Ausgangspunkt: Casa da Monthana (1200 m)
| Breite/Länge: | 38,47063°N -28,42648°E |
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Gehzeit: 3 h
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg
Höhenunterschied: 1151 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1150 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Der Ausgangspunkt ist Casa da Monthana. Der Zugang zum Ausgangspunkt ist von mehreren Richtungen möglich. Auf der Insel gibt es zwei Häfen: Madalena und Sao Rogue.
1. Zugang von Sao Rogue (25km/29 min) - folgen wir der Richtung R. do Alves zur Straße EN2, nach 9 km auf der Straße EN2, biegen wir rechts auf Straße EN3 ab, fahren 10 km bis zum Abschnitt, wo wir links in Richtung Casa da Monthana abbiegen, fahren etwa 3 km auf dieser Straße und am unmarkierten Kreuzungspunkt links abbiegen, nach 1.5 km erreichen wir den Ausgangspunkt.
2. Zugang zum Ausgangspunkt aus Madalena (17 km/23min) - fahren wir nach Norden zur Straße EN3, nach 12 km am Abschnitt abbiegen in Richtung Casa Da Monthania, nach 3 km am unmarkierten Kreuzungspunkt links abbiegen, nach 1.8 km erreichen wir den Ausgangspunkt.
Beschreibung der Route:
In Casa da Monthana führen wir die Registrierung durch, zahlen die Eintrittsgebühr (15 Eur bis Krater, 20 Eur bis Gipfel, Kinder bis 6 Jahre kostenlos) und erhalten ein GPS-Gerät. Pico hat eine Besucherbegrenzung, nämlich gleichzeitig dürfen maximal 160 Personen darauf sein. Pro Tag ist die Zahl auf 320 Personen begrenzt. Wenn wir die Genehmigung erhalten, begeben wir uns auf den Weg. Der Weg ist gut markiert mit 44 hölzernen nummerierten Pfählen bis zum Vulkankrater. Die Pfähle sind untereinander unterschiedlich entfernt, aber immer gut sichtbar. Am Anfang ist ihr Abstand größer, später verringert er sich. Sie sind auch im Nebel gut sichtbar. Die ersten 15 Min. des Weges sind Erde bzw. Schlamm, abhängig vom Wetter. Danach beginnt sich der Weg zu verändern. Immer mehr vulkanische Steine verschiedener Formen (erschwertes Gehen) und verschiedene Formationen erstarrter Lava. Diese Lavaformationen sind bei schlechtem Wetter sehr rutschig. Solcher Weg setzt sich bis zum Gipfel fort mit dazwischen kurzen ebenen Abschnitten, wo die Füße etwas ausruhen. Nach etwa einer halben Stunde Gehen erreichen wir eine Höhle, die Schutz vor starkem Wind bietet. Das Wetter ändert sich hier sehr schnell. Der Gipfel kann in Sonnenlicht gebadet sein, nach 5 Min. vollständig von Wolken bedeckt. Die Temperaturdifferenz zwischen Startpunkt und Gipfel beträgt im Durchschnitt 10 Grad. Nach etwa 2,5 h Gehen erreichen wir den Pfahl mit der Nummer 44, wo sich der Vulkankrater befindet. Der Kraterdurchmesser beträgt 500 m, die Tiefe 30 m. Hier sind Steinschutzhütten errichtet. Im Krater ist Übernachtung mit Zelten möglich. Es heißt, dass man nachts bei starkem Anspannen der Augen die Lichter von New York sehen kann. Der Weg führt weiter zum Pico Piquinho (kleiner Gipfel), der schwierigsten Stelle des Weges, 70 m und etwa eine halbe Stunde fast senkrechten Weges. Markierungen setzen sich auf den Steinen fort. Hier beginnt der sehr steile Wegabschnitt, bei dem wir die Hände benutzen. Handschuhe sind empfehlenswert, da die Steine sehr scharf sind, einige auch heiß, da heißer Dampf aus ihnen austritt. Wegen des Dampfes ist auch die Umgebung heiß und das Klettern ziemlich anstrengend. Vulkanische Steine sind nicht fest und zerbröseln schnell, daher muss man beim Festhalten sehr vorsichtig sein.
Oben erwarten uns atemberaubende Ausblicke und das Gefühl, auf dem höchsten Punkt mitten im Ozean zu stehen, ist unbeschreiblich. Bei guter Sicht sind alle neun Inseln des Azoren-Archipels sichtbar. Wir ruhen unsere Füße auf den erhitzten Steinen aus.
Der Abstieg ist anstrengender als der Aufstieg, da man auf bröckelnde Steine und rutschige Lavaformationen achten muss.
Nach der Rückkehr in die Hütte Casa da Monthana erhalten wir ein Zertifikat für die Eroberung des Pico.

Entlang der Route: Vulkanski krater (2281m)
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Diskussion zur Tour Casa da Monthana - Pico
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