški Gamsovec, rechts Stenar und Križ). Der Weg vorne beginnt allmählich absteigen durch immer schönere Hochgebirgswelt. In einer leichten Rechtskurve bemerken wir auf der linken Seite des Weges aufgestellte Steinmännchen. Hier biegt links ein unmarkierter Weg ab, der die Schuttfelder unter Bovški Gamsovec quert und dann wieder zum markierten Weg nach Pihavec stößt. Wir folgen dem markierten Weg, der weiter sanft absteigt und uns dann zur markierten Wegkreuzung bringt. Wir biegen links zum Pihavec ab, der rechte Weg führt weiter zum Pogačnikov dom.
Nach kurzem Anstieg stößt von links ein unmarkierter Weg von Dovška vrata hinzu. Hier biegt der Weg nach rechts ab und quert zuerst Schuttfelder, dann biegt der Weg leicht links und beginnt zum Sattel Čez Kamen anzusteigen. Der Weg durch das Schuttfeld bringt uns dann zu einem Felsaufschwung, der auch der einzige schwierige Punkt auf diesem Wegabschnitt ist. Hier steigt der Weg senkrecht über Haken auf. Der Helmgebrauch ist Pflicht, da über den Haken auf dem Weg unzählige Steine liegen. Nach dem Klettern des Felsaufschwungs mit Hilfe der Haken folgt ein relativ kurzer Anstieg an einer Kette. Hier sind wir sehr vorsichtig, keine Steine zu lösen. Es folgt ein kurzer Anstieg zum Sattel Čez Kamen (2331 m).
Am Sattel biegt der Weg nach rechts ab und verläuft dann an der Südseite des Pihavec nach Westen. Am Ende biegt der Weg wieder leicht rechts und es folgt ein kurzer leichter Anstieg zum Gipfel.
Ausgangspunkt - Aljažev dom 0:05, Aljažev dom - Quelle in Bukovlje 1:25, Quelle in Bukovlje - Dovška vrata 2:30, Dovška vrata - Pihavec 1:15.
Routenkarate - Pihavec
Entlang der Route: Aljažev dom v Vratih (1001m), Spomenik padlim partizanom gornikom (1020m), V Plazičih (1040m), Izvir v Bukovlju (1317m), Bukovlje (1418m), Dovška vrata (2176m), Čez Kamen (2331m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Aljažev dom v Vratih - Pihavec (via Sovatna)
zigc.10. 10. 2008
Ist vielleicht jemand kürzlich dort oben gewesen? Ist Winterausrüstung nötig?
ziga_b10. 10. 2008
ich gehe morgen früh hoch also... du weißt morgen Bescheid nasmeh
zigc.10. 10. 2008
oknasmeh....im Voraus danke für die Infosvelik nasmeh
ziga_b11. 10. 2008
Da sind wir oben auf diesem Pihavec... der Weg begann frühmorgens und über Sovatno sind wir regelrecht geflogen... Schnee nur Probe... beim Abstieg stießen wir auf glatte Felsen und Schneeflecken... wie üblich für uns verfehlten wir den Weg aber bald waren wir wieder auf dem richtigen... folgte der Anstieg über Schutt zum Kletterteil... um ohne Steigeisen etc. zu passieren gibt es jetzt unsere Spuren... wir kletterten den Abschnitt mit Sicherungen wo auch viel Schnee ist... Triglav gesichtet noch paar Schritte und oben... abgestiegen in die Luknja aber den Grat nicht gefunden also haben wir den Weg mehr oder weniger selbst geplant... alles gut gegangen... jedenfalls war's super... wer Zeit und Lust hat soll hochgehen... Ausrüstung wie geschrieben... wer echter Steigeisenfan ist soll für den Schutt Steigeisen mitnehmen was mir für jetzt unnötiges Gewicht scheint velik nasmeh jedenfalls top Tag für die Berge, Wetter super, oben keiner... unbeschreiblich... prüft selbst die Verhältnisse... enjoy mežikanje
zigc.11. 10. 2008
OK Ziga danke für diese einzigartigen Infos... denke ich probiere die Tour morgen oder höchstwahrscheinlich Montagvelik nasmeh
LP Ziga
grahlck3. 11. 2008
Kann mir jemand sagen, wie der Weg von den Kriških podov zum Pihavec ist?
Tadej3. 11. 2008
Im oberen Teil ist sie gleich wie in dieser Beschreibung. Mehr kannst du hier lesen
grahlck4. 11. 2008
Danke.
ruševec4. 09. 2011
Gestern diesen Weg über Sovatna, durch Dovška vratca und Abkürzung bis zum markierten Weg zum Pihavec gegangen. Nur der Schuttabbrieb ist ziemlich steil. An manchen Stellen recht unangenehm, besonders bergauf. Der Kletterabschnitt ist kurz und gut gesichert. Darüber ein kurzer unangenehmer Übergang von einer Seite der Rinne zur anderen, auf sehr feinem und lockerem Schotter. Dort kann ein falscher Schritt dich schnell unter den Kletterteil zurückwerfen. Weiter ist der Weg leichter. Schöner Blick auf den Triglav zur Südseite. Auf dem Gipfel war es herrlich. Warm, klar. Kein Gedränge. Ruhe. Ausblicke göttlich. Ich machte ein paar Schritte nach Norden und siehe da, unten glänzt das smaragdgrüne Auge des unteren Kriško-Sees. Man würde einfach sitzen und genießen. Aber musste runter. Zum Pogačnikov dom auf Kaffee, vorbei an Steinböcken unter dem Stenar nach Vrata. Wunderschöner Tag in der Umarmung der Julischen Alpen.
Lisa12. 09. 2011
@ ruševec
Gut geschrieben. Klar, verständlich und vor allem wirklich objektiv.
Melišče hat bei mir seine eigene Geschichte (damals noch snežiščeeek), wo ich abgerutscht bin. Der obere Übergang über dem gesicherten Teil ist genau wie du geschrieben hast. Sehr unangenehmes Gefühl diese 3-5 Meter (erinnere mich nicht mehr). Ich bin dort abgestiegen, weil es mir einen Tick anspruchsvoller vorkommt eek.
Kurz, vielen Dank für die Wiederholung von Pihavec nasmeh
AnzeKozjek24. 06. 2014
Hallo!
Mich interessiert nur, wie hoch dieser senkrechte Sprung an den Klammern fast auf dem Gipfel ist?

