Ausgangspunkt: Dolina Krma (930 m)
| Breite/Länge: | 46,3851°N 13,9071°E |
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Gehzeit: 4 h 5 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1295 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1305 m
Karte: Triglav 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Anzahl der Kommentare: 14
Zugang zum Ausgangspunkt:
a) Die Gorenjska-Autobahn verlassen wir an der Ausfahrt Hrušica und folgen der Straße weiter in Richtung Kranjska Gora. Kurz vor dem Dorf Dovje zweigt von der Hauptstraße links eine Straße ab, die nach Mojstrana (Vrata, Kot und Krma) führt. Der Straße folgen wir weiter in Richtung Dorf Radovna und der Täler Krma und Kot. Die relativ steile Straße führt uns dann vorbei am Schild TNP, nach dem die Straße bald abflacht und uns zu einer Kreuzung bringt, wo rechts eine Schotterstraße ins Kot-Tal abzweigt. Wir fahren geradeaus auf der Straße, die zu sinken beginnt. Mitten im Abstieg zweigt rechts eine Straße ins Krma-Tal ab (geradeaus Radovna). Etwas weiter kommen wir zur nächsten Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Krma fortfahren. Die Schotterstraße führt uns dann zur Kovinarska koča, wir folgen ihr aber noch weiter. Die gelegentlich etwas schlechtere Straße führt uns dann zum Parkplatz vor der Schranke.
b) Wir fahren nach Kranjska Gora, dann fahren wir weiter in Richtung Jesenice. Bei Dovje verlassen wir die Hauptstraße und fahren rechts in Richtung Mojstrana und der Täler Vrata, Kot und Krma, an den folgenden Kreuzungen folgen wir den Schildern für Krma. Die relativ steile Straße führt uns dann vorbei am Schild TNP, nach dem die Straße bald abflacht und uns zu einer Kreuzung bringt, wo rechts eine Schotterstraße ins Kot-Tal abzweigt. Wir fahren geradeaus auf der Straße, die zu sinken beginnt. Mitten im Abstieg zweigt rechts eine Straße ins Krma-Tal ab (geradeaus Radovna). Etwas weiter kommen wir zur nächsten Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Krma fortfahren. Die Schotterstraße führt uns dann zur Kovinarska koča, wir folgen ihr aber noch weiter. Die gelegentlich etwas schlechtere Straße führt uns dann zum Parkplatz vor der Schranke.
Beschreibung der Route:
Vom letzten Parkplatz im Tal Krma, genannt Pri lesi, gehen wir auf einer schlechteren Straße weiter, die sich im Tal fortsetzt und uns bald zu einer Lichtung bringt, wo wir auf der linken Seite das nahe Objekt umgehen. Wir gehen auf einem kiesigen Pfad weiter, der sich dem Wildbach nähert und ihn etwas weiter überquert. Auf der anderen Seite des Wildbachs geht der Pfad in den Wald über und steigt zunächst noch mäßig, dann einige Zeit ziemlich steil an. Höher gehen wir aus dem Wald in einen Gürtel von Latschen und Gestrüpp über, vom Pfad eröffnen sich uns schöne Blicke auf die nahen Wände der Gipfel, die sich auf die andere Seite mäßiger zur Pokljuka senken.
Höher, irgendwo auf einer Seehöhe von etwas mehr als 1400 m, legt sich der Pfad übergangsweise flach und bringt uns in die schöne grasige Ebene Vrtača.
Nach dem grasigen Teil beginnt der Pfad erneut anzusteigen auf einem in diesem Teil oft ziemlich rutschigen Pfad, der sich auf der Ebene Malo polje legt.
Hier biegt der Pfad nach rechts und teilt sich.
Wir gehen links in Richtung Vodnikov dom na Velem polju weiter (geradeaus Planika und Kredarica) auf einem Pfad, der sich schnell zu steigen beginnt, zunächst durch Lärchenwald, dann auf Schutt hinauf. Der Pfad auf dem Schutt wird immer steiler und ist im Schnee, der sich hier bis Mitte Sommer halten kann, gefährlich für Ausrutschen. Höher steigen wir quer nach links unter den Wänden des Vernar und wegen der Enge des letzten Teils des Pfads zu den Bohinjska vratca ist auch die erhöhte Gefahr fallenden Gesteins. Unter den vratca dreht sich der Pfad etwas nach rechts und steigt steil zu den Bohinjska vratca an, von wo sich uns ein schöner Ausblick eröffnet.
Von den Bohinjska vratca gehen wir rechts auf einem unmarkierten Pfädlein weiter, das auf dem grasigen Hang hinauf führt (geradeaus hinunter Vodnikov dom na Velem polju). Der grasige Hang wird immer steiler und ist besonders noch im Nassen sehr gefährlich für Ausrutschen. Dem steilen Pfädlein, das leicht links vom Grat verläuft, folgen wir dann bis zum grasigen Vorgipfel auf der Höhe von 2183 m.
Vom Vorgipfel gehen wir auf dem Grat weiter und steigen zunächst einige Meter steil auf dem felsigen Hang ab. Wir gehen auf dem Grat weiter, der ziemlich eng und exponiert wird. Wir gehen größtenteils auf der linken Seite des Grats, die Richtung zeigt uns auch einige Steinmännchen. Es folgen noch einige sehr kurze Kletterstellen (I-II Stufe) und schon sind wir auf dem Gipfel des Vernar.
Krma - Malo Polje 2:05, Malo Polje - Bohinjska vratca 1:10, Bohinjska vratca - Vernar 0:50.

Entlang der Route: Vrtača (1430m), Malo polje (1585m), Bohinjska vratca (1979m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Dolina Krma - Vernar
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| velkavrh1. 04. 2012 |
Letzten Sommer bin ich diesen Weg gegangen. Aber nur bis zum Vorgipfel von Vernar gekommen. Dieser Abstieg vom Vorgipfel zum Grat scheint wirklich etwas schwierig. Wäre weitergegangen, aber starker Wind wehte und es fing leicht an zu regnen, sodass ich schnell auf leicht feuchtem rutschigem Gras zu Vodnikova abgestiegen bin. Das Wetter beruhigte sich und ich ging weiter zur Alm und von da nach Dolič. An einem schönen Sommertag plane ich, Vernar wirklich zu erobern.
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| Jonny_29. 08. 2012 |
Besucht am Freitag, 24.8.2012. Ich meine, der Weg muss nicht mal als sehr anspruchsvoll klassifiziert werden. Am Ende, aber wirklich am Ende, die letzten 5-10 Minuten muss man sich etwas mit der Hand festhalten. Vor diesem letzten Teil gibt's einen 5-Minuten-Grat - nichts für Schwindelfreie. Sonst ist der Weg schön ausgetreten. Stimmt, im Nassen kann er ziemlich unangenehm sein. Auch "Weglos" ist für diese Tour nicht ganz passend, da bis Bohinjsko sedlo der Weg markiert ist, das sind ca. 3/4 des Weges, vom Sattel dann rechts abbiegen und bald siehst du den Gipfel, also kann man nichts verfehlen - einfach der ausgetretenen Spur folgen. Ich von Krma bis Malo polje im schnelleren Tempo 1,5 Stunden, von Malo polje bis Bohinjsko sedlo 1 Stunde 5 Minuten (realistisch z.B. 45 Min), vom Sattel zum Gipfel schaffst du in einer halben Stunde, ich hatte Zeit, bin langsam und genussvoll gegangen - brauchte knapp eine Stunde. Insgesamt also 3,5 Stunden, langsamen Tempo. Vernar lohnt den Besuch, wenn du Ruhe in den Bergen magst. Auf dem Weg niemanden getroffen, auf dem ziemlich geräumigen Gipfel war ich gute zwei Stunden ganz allein. Vom Gipfel, wo ein großer Steinmann steht, toller Blick auf Triglav. Wenn du gerne barfuß auf Gipfeln bist, nimm Badesandalen mit, da der Boden sticht. Mit dieser Tour merkst du, ob du Wegloses magst. Sehr viele Gämsen und Murmeltiere siehst du auch. BILDER
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| _sandra_29. 08. 2012 |
@Jonny: „Mit dieser Tour findet ihr heraus, ob euch Weglose gefällt.“.. schwer vorstellbar, da 3/4 des Weges markiert ist, wie du oben erwähnt hast..? Das ist dann nicht wirklich weglos 
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| ljubitelj gora29. 08. 2012 |
Klar ist es Weglos, nur dass es hier schwieriges Weglos sein sollte.
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| Alfista29. 08. 2012 |
Sie ist bis zum Sattel markiert, von da ab zum Gipfel ist es komplett weglos.
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| _sandra_29. 08. 2012 |
ich habe gelesen ja, ab dem Sattel ist es weglos...und das sehr anspruchsvoll..
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| J.P.31. 07. 2018 |
Weg gestern begangen. Weglos von Bohinjske vratce bis zum Gipfel Vernar. Bis zur Markierung für Vodnikov dom ist der Weg sehr gut markiert. Dann nur wenig Aufmerksamkeit nötig (Steinmänner) bis zum Schuttfeld, wo uns wieder ein sehr gut ausgetretener Weg erwartet. Weglos ist anspruchsvoll, aber nicht sehr anspruchsvoll. Wie Johnny schrieb, ein paar Minuten Gratkammgehen und zwei Stellen zum Händehalten (I-II). Kein Schnee auf dem Weg nach dem Schuttfeld. Viel Erfolg.
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| J.P.31. 07. 2018 |
p.s.- Nehmt trotzdem einen Helm mit. Wenn schon nichts anderes, von Tošca fliegen Steine genau in die Vratca.
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| bumbi31. 07. 2018 |
Den Grat nicht unterschätzen. Er ist auf beiden Seiten exponiert und bröckelig. Nicht für jeden. Vernars Nachbar ist Tosc.
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| Sujcic4. 07. 2019 |
Gibt es Schnee auf dem Schuttfeld?
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| tango4. 08. 2022 15:56:24 |
Heute haben meine Frau und ich den lange geplanten Vernar besucht. Natürlich war es bei dem heutigen Wetter wunderbar. Der Abzweig bei Malo polje ist eher für Wegezähler, da das Schild Vodnikov dom am großen Block komplett verblasst ist, die Fortsetzung ist dann aber ganz einfach, Tošč warf sogar eine Weile Schatten, sodass es nicht zu heiß war. Der Aufstieg von Bohinjska vrata war bei Trockenheit bp, am Hang mit ganzen Feldern wunderschöner Gentianen, ab dem Vorgipfel aber für uns ganz anspruchsvoll. Und dazu: Neben uns noch ein Besucher, aber auf dem Rückweg von Malo polje bis "Psnakova štala" haben wir uns nur gewundert über die Wanderer, Ausrüstung, körperliche Fitness, die sich für den Triglav entschieden.
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