Ausgangspunkt: Dösner Alm (1448 m)
| Breite/Länge: | 46,9798°N 13,2079°E |
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Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 1638 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1638 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Anzahl der Kommentare: 26
Zugang zum Ausgangspunkt:
Aus Ljubljana durch den Karawankentunnel nach Spittal. Weiter Richtung Lienz, aber nur bis zur Siedlung Möllbrücke. In der genannten Siedlung bemerken wir Schilder nach Mallnitz und zur Hochalpenstraße auf den Großglockner. Dieser Straße folgen wir bis zur Siedlung Obervellach, wo Schilder nach Mallnitz uns rechts führen. Hinter dem Dorf beginnt die Straße steiler anzusteigen und bringt uns nach einigen Kilometern Anstieg in das Alpendorf Mallnitz. Kurz vor dem Bahnhof im genannten Ort biegt rechts eine Straße in Richtung der Alm Dösner Alm ab. Die steile und schmale Straße führt uns höher zu einer schlecht markierten Kreuzung, wo wir der unteren Schotterstraße folgen. Weiter kreuzen wir einen Weidezáune und kurz darauf gelangen wir zum Parkplatz, wo wir parken.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der Schotterstraße fort, die uns nach wenigen Dutzend Schritten zur Wegkreuzung bringt. Wir gehen links auf breitem Fahrweg weiter, der uns nach kurzem Anstieg zur Alm Dösner Alm führt.
Auf der Alm kehren wir auf die Straße zurück, die weiter kaum merklich am Rand der Alm aufwärts steigt. Vorwärts steigt die Straße etwas steiler an und bringt uns zur Hütte Konradhütte (1600m).
Nur wenige Schritte weiter bemerken wir links der Straße einen kleinen Teich, der bei Hochwasser bis ans Straßenrand steigt. Am Ende des Teichs verwandelt sich die Straße in einen angenehmen Wanderweg, der uns in mäßigem Anstieg am Bach aufwärts führt. Nach einer halben Stunde Anstieg von der Hütte Konradhütte verlassen wir langsam den Wald und gelangen auf immer aussichtsreichere Hänge. Der Weg, der dann immer steiler wurde, legt sich plötzlich und bringt uns zu schönen Hochalmen bei der Hütte Dösner Hütte (1976m).
Es folgt ein leichter Anstieg über die Alm zu einem etwas steileren Abschnitt, wo wir das Tosen des reißenden Baches hören können. Nach weiteren 15 Minuten lässt die Steilheit nach und der Weg führt uns in eine Hochalpenkar, wo mehrere Bäche zusammenfließen. Weiter überqueren wir auf einer Brücke den Bach und steigen dann auf einem steileren Weg eine Stufe höher. Während des gesamten Anstiegs begleitet uns das Tosen des Baches Dösenbach. Wenn der Weg ebener wird, überqueren wir den Bach erneut und der Weg bringt uns zur Schutzhütte Arthur Von Schmid Haus, die am See Dösner See liegt.
Von der Hütte gehen wir links in Richtung Säuleck auf einem Weg, der schon nach wenigen Dutzend Schritten steil anzusteigen beginnt. Nach 15 Minuten steilem Anstieg lässt die Steilheit nach und der Weg biegt rechts ab. Weiter steigen wir parallel zum See auf, den wir gelegentlich rechts unter uns sehen. Nach weiteren wenigen Minuten Anstieg im Hochgebirge, das voller Granitplatten ist, erreichen wir eine Wegkreuzung, wo wir geradeaus auf dem einfacheren Weg weitergehen (links Säuleck - Klettersteig). Ein mäßig steiler Weg, der im Nebel Orientierungsprobleme verursacht, bringt uns nach einiger Zeit auf die andere Seite des Seitengipfels von Säuleck. Hier biegt der Weg links ab und steigt relativ steil den steinigen Hang hinauf (auf hartem Schnee Rutschgefahr). Auf dem Gipfel dieses Anstiegs sehen wir schon das Gipfelhang von Säuleck vor uns. Es folgt ein gleichmäßiger Anstieg durch ein kleines unauffälliges Kesselchen zum Fuß des Berges. Da der Weg zum Gipfel über Granitplatten verläuft, die nicht ganz stabil sind, achten wir darauf, dass keine umkippt oder wir sie ins Tal rollen. Nach guten 20 Minuten Anstieg am Gipfelhang betreten wir den Gipfel. Kreuz und Gipfelbuch sind etwas tiefer (am oberen Ende des Kletterwegs).

