Aljažev dom v Vratih - Šmarjetna glava (mimo Koče na Doliču)
Ausgangspunkt: Aljažev dom v Vratih (987 m)
| Breite/Länge: | 46,4128°N 13,8466°E |
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Wegname: mimo Koče na Doliču
Gehzeit: 6 h 45 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1371 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1700 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Mojstrana und folgen dann den Beschilderungen ins Vratatal. Zunächst noch asphaltiert, anschließend meist Schotterstraße, die uns nach etwa 12 km vom Zentrum Mojstranas zu einem großen Parkplatz im Vratatal bringt. In der Sommersaison wird Parkgebühr erhoben.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Schotterstraße fort, auf der wir am Šlajmerjev dom vorbei schnell zum Aljažev dom v Vratih gelangen.
Wir umgehen den Aljažev dom rechts und setzen den Weg geradeaus in Richtung Triglav, Sovatna, Luknja... (rechts Škrlatica, Biwak auf Rušje...). Wir setzen den Weg auf der schlechten Schotterstraße fort, die uns am Winterraum vorbei zu einer markierten Wegkreuzung bei dem berühmten Nagel (Denkmal für gefallene Partisanen-Bergleute) führt.
Wieder geradeaus weiter (links Tominšek-Weg), ein sanfter Weg führt uns bei schönen Ausblicken auf Triglav und die Triglav-Nordwand. Nach einigen Minuten weiteren Gehens erreichen wir den Buchenwald, wo rechts ein Pfad über Sovatna abzweigt, wir gehen geradeaus weiter in Richtung Luknja und Triglav - Weg über Prag. Es folgt ein kurzer Anstieg auf einer Fahrspur, dann leiten uns die Markierungen links auf einen Pfad, der sich dem Bett der Triglavska Bistrica nähert. Hier führt uns der Weg am Gedenkzeichen für Bergopfer vorbei, etwas weiter zum nächsten markierten Wegkreuzungspunkt.
Links, über den Bach, setzt der Weg über Prag fort, wir gehen geradeaus weiter auf dem Pfad, der sich allmählich deutlicher aufwärts neigt. Der Weg nach Luknja steigt eine Weile mäßig an, höher wird er steiler und aussichtsreicher. Etwas höher führt uns der Weg durch einen Gürtel von Gebüsch und lichten Wald, wo rechts ein Steg zum nahen Biwak abzweigt, wir setzen den Weg auf dem breiteren Pfad fort, der uns bald aus dem Waldgürtel herausbringt. Im weiteren Verlauf wird der Weg etwas steiler und führt uns allmählich zu den Schutthalden unter Luknja. Der Weg über die Schutthalden ist ziemlich rutschig, am Fuß der Wände helfen uns aber auch Drahtseile (bei Trockenheit unbedenklich, besonders nützlich beim Abstieg). Für kurze Zeit steigen wir steil direkt an der Wand empor, dann biegt der Weg leicht rechts ab und etwas höher führt er uns zur Wegkreuzung auf Luknja, von wo sich ein schöner Blick auf die Berge über Zadnjica öffnet.
Von Luknja geradeaus abwärts (links Triglav über Plemenice (Bamberg-Weg), rechts Bovški Gamsovec und wegloser Anstieg auf Pihavec) und beginnen wir den Abstieg auf dem alten Maultierpfad. Zunächst führt uns der Weg über eine kleine Felssenkung, wo Vorsicht geboten ist wegen erhöhter Gefahr fallender Steine. Es folgt der Abstieg oberhalb der steilen Koriti, wir steigen auf dem breiten Weg ab, da der alte Maultierpfad trotz erheblicher Steilheit noch relativ gut erhalten ist. Nach etwa 40 Minuten Abstieg, bei dem wir mehr als 300 Höhenmeter verlieren, erreichen wir einen markierten Wegkreuzungspunkt.
Vom Kreuzungspunkt leicht links in Richtung Dolič (leicht rechts Zadnjica) und beginnen wieder den Aufstieg. Im weiteren Verlauf steigen wir meist mäßig auf dem Maultierpfad an, der uns über steile und gelegentlich exponierte Abstürze führt. Da der Weg breit und gut angelegt ist, ist er technisch nicht anspruchsvoll, aber er ist Steinschlaggefährdet und wegen gelegentlicher tiefer Einblicke meist ungeeignet für Schwindlige. Der Weg macht gelegentlich einige Serpentinen, ansonsten steigt er die meiste Zeit quer zur Rechten empor, sodass wir uns der mächtigen Wand des Kanjavec immer mehr nähern.
Höher schließt sich rechts der Kletterweg aus Zadnjica über Komar an, etwas weiter zweigt rechts der Weg von Mire Marko Debelak ab (Weg über die Kanjavec-Polken). Der immer aussichtsreichere Weg macht höher noch einige Serpentinen, von ihm zweigt links noch der Weg zum Triglav ab.
Geradeaus weiter, dann erreichen wir schnell die Koča na Doliču.
Von der Hütte in Richtung Vodnikov dom auf Velem polju, wir folgen dem markierten Weg nur noch kurze Zeit, d.h. bis zur Stelle, wo sich links ein schöner Übergang öffnet (markierten Weg verlassen wir noch vor der Dolič-Scharte). Links aufwärts ins Weglose. Wir steigen den felsigen Hang zum Grat empor, von dem sich der Blick auf die Šmarjetna glava öffnet. Wir steuern die Scharte links der Šmarjetna glava an.
Auf der Scharte dann rechts weiter auf dem steilen Grat, der mit einigen Steinmännern markiert ist. Der Grat wird etwas steiler und auf einem kurzen Stück ist leichtes Klettern erforderlich (1. Grad). Kurz unter dem Gipfel, wo der Grat am steilsten ist, leiten uns die Steinmänner auf die rechte Seite und es folgt noch ein kurzer Anstieg auf einem leicht exponierten und schuttigen Hang bis zum Gipfel.
Ausgangspunkt - Aljažev dom 0:05, Aljažev dom - Quell der Bistrica 0:55, Quell der Bistrica - Luknja 1:35, Luknja - Unter der Wand 1:55, Unter der Wand - Koča na Doliču 1:00, Koča na Doliču - Šmarjetna glava 1:15.

Entlang der Route: Aljažev dom v Vratih (1001m), Spomenik padlim partizanom gornikom (1020m), V Plazičih (1040m), Izvir Bistrice (1160m), Luknja (1766m), Pod Skokom (1494m), Pod steno (1899m), Koča na Doliču (2151m), Dolič (2164m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Aljažev dom v Vratih - Šmarjetna glava (mimo Koče na Doliču)
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| ljubitelj gora10. 08. 2017 |
Letztes Jahr bin ich auch zur Šmarjetna glava aufgebrochen, gestartet in Krma und über Planika zum Triglav, Abstieg Richtung Dolič. Auch bivak Lojza und Glava in Zaplanja besucht und schließlich zur Šmarjetna glava. Zurück über Velska dolina am Vodnikov dom vorbei nach Krma.
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