Dolina Avpe / Val Aupa - Creta Grauzaria (via normale)
Ausgangspunkt: Dolina Avpe / Val Aupa (720 m)
| Breite/Länge: | 46,47643°N 13,18512°E |
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Wegname: via normale
Gehzeit: 4 h 20 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1345 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1365 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter):
Aufrufe: 3.034
 | 4 Personen gefällt dieser Beitrag |
Zugang zum Ausgangspunkt:
Anfahrt mit Auto auf slowenischer Karawanken-Autobahn, Ausfahrt Jesenice West, vorbei Kranjska Gora nach Italien, durch Tarvisio bis Ort Tablja / it. Pontebba.
In Tablja durch Zentrum fahren (Straße Via Macroni) und über Brücke des Bachs Pontebbana. Sofort nach Brücke RECHTS abbiegen (auf Via Zardini) und sofort nach Unterführung unter Bahngleis LINKS. Dann Straße folgen, LINKS oder geradeaus halten, bald Markierungen für Val Aupa und Ortsschild Ende Pontebba sichtbar.
Von diesem Schild noch 14,4 km asphaltiert fahren (vorbei Studena Alta, Übergang Cereschiatis, Schilder für Saps und bald danach Bevorchians).
Dann zweigen zwei Straßen im Abstand weniger Meter rechts ab. Zweite Straße nach der Brücke nehmen (Foto des Ortes beigefügt). Markierungen erst sichtbar bei Rechtsabbiegung auf Straße, dort am Anfang Schild für Rif. Grauzaria, sentiero n. 437 (Schild in markantem Braun). Straße einige Kurven höher durch Kiefernwald folgen, Parken an geeigneter Stelle.
Möglichkeit 2:
Im Ort Možac (it. Moggio Udinese) in Italien abbiegen ins Avpe-Tal (it. Val Aupa) und Straße folgen vorbei Dorf Dordolla, nach ca. 1 km zweigen zwei Straßen links in Hang ab (dazwischen Brücke; siehe Bilder). Erste Straße einige Kurven höher durch Kiefernwald folgen, Parken an geeigneter Stelle.
Beschreibung der Route:
Der Aufstieg beginnt am oberen Ende des Parkplatzes, der mit einer scharfen Rechtskurve endet. Hier noch einige Schritte auf der Asphaltstraße hochsteigen, dann nach Markierungen links auf den Wanderweg abbiegen. Der Weg teilt sich bald, in den nächsten Minuten aber zweimal rechts halten bis zu einem breiteren Fahrweg, dem man folgt. Bald zweigt rechts unser Weg 437 ab, ein aufmerksamer Wanderer bemerkt auch die Nummer 1 auf einem Stein. Weg 437 folgen, bald neues Abzweig, wo links der Weg zum Dorf Grauzaria (paese Grauzaria) und zur Brücke Dordolla (ponte Dordolla) abzweigt. Wir gehen weiter rechts und steigen auf dem Weg auf, der ohne große Serpentinen oder Windungen westwärts führt. Der Kiefernwald wird bald vollständig durch Buchenwald ersetzt. Weiter eine Quelle queren, aber da sie über schlammigen Boden fließt, ist Wasser hier nicht trinkbar. Der Aufstieg durch den Wald führt zu einem Abzweig, wo rechts weiter (links wieder zum Dorf Dordolla und Grauzaria) und oberhalb der verlassenen Alm Flop (it.: Malga Flop) vorbei.
Panoramatafeln am Weg, nach Fotos von 1941, zeigen das frühere Leben auf dieser Alm, auf der nun nur Ruinen von Stallwänden übrig sind, Weiden schrumpfen langsam und werden vom Wald überwuchert.