Entlang der Route: Konradhütte (1600m), Dösner Hütte (1976m), Arthur Von Schmid Haus (2275m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Dösner Alm - Säuleck
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| Tadej4. 07. 2008 |
Allen, die noch nicht auf einem Gipfel über 3000m waren, aber das wollen, empfehle ich den Aufstieg zum Säuleck. Der Weg ist leicht und nirgends exponiert.
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| nekdo14. 07. 2008 |
Interessant vielleicht kennst du noch einen ähnlichen Gipfel, nur mit etwas anspruchsvollerem Weg?
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| Tadej6. 07. 2008 |
Etwas höher und etwas schwieriger ist der Ankogel (3252m) mit Seilbahn bis 2600m (Ausgangspunkt Mallnitz), dann noch 3 Stunden zu Fuß. Oder Gr. Hafner (3076m) 5h etwas schwieriger als Ankogel (Ausgangspunkt See oberhalb des Maltatals). Keiner der Gipfel ist übermäßig schwer zu erreichen.
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| Nickster24. 07. 2008 |
Super! Wann ist der beste Zeitpunkt zu gehen
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| zamet2. 08. 2009 |
Na, heute war ich auf dem Säuleck 3086m. Nach einer klaren Nacht und guten Aussichten hat sich dieser Berg plötzlich in Nebel gehüllt, aber wie bestellt, als wir den Gipfel erreichten, hat es sich aufgelöst und der Ausblick war da.
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| bkovaci131. 08. 2009 |
Ich möchte betonen, dass dies einer der leichter zugänglichen Dreitausender ist, sodass auch für uns, die schon mit Abraham Bekanntschaft gemacht haben, der Aufstieg zum Gipfel nicht zu schwer war (außer, dass wir aus dem Tal nicht in weniger als 7-8 Stunden kommen, mit Übernachtung in der oberen Hütte geht's super). Praktisch keine Gefahren entlang des Weges (keine Absturzstellen, kein Gletscherüberqueren nötig Ende August). In der Routenbeschreibung werden noch zwei Hütten erwähnt, die aber nicht geöffnet sind! Auch wenn ihr den Gipfel nicht erobern wollt, lohnt sich der Weg zur Arthur Von Schmid Haus, die am Dösner See liegt, wo es wirklich schön ist. Manche Bergsteiger, die den benachbarten Hochalmspitze (3360 m) wollen, gehen in Richtung Säuleck und biegen kurz unter dem Gipfel zur Nachberg ab. Sie sagen, dass auf diesem Weg kein Gletscherübertritt für den Aufstieg zum Hochalmspitze nötig ist, was ohne passende Ausrüstung ziemlich gefährlich ist. Wenn ihr in der Arthur Von Schmid Haus übernachten wollt, empfehle ich Reservierung (für ein Zimmer), Gemeinschaftslager sind meist frei (Preis für PD-Mitglied 10 €).
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| triglavski31. 08. 2009 |
Säuleck ist wirklich einer der leichter zugänglichen Berge, und er hat auch einen schön gesicherten Weg (Bewertung D,E), den es sich lohnt zu besuchen, um den Aufstieg zum Gipfel aufzupeppen. Natürlich auch zum Hochalmspitze möglich, aber ohne Gletscherüberquerung geht's fast nicht, mindestens der Teil bis zum westlichen Grat (Detmoldergrat) muss über den Gletscher.
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| Jože.29. 07. 2010 |
Dieser Berg hat (trotz Höhe) einen völlig leichten Aufstieg zum Gipfel, deshalb hat er den Spitznamen „Damen-Dreitausender“ bekommen. Bei völlig moderatem Tempo kann die Tour in einem Tag gemacht werden (vom Zuhause - zum Zuhause). Empfohlen!
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| Bojan_A29. 07. 2010 |
Und an jener Abzweigung (wo das gelbe Schild und rote Markierung ist) zweigt die Via ferrata zum Säuleck ab? Wie schwer ist sie im Vergleich zur Via ferrata am Cjajnik?
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| Jože.29. 07. 2010 |
Wegkreuzung. Gerade der normale Anstieg, links Kletterweg. Ja, das Bild zeigt den Abzweig zum Kletterweg, aber ich bin nicht draufgegangen, weil etwas weiter Schnee anfing, Gipfel im Nebel. Zur Schwierigkeit weiß ich nichts.