Danke! nasmeh
jedriličar24. 06. 2014
Schau dir die Bilder von Sonntag unter aktuellen Bedingungen - Pihavec an. Jetzt sind die Fixseile ca. 3 Meter draußen, Tour nicht machbar ohne Beherrschung von Eispickel und Steigeisen auf sehr steilen Hängen. Gruß und sicher mežikanje
AnzeKozjek24. 06. 2014
Aha, ich plane die Tour jetzt nicht. Frage wegen meiner Freundin, wir wollen im Juli zu Kriške Pode für 2-3 Tage und entscheiden noch zwischen Stenar und Pihavec. Križ fällt sicher nasmeh Sie hat etwas Angst vor exponierten Stellen, greift aber gerne die Fixseile nasmeh velik nasmeh
AnzeKozjek24. 06. 2014
Ich habe schon Erfahrung, dass Bilder oft täuschen, daher frage ich nasmeh Danke!
jedriličar24. 06. 2014
Dann empfehle ich Stenar, selbst trocken zum Pihavec sehr steile Schutthalden vor den Stahlseilen. Nach den Seilen keine Probleme mehr...
brezdelnez25. 08. 2015
Ist Ausrüstung zur Selbstsicherung und Helm wirklich notwendig oder kann ich auch ohne gehen?
Viper25. 08. 2015
Der Helm für den Pihavec ist ziemlich obligatorisch. Die Selbstsicherungsausrüstung ist nicht zwingend erforderlich, aber bei Zweifel mitnehmen.
Smetar25. 08. 2015
http://stanje-poti.pzs.si/

Der Weg ist noch immer offiziell gesperrt.
Zagoršek15. 07. 2016
http://pzs.si/novice.php?pid=11105

Der Weg ist jetzt geöffnet nasmeh
svetilnik3. 08. 2017
Da seit dem letzten Beitrag schon einige Zeit vergangen ist, frage ich mich, ob der Weg zum Pihavec geöffnet ist.
bos3. 08. 2017
Der Weg ist offiziell gesperrt.
Ich bin gestern genau vorbeigegangen, wo sich der Weg von den Kriških Podov nach Pihavec abspaltet (Bild 43), und dort ist ein Schild mit Warnung.
franca3. 08. 2017
und es fällt auch ziemlich oft herunter, man hört es bis Gamsovec.
mirank3. 08. 2017
Ich glaube, dass der Zugang von Luknja nicht gesperrt istvelik nasmeh;
ločanka3. 08. 2017
Dieser ist der schönstenasmeh
turbo3. 08. 2017
@ločanka

Fast der schönste zavijanje z Augen

Am schönsten ist von Zadnjica zur leider zugewachsenen Planina Zajavor und von dort Richtung Luknja und weiter nach Pihavec . . . (und wenn am Anfang der Rinne in dem Glasgefäß noch immer jener wundervolle Abschiedsbrief an Tine ist, kann man nicht anders, als ihn zu lesen, sich hinzusetzen und zu gedenken ...)
ločanka3. 08. 2017
turbo, du musst öfter hingehen, dann wird es weniger zugewachsennasmeh
zudo29. 08. 2018
Der Weg zum Pihavec von den Kriških Podov ist offiziell wegen aktiver Geröllabbrüche gesperrt.
jaka1328. 06. 2019
Weiß jemand, wann der Weg (falls überhaupt) wieder geöffnet wird?
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