Ausgangspunkt: Dolina Kot (950 m)
| Breite/Länge: | 46,4157°N 13,8977°E |
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Gehzeit: 6 h 10 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1443 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1650 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 33.208
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Die Gorenjska-Autobahn verlassen wir an der Ausfahrt Hrušica und folgen der Straße weiter Richtung Kranjska Gora. Kurz vor dem Dorf Dovje zweigt links von der Hauptstraße eine Straße nach Mojstrana ab (Vrata, Kot und Krma). Wir folgen der Straße weiter Richtung Dorf Radovna und Täler Krma und Kot. Die relativ steile Straße führt uns vorbei am TNP-Schild, wonach die Straße bald ebener wird und uns zu einer Kreuzung bringt, wo rechts eine Schotterstraße ins Kot-Tal abzweigt (geradeaus Radovna und Krma). Dieser stellenweise etwas schlechteren Straße folgen wir bis zum Parkplatz, wo wir auch die Bergsteigerwegeschilder bemerken.
Beschreibung der Route:
Vom Straßenende setzen wir den Weg auf dem breiteren markierten Pfad in Richtung Stanič-Hütte und Kredarica fort, der sich leicht durch den Wald aufwärts windet. Nach wenigen Minuten erreichen wir die Schuttfläche Kotarice, die wir quer zur anderen Seite überqueren, wo der Steig wieder auftaucht.
Es folgt etwas ruhiges Gehen durch den Wald, nach etwa einer halben Stunde wird der Pfad rasch ziemlich steil und durch oft rutschigen Untergrund auch gefährlich für Abrutschen, besonders beim Abstieg, weshalb auf diesem Abschnitt zusätzliche Vorsicht geboten ist. Hier helfen uns an schwierigeren Stellen auch einige Haken. Höher lässt die Steilheit nach und der Pfad führt uns zur Quelle Pri studenčku, die in Trockenzeiten versiegen kann.
Hier zweigt links ein unmarkierter Pfad nach Macesnovec ab, wir gehen jedoch geradeaus über das Wildbachbett, und hinter dem Bett queren wir noch eine kurze gesicherte, aber nicht besonders schwierige Stelle. Es folgt der Aufstieg durch ein Band von Zwergkiefern, höher gelangen wir in zunehmend felsiges Gelände, wo wir vor uns bereits gut einen größeren Block sehen. Hier kreuzt unseren Pfad unauffällig der PP-Weg (Planica - Pokljuka), und wir steigen bei immer besseren Ausblicken zum zuvor genannten Block namens Debeli kamen auf.
Beim Debelem kamnu endet das Zwergkieferngestrüpp gelegentlich endgültig und wir gehen weiter im immer alpineren Hochgebirge, meist über Schutt aufsteigend. Auf diesem Abschnitt öffnet sich bei Rückblick ein schöner Blick auf die Ladja (Ladja ist ein markanter, mit Zwergkiefern bewachsener Absturz oder Gipfel, der sich über das Kot-Tal erhebt), und dann steigen wir zu einer markierten Wegkreuzung auf, wo rechts der Klettersteig zu den Vrbanove špice bzw. der Lojze-Rekar-Steig abzweigt.
Wir folgen dem linken Pfad in Richtung Triglav, Rjavina und Dom Valentina Staniča pod Triglavom, wo die Steigung nachlässt und uns der Pfad an der linken Seite der Pekel-Schlucht entlangführt.
Hier zweigt zuerst links ein markierter sehr anspruchsvoller gesicherter Pfad zur Rjavina ab, wir steigen jedoch quer über der Schlucht auf den nordwestlichen Hängen der Rjavina auf. Wenn wir uns etwas weiter den Dovškim vratcem nähern, öffnet sich links ein Übergang zum Rjavina-Grat bzw. der Übergang führt uns direkt zu den genannten Toren, von denen ein markierter Gratpfad zur Rjavina führt, wir setzen jedoch geradeaus in Richtung des markierten Pfades zum Dom Valentina Staniča fort.
