Erschbaum - Große Kinigat (Westlich Weg)
Ausgangspunkt: Erschbaum (1690 m)
| Breite/Länge: | 46,72111°N 12,50989°E |
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Wegname: Westlich Weg
Gehzeit: 6 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 999 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1297 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora über das Korensko sedlo nach Österreich, wo an der ersten größeren Kreuzung links weiter Richtung Podklošter / Arnoldstein und Trbiž / Tarvisio. Am Ende des Ortes Podklošter weisen Schilder für Šmohor / Hermagor rechts auf eine Regionalstraße, auf der wir vorbei am genannten Ort bis zum Ende der Ziljske doline, genauer bis Kötschach-Mauthen fahren, wo wir rechts Richtung Oberdrauburg abbiegen. Der Weg führt weiter über den Alpenpass Gailbergsattel (982 m), nach dem wir in den genannten Ort absteigen. Nach Überquerung der Brücke über die Drau fahren wir links weiter Richtung Lienz. Im Hauptverkehrskreis in Lienz fahren wir "links" Richtung Sillian und Italien. Einige Kilometer vor Sillian in Tassenbach biegen wir links Richtung Kartitsch ins obere Gailtal / Tiroler Gailtal ab. Wir fahren durch Kartitsch und dann in Erschbaum biegen wir rechts bergab auf eine schmale Straße, die nach kurzer Abfahrt eine Holzbrücke quert und uns zum Kreuzungspunkt von Forststraßen bringt. Vor der Kreuzung nahe der Sägemühle ist auch ein Parkplatz, wo wir parken.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt fahren wir auf der Straße weiter und an der Kreuzung links den Markierungen »Erschbaumertal, Zum Klettersteig Gr. Kinigat« folgend. Die Straße ist offiziell für den Verkehr gesperrt (Verkehr in beiden Richtungen verboten – Forststraße), doch die große Mehrheit fährt weiter und spart sich eine gute Stunde Gehzeit.
Die Straße ist anfangs relativ flach und verläuft durch den Wald ostwärts. An den Kreuzungen halten wir uns an die Markierungen für Erschbaumertal und Große Kinigat. Die Straße biegt später rechts nach Süden ab und verläuft meist am Bach aufwärts. Höher wird der Wald dünner und der Blick öffnet sich zu den Gipfeln Kleine und Große Kinigat.
Am Ende des Tals Erschbaumertal, wo auch ein kleiner Parkplatz ist, endet die Straße und wir gehen leicht links auf den Wanderweg. Der Weg steigt hier etwas steiler durch Lärchenwald an und führt uns zum Abzweig bei Tascharrhütte.
Wir gehen rechts zur Hütte Obstansersee Hütte, links führen Klettersteig und Ostweg zum Große Kinigat. Unser Weg führt dann durch einen kurzen Waldstreifen und quert den Bach. Weiter verläuft der Weg linksseitig des Tales westwärts und steigt unter den Hängen des Gipfels Kleine Kinigat an. Der Weg bringt uns dann auf grasige Hänge östlich des Gipfels Rosskopf und steigt etwas steiler an. Links zweigt ziemlich unauffällig ein unmarkierter und ziemlich wenig begangener Weg zum Grat zwischen Kleine Kinigat und Pfannspitze ab. Wir folgen weiter dem markierten Weg, der uns zum Sattel Rosskopftörl bringt.
Vom Sattel mit schönem Ausblick auf die umliegenden Gipfel steigen wir westseits zum See und zur Hütte Obstansersee Hütte ab. Der Weg sinkt hier unter 200 Meter ab und führt uns zu einem Abzweig kurz vor der Hütte.
Geradeaus sind es nur noch wenige Gehminuten zur Hütte und zum See, wir gehen am Abzweig links den Markierungen »Pfannspitze, Große Kinigat« folgend. Vom Abzweig steigt der Weg wieder südwärts an und führt uns zum Abzweig am Grenzgrat.
