Zadnja Trenta (Flori) - Jalovec (via Jalovška škrbina)
Ausgangspunkt: Zadnja Trenta (Flori) (900 m)
| Breite/Länge: | 46,4043°N 13,7098°E |
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Wegname: via Jalovška škrbina
Gehzeit: 5 h 40 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1745 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1760 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 32.381
 | 9 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 18
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Kranjska Gora fahren wir über den Vršič-Pass in Richtung Bovec oder umgekehrt, aber nur bis zur 49. Serpentine der Vršič-Straße (in der Nähe des Dorfes Trenta). Hier biegen wir auf die Nebenstraße in Richtung