Piano Fiscalino / Fischleinboden - Toblinger Knoten
Ausgangspunkt: Piano Fiscalino / Fischleinboden (1454 m)
| Breite/Länge: | 46,6668°N 12,3536°E |
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Gehzeit: 4 h 30 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 1163 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1170 m
Karte: Tabacco 10 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Ljubljana durch den Karawankentunnel nach Spittal. Weiter Richtung Lienz, wo am Kreisverkehr in Richtung Sillian und Italien weitergefahren wird. Auf italienischer Seite der Grenze schnell nach San Candido, wo links Richtung Touristenort Sesto / Sexten abgebogen wird. Kurz hinter Sesto nach San Giuseppe / Moso, wo Schilder für Val Fiscalina / Fischleintal rechts abbiegen. Auf der ansteigenden Straße bis zum großen gebührenpflichtigen Parkplatz weiterfahren.
Kostenloser Parkplatz ca. 2 km tiefer bei der unteren Station der Kreis-Kabinenbahn "Alta Pusteria".
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir einige Dutzend Meter auf der Hauptstraße und kurz vor dem Hotel Dolomitenhof biegen wir rechts auf eine schmale für Verkehr gesperrte Straße ab. Zuerst noch asphaltiert, wird sie bald Schotterweg. Vom Weg links auf breiten Wanderweg durch panoramatisches Tal. Auf flachem Weg bald zur Hütte Talschlusshütte / Rifugio Fondo Valle.
An der Hütte rechts den Markierungen »Rif. Tre Cime« und »Rif. Comici« folgen. Nach wenigen Minuten auf breitem Pfad wieder markierte Wegkreuzung. Dort mit grandiosem Blick auf Nordwand Einserkofel / Cima Una (2698 m) rechts auf Weg 102 zur Hütte Rifugio Locatelli / Drei Zinnen Hütte, links zur Hütte Rifugio Comici / Zsigmondy Hütte.
Weiter etwas steiler rechts im Tal Alteinsteinertal / Valle Sasso Vecchio meist im Latschen. Mehrfach Bachnähe, Blick auf Monte Paterno. Beim Wasserfall Altensteiner Bach leicht rechts, Anstieg unter Punta Slawina Lunga / Langlahnspitze (2770 m) und Sasso Vecchio / Altsteinspitze (2909 m). Aus Latschen nordwestlich hoch. Auf flacheren Grashängen links vorbei Laghi dei Piani zur Hütte Locatelli.
Von Hütte nördlich an Kapelle vorbei, Schild zur Via Ferrata Torre di Toblin. Rechts am Sasso di Sesto nordwärts mit roten Dreiecken. Später links kurzer Anstieg zum Sattel Sasso di Sesto - Torre di Toblin. Am Sattel leicht rechts Quere unter Westwand Torre di Toblin. Auf Nordseite Kletterteil.
Zuerst steil rechts am Stahlseil hoch. In steiler Rinne mehrmals senkrecht Leiter hoch. Bei starkem Andrang hohes Steinschlagrisiko. Später leicht links senkrechte Flanke auf Tritten. Weitere Leitern bis zum aussichtsreichen Gipfel.
Abstieg leichter aber anspruchsvoll: kurz Südkamm, dann Ostseite. Steil am Seil ab, Tunnel Erster Weltkrieg. Auf Ostscharren rechts südlich zur Hütte Locatelli.
Bei Andrang nicht umkehrt aufsteigen. Abstiegsweg unten unmarkiert.

Entlang der Route: Dolomitenhof (1454m), Rifugio Fondo Valle / Talschlußhütte (1548m), Rifugio Locatelli (2405m)
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Diskussion zur Tour Piano Fiscalino / Fischleinboden - Toblinger Knoten
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| JORDAN15. 08. 2013 |
Am 4.8.13 waren wir zum zweiten Mal in diesem Jahr in den Dolomiten. Als Ziel wählten wir Torre di Toblin, das wir nachmittags erstiegen, was sich als ausgezeichnete Entscheidung herausstellte, da wir allein auf der Ferrata waren und der Aufstieg im Schatten liegt. Alles ging sehr schnell, sodass wir für Aufstieg von der Locatelli-Hütte und Abstieg 1:15 Std. brauchten. Beim Abstieg haben wir etwas beeilt, da ein Gewitter nahte. Die Ferrata ist trotz ihrer Kürze anspruchsvoll und hervorragend gesichert, aber nichts für Schwindlige.
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| mirank7. 01. 2017 |
Auf den Bildern 5, 8, 9 und 13 ist es tatsächlich Cima Una, was mich verwirrt hat, ist die Höhenangabe. 3094 m ist die Höhe von Zwolfer-cima dodici oder Croda di Toni (nicht auf einem Bild sichtbar, da neblig dahinter), Cima Una ist 2698 m hoch.
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| Rok7. 01. 2017 |
Danke für den Hinweis. Ich habe die Höhenangabe korrigiert.
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| mirank3. 10. 2020 |
Gute und ausführliche Beschreibung, würde aber eine Variante für diejenigen vorschlagen, die noch etwas anderes vorhaben. Auf Bild 36 ist das Sattel nördlich (rechts) von Toblin gut sichtbar; darauf steigt man direkt an geeigneter Stelle hinauf (hier und da getreten). Auf dem Sattel selbst trifft man auf einen etwas schlechter sichtbaren Quergang Richtung Lastron dei scarpieri. Hier abbiegen links Richtung Toblin entlang oder neben den stellenweise noch erhaltenen Gräben aus dem 1. WK. Dieser kurze flache Anstieg endet mit etwas steilerem Gelände, wo man etwas rechts oben hält und dort auf den markierten Weg in der Gegend von sl. 55 tritt. So spart man mindestens eine halbe Stunde oder mehr. Paternkofel ruft noch am selben Tag 
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