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| pima5. 08. 2010 |
Ist kürzlich jemand hier oben gewesen? Mich interessieren die Verhältnisse (Schnee), und ungefähr wie lange dauert die Fahrt von Kranj zum Parkplatz?
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| lynx5. 08. 2010 |
Kein Schnee, Verhältnisse ausgezeichnet.
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| acjom5. 08. 2010 |
Mich interessiert auch die Fahrzeit zum Ausgangspunkt, danke
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| IgorZlodej9. 08. 2010 |
Bojan, gratuliere zum ersten Dreitausender. Schöne gesicherte Route, ich selbst war über die Länge überrascht, obwohl alles ziemlich nah wirkt, aber dort sind die Dimensionen anders. Hat mir auch die Arme an zwei Stellen etwas beansprucht. Und beim Abstieg kann man nicht überall die Hände in den Taschen lassen, an manchen Stellen ist es ein richtiges Labyrinth und man kommt langsam zwischen riesigen Felsblöcken voran. Du hast auch eine interessante Erklärung bezüglich der Steine, so dass deine Beschreibungen auch lehrreich sind. Mach einfach weiter so.
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| planinc9731. 05. 2011 |
Mich interessiert, wie viel Fahrstrecke noch von der slowenischen Grenze bis Säuleck
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| atoamac31. 05. 2011 |
Vom Karawankentunnel entlang der Autobahn vorbei an Beljak und Spittal, dann entweder a oder b.: a) nach Gmünd, dann ins Maltatal bis zum Ort Koschach und von dort zur Giessenerhütte ca. 85 km. b) nach Mallnitz ca. 110 km, von dort noch ein paar km unter Dösnerhütte.
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| asvi15. 07. 2013 |
Hallo, mich interessiert, ob der Weg normal zugänglich ist und kein Schnee mehr da ist. Und ob es möglich ist, mit Hund zu gehen (keine exponierten Stellen) danke lp
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| VanSims15. 07. 2013 |
Es sollte keine exponierten Abschnitte geben (ich bin den Buderusweg gegangen, der sich ca. eine Stunde vor dem Gipfel dieser Route anschließt) aber von der Hütte zum Gipfel sind keine Abgründe sichtbar. Das Problem für den Hund könnten die Granitblöcke sein, die auch für Menschen heikel sein können, weil man nicht weiß, wo sich einer unter den Füßen bewegt. Vielleicht weiß jemand mit Erfahrung beim Führen eines Hundes auf solchem Gelände Bescheid, und es hängt wahrscheinlich auch vom eigenen Hund ab.
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| JORDAN15. 07. 2013 |
Der steilste Abschnitt des Weges ist gleich ab der Hütte bergauf, aber der Weg ist durch Kamine geführt, sodass keine Probleme mit Exposition bestehen. Was den Schnee angeht, hänge ich Bilder vom Samstagsblick auf Hochalmspitze vom Weg zum Hafner bei. Ich nehme an, dass auf der Südseite des Säuleck noch Schnee liegt und in der Rinne vor dem Erreichen des Grats.
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| JORDAN15. 07. 2013 |
Pardon, vielleicht habe ich mich verheddert. Das Bild zeigt die aktuellen Verhältnisse.
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| borlepadrino11. 04. 2017 |
Am Samstag 8/4 habe ich es allein gemacht. Schnee beginnt etwas höher als der zweite Holzsteg. Hatte keine Tourenski. Oben unbeschreibliche Ausblicke. Schwierigkeit nicht für Grintavec.
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| haridautovic1. 09. 2017 |
26.08.2017,,Samstag waren wir oben am Gipfel,,Weg sehr gut markiert, einziges ist, man muss an Gehen auf Granitplatten, -blöcken, -felsen gewöhnt sein, einige sehr instabil//, am Weg einfach genießen des Rauschens des Bergbachs der vom Dösner See-2275m herabfließt, Oben wunderbare Ausblicke,, Deshalb entschieden wir uns, einen Tag länger in Malnitz zu bleiben und den höheren Gipfel Ankogel,,3252m,, zu besuchen,, da das Wetter mitspielte,, Empfehle jedem der über 3000+ ohne große Probleme klettern will...Klettergurt und Helm sind nur im Weg,,,nirgends nötig,, viel Erfolg,,,
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