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Gebirge / Julische Alpen / Ponza Grande / Visoka Ponca / Belopeška jezera - Ponza Grande / Visoka Ponca (ferrata)

Belopeška jezera - Ponza Grande / Visoka Ponca (ferrata)

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Ausgangspunkt: Belopeška jezera (929 m)
Breite/Länge: 46,4733°N 13,6713°E
Wegname: ferrata
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1345 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1350 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 18.320
 5 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 41
Anzahl der Kommentare: 10
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über den Grenzübergang Rateče fahren wir Richtung Tarvisio. Schon nach wenigen Kilometern hinter dem Grenzübergang in Fusine / Fužine biegt links die Straße zu den Belopeška Seen / Laghi di Fusine ab, die uns in wenigen Minuten mäßigen Anstiegs zum großen Parkplatz am Oberen Mangartsee (Belopeška See) bringt. Dort parken wir.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg links neben dem Gasthaus in Richtung der Zacchi-Hütte fort. Der Pfad verläuft zunächst auf der Forststraße, die wir nach wenigen Minuten verlassen, da die Markierungen uns links auf einen breiten Karrenweg weisen (möglich ist es auch, auf der Forststraße weiterzugehen; diese Variante ist etwas länger). Der Karrenweg, auf dem wir wandern, verwandelt sich etwas höher in einen Wanderpfad. Relativ breiter und gut markierter, stellenweise steiniger Pfad führt uns dann in moderatem Anstieg durch den Wald in etwa einer Stunde Gehzeit vom Ausgangspunkt zur Schutzhütte Zacchi.
Vor bzw. unter der Hütte finden wir Schilder „Ponza di Mezzo, Ponza Grande“, die den Beginn des Weges zu den Ponzen kennzeichnen. Der Weg quert zuerst das Wildbachbett, dann steigt er durch steiles Ruševje, stets leicht rechts, unter den überhängenden Wänden der Ponzen auf. Höher führt er zu den ersten Stahlseilen. Hier biegt der Pfad etwas links ab, mehrmals steigen wir ziemlich steil am Seil empor. Wenn wir uns den Wänden unter der Visoka Ponca ganz nähern, führt der Pfad rechts, wobei wir eine breite Wildbachgrube überqueren. Es folgt ein kürzerer steiler Aufstieg rechts der Grube, der uns zum Wegescheide bringt. Rechts (Schild „Ponza di Mezzo“) zweigt der Pfad ab, der zur Visoka Ponca auf etwas leichterem Weg (normale via) und zur Srednja Ponca führt; wir gehen links auf den sehr anspruchsvollen Kletterpfad (ferrata).
Weiter steigen wir rechts der Grube auf, teils über dem steilen Hang der Srednja Ponca, teils über Felsstufen. Wenn wir die Grube erneut queren, diesmal natürlich links, stehen wir am Einstieg in die Ferrata.
Der schwierigste Punkt ist gleich zu Beginn: die ersten Dutzend Höhenmeter klettern wir im senkrechten Rinnsal, gefolgt von einer exponierten Traverse links. Direkt hinter der Traverse wird das Gelände etwas ebener, wir schlängeln uns schön durch die Durchgänge, stellenweise hilft Stahlseil oder provisorisches Seil, über einen kurzen Abschnitt eine Leiter.
Im Gipfelteil wird die Ferrata ganz eben, Stahlseile fehlen, leider fehlen auch die Markierungen meistens. Stellenweise helfen Steinmännchen. Die Orientierung ist in diesem Teil sonst nicht anspruchsvoll, bei guter Sicht. Im moderat steilen Aufstieg über Schuttgelände erreichen wir bald den Gipfel.
Routenkarate - Ponza Grande / Visoka Ponca
Entlang der Route: Rifugio Zacchi (1380m)
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Fotos:
Belopeška jezera - Ponza Grande / Visoka Ponca1
Belopeška jezera - Ponza Grande / Visoka Ponca2
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Belopeška jezera - Ponza Grande / Visoka Ponca40
Belopeška jezera - Ponza Grande / Visoka Ponca41
Diskussion zur Tour Belopeška jezera - Ponza Grande / Visoka Ponca (ferrata)
trdi7721. 07. 2019
Grüß Gott!

Mich interessiert, ob jemand kürzlich auf der Visoka Ponca von den Belopeška Seen war? Ist der Weg über die Ferrata normal begehbar? Auch die Schwierigkeit der Ferrata interessiert mich. Ist sie ähnlich wie die via Italiana-Ferrata unter dem Mangart? Ist das Aufsteigen auf der Ferrata zum Gipfel erschwert (durch Schutt)?

Lp, Uroš
Peter Pehani21. 07. 2019
Uroš, hallo,
vor Kurzem war ich nicht oben, vor 2 Jahren war es ok (irgendwo statt richtiger Kette nur Seil).
Zur Schwierigkeit: wenn du nur den steilen Kletterabschnitt anschaust, ist er sehhr kurz (vielleicht 100 Höhenmeter) und unvergleichlich leichter als die Ferrata im Mangart, die neben dem Bivak Nogara hochführt. Insgesamt ist die Tour zur Ponca deutlich alpenartiger, mit langem und steilem Anstieg sowie anspruchsabstieg auf dem „leichteren“, aber am Gipfel immer noch sehr fordernden Weg (während zum Mangart-Ferrata üblicherweise vom Sattel abwärts zugeht; nach dem Ausklettern nur 15 Minuten zum Auto).
lp peter
maartin22. 07. 2022 09:35:42
Gestern habe ich diese Tour gemacht und denke, es ist nützlich für jemanden.

Der Weg ist interessant, schön, gut gesichert. Mit ein paar Ausnahmen: 1) Vor dem oberen (eigentlichen) Ferrata-Abschnitt muss man einen felsigen Teil queren, der ziemlich exponiert und ungesichert ist. Dort sehr vorsichtig sein und gehen. 2) Gegen den Gipfel keine Markierungen sondern nur Steinmännchen (gestapelte Steine). Achtung, nicht links um Felsen abbiegen wo es getreten aussieht, Steinmännchen folgen. (und oberer Kommentar zur Seil - ja, statt eines Stahlseils ein leicht verrottetes Seil angebracht, aber Abschnitt nur paar Meter und nicht gefährlich)

Abstieg ist andere Geschichte - da die meisten die Rundwanderung via "Normale" wählen. Wenn Adrenalin-Junkie oder sehr erfahrener Wanderer, kein Problem. Abstieg via Normale technisch nicht zu anspruchsvoll, aber zwei völlig ungesicherte Stellen. An einer: linken Fuß auf Grasfleck mit Schutt setzen, rechts Fels greifen der jederzeit abbröckeln kann = sicherer Tod. Weg zum Triglav war für mich ein Klacks dagegen was ich beim Abstieg der Rundwanderung erlebt habe.

- Beim Aufstieg viel Steinschlag gehört. Weg extrem bröckelig. Deshalb: Kletterset hier praktisch Pflicht, obwohl Ferrata problemlos ohne machbar.
- Riesige Schuttmengen am Boden. Beide Richtungen kaum begangen. Mitten im Sommer Kollege und ich niemanden in 8 Stunden getroffen.
djimuzl22. 07. 2022 10:26:16
Vielleicht haben wir niemanden getroffen, weil der Weg nach Visoka Ponca seit letztem August von italienischer und slowenischer Seite gesperrt ist.

https://www.planinske-poti.si/karta/?oid=6801
https://www.cai-fvg.it/sentieri-cai-fvg/settore-5-alpi-giulie/s5-513b/
bogdan@bzq.si1. 10. 2023 14:30:26
War heute, alles ok, es steht wirklich gesperrt, aber es geht, kein Problem!
Sie werden die Seile erneuern, entlang des Wegs viele Haken und Drahtseile, noch nicht montiert!
Stoick9. 10. 2023 09:50:20
bogdan@bzq.si, Abstieg über Normalweg?
Frage, weil maartin schreibt, dass der Abstieg dort an zwei Stellen sehr anspruchsvoll war.
DVas7. 11. 2023 15:33:45
Mühsamer Abstieg, aber vorsichtig und langsam klappt es.
VanSims12. 11. 2023 19:23:42
Was ist hier mit Via normale gemeint? Der Weg von Srednja Ponca bis Zacchija ist nicht wirklich wahnsinnig schwierig und gefährlich. Ja, man muss aufpassen wie überall und keinen Weg unterschätzen.

Oder muss man erst zum SP bzw. zum Wegkreuz darunter kommen. Das ist schon ziemlich adrenalinreich. Heute würde ich einfach auf der Ferrata selbst wieder absteigen. Auch, außer im untersten Teil, sollte es nicht sehr schwierig sein, wenn man schon diesen Weg hochgekommen ist.
Sandis818. 06. 2024 14:03:26
Heute vom Parkplatz am oberen Belopeško-See, vorbei an Koča Zacchi, via Ferrata zur Velika Ponca. Alles OK, Weg und Ferrata in gutem Zustand, auf dem Weg vor dem Einstieg in den letzten Teil der Ferrata zwei kurze Schneeflächen. Wir haben „Stufen“ in den Schnee getreten, ohne Winterausrüstung und wenn vorsichtig OK. Ca. 4-5m zu queren. Empfehle Auf- und Abstieg gleiche Route.
Njataa7. 07. 2024 07:59:55
Wir waren gestern auch auf der Visoka Ponca. Der Weg ist gut markiert, die Seile der Via ferrata sind neu. Nach dem Ende der Via ferrata ist der Weg gut nachvollziehbar, da Steinmännchen aufgestellt sind. Schneefeld gibt es nicht mehr. Man muss aber trotzdem sehr vorsichtig sein, weil viel loses Gestein (sowohl klein als auch groß) liegt, das man bei Unvorsichtigkeit leicht lostreten kann.
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