Edelweiss - Wolayer Köpf (Weg 176)
Ausgangspunkt: Edelweiss (1224 m)
| Breite/Länge: | 46,5886°N 12,84965°E |
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Wegname: Weg 176
Gehzeit: 3 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1246 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1260 m
Karte: Tabacco 01 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Trbiž/Tarvisio fahren wir auf die Autobahn Richtung Videm/Udine. Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Tolmezzo. Bei Tolmezzo verlassen wir dann auch die Straße, die zum Pass Passo di Croce Carnico / Plöckenpass führt, und fahren nach Villa Santina. In Villa Santina am Kreisverkehr fahren wir geradeaus den Schildern Ovaro, Sappada folgend. Dieser Straße folgen wir bis Forni Avoltri, wo wir rechts abbiegen den Schildern Collina folgend. Der Asphaltstraße folgen wir bis zum Ort Collina. Nach dem Ende von Collina fahren wir noch einige hundert Meter weiter, dann bemerken wir links die Hütte Edelweiss. Wir parken auf dem Parkplatz rechts der Straße in der Nähe der genannten Hütte.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz kehren wir auf der Hauptstraße zu einer kleinen Brücke zurück, wo wir ein Infotafel bemerken, die den Weg Sentiero Naturalistico Troi di Corvats markiert. Wir begeben uns auf den genannten relativ breiten Weg und beginnen den Aufstieg durch den Wald. Bei der kleinen Hütte im Wald biegt der Weg nach links ab und kurz darauf stoßen wir auf eine etwas breitere Fahrstraße. Die genannte Fahrstraße kreuzt einen Bach, danach müssen wir etwas aufmerksamer sein. Wenn die Fahrstraße nach links abbiegt, verlassen wir die breite Fahrstraße und gehen links bergan auf einen schmalen Pfad. Die Abzweigung ist etwas schlecht sichtbar und nicht besonders markiert. Der Weg, auf den wir gehen, ist sonst mit normalen Markierungen gekennzeichnet.
Von der Abzweigung steigen wir dann auf einem schmalen Pfad auf und bald stößt von rechts ein etwas besser getretener Pfad dazu. Wir steigen weiter durch den Wald auf, hier und da öffnet sich von kurzen Lichtungen ein kleiner Blick nach Süden. Etwas höher gelangen wir auf einen etwas längeren unbewachsenen Streifen, auf dem wir steil aufsteigen. Höher biegt der Weg nach links ab und dann meist im Aufstieg quert er Hänge, wo viele umgestürzte Bäume sind. Weiter steigen wir auf dem Weg auf, der auf der rechten Seite des Tales hoch über dem Bach Rio Chianaletta verläuft. Hier öffnet sich auch der Blick auf einen Sattel und grasbewachsene Hänge auf der Südseite des Gipfels Sasso Nero. Später kommen wir dem Bachbett ganz nahe und queren es dann auf die linke Seite. Hier biegt der Weg in einen Streifen lichten Waldes ab, dann folgt der Aufstieg auf einem meist grasbewachsenen Hang bei immer selteneren Bäumen. Solcher Weg bringt uns dann zur verlassenen Alm Casera Chianaletta, wo der Pfad etwas schlecht sichtbar ist.
Bei den Ruinen auf der Alm biegt der Weg scharf nach links ab und dann im Aufstieg quert er etwas steilere Hänge nach Süden. Wenn wir einen breiten grasbewachsenen Grat erreichen, biegt der Weg wieder scharf rechts ab und für eine Weile verläuft er auf dem genannten Grat, von dem sich wunderbare Ausblicke auch nach Westen öffnen. Der Grat endet dann und der Weg bringt uns zu einem undeutlichen Sattelchen. Hier gehen wir zunächst leicht rechts weiter, dann bringt uns der Weg zu steileren Hängen. Weiter queren wir meist steilere grasbewachsene Hänge nach links. Bei Nässe ist der Hang auch etwas rutschgefährlich. Der Weg steigt mehrmals etwas an und bringt uns dann zu einer Abzweigung, wo von links der Weg von der Scharte Forcella Ombladeet zustößt.
Nach der Abzweigung biegt der Weg nach rechts ab und steigt dann eine ganze Weile in Serpentinen auf dem immer aussichtsreicheren Hang auf. Das Gras endet dann und wir steigen auf einem steinigen Hang bis zu den Militärruinen aus dem Ersten Weltkrieg auf, die am Grat unter dem Gipfel Sasso Nero liegen. Vom Grat öffnet sich auch ein wunderbarer Blick auf die österreichische Seite zum Monte Coglians und anderen nahen Gipfeln in der Berggruppe.
Hier biegt der Weg nach links ab und wird anspruchsvoller. Weiter verläuft der Weg links vom Grat und auf einer Police quert er exponierte Hänge. Der Weg ist nicht gesichert, daher ist noch mehr Vorsicht geboten. Wir queren weiter den exponierten Hang, am Weg bemerken wir noch einige Militärgräben und Ruinen, dann bringt uns der Weg zu einer kleinen Scharte und einem Stollen, wo früher der gesicherte Kletterweg von österreichischer Seite endete. Der genannte Weg ist jetzt gesperrt, worauf auch Schilder hinweisen.
Wir queren noch eine Weile steile Hänge auf der Westseite des Grats, dann biegt der Weg etwas nach rechts ab und steigt steiler an. Der Aufstieg ist relativ steil und wir müssen uns auch mit den Händen helfen. Eine Weile steigen wir so auf, dann biegt der Weg nach links ab und es folgt wieder eine Querung. Der Weg ist hier stellenweise sehr schmal, gelegentlich liegt auch viel Schutt darauf, daher ist weiterhin Vorsicht geboten. Der Weg steigt dann wieder an und beim letzten steileren Anstieg müssen wir uns erneut mit den Händen helfen. Wenn wir den Grat erreichen, gehen wir rechts weiter und erreichen schnell den aussichtsreichen Gipfel.
Abstieg möglich auf dem Aufstiegsweg oder über die Scharte Forcella Ombladeet auf Weg 141 nach Collina. Von Collina kehren wir dann auf der Straße zum Ausgangspunkt bei der Hütte Edelweiss zurück. Der genannte Weg ist noch schlechter getreten und stellenweise schwer zu folgen.

Entlang der Route: Casera Chianaletta (1814m), Tacca del Sasso Nero (2351m)
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Diskussion zur Tour Edelweiss - Wolayer Köpf (Weg 176)
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