Capanna Alpina - Vallon Bianco
Ausgangspunkt: Capanna Alpina (1720 m)
| Breite/Länge: | 46,55975°N 11,98145°E |
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Gehzeit: 4 h 20 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 968 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1090 m
Karte: Tabacco 03 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zufahrt von der Gorenjska: Über den Grenzübergang Rateče oder Predel nach Trbiž / Tarvisio und dann auf der Autobahn in Richtung Vidma / Udine bis zur Ausfahrt Tolmezzo. Von Tolmezzo folgen wir der Straße in Richtung des Dorfes Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße führt dann bergab und bringt uns zu einer Kreuzung, wo wir links (auch rechts möglich) in Richtung Cortina d'Ampezzo weiterfahren. An allen folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern nach Cortina d'Ampezzo.
In Cortina d'Ampezzo folgen wir dann den Schildern zum alpinen Pass Passo di Falzarego. Dieser ansteigenden Straße folgen wir bis zum genannten Pass, dann fahren wir rechts weiter zum Pass Passo Valparola. Vom Pass fahren wir dann talwärts zur Valle Val Badia. Wenn die Straße weiter unten ebener wird, bemerken wir rechts einen großen Parkplatz sowie ein Restaurant und einen Campingplatz. Wir fahren noch einige 100 Meter auf der Hauptstraße weiter und dann gleich hinter der Brücke, die den Bach Rü Sciare überquert, biegen wir rechts zum Restaurant Capanna Alpina ab. Der genannten Straße folgen wir bis zum Ende, wo wir auf dem großen Parkplatz vor dem genannten Restaurant parken. Der Parkplatz ist in den Sommermonaten gebührenpflichtig. Die Gebühr für einen Tag beträgt 5€ (Juli 2019).
Von der Primorska-Seite: Wir fahren auf der Autobahn Richtung Venezia / Venezia. Bei Portogruaro verlassen wir die Autobahn Richtung Venezia und fahren rechts weiter auf der Autobahn Richtung Pordenone. Am nächsten Autobahnkreuzung bei Conegliano fahren wir rechts Richtung Belluno. Bei Belluno endet die Autobahn und an den nächsten Kreuzungen fahren wir in Richtung Cortina d'Ampezzo weiter. Weiter folgen wir der obigen Beschreibung.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter vorbei am Restaurant Capanna Alpina auf einer Schotterstraße, die für den Verkehr gesperrt ist. Die Straße bringt uns schnell zu einer Ebene, wo ein Abzweig ist. Rechts führt Weg 20 zum Rifugio Ütia Scotoni, wir gehen links auf Weg 11 und folgen den Markierungen für Col de Locia und Fanes.
Vom Abzweig laufen wir noch eine Weile auf einem flachen Schotterweg, der zwischendurch über eine Brücke einen Bach überquert. Weiter wird der Weg etwas schmaler und bringt uns in Latschen und dann in einen dünnen Wald. Hier beginnt der Weg auch etwas steiler anzusteigen. Etwas höher biegt der Weg nach links und steigt dann entlang des Zauns auf einem etwas steileren Hang. Vom Weg öffnen sich hier schöne Ausblicke nach Westen, wo die Berggruppe Sella gut sichtbar ist. Der Weg überquert dann einen Weidezäune und bringt uns auf flacheres Gelände beim undeutlichen Gipfel Col de Locia, der sich entlang des Weges auf unserer linken Seite befindet. Auf dem Gipfel gibt es auch einige Bänke.
Der Weg biegt hier leicht nach rechts und senkt sich zuerst leicht ab und überquert dann einen kleinen Bach. Weiter laufen wir durch ein flaches und breites Tal, das meist nach Norden verläuft. Für eine Weile verläuft der Weg noch bei Latschen und später bringt er uns auf weite grasbewachsene Hänge. Solch ein Weg bringt uns dann zu einem markierten Abzweig, wo rechts der Weg zum See Lech de Legacio und weiter zum Rifugio Lagazuoi abzweigt.
Am Abzweig gehen wir weiter geradeaus über weite Wiesen, auf denen im Sommer auch Vieh grast. Der Weg beginnt wieder leicht abzustiegen und bringt uns bei herrlichen Ausblicken zu einem weiteren markierten Abzweig.
Diesmal zweigt links der Weg zu den Gipfeln Conturines und Lavarela ab. Wir gehen weiter auf dem breiten Weg bis zur Alm Malga Gran Fanes, wo ein markierter Abzweig ist.
Geradeaus sind es nur noch wenige Minuten bis zur Hütte Ütia de Gran Fanes, die wir schon vor uns sehen. Am Abzweig gehen wir rechts auf Weg Nr. 17 oder Friedensweg (Fridensweg / Via della pace). Der Weg vom Abzweig verläuft zuerst auf einem grasbewachsenen Hang und bringt uns dann in einen Streifen sehr dünnen Lärchen- und Kiefernwälders. Der Weg ist weiter mit Nr. 17 und Markierungen VB und FR gekennzeichnet, was die Gipfel Vallon Bianco und Furcia Rossa bezeichnet. Der Weg steigt weiter leicht an und verläuft auf einer alten Militärmulatierstraße nach Südost. Der Weg biegt langsam noch etwas mehr nach links und es öffnet sich auch der Blick nach Osten ins Tal Valle di Fanes. Die Mulatierstraße bringt uns hier auf felsigeres Gelände, auf dem wir bald den Abzweig erreichen.
Rechts führt Weg 17 zum Monte Castello bzw. Bivacco della Pace, wir gehen links weiter auf dem Weg zu den Gipfeln Furcia Rossa und Vallon Bianco. Vom Abzweig quert der Weg dann eine ganze Weile die Hänge etwas mehr nach Osten und bringt uns zu etwas steileren Hängen. Es folgt ein Anstieg meist in Serpentinen auf einem steilen Hang und der Weg bringt uns zum nächsten Abzweig.
Rechts zweigt ein gesicherter Klettersteig zum Gipfel Furcia Rossa III und weiter zum Bivacco della Pace ab. Am Abzweig gehen wir links weiter und steigen noch eine Weile auf einem Panoramasteig auf. Der Weg biegt dann etwas nach rechts und bringt uns über eine breite Bank und dann über den oberen Rand des Schutts wieder zu einem Abzweig, wo rechts der Weg zum Gipfel Furcia Rossa II abzweigt, bei dem auch ein kleiner Bivacco Baccon Barborka ist. Zum genannten Bivacco sind es sonst etwa 10 Gehminuten.
Am Abzweig gehen wir links zum Gipfel Vallon Bianco und nach kurzem Querung bringt uns der Weg auf die nördlichen Hänge des Berges. Weiter queren wir die Hänge nach Osten und der Weg wird auch etwas exponiert, in Hilfe sind uns einige Stahlseile. Hier betreten wir auch den Naturpark Parco Naturale delle Dolomiti d'Ampezzo. Der Weg biegt dann nach rechts, überquert eine kurze Brückle und bringt uns bald zu einem Sattel, bei dem wir viele Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg bemerken werden.
Auf dem Sattel gehen wir links weiter und der gut angelegte Militärweg, der in den steilen Hang gemeißelt ist, steigt dann in einigen Serpentinen an. Der Weg quert dann noch etwas exponiertere Hänge nach Osten und überquert dann eine interessante schmale Brücke. Weiter quert der Weg noch meist in leichtem Anstieg exponierte Hänge nach Osten, entlang des Weges begleiten uns ständig zahlreiche Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg. Kurz unter dem Gipfel bringt uns der Weg zu einem kleinen Abzweig, wo wir scharf rechts abbiegen und steiler mit Hilfe einiger Haken aufsteigen. Zum Gipfel folgt dann nur noch ein kurzer Anstieg auf dem panoramatischen Gipfelhang des Berges. Vom Gipfel, an dem ein Gipfelbuch und einige kleine Bänke sind, hat man einen außergewöhnlichen Blick auf den Großteil der Dolomiten. Besonders schön ist der Blick auf die nahen Tofane.
Abstieg auf dem Aufstiegsweg.

Entlang der Route: Col de Locia (2069m), Ju dal'Ega (2157m), Ütia de Gran Fanes (2102m)
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