Lužnice - Zweispitz Westgipfel (über Forcella Cuel Tarond)
Ausgangspunkt: Lužnice (691 m)
| Breite/Länge: | 46,49777°N 13,3821°E |
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Wegname: über Forcella Cuel Tarond
Gehzeit: 5 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1355 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1650 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče oder Predel fahren wir nach Tarvisio, dann fahren wir weiter auf der alten Straße Richtung Udine. Dieser Straße folgen wir bis zum Ort Bagni di Lusnizza. Wenn wir auf der linken Straßenseite die Kirche erblicken, biegen wir scharf, fast 180 Grad links in den genannten Ort ab. Dann folgen wir der Straße durch das Dorf und folgen den Schilder zum Museum Museo della Foresta. Wenn die letzten Häuser des Dorfes enden, bemerken wir rechts der Straße einen asphaltierten Parkplatz. Wir können hier bereits parken oder weiterfahren und dann die Autobahn durch die Unterführung überqueren. Direkt hinter der Unterführung fahren wir links weiter und parken dann an geeigneter Stelle am Straßenrand.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt fahren wir auf einer schmalen Straße parallel zur Autobahn weiter. Wenn wir auf der Autobahn die Ausfahrt und Schilder zur Raststätte La Foresta bemerken, fahren wir noch einige Dutzend Meter weiter auf der Straße und dann bemerken wir rechts eine Fahrspur, die leicht in den Wald hinaufsteigt.
Wir begeben uns auf die genannte Fahrspur und bald nach dem Beginn der Fahrspur bemerken wir am Weg eine alte Tafel mit Markierungen für die Alm Malga Granuda und Due Pizzi. Auf der Fahrspur gehen wir bis zur nahen Wegkreuzung weiter, wo auch Wegweiser sind.
Wir gehen links auf eine schlechtere Fahrspur vorbei an einer Fütterungsstelle für Wildtiere, wohin uns auch die Markierungen für die Alm Malga Granuda und Due Pizzi weisen. Rechts führt der Weg zum Sattel Sella Bieliga.
Die etwas zugewachsene Fahrspur bringt uns durch den Wald zu einer Lichtung und dem Bach Rio Granuda Piccolo, wo sich von links noch eine Fahrspur anschließt. Für kurze Zeit gehen wir rechts auf der immer schlechter sichtbaren Fahrspur weiter, dann wenden wir uns entschieden links und queren den Bach. Nach der Querung bringt uns der Weg in den Wald und verläuft dann ostwärts. Der Weg steigt hier quer und ist an einigen Stellen ziemlich beschädigt durch Lawinen und umgestürzte Bäume. Rechts zweigt dann ein mit orangenen Punkten markierter Weg ab, wir gehen geradeaus weiter und queren weiter die Hänge ostwärts. Von der genannten Kreuzung queren wir die Hänge noch etwa 15 Minuten, dann biegt der Weg entschieden rechts ab. Weiterhin steigen wir dann lange Zeit in Kehren meist durch den Wald auf, gelegentlich queren wir auch einige ziemlich zugewachsene Lichtungen. Höher schließt sich von rechts wieder der mit orangenen Punkten markierte Weg an. Der schlecht getretene Weg steigt weiter ständig durch den Wald auf und bietet so keinen Ausblick. Kurz vor der Alm Malga Granuda erreichen wir eine markierte Kreuzung.
Geradeaus führt Weg 604 zur Alm Malga Granuda, bis zu der noch gute 5 Minuten Gehzeit sind, wir wenden uns rechts zur Scharte Forcella Cuel Tarond. Von der Kreuzung steigen wir zuerst etwas durch den Wald auf, dann wird der Weg etwas ebener und bringt uns an den oberen Rand der Alm Malga Granuda. Hier öffnet sich für kurze Zeit etwas Ausblick auf die Dve špici, dann bringt uns der Weg wieder in den Wald. Weiter queren wir für einige Zeit die Hänge südwestwärts. Hier verläuft der Weg meist durch den Wald, quert aber auch einige Wildbachtobel. Beim Queren der größten Mulde ist viel Vorsicht geboten, da der Weg über die Mulde in schlechtem Zustand ist und im Tobel Schnee lange liegen bleibt. Der Weg biegt dann etwas links ab und beginnt aufzusteigen bei Zwergkiefern und Lärchen. Solcher Weg, der auch immer aussichtsreicher wird, bringt uns zur Scharte Forcella Cuel Tarond, wo auch eine Kreuzung ist.