Im weiteren Verlauf steigen wir meist moderat im Hochgebirge auf und folgen solch einem Pfad bis zur Dom Valentina Staniča pod Triglavom, von wo aus sich ein schöner Blick auf den Triglav und die umliegenden Gipfel öffnet.
Von der Hütte gehen wir rechts weiter in Richtung Begunjski vrh, Visoka Vrbanova špica und Cmir (scharf links Krma-Tal und Rjavina, leicht links Triglavski dom na Kredarici und Triglav, leicht rechts Vrata-Tal). Ein ziemlich bequemer Pfad bringt uns bereits nach wenigen Minuten weiteren Gehens zum Begunjski preval, wo rechts der Pfad zu den Vrbanove špice abzweigt, und wir gehen geradeaus weiter auf einem Pfad, der sich bald in zwei Teile teilt. Geradeaus weiter (links Begunjski vrh) auf dem Pfad, der die nordöstlichen Hänge des Begunjski vrh quert (im frühen Sommer mögliche Schneefelder) und uns dann zu einem kleinen Sattel hinter dem genannten Gipfel führt. Hier öffnet sich ein schöner Blick ins Vrata-Tal und die es umgebenden Berge.
Der Pfad biegt dann rechts ab und quert eine gut gesicherte glatte Felsplatte. Weiter steil bergauf, und der Pfad führt uns zu einem sehr aussichtsreichen Grat, dem wir nach Nordosten folgen. Der angenehme aussichtsreiche Pfad wird dann von einer steilen Felsstufe gestoppt, über die wir auf einem hervorragend gesicherten Pfad senkrecht absteigen (10 m). Der Pfad, der dann etwas leichter ist, steigt noch eine Weile ab, dann beginnt der Aufstieg zu den Rjavčeve glave. Nach einigen Minuten Aufstieg betreten wir den genannten Gipfel, von dem der Pfad auf einer steilen grasigen Flanke absteigt (Abrutschgefahr). Der Pfad geht weiter in mäßigem Aufstieg über in einen schmalen und exponierten Grat, von dem er in eine Scharte unter dem Hauptgipfel des Cmira absteigt. Auf der anderen Seite dreht der Pfad leicht links und beginnt steil den Gipfelhang des Berges zu erklimmen. Nach etwa 15 Minuten steilem Aufstieg erreichen wir den Gipfel des Cmira, von dem sich ein sehr schöner Rundblick bietet.
Ausgangspunkt - Pri studenču 1:25, Pri studenču - Debeli kamen 1:20, Debeli kamen - Pekel 0:45, Pekel - Dom Valentina Staniča 0:40, Dom Valentina Staniča - Cmir 2:00.

Entlang der Route: Pri studencu (1330m), Debeli kamen (1810m), Pekel (2089m), Dom Valentina Staniča pod Triglavom (2332m), Begunjska vratca (2342m), Rjavčeve glave (2360m)
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Diskussion zur Tour Dolina Kot - Cmir
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| ROBERT22. 08. 2006 |
Ah, unbesiegter Cmir! 95% des Weges gehst du und stellst plötzlich fest, dass es zu gefährlich ist weiterzugehen! Harte Schicksal!!! Aber ich komme wieder!
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| metod4. 08. 2012 |
Vom Stanič-Haus an ein so schöner, aussichtsreicher Gratenweg, doch nur ein Kommentar. Nun, gestern waren wir oben etwas mehr, aber aus dem Besucherbuch geht hervor, dass auf Cmir generell wenig Betrieb ist. Der Weg ist durchgehend eigentlich ein Spaziergang, mal hoch mal runter, über Gras oder Schutt, nur ein Felsaufschwung ist etwas lästig, aber mit Hilfe guter Sicherungen zu meistern.
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| Flora14. 08. 2012 |
Wie ist das Parken in Kot geregelt? Wo kann man parken?
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| pupek5. 08. 2013 |
Es interessiert mich, wie lange der Weg von der Hütte zum Gipfel ist
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| viharnik5. 08. 2013 |
Oben hast du alles auf dem Silbertablett, ich hoffe, du liest wenigstens die Wegweiser in den Bergen .
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| karibu24. 07. 2017 |
Du hast ihn in der Staničeva-Hütte. Lp
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