Aljažev dom v Vratih - Šplevta (Razor)
Ausgangspunkt: Aljažev dom v Vratih (987 m)
| Breite/Länge: | 46,4128°N 13,8466°E |
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Gehzeit: 6 h
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg, leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1395 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1565 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Mojstrana und folgen dann den Beschilderungen ins Vrata-Tal. Wir fahren weiter auf der gebührenpflichtigen Straße, die im Winter für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, bis zum großen Parkplatz, der sich wenige Minuten vor dem Aljažev dom v Vratih befindet.
Beschreibung der Route:
Vom großen Parkplatz im Vrata-Tal fahren wir weiter auf der Schotterstraße, auf der wir in wenigen Minuten Gehzeit beim Aljažev dom v Vratih ankommen.
Vom Dom gehen wir geradeaus in Richtung Triglav, Stenar und Kriški podi (rechts Škrlatica) und folgen dem breiten Touristenweg. Der Weg steigt vorerst kaum merklich durch einen Waldgürtel an, wo wir den Winterbiwak rechts umgehen, dann lichtet sich der Wald und nach wenigen weiteren Gehminuten erreichen wir einen großen Keil (Denkmal für gefallene Partisanen-Bergsteiger). Vom Denkmal gehen wir geradeaus (links Tominšek-Steig) auf dem Weg, der allmählich wieder in den Wald zurückkehrt und uns etwas höher zu einer markierten Wegkreuzung führt, wo wir rechts zum Pogačnikov dom weitergehen (geradeaus Triglav und Luknja). Ab der Kreuzung steigt der Weg steiler durch den Buchenwald an (Gebiet heißt Bukovlje), der uns etwas über 1300 m ü. NN zu einem angenehmen Quellbach führt, der in Trockenzeiten austrocknet. Es folgen noch einige Gehminuten durch Wald bzw. höheres Gestrüpp und der Weg führt uns aus dem Wald zum Fuß der Sovatna, wo sich ein stark zugewachsener Weg vom Bivak pod Luknjo anschließt.
Von hier wird der Weg immer steiler und aussichtsreicher. Der Weg, von dem sich schöne Ausblicke auf die Nordwand des Triglav eröffnen, führt uns höher zu einem kurzen leicht exponierten Übergang, bei dem besonders bei Nässe erhöhte Vorsicht geboten ist. Der Weg wird etwas flacher, steigt aber weiter relativ steil an. Es folgt ein Anstieg durch Schutt, dann verengt sich das Tal und der Weg führt zu einem kurzen Felsaufschwung, über den wir mit Hilfe von Sicherungen aufsteigen.
Oberhalb des Aufschwungs wird das Gelände flacher, der Weg führt weiter über eine Reihe von Mulden, in denen wir oft eine Herde Steinböcke beobachten. Höher wechselt der Weg auf die linke Talseite, wo er quer über eine breite und auf kurzer Strecke leicht exponierte Bande aufsteigt. Von dort folgen noch einige 10 Schritte und der Weg bringt uns zur markierten Wegkreuzung bei den Dovška vrata.
Wir gehen geradeaus zum Pogačnikov dom (links Bovški Gamsovec, rechts Stenar und Križ). Der Weg beginnt allmählich abwärts durch immer schönere Hochgebirgslandschaft zu führen. In einer leichten Rechtskurve bemerken wir links vom Weg gestellte Steinmännchen. Hier biegt links ein unmarkierter Weg ab, der die Schuttfelder unter dem Bovški Gamsovec quert und sich dann wieder dem markierten Weg bei Pihavec anschließt. Wir folgen jedoch dem markierten Weg, der weiter sanft abwärts führt und uns dann zur markierten Wegkreuzung bringt.
Hier biegt links noch ein markierter Weg zum Pihavec ab, wir aber folgen dem unteren Weg zum Pogačnikov dom na Kriških podih. Der Weg kreuzt dann die Hänge oberhalb des Spodnje Kriško jezero, das wir links unter uns sehen können. Der Weg sinkt noch etwas ab und bringt uns zur nächsten Kreuzung, wo wir mit dem Weg aus dem Ausgangspunkt im Zadnjica-Tal zusammentreffen.
Wir gehen rechts bergauf (links bergab Zadnjica und Spodnje Kriško jezero) und erreichen in weniger als fünf Minuten weiteren Gehzeit den Pogačnikov dom, der auf einem Aussichtshügel liegt.
Vom Dom gehen wir weiter an der oberen Station der Materialseilbahn vorbei auf dem markierten Weg, der uns in zwei Minuten leichten Abstiegs zur markierten Wegkreuzung bringt, wo wir links in Richtung Razor, Planja und Vršič weitergehen (leicht rechts Križ und Škrlatica). Den Weg nach Razor und Planja folgen wir nur zwei Minuten, dann verlassen wir ihn und setzen den Anstieg rechts durch Gelände ohne Pfad fort.
Unser nächstes Ziel ist es, ins Tal rechts (östlich) vom Razor zu gelangen. Zu diesem Tal gelangen wir, indem wir den markierten Weg an der zuvor genannten Stelle verlassen und durch leichteres Gelände ohne Pfad ohne größere Probleme in das genannte Tal aufsteigen. Wenn wir in das genannte Tal treten, eröffnet sich uns ein schöner Blick auf das Tal und die ihn umgebenden Gipfel (Šplevta ist rechts hinten). Wir steigen nun gleichmäßig im Tal auf, das von zahlreichen Karsttrichtern durchzogen ist. Der Sattel zwischen Razor und Šplevta ist nun unser nächstes Ziel, zu dem wir bei gutem Wetter ohne größere Orientierungs- und technische Schwierigkeiten aufsteigen.
Auf dem Sattel, von dem sich ein schöner Blick auf den Turn pod Razorjem und das Krnica-Tal eröffnet, gehen wir rechts weiter und setzen den Anstieg entlang und auf dem Gipfelgrat der Šplevta fort. Diesem relativ leichten und immer aussichtsreicheren Graten-"Pfad" folgen wir bis zum Gipfel, den wir nach gut 10 Minuten weiteren Gehens erreichen.
Bei gutem Wetter ist die Orientierung relativ einfach, im Nebel fast unmöglich.
Ausgangspunkt - Aljažev dom 0:05, Aljažev dom - Quell in Bukovlje 1:25, Quell in Bukovlje - Dovška vrata 2:30, Dovška vrata - Pogačnikov dom 0:30, Pogačnikov dom - Šplevta 1:30.

Entlang der Route: Aljažev dom v Vratih (1001m), Spomenik padlim partizanom gornikom (1020m), V Plazičih (1040m), Izvir v Bukovlju (1317m), Bukovlje (1418m), Dovška vrata (2176m), Pogačnikov dom na Kriških podih (2050m)
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