Hinter der Alm führt der Weg zunächst noch durch Wald, dann bei schwach sichtbaren Markierungen zum Rifugio (noch 30 Min.), öffnet sich der Blick. Dem Wanderer zeigt sich die mächtige Wand und der Gipfel der Cima della Sfinge (1847m) und rechts westwärts noch Cima dai Gjai (1916m). Zwischen diesen Bergen führt ein steiler aber markierter Weg zum Sattel Portonat. Links gleich am Waldrand zweigt der Weg zum Bivacco Feruglio ab, wir folgen dem leichten Weg westwärts. Bis zur Hütte mehrere Gerinne queren. Im letzten Anstieg ca. 30-50 m unter der Hütte und am letzten Gerinne zweigt links der Weg zum Sattel Portonat (1860m) ab. Hütte Rifugio Grauzaria im Sommer geöffnet, Übernachtung möglich. Bei der Hütte Trinkwasser.
Der Weg 444 zum Sattel Portonat beginnt am Gerinne unter der Hütte. Zu Beginn verliert sich der Weg, daher Markierungen sorgfältig folgen und steil hochsteigen, nicht zu weit ostwärts abdriften. Der Weg ist durchgängig steil, anfangs durch Gestrüpp, später ein kurzer, etwas exponierter und bröckeliger Abschnitt mit wenigen Metern Seil. Mit Höhe wird das Gelände immer steiler, gelegentlich etwas Klettern nötig (bis pd - teilweise schwierig). Im letzten Teil enge Rinne mit Schutt, wo auch Abzweig zur Cima dai Gjai (sentiero Alpinistico Piero Nobile). Wir folgen dem Schutt zum Vorberg, von wo der Weg leicht abfällt, dann zum Sattel Portonat 1860m hochsteigt. Von Hütte bis hier 2 Std. (Schuttgelände).
Vom Sattel zur Creta Grauzaria keine Sicherungen, Übergänge/Richtung durch rote Markierungen. Technisch anspruchsvollster Teil gleich zu Beginn (UIAA II). In ersten 30-50m zwei Bohrhaken für ggf. Abseilen beim Abstieg. Weiter bröckeliger, stellenweise exponierter Boden, techn. nicht über UIAA I. Gelegentlich auch eher eben und dort gut sichtbarer Weg. Im letzten Kehrkurs vor Gipfel kleine Kreuz, dann Marienstatue, knapp unter Gipfel Gipfelbuchkasten und auf schmalem Gipfel noch ein kleines Kreuz. Stempel in Rifugio Grauzaria. Vom Sattel zum Gipfel 40-60 Min.
Zeiten bis: Rifugio Grauzaria (1h 20min); Portonat (3h 20); Creta Grauzaria (4h 20 min).
Beschreibung und Fotos aus Juni 2019.

Entlang der Route: Malga Flop (980m), Rifugio Grauzaria (1250m), Portonat (1860m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Dolina Avpe / Val Aupa - Creta Grauzaria (via normale)
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| mirank17. 11. 2020 |
Dort kenne ich den Bivacco Dionisio Feruglio, aber wo ist dieser Bivacco Ferucci, das ist mir nicht klar??
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| Pi_is_exactly_317. 11. 2020 |
Hallo mirank, danke für den Kommentar, ich denke, ich habe die Botschaft entschlüsselt, das ist diese seltsame Angabe in der Bergbeschreibung, oder? Ich schaue nach.
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| Pi_is_exactly_318. 11. 2020 |
Tadej, ich bitte um Hilfe. Lösche den Satz in der Bergbeschreibung (Satz: "Der Bivacco unter dem Berg ist auch nach Ferrucci benannt."). Ich erinnere mich nicht, woher ich das habe (Beschreibung vom letzten Sommer). Danke!
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| Tadej18. 11. 2020 |
Danke für die Info. Habe den Satz gelöscht.
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| darinka424. 09. 2022 09:41:24 |
Ich werde diesen Ausflug nicht vergessen. Wir sind den längeren Weg gegangen. Rundherum. Am roten halbrunden Biwak vorbei. Schön aber lang.
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