Am Abzweig, wo sich der Blick zu den Dolomiten öffnet, gehen wir links und es folgt der Anstieg über den Aussichtsgrat zum Gipfel Pfannspitze.
Vom Gipfel weiter über den Grat mit leichtem Abstieg. Der Weg verläuft hier meist über grasigen Grenzgrat ostwärts. Später folgt kurzes Queren über etwas steilerem felsigem Hang, dann führt uns der Weg bald unter die Hänge von Kleine Kinigat. Hier biegt der Weg zur italienischen Seite ab und quert meist absteigend etwas steilere Hänge unter dem Gipfel Kleine Kinigat. Solcher Weg führt uns dann zum Sattel östlich des Gipfels, wo auch ein Abzweig ist.
Am Abzweig links den Markierungen »Große Kinigat« folgend wird der Weg bald anspruchsvoller. Der Weg steigt über ziemlich steilen Hang auf, unterstützt durch Drahtseile. Beim Anstieg ist viel Vorsicht geboten, da auf dem Weg auch viel Schotter liegt. Der Anstieg ist zwar recht anspruchsvoll, doch die meisten bewältigen ihn ohne Sicherung.
Weiter wird der Weg weniger steil und führt uns auf die österreichische Seite des Grenzgrats. Hier quert der Weg Schrofen und bald erblicken wir den Gipfel Große Kinigat. An den Wegweisern, wo links der Klettersteig einmündet, gehen wir geradeaus und steigen wieder etwas steiler an. Kurz unter dem Gipfel mündet rechts auch der Ostweg ein und es folgt nur noch kurzer Anstieg zum aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Tscharrhütte (1935m), Rosskopftörl (2493m), Pfannspitze / Cima Vanscuro (2678m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Erschbaum - Große Kinigat (Westlich Weg)
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| mirank19. 09. 2017 |
Etwas stimmt definitiv nicht bezüglich der Höhe, das ist nicht der 3. Gipfel der Karnischen. Dieser Gipfel teilt den 6. Platz mit der Crete di Colina, ohne noch die Cime dai Preti zu zählen.
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| Rok19. 09. 2017 |
Ich habe diesen Eintrag entfernt.
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| ločanka10. 09. 2021 13:16:01 |
Wir zwei sind auf diesen Gipfel auf italienischer Seite gestiegen. Nämlich durch Tolmezzo, Sappada, Sega Digon bis zur Alpe Silvella, 1827 m ü. M. Am besten eine Rundtour machen, Start auf Weg 146 und über den Sattel zum Gipfel. Rückkehr westwärts über die Gipfel Pfannspitze und Cime Frugnoni bis zum Sattel Silvella. Wir haben sie etwas gekürzt, indem wir den Frugnoni-Gipfel ausließen und vom Obstaner Sattel direkt über die grasigen Hänge zum Ausgangspunkt abgestiegen sind. Auf dem Weg haben wir uns an Heidelbeeren auf ca. 2200 m erfreut. Scheint, als würden sie dort nicht gegessen werden, oder es gibt so wenige Besucher .
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| mirank10. 09. 2021 19:50:12 |
Schön, schade nur, dass ihr das Überschreiten des Frugnoni nicht hinzugefügt habt, da der Abstieg bald nach dem Gipfel auf bequemer Mulattiera gekürzt werden kann. Sobald sie unter die Gipfelstufe abfällt, sind wir direkt zur gut sichtbaren "Straße" unten quer durch weiche Almwiesen . Später haben wir noch ein paar Serpentinen gekürzt, sodass wir den Morgenaufstiegspfad kaum genutzt haben. Italiener haben fast den Kontakt zur Natur verloren; letztes Jahr hat mich eine Frau gefragt, ob sie essbar sind, als wir (wie Herzkranke mit blauen Lippen) die Büsche über dem Weg zwischen den Pramosio-Almen pflückten .
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