Piano Fiscalino / Fischleinboden - Paternkofel (Ferrata De Luca-Innerkofler)
Ausgangspunkt: Piano Fiscalino / Fischleinboden (1454 m)
| Breite/Länge: | 46,6668°N 12,3536°E |
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Wegname: Ferrata De Luca-Innerkofler
Gehzeit: 4 h 10 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1290 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1290 m
Karte: Tabacco 10 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Lampe
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen, Lampe
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Ljubljana durch den Karawankentunnel nach Spittal. Weiter Richtung Lienz, wo am Kreisverkehr in Richtung Sillian und Italien weitergefahren wird. Auf italienischer Seite der Grenze erreichen wir schnell San Candido, wo wir links Richtung Touristenort Sesto / Sexten abbiegen. Kurz hinter Sesto gelangen wir nach San Giuseppe / Moso, wo Schilder nach Val Fiscalina / Fischleintal rechts abbiegen lassen. Auf der ansteigenden Straße bis zum großen gebührenpflichtigen Parkplatz.
Kostenloser Parkplatz etwa 2 km tiefer bei der unteren Station der Kreisbahn „Alta Pusteria“.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir einige Dutzend Meter der Hauptstraße entlang und kurz vor dem Hotel Dolomitenhof biegen wir rechts in eine schmale, für den Verkehr gesperrte Straße ein. Zunächst noch asphaltiert, wird sie bald zur Schotterstraße. Von der Straße biegen wir später links auf einen breiten Wanderweg ab, der durch ein panoramisches Tal weiterführt. Auf dem flachen Weg erreichen wir bald die Hütte Talschlusshütte / Rifugio Fondo Valle.
Bei der Hütte gehen wir rechts weiter, folgen den Markierungen »Rif. Tre Cime« und »Rif. Comici«. Nach wenigen Minuten auf dem breiten Pfad kommen wir erneut zu einer markierten Wegkreuzung. An der Kreuzung mit herrlichem Blick auf die Nordwand des Einserkofel / Cima Una (2698 m) gehen wir rechts auf Weg 102, wo Schilder zur Hütte Rifugio Locatelli / Drei Zinnen Hütte weisen, links führt der Weg zur Hütte Rifugio Comici / Zsigmondy Hütte.
Weiter steigt der Weg etwas steiler die rechte Seite des Tales Alteinsteinertal / Valle Sasso Vecchio hinauf und verläuft meist durch Latschen. Der Weg nähert sich mehrmals dem Bach und öffnet sich der Blick zum Monte Paterno. Beim Näherkommen an den Wasserfall des Altensteiner Bachs biegt der Weg leicht rechts ab und steigt unter den Hängen der Gipfel Punta Slawina Lunga / Langlahnspitze (2770 m) und Sasso Vecchio / Altsteinspitze (2909 m) auf. Der Weg führt aus den Latschen heraus und steigt nach Nordwesten. Später, wenn er auf flachere grasbewachsene Hänge führt, biegt er links ab und bringt uns vorbei an den Laghi dei Piani zur Hütte Locatelli.
Von der Hütte gehen wir leicht links weiter und steigen den Nordgrat des Monte Paterno hinauf. Bald betreten wir einen Tunnel aus dem Ersten Weltkrieg. Für den Aufstieg durch den Tunnel ist eine Lampe unerlässlich, da er über 500 Meter lang ist. Gelegentlich öffnen sich durch die Fenster im Tunnel wunderbare Ausblicke auf die Tre Cime / Drei Zinnen und die Laghi dei Piani. Aus dem Tunnel gelangen wir auf die Osthänge des Berges und betreten bald den Kletterabschnitt des Weges. Der Weg steigt zuerst steil rechts hoch, dann biegt er links ab und steigt gut gesichert zur Scharte Forcella del Camoscio auf. An der Scharte, wo unser Weg mit zwei anderen zusammenläuft, gehen wir rechts. Mit Hilfe der Drahtseile klettern wir über eine fast senkrechte Wand. Dieser Abschnitt ist zwar kurz, aber anspruchsvoll, daher ist die Verwendung eines Klettergurts mit Brücken sehr empfehlenswert. Danach wird der Weg leichter und über schöne Passagen am Gipfelhang erreichen wir bald den sehr aussichtsreichen Gipfel.

Entlang der Route: Dolomitenhof (1454m), Rifugio Fondo Valle / Talschlußhütte (1548m), Rifugio Locatelli (2405m), Forcella del Camoscio (2650m)
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Diskussion zur Tour Piano Fiscalino / Fischleinboden - Paternkofel (Ferrata De Luca-Innerkofler)
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| masker8. 08. 2020 |
Am Mittwoch, den 22. Juli, stieg ich vom Gipfel Paterno von der Locatelli-Hütte auf, nachdem ich einen guten dreistündigen Aufstieg aus dem Val Fiscalina gemacht hatte. Der Tag war sonnig und klar, genau richtig für einen solchen Aufstieg. Der Weg ist gut gesichert, die Griffe sind fest und sicher.....kurz gesagt, alles lief bestens. Vom Gipfel bietet sich ein einzigartiger Panoramablick in alle Richtungen, wobei der Blick auf die nahen Tre Cime wirklich wunderbar ist. Es lässt sich nicht in Worte fassen. Man muss es selbst erleben.
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