Dolina Krma - Rjavina (via Teme)
Ausgangspunkt: Dolina Krma (930 m)
| Breite/Länge: | 46,3851°N 13,9071°E |
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Wegname: via Teme
Gehzeit: 5 h 20 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1602 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1630 m
Karte: TNP 1 : 50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Anzahl der Kommentare: 17
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir verlassen die Gorenjska-Autobahn an der Ausfahrt Hrušica und folgen der Straße weiter in Richtung Kranjska Gora. Kurz vor dem Dorf Dovje zweigt von der Hauptstraße links eine Straße ab, die nach Mojstrana führt (Vrata, Kot und Krma). Wir folgen der Straße weiter in Richtung des Dorfes Radovna und der Krma- und Kot-Täler. Die relativ steile Straße führt uns dann am TNP-Schild vorbei, nach dem die Straße bald flacher wird und uns zu einer Kreuzung bringt, wo rechts eine Schotterstraße ins Kot-Tal abzweigt. Wir fahren geradeaus auf der Straße weiter, die zu sinken beginnt. Mitten im Abstieg zweigt rechts eine Straße ins Krma-Tal ab (geradeaus nach Radovna). Etwas weiter erreichen wir die nächste Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Krma weiterfahren. Die Schotterstraße bringt uns dann zur Kovinarska koča, der wir weiter folgen. Die gelegentlich etwas schlechtere Straße bringt uns dann zum Parkplatz vor der Schranke.
Beschreibung der Route:
Vom letzten Parkplatz im Krma-Tal, genannt Pri lesi, gehen wir auf der schlechteren Straße weiter, die durch das Tal führt und uns bald zu einer Lichtung bringt, wo wir das nahegelegene Gebäude auf der linken Seite umgehen. Wir setzen den Weg auf dem Schotterweg fort, der sich dem Wildbach nähert und ihn etwas weiter auch überquert. Auf der anderen Seite des Wildbachs tritt der Weg in den Wald ein und steigt zunächst noch flach, dann eine Zeit lang ziemlich steil an. Höher kommen wir aus dem Wald in einen Gürtel aus Legföhren und Gebüsch, und vom Weg aus öffnen sich schöne Ausblicke auf die nahen Felswände der Gipfel, die auf der anderen Seite sanfter zur Pokljuka abfallen.
Höher, irgendwo auf einer Höhe von etwas mehr als 1400 m, flacht der Weg vorübergehend ab und bringt uns zur schönen grasigen Ebene Vrtača.
Nach dem grasigen Teil beginnt der Weg wieder anzusteigen, entlang eines in diesem Abschnitt oft recht rutschigen Weges, der sich auf der Ebene Malo polje abflacht.
Hier biegt der Weg nach rechts ab und teilt sich.
Nach links zweigt der Weg zu den Bohinjska vratca und zum Vodnikov dom na Velem polju ab, wir gehen geradeaus weiter und am Fuße des Vernar gehen wir leicht weiter bis zur Quelle mit der Tränke.
Hinter der Tränke teilt sich der Weg, wir gehen geradeaus auf dem markierten Weg weiter (links die unmarkierte Abkürzung zur Alm Zgornja Krma). Es folgt ein mäßiger, höher auch etwas steilerer Anstieg durch lichten, teilweise Lärchenwald. Höher biegt der Weg nach links ab und flacht ab, von links schließt sich uns auch die zuvor erwähnte Abkürzung an.
Nach dem Zusammenschluss beider Wege kommen wir schnell zur Hirtenhütte auf der Alm Zgornja Krma, genannt Prgarca.
Von hier aus setzt sich der Weg in mäßigem Anstieg nach Westen fort und bringt uns zur letzten Quelle am Weg, über der Quelle teilt sich der Weg erneut.
Links geht es weiter auf dem Weg über Kurica, der zum Konjsko sedlo und weiter zum Dom Planika pod Triglavom führt, wir gehen rechts auf den Weg, der weiter in Richtung Kredarica und Staničev dom führt.
Nur wenige Schritte weiter zweigt vom gewöhnlichen Weg zur Kredarica links der "alte Weg" zur Kredarica ab.
Hier am Weg sind die einzigen Markierungen für Kredarica in dieser Richtung, wir gehen geradeaus auf dem sanften markierten Weg weiter, an dem es aber keine Markierungen für Kredarica gibt (september 2025), der uns einige Minuten weiter zum markierten Abzweig bringt, wo sich die Wege zur Kredarica und zum Staničev dom trennen.
Der Weg führt uns weiter durch die teilweise grasige Landschaft namens Murava, später steigen wir quer durch immer lichteren, größtenteils Lärchenwald auf. Höher flacht der Weg allmählich ab und bringt uns in den unteren Teil der Kravja dolina, wo sich uns zuerst von rechts ein unmarkierter Weg anschließt, der an der Jagdhütte Zgornja Krma vorbeiführt, etwas höher zweigt rechts ebenfalls ein unmarkierter Weg ab, der zum zentralen Teil der Kravja dolina und weiter zum Veliki Pršivec, zu den Überresten des Flugzeugs aus dem II. Weltkrieg und zur Rjavina über Teme führt.
Wir gehen rechts auf dem unmarkierten Steig weiter (geradeaus Dom Valentina Staniča), der durch ein kleineres unauffälliges Tälchen aufsteigt. Der Weg durch das Tälchen führt uns durch Legföhren und steigt nur leicht an, wird aber bald immer schwerer zu folgen und verschwindet gegen Ende des Tales vollständig.
Hier biegen wir links Richtung Rjavina ab und nach einem kürzeren Anstieg kommen wir zum grasigen Hang, wo wir die Überreste eines Bombers aus dem Zweiten Weltkrieg bemerken. Wir gehen rechts entlang des unteren Schuttfeldes bis zum Einstieg in eine etwas anspruchsvollere Querung Richtung Teme. Der anspruchsvolle Teil ist sehr kurz, aber es ist einige Vorsicht geboten, da auf dem Weg ziemlich viel Schotter liegt. Dann folgt noch eine kurze Querung entlang eines ziemlich steilen grasigen Hanges und Abstieg nach Teme.
Von Teme aus gehen wir dann weglos geradewegs bergauf zum Gipfel der Rjavina und steigen in Richtung Nordnordwest auf. Wenn wir uns etwas rechts am Grat halten, öffnet sich uns gelegentlich ein wunderbarer Blick auf die Luknja peč. Wenn wir höher den Hauptgrat der Rjavina erreichen, haben wir bis zum Gipfel nur noch wenige Meter relativ leichten Anstiegs.
Absteigen können wir auf demselben Weg oder auf dem markierten Gratweg.
Krma - Malo Polje 2:05, Malo Polje - Zgornja Krma 0:25, Zgornja Krma - Izvir pod Kurico 0:05, Izvir pod Kurico - razpotje Murava 0:10, razpotje Murava - odcep v Kravjo dolino 0:45, odcep v Kravjo dolino - ostanki letala 0:35, ostanki letala - Teme 0:15, Teme Rjavina 1:00.

Entlang der Route: Vrtača (1430m), Malo polje (1585m), Planina Zgornja Krma (1720m), Izvir pod Kurico (1754m), Murava (1790m), Kravja dolina (1905m), Odcep v Kravjo dolino (1986m), Ostanki letaka iz II. svetovne vojne (2061m), Teme (pri Rjavini) (2136m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Dolina Krma - Rjavina (via Teme)
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| lynx11. 08. 2008 |
Interessante Tour. Nicht bei Nässe empfohlen. Über dem Übergang unter Teme nistet ein Kolkrabe.
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| mili24. 07. 2010 |
Gestern waren meine Freundin und ich in dieser Gegend. Der Übergang aus der Konjska dolina ist mit einem großen Steinmann markiert. Am Anfang haben wir ihn verfehlt, weil der Weg weiter noch gut sichtbar ist, aber in der Beschreibung steht, links abzubiegen, wenn der Weg endet. Beim Übergang zu Teme hatte meine Freundin ein enges Zusammentreffen mit einer Viper - sie hat sie fast gepackt, einige Schlangen waren auch auf dem Temenu. Also Vorsicht. Die Natur hier ist wirklich wunderschön, und gestern trafen wir auf dem Abstieg nach Krma nicht eine einzige Person.
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| PFranci24. 11. 2012 |
Unter Zg. Krma bog ich auf den Jagdweg ab und dann etwas höher in die steile Rinne, wo mir die Gämsen eine Kletter-Schule boten. Höher schloss ich mich wieder dem Jagdweg an und bog in das Tal ein, das nach Pršivec führt. Kurz vor dem Ende den Markierungen folgen und links auf den Weg abbiegen, der zu den Flugzeugresten führt. Von da ging ich direkt durch den Schutt zum Übergang unter der Wand und darunter zur Dachseite der Rjavina und entlang davon zum Gipfel. Heute war keine Winterausrüstung nötig. Zurück denselben Weg, nur tiefer vorbei an der Jagdhütte.
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| metod20. 10. 2014 |
Ich habe die Abzweigung vom markierten Weg verfehlt, aber man kann "frei nach Prešeren" schön zum Übergang bei Teme gelangen. In diesem Fall besser höher bleiben, über dem Gestrüpp. Und nicht bei Hitze hinauf. Auf dem Dach von Rjavina brennt es!
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| darinka424. 08. 2018 |
Wir sind am 22.8. auf diesem Weglosen oder nach den Beschreibungen gegangen. Zu viert. Keiner von uns mehr jung. Einige Steinmänner repariert. An manchen Stellen gar nichts. Echtes Wegloses. Wir haben es aber nicht verfehlt. Auf jeden Fall schöne Tour, obwohl man dort niemanden trifft. Konditionell anspruchsvoll. Dort in diesem steinigen Teil, kürzeren, wo Klettern nötig war, wuchsen riesige Edelweiß. Wir haben die Überreste des Bombers besichtigt. Und über Dovška vratca abgestiegen.
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| mornar2. 09. 2018 |
Darinka bitte, kannst du sagen, wie viel Gehzeit von Krma zum Gipfel, ich bin ein ganz guter Wanderer. Wie ist die Orientierung ab den Flugzeugtrümmern Richtung Teme zu folgen.
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| darinka42. 09. 2018 |
Wir sind nicht schnell. Bis Prgarca brauchten wir etwa zwei Stunden. Kurz vor 7 Uhr morgens gestartet. Und kurz vor 13 Uhr waren wir auf der Rjavina. Bei den Bombertrümmern haben wir gepausiert. Ab Prgarca rechts, wo der Abzweig zum Staničev dom ist. Dann in 2000 m Höhenlage beginnt Wegefreies Gelände. Dort wo rechts der Hang des Pršivec ist. Weiter ist es etwas knifflig, sieht man einen Steinmann ist es leichter, sonst ist der Pfad stellenweise kaum sichtbar oder gar nicht da. Beim Bomber zeichnet man sich den Weg über den Schutt und dann in die Wand ein. Auf dem grasigen Teil geht's nur noch steil zum Gipfel. Dort hat's uns geregnet, aber kein Problem. Die Tour schafft man an einem Tag. Abstieg am Fenster durch Dovška vratca mit etwas Klettern. Wir hetzen nicht. lp
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| Majdag2. 09. 2018 |
Haben sie die Flugzeugtrümmer bei der Bergungsaktion nicht entfernt? Im TV hat es so ausgesehen..
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| darinka42. 09. 2018 |
Hier die Reste eines amerikanischen Bombers, der 1945 in die Rjavina krachte. Und in der Luft explodierte. Alle 8 Besatzungsmitglieder starben, obwohl man zuerst dachte, der Pilot habe sich abgesprengt. Bomberteile sind aufgeschüttet und bleiben wohl dort. Manche Teile findet man noch umher.
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| garmont2. 09. 2018 |
Die Bergungsaktion, bei der sie auf Flugzeugtrümmer stießen, war auf der Kredarica. Was das Datum des Absturzes unter der Rjavina und die Zahl der Toten angeht, gibt es unterschiedliche Angaben...
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| Majdag2. 09. 2018 |
Es wurde immer nur von Flugzeugtrümmern auf dem Weg über Teme zur Rjavina geschrieben und gesprochen. Danke Garmont, ich wusste nichts von diesen Wracks.
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| mornar12. 07. 2019 |
Da es letztes Jahr nicht geklappt hat, würde ich jetzt über Teme zur Rjavina gehen. Mich interessiert, wie der Anstieg und die Nachverfolgbarkeit des Weges ist. In welche Richtung vom Flugzeugwrack, um zum Übergang nach Teme zu kommen. Danke für die Antwort und Grüße.
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| garmont12. 07. 2019 |
Wie oben in der Beschreibung geschrieben. Halte dich rechts durch den Schutt zur Wand, die du vor dir hast. Hier sind Spuren von Vorgängern sichtbar, die dich rechts, fast horizontal durch einen anspruchsvollen Felsübergang führen, wo man ein bisschen klettern muss, zu den Wiesen von Temena. Aus der Ferne sieht der Übergang schwerer aus als er ist.
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| garmont12. 07. 2019 |
...Wand vor dir, nicht Scheune.
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| mornar21. 07. 2019 |
Bis wohin kann man mit einem normalen Auto halbwegs normal hinfahren, danke und lp.
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| PFranci21. 07. 2019 |
Bis zum Straßenende. 
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| hribba5. 09. 2021 14:42:03 |
Am Freitag 3.9. bin ich diesen Weg gegangen. Trotz dichter Nebel genau dort, wo er am wenigsten gebraucht wird, bin ich irgendwie zu Temena gekommen. Beschreibung und alle Bilder hier Rjavina über Teme. Hilft vielleicht jemandem....
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