Wir gehen an der Kreuzung links weiter und der ebene Weg führt uns weiter vorbei an einigen Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg. Hier bemerken wir am Weg auch eine Tafel, die angibt, dass der Weg weiter anspruchsvoller ist und die Verwendung von Selbstsicherung empfohlen wird. Der Weg, von dem sich schöne Ausblicke auf die Südseite öffnen, beginnt bald aufzusteigen durch Zwergkiefern und bringt uns unter die Hänge des Gipfels Cuel dai Pez. Für kurze Zeit steigen wir noch quer auf, dann erreichen wir eine kleinere Scharte, wo wir die ersten Sicherungen bemerken. Einige Sicherungen am Weg sind auch beschädigt, daher ist zusätzliche Vorsicht nötig. Der Weg namens Via Ferrata Battaglione Alpini Gemona quert weiter die Hänge ostwärts und umgeht den Gipfel Cuel dai Pez auf der rechten Südseite. Links zweigt dann ziemlich unauffällig ein Steig zum genannten Gipfel Cuel dai Pez ab, wir queren weiter die aussichtsreichen Hänge, die teilweise mit Zwergkiefern bewachsen sind. Auf einem kürzeren Stück hilft uns wieder eine Kette, dann bringt uns der Weg auf die Nordseite des Grats. Hier bemerken wir am Weg Militärgräben, der Weg steigt dann steiler ab. Es folgt Querung und der Weg bringt uns zu einem kürzeren gesicherten Stück, wo ein steileres, zerklüftetes Hangstück zu queren ist. Weg und Sicherungen an diesem Stück sind meist nicht im besten Zustand, daher ist viel Vorsicht nötig. Der Weg bringt uns dann wieder ins Zwergkieferngelände und wechselt auf die Südseite des Grats, wo der Weg wieder anspruchsvoller wird. Hier steigen wir mit Hilfe der Kette quer an einem steilen, felsigen Hang ab, dann bringt uns der Weg bald über eine tiefe Mulde unter dem steil abfallenden Grat des Gipfels Gosadon. Hier bringt uns der Weg zurück auf die Nordseite und wird weniger anspruchsvoll. Zuerst steigen wir relativ steil ab, dann folgt Querung der Hänge meist bewachsen mit Zwergkiefern. Solcher Weg bringt uns zu einer markierten Kreuzung, wo sich von links der Weg 604 von der Alm Malga Granuda anschließt.
Von der Kreuzung wird der Weg steiler, sodass wir beim Aufstieg gelegentlich die Hände zu Hilfe nehmen müssen. Später lässt die Steilheit nach und der Weg bringt uns auf das Geröll unter dem steil abfallenden Grat des Gipfels Monte Gosadon. Hier biegt der Weg links ab und quert das genannte Geröll. Auf der anderen Seite des Gerölls steigt der Weg wieder steil auf, dann folgt noch die Querung einer kürzeren Mulde, wo wegen Sand auf dem Weg auch Vorsicht geboten ist. Weiter wird der Hang wieder stärker mit Zwergkiefern bewachsen und es folgt der Aufstieg zum Sattel zwischen den Gipfeln Cima Alta (Dve špici) und Monte Gosadon. Kurz unter dem Sattel bringt uns der Weg zu einer Kreuzung, wo rechts ein anspruchsvollerer Weg zum Gipfel Monte Gosadon abzweigt.
Wir gehen an der Kreuzung links weiter und es folgt Aufstieg durch Zwergkiefern. Auf einem kürzeren Stück öffnet sich hier auch Ausblick nach Süden, wo Montaž gut sichtbar ist. Bald sind wir wieder an einer Kreuzung, wo sich von rechts der Weg aus den Tälern Zajzera und Dunja anschließt.
Wieder gehen wir links weiter und steigen dann noch eine Weile durch Zwergkiefern an den Westhängen des Gipfels Cima Alta auf. Höher endet der Zwergkiefernbewuchs und es folgt nur noch ein kurzer Aufstieg am aussichtsreichen Hang zur aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Malga Granuda (1501m), Forcella Cuel Tarond (1750m)
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Diskussion zur Tour Lužnice - Zweispitz Westgipfel (über Forcella Cuel Tarond)
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