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Gebirge / Dolomiten / Friedensbiwak / Capanna Alpina - Friedensbiwak (Fridensweg)

Capanna Alpina - Friedensbiwak (Fridensweg)

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Ausgangspunkt: Capanna Alpina (1720 m)
Breite/Länge: 46,55975°N 11,98145°E
Wegname: Fridensweg
Gehzeit: 5 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 1040 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1350 m
Karte: Tabacco 07 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 1.470
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von der Gorenjska: Über die Grenzübergänge Rateče oder Predel nach Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung Dorf Ampezzo und Bergpass Passo della Mauria. Die Straße führt dann bergab und bringt uns zu einer Kreuzung, wo wir links (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren. An allen folgenden Kreuzungen halten wir uns an die Schilder nach Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Hinweisen zum Alpenpass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zum genannten Pass, dann fahren wir rechts weiter zum Pass Passo Valparola. Vom Pass fahren wir dann abwärts ins Tal Val Badia. Wenn die Straße weiter unten ebener wird, bemerken wir rechts einen großen Parkplatz, ein Restaurant und einen Campingplatz. Wir fahren noch einige 100 Meter auf der Hauptstraße weiter und dann gleich hinter der Brücke, die den Bach Rü Sciare überspannt, biegen wir rechts zum Restaurant Capanna Alpina ab. Der genannten Straße folgen wir bis zum Ende, wo wir auf dem großen Parkplatz vor dem Restaurant parken. Der Parkplatz ist in den Sommermonaten gebührenpflichtig. Preis für einen Tag Parken beträgt 5€ (Juli 2019).
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venedig / Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venedig und fahren rechts weiter auf der Autobahn Richtung Pordenone. Am nächsten Autobahnkreuz bei Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. Bei Belluno endet die Autobahn und an den nächsten Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo. Weiter folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter vorbei am Restaurant Capanna Alpina auf einer Schotterstraße, die für den Verkehr gesperrt ist. Die Straße bringt uns schnell zu einer Ebene, wo ein Wegkreuz ist. Rechts führt Weg 20 zur Hütte Ütia Scotoni, wir gehen links auf Weg 11 und folgen den Markierungen nach Col de Locia und Fanes.
Vom Kreuz gehen wir noch eine Weile auf einem flachen Schotterweg, der zwischendurch über eine Brücke einen Bach überquert. Weiter wird der Weg etwas schmaler und bringt uns in Latschen und dann in einen dünnen Wald. Hier beginnt der Weg auch etwas steiler anzusteigen. Etwas höher biegt der Weg nach links und steigt dann entlang des Zauns auf einem etwas steileren Hang. Vom Weg öffnen sich hier schöne Ausblicke nach Westen, wo die Berggruppe Sella gut sichtbar ist. Der Weg überquert dann einen Weidezäune und bringt uns auf ebenere Gelände am undeutlichen Gipfel Col de Locia, der sich entlang des Weges links von uns befindet. Auf dem Gipfel gibt es auch einige Bänke.
Hier biegt der Weg leicht nach rechts, zuerst geht es leicht bergab und dann überquert er einen kleinen Bach. Weiter gehen wir durch ein flaches und breites Tal, das meist nach Norden verläuft. Für eine Weile verläuft der Weg noch bei Latschen und später bringt er uns auf weite grasbewachsene Hänge. Solcher Weg bringt uns zu einem markierten Kreuz, wo rechts der Weg zum See Lech de Legacio und weiter zur Hütte Lagazuoi abzweigt.
Am Kreuz gehen wir weiter geradeaus über weite Wiesen, auf denen im Sommer auch Vieh grast. Der Weg beginnt wieder leicht absteigen und mit wunderbaren Ausblicken bringt er uns zu einem weiteren markierten Kreuz.
Diesmal zweigt links der Weg zu den Gipfeln Conturines und Lavarela ab. Wir gehen weiter auf dem breiten Weg bis zur Alm Malga Gran Fanes, wo ein markiertes Kreuz ist.
Geradeaus sind es nur noch wenige Minuten bis zur Hütte Ütia de Gran Fanes, die wir schon vor uns sehen. Am Kreuz gehen wir rechts auf Weg Nr. 17 oder Fridensweg (Fridensweg / Via della pace). Vom Kreuz verläuft der Weg zuerst über einen grasigen Hang und bringt uns dann in einen Streifen sehr dünnen Lärchen- und Kiefernwälders. Der Weg ist weiter mit Nr. 17 und Markierungen VB und FR gekennzeichnet, was die Gipfel Vallon Bianco und Furcia Rossa bezeichnet. Der Weg steigt weiter leicht an und verläuft auf einem alten Militär-Maultierpfad nach Südosten. Der Weg biegt langsam noch etwas nach links und es öffnet sich auch der Blick nach Osten ins Tal Valle di Fanes. Der Maultierpfad bringt uns hier auf felsigeres Gelände, auf dem wir bald das Kreuz erreichen.
