Dom v Lepeni - Veliki Lemež
Ausgangspunkt: Dom v Lepeni (700 m)
| Breite/Länge: | 46,3037°N 13,6814°E |
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Gehzeit: 4 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1342 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1460 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zwischen Trenta und Bovec biegt beim Dorf Soča eine Straße nach Lepena ab. Diese vollständig asphaltierte Straße folgen wir bis zum Parkplatz beim Dom v Lepeni.
Beschreibung der Route:
Vom Dom dr. Klementa Juga in Lepena begeben wir uns auf den Weg in Richtung Dom pri Krnskih jezerih, Gomiščkovo zavetišče na Krnu und Dom na Komni. Bereits unmittelbar vom Parkplatz geht der Weg in den Wald über, durch den er auf einer breiten Mulde aufsteigt. Auf der Mulde steigen wir meist moderat auf (die steile Variante des Anstiegs im unteren Teil ist seit einiger Zeit nicht mehr in Benutzung) durch den Wald, nur gelegentlich öffnet sich ein kleiner Blick auf das Tal und die umliegenden Berge. Während des Anstiegs kreuzen wir mehrmals auch die Trasse der Materialseilbahn, deren Überquerung während des Betriebs verboten ist. Nach gut einerinhalb Stunden Gehens wird der Weg flacher und führt uns nur ein wenig weiter zur oberen Station der Materialseilbahn.
Von hier führt uns der Weg am Rand eines kleineren Tales entlang und bringt uns schnell zum Ort, wo jedes Jahr im April die Schneehöhe gemessen wird. Es folgt ein kurzer Abstieg, dann erreichen wir eine markierte Wegkreuzung, wo links der Weg zur Velika Baba abzweigt.
An der Kreuzung setzen wir den Weg auf dem breiten Pfad fort, der uns schnell zur nächsten Kreuzung bringt. Diesmal gehen wir links abwärts auf einen Wanderpfad, der uns in wenigen Minuten zum Dom pri Krnskih jezerih bringt (wenn wir geradeaus weitergehen, umgehen wir die Hütte).
Von der Hütte gehen wir geradeaus in Richtung Krn und Krn-See auf einem sanften Weg, dem sich bald der Weg anschließt, der die Hütte umgeht. Wir setzen unseren Weg am Schafhirtenhäuschen vorbei fort, hinter dem wir zur nächsten Kreuzung kommen, wo wir wieder in Richtung Krn weitergehen (links Bogatin, Mali Šmohor und Dom na Komni).
Der sanfte Weg bringt uns nach weiteren wenigen Minuten zum Juwel des Krn-Massivs. Vor uns erblicken wir nämlich den Krn-See und die einladenden Wiesen am See zum Ausruhen. Der markierte Weg führt uns dann links am See entlang am Fuß des Schutts von Mali Šmohor. Auf der anderen Seite des Sees biegt der Weg leicht links ab und steigt dann auf einem etwas steileren Hang auf, wo sich etwas höher der unmarkierte (obere) Weg anschließt, der im Queranstieg die Schutthalden über dem Krn-See quert (dieser Weg ist etwas kürzer, aber den Steinschlag ausgesetzt). Der Weg biegt dann etwas rechts ab und bringt uns zu ausgedehnten Ablagerungen von Wildbachschotter, die auf der Planina na Polju enden.
Wir setzen den sanften Weg fort, der über die Alm führt, und rechts werden wir eine Jagdhütte bemerken. Den markierten Weg verlassen wir dann und gehen rechts ins Gelände. Wir halten uns am sanften grasigen Gelände links von der Hütte und steuern auf die kleine Mulde zu, die zur Sattel Čez Potoče führt. Am Ende der Alm, bevor der Weg wieder anzusteigen beginnt, werden wir auch einige Steinmännchen bemerken.
Wenn wir anzusteigen beginnen, ist der Pfad wieder besser sichtbar und die Orientierung nicht allzu anspruchsvoll. Der Weg steigt weiter ständig das Tal hinauf und verläuft auf meist grasigem Gelände. Solchem Weg folgen wir bis zum Sattel Čez Potoče, wo sich für kurze Zeit auch der Blick nach Norden öffnet.
Am Sattel verlassen wir den getretenen Pfad und gehen rechts ins Gelände. Im Anfangsabschnitt steigen wir direkt am Gratrand rechts entlang. Der Hang ist hier grasbewachsen und stellenweise ziemlich steil, daher ist Vorsicht geboten. Besonders bei Nässe können die Hänge rutschgefährlich sein. Für kurze Zeit entfernen wir uns vom Grat etwas weiter rechts, dann folgt der Anstieg zurück zum Grat. Bald erreichen wir den Vorgipfel, auf dem auch einige Reste aus dem Ersten Weltkrieg sind. Auf der Ostseite des Vorgipfels gibt es auch einige Militärgräben.
Vom Vorgipfel steigen wir leicht ab auf dem noch meist grasigen Hang, der in diesem Teil etwas weniger steil ist. Es folgt wieder der Anstieg am rechten Gratseiten bis zum Gipfel Vogel, von dem sich der Blick zum Gipfel Veliki Lemež öffnet, der weiter im Grat liegt. Vom Weg haben wir sonst schon längere Zeit einen schönen Blick auf Krn und das Tal der Soča.
Vom Gipfel Vogel setzen wir den Grat fort und steigen wieder etwas ab. Es folgt etwas Gehen auf einem etwas breiteren und sanfteren Grat, der uns unter die steileren Hänge des nächsten Vorgipfels bringt. Der grasige Grat wird hier sehr schmal und stellenweise etwas exponiert, daher ist beim Anstieg erhebliche Vorsicht nötig. Wir setzen den Grat fort und erreichen bald den nächsten Vorgipfel.
Vom Vorgipfel steigen wir den steilen Hang am Grat ab, wo auch ein sonst schwach getretener Pfad verläuft. Nach kurzem Abstieg bringt uns der Pfad in eine Scharte, wo wir rechts einen größeren Erdrutsch bemerken, der beim Erdbeben 1998 stattfand.
Aus der Scharte wird der Grat wieder schmal und der Pfad führt uns kurz auf die linke Nordseite des Grats. Es folgt ein kurzer Anstieg auf einem steilen und ziemlich exponierten grasigen Hang, der besonders bei Nässe ziemlich rutschgefährlich ist. Schnell erreichen wir wieder den Grat, der weiter weniger anspruchsvoll wird. Es folgt noch ein Anstieg auf einem breiten grasigen Hang bis zum Aussichtsgipfel.
Abstieg auf dem Anstiegsweg.

Entlang der Route: Dom pri Krnskih jezerih (1385m), Krnsko jezero (1391m), Planina na Polju (1530m), Čez Potoče (1850m), Vogel (nad Lepeno) (1980m)
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