Dolina Ropojana - Maja Jezercë
Ausgangspunkt: Dolina Ropojana (1150 m)
Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1544 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1544 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Im Zentrum der Stadt Gusinje (Montenegro) folgen wir dem Hinweisschild zu den Alipašini-Quellen. Nach etwa einem Kilometer, kurz nachdem wir die Brücke überquert haben, biegen wir links zum Dorf Vusanje ab (rechts zu den Alipašini-Quellen). Wir folgen der Hauptasphaltstraße bis zum Ortsende, wo der Weg schottrig wird (vor dem Schotter rechts liegt der Grlja-Wasserfall). Die Schotterstraße, die stellenweise in schlechtem Zustand ist, führt uns durch das Ropojana-Tal. Am Weg (mit Schild markiert) liegt die Quelle Oko Skakavice, die einen Halt lohnt. Wir parken auf dem flachen Teil des Tales, ca. 3 km ab Beginn des Schotters. Bei schlechtem Straßenzustand parken wir früher, was den Weg verlängert.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz weiter auf der Schotterstraße, die bald in ein Wildbachbett übergeht. Folgen den Markierungen, die den Weg teilweise über die Wiese abkürzen. Dem Wildbach bis zu einer Tafel folgen, wo rechts der Weg zur albanischen Ortschaft Theth abzweigt (6 Std. Gehzeit), wir gehen links auf der Hauptspur weiter, die bald scharf links abbiegt und ansteigt. Auf diesem Abschnitt keine Markierungen. Bald zweigt rechts erneut der Weg nach Theth ab (unmarkiert), wir gehen geradeaus auf der Spur weiter, die uns in ca. einer halben Stunde zur Karavla Zastan bringt. Im Sommer ist dies eine Almhütte, wo man sich mit hausgemachtem Brot und Schafskäse stärken kann, Getränke werden angeboten. Bei der Hütte Zelt aufschlagen möglich, bei schlechtem Wetter auch darin übernachten. Von der Hütte geradeaus Richtung Wald weiter, wo Markierungen wieder auftauchen. Bald erreichen wir eine Trinkwasserquelle, dann ein Kreuzungspunkt wo links der Weg zu Maja Rosit abzweigt (4 Std.), wir gehen rechts Richtung Maja Jezercë weiter. Der Weg steigt ziemlich steil durch den Wald an. Beim Waldausgang flacht er ab und wird aussichtsreicher. Bald erreichen wir einen zerstörten Grenzstein und betreten Albanien. Dann erblicken wir die ersten Seen im Seental – Buni i Jezercës. Der Weg verläuft hauptsächlich über grasigen Untergrund zwischen Gletscherseen, die im Sommer austrocknen können. Den letzten, den sogenannten Großen See, umgehen wir rechtsseitig am Hang von Maja Bojs. Der Weg, mit schönem Seeblick, steigt allmählich steiler zu einem kleinen Pass (Qaf Vogl) an, dahinter Schneefeld; hier vorsichtiger sein, da der Weg schlecht markiert ist. Nach dem Schneefeld links auf felsigen Karstterrain, das allmählich ansteigt. Im Anfangsabschnitt etwas leichtes Klettern nötig. Steinmänner helfen sehr bei der Orientierung. Bald erster Blick auf den Gipfel. Der Weg quert dann Schneefelder und Schutt, steigt wieder markanter an, teils in Serpentinen, bis zu einem aussichtsreichen Sattel (2330 m) unter dem Gipfel. Vom Sattel folgen die letzten 400 Höhenmeter. Der Weg hier über ausgeprägt felsigem Karst, wo gelegentlich geklettert werden muss. Nach ca. einer halben Stunde Gehzeit Schneefeld erreichen, das in den steilsten und anspruchsvollsten Abschnitt durch den geneigten Kamin führt. Wegen Steinschlaggefahr Helm aufsetzen, auch auf Rutschgefahr achten, da Gestein bröckelig ist und viel Schutt auf dem Weg liegt. Der Weg wechselt dann zur Westflanke und führt über grobem Schutt in ca. einer halben Stunde zum aussichtsreichen Gipfel.
Dolina Ropojana - Karavla Zastan 1:15h; Karavla Zastan - Veliko Jezero 2h; Veliko jezero - Sattel unter dem Gipfel 2h; Sattel - Gipfel 1:15h

Entlang der Route: Karavla Zastan (1340m), Veliko jezero (1785m), sedlo pod vrhom (2330m)
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Diskussion zur Tour Dolina Ropojana - Maja Jezercë
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| Trobec17. 08. 2018 |
Die Bezeichnung „teilweise schwieriger markierter Weg“ entspricht nicht dem tatsächlichen Zustand (nicht weil eine solche Bezeichnung offiziell nicht existiert). Der Weg ist mindestens schwierig, wahrscheinlich ist die ZZ-Bezeichnung noch passender. Das Gelände ist an manchen exponierten Stellen extrem bröckelig, Sicherungen fehlen. Nur zur Info, damit niemand den Weg leichtfertig angeht und dann unangenehm überrascht ist.
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| Tadej20. 08. 2018 |
Danke für den Hinweis. Ich habe die Schwierigkeit in der Beschreibung geändert.
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