Collina - Wolayer Köpf (Weg 141)
Ausgangspunkt: Collina (1255 m)
| Breite/Länge: | 46,58689°N 12,84349°E |
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Wegname: Weg 141
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1215 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1230 m
Karte: Tabacco 01 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Trbiž/Tarvisio fahren wir auf die Autobahn Richtung Videm/Udine. Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Tolmezzo. Bei Tolmezzo verlassen wir auch die Straße, die zum Pass Passo di Croce Carnico / Plöckenpass führt, und fahren Richtung Villa Santina. In Villa Santina am Kreisverkehr fahren wir geradeaus den Schilderungen Ovaro, Sappada folgend. Dieser Straße folgen wir bis Forni Avoltri, wo wir rechts abbiegen den Schilderungen Collina folgend. Der asphaltierten Straße folgen wir bis Collina. In Collina fahren wir weiter auf der linken oberen Straße, die zum Ortszentrum führt. Die Straße führt uns durch das schön gepflegte Ortszentrum mit Kopfsteinpflaster. Direkt danach biegen wir links bergauf in die enge Straße Via del Leone ein. Am ersten Kreuzung wieder links und fahren noch einige 10 Meter zum Parkplatz an der Stützmauer.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir die Straße weiter an den letzten Häusern vorbei, dann geht die Straße in einen Karrenweg über. Für eine Weile laufen wir dann auf dem genannten Karrenweg, der panoramatische Hänge bei Weiden kreuzt, dann kurz vor der Rechtskurve kommen wir zu einer Abzweigung.
Auf der linken Seite bemerken wir eine Bank, wir gehen rechts bergauf auf einen schlechteren, leicht zugewachsenen Karrenweg, wohin uns auch ein hölzernes Schild mit der Aufschrift Forcella Ombladet 141 weist. Auf dem Karrenweg steigen wir an einem kleineren Bau mit Sender vorbei, dann bringt uns der Karrenweg in den Wald. Hier geht der Karrenweg in einen Pfad über, auf dem wir dann eine ganze Weile durch den Wald aufsteigen. Der Pfad durch den Wald ist noch recht schön, aber wenn wir etwas höher einige Lichtungen queren, merken wir schnell, dass der Weg sehr wenig begangen und ziemlich zugewachsen ist. Beim Gehen durch den Wald folgen wir meist beschädigten Schildern mit der Aufschrift »Forcella Ombladet« und hölzernen Täfelchen mit der Markierung »141«.
Höher, wenn wir aus dem Wald auf grasigen Boden kommen, verliert sich der Pfad. Der Weg verläuft sonst nach Norden parallel zum Tal des Baches Rio Collinetta, der links tief unter uns liegt. Wir steigen noch eine Weile auf grasigen Hängen auf einem kaum nachverfolgbaren Pfad auf, vom Weg öffnen sich immer schönere Ausblicke auf umliegende Gipfel und das bereits genannte Tal des Rio Collinetta. In etwa 1700m Höhe weist uns dann ein rotes Schild mit »141« rechts zum Malga Casera Chiampei. Hier gehen wir auf zugewachsenen grasigen Hängen, bei der Orientierung helfen uns einige hölzerne Pfähle mit Markierungen. Wir gehen an einigen Ruinen auf der Alm vorbei, dann bemerken wir vor uns ein Schild, das uns wieder links weist.
Es folgt die Querung von grasigen Hängen und der Pfad wird stellenweise etwas besser sichtbar. Hier öffnet sich auch schon ein besserer Blick zur Scharte Forcella Ombladet. Der relativ flache Weg verläuft weiter nach Norden und bringt uns zum Bachbett eines Wildbachs unter steileren Felsabhängen. Dann beginnen wir steiler durch ein kleines Tal am genannten Bachbett aufzusteigen. Ein relativ steiler Weg, der meist über grasigen Boden führt, bringt uns zur Scharte Forcella Ombladet, wo auch eine markierte Abzweigung ist.
Links führt der Weg zum Gipfel Cima Ombladet, geradeaus bergab zum Ort Pierabech, wir gehen rechts auf Weg 176A zum Gipfel Monte Volaia. Von der Abzweigung steigen wir auf grasigem Gelände nach Nordosten auf. Es folgt Aufstieg über kürzeres Schuttfeld, dann biegt der Weg rechts ab und nach Querung grasiger Hänge bringt er uns zu einer Abzweigung.
Hier stößt rechts Weg 176 von der Hütte Edelweiss an, der im Vergleich zu unserem etwas besser ausgetreten ist. An der Abzweigung gehen wir links, dann biegt der Weg rechts und steigt dann lange im Zickzack auf dem immer aussichtsreicheren Hang auf. Das Gras endet und wir steigen auf steinigem Hang bis zu den Militärruinen aus dem Ersten Weltkrieg auf, die am Grat unter dem Gipfel Sasso Nero liegen. Vom Grat öffnet sich auch ein herrlicher Blick auf die österreichische Seite zum Monte Coglians und anderen nahen Gipfeln in der Berggruppe.
Hier biegt der Weg links ab und wird anspruchsvoller. Weiter verläuft er links am Grat entlang und queret auf einer Police exponierte Hänge. Der Weg ist nicht gesichert, daher ist mehr Vorsicht geboten. Wir queren weiter den exponierten Hang, am Weg bemerken wir noch einige Militärgräben und Ruinen, dann bringt uns der Weg zu einer kleinen Scharte und einem Stollen, wo früher der gesicherte Klettersteig von österreichischer Seite endete. Der genannte Weg ist jetzt gesperrt, worauf Schilder hinweisen.
Eine Weile queren wir noch steile Hänge westlich des Grats, dann biegt der Weg etwas rechts und steigt steiler an. Der Anstieg ist recht steil und wir müssen uns auch mit den Händen helfen. So steigen wir eine Weile, dann biegt der Weg links und es folgt wieder Querung. Der Weg ist hier stellenweise sehr schmal, gelegentlich liegt auch viel Schutt darauf, daher ist Vorsicht weiter nötig. Der Weg steigt wieder an und beim letzten steileren Anstieg müssen wir erneut Hände zulegen. Am Grat gehen wir rechts und erreichen schnell den aussichtsreichen Gipfel.
Abstieg möglich auf dem Aufstiegsweg oder auf Weg 176 am Malga Casera Chianaletta zur Hütte Edelweiss. Von dort haben wir noch gut 10 Minuten Fußweg auf der Straße zurück zum Ausgangspunkt in Collina.

Entlang der Route: Casera Chiampei (1761m), Forcella Ombladet (2060m), Tacca del Sasso Nero (2351m)
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Diskussion zur Tour Collina - Wolayer Köpf (Weg 141)
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| mirank19. 01. 2026 20:43:02 |
Wir sind dieses Jahr hier abgestiegen, auf Bild 34 gibt es eine Änderung, die Alm ist teilweise notdürftig renoviert. Für die Unterkunft haben sie wahrscheinlich mit dem Helikopter einen Anhänger hergebracht. Die Schafherde wurde von zwei Schwarzen bewacht
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