Rechts führt Weg 17 zu Monte Castello od. Bivacco della Pace, wir gehen links weiter auf dem Weg zu den Gipfeln Furcia Rossa und Vallon Bianco. Vom Kreuz traversiert der Weg dann eine ganze Weile die Hänge etwas östlicher und bringt uns zu steileren Hängen. Es folgt ein Anstieg meist in Serpentinen auf einem steilen Hang und der Weg bringt uns zum nächsten Kreuz.
Diesmal gehen wir rechts zum gesicherten Klettersteig, der zum Gipfel Furcia Rossa III führt (markiert mit Ferrata – Klettersteig, Furcia Rossa). Geradeaus führt der Weg zu Gipfel Vallon Bianco und Furcia Rossa II. Vom Kreuz traversieren wir den Hang nach Südwesten und der Weg bringt uns auf eine breite Bank unter senkrechten Wänden. Der Weg biegt dann nach links und verläuft weiter am Rand der Wand und beginnt auch leicht anzusteigen. Höher biegt der Weg etwas nach rechts und bringt uns zum Beginn des gesicherten Weges.
Vor dem Einstieg in den gesicherten Teil rüsten wir uns mit Helm und Sicherungs-Set aus. Am Anfang des gesicherten Weges gehen wir zuerst etwas abwärts am Stahlseil, dann folgt ein steilerer Abstieg mit Hilfe einiger Leitern. Nach dem Abstieg wird der Weg wieder weniger anspruchsvoll und steigt zu den Hängen des Gipfels Furcia Rossa III an. Hier traversieren wir im Anstieg das Tal auf der Ostseite des genannten Gipfels und dann folgt ein etwas steilerer Anstieg auf einem etwas bröckeligen Hang, wo der Weg etwas beschädigt ist. Im Frühling kann hier noch eine Schneefläche sein. Solcher Weg bringt uns zur Wand, wo die Fortsetzung des gesicherten Weges ist. Der Weg steigt hier am Stahlseil und wieder helfen uns einige Leitern. Höher biegt der Weg nach rechts und bringt uns über gelegentlich etwas exponierten Hang zum anspruchsvollsten Teil des Weges. Hier steigen wir senkrecht mit Hilfe zahlreicher Haken auf, auf einem kurzen Stück ist die Wand sogar leicht überhängend. Über den Haken steigen wir noch eine Weile mit Stahlseilen auf, dann bringt uns der Weg auf weniger anspruchsvolle Hänge auf der Nordseite des Gipfels Furcia Rossa III. Hier traversieren wir zuerst den Hang nach Westen und der Weg bringt uns zum Kreuz.
Links ist es nur noch wenige Minuten Anstieg zum Gipfel Furcia Rossa III, den man definitiv besuchen sollte. Vom Gipfel kehren wir zum Kreuz zurück und gehen weiter auf dem Weg nach Südwesten. Hier beginnt der Weg leicht absteigen und wird bald wieder anspruchsvoller. Mit Hilfe von Stahlseilen und wenigen Leitern steigen wir diagonal auf einem steilen Hang ab. Der Weg bringt uns auf einen etwas weniger steilen Hang über einer deutlichen Scharte. Hier ist viel Schutt auf dem Weg, daher ist noch immer große Vorsicht geboten. Der Weg traversiert weiter steile Hänge links und bringt uns unter die Hänge des Gipfels Furcia Rossa IV. Hier wird der Weg wieder anspruchsvoller und es folgt ein steiler Abstieg mit Hilfe einiger Leitern. Dann biegt der Weg scharf nach rechts und steigt auf einer exponierten Bank unter einem Überhang ab. Der Weg ist hier sehr gut gesichert mit zahlreichen Leitern und Stahlseilen. Nach dem Abstieg bringt uns der Weg aus der Wand auf Geröll, wo der gesicherte Weg endet.
Hier gehen wir links weiter und traversieren dann das Geröll nach Süden, wo wir schon den senkrechten Turm Monte Castello sehen, neben dem der Bivacco della Pace liegt. Falls wir den Bivacco nicht besuchen wollen und zur Alm Malga Gran Fanes zurückkehren möchten, können wir auch direkt über das Geröll absteigen, wo Abkürzungen verlaufen, die tiefer zum Weg Nr. 17 stoßen. Sonst traversieren wir weiter die Hänge unter dem Grat Furcia Rossa nach Süden. Der Weg beginnt dann steiler anzusteigen und bringt uns bald zum Bivacco.
Wir steigen auf Weg Nr. 17 zur Alm Malga Gran Fanes ab und von dort zurück zum Ausgangspunkt.
Der beschriebene Weg namens Fridensweg (deutsch Fridensweg, italienisch Via della pace, ladinisch Tru dla Pesc) verläuft über den Grat Furcia Rossa auf der Trasse eines alten Militärweges. Der schwierigste Teil des gesicherten Weges ist mit Schwierigkeitsgrad C bewertet. Für den Aufstieg ist Helm und Sicherungs-Set erforderlich.
Routenkarate - Friedensbiwak
Entlang der Route: Col de Locia (2069m), Ju dal'Ega (2157m), Ütia de Gran Fanes (2102m), Furcia Rossa III (2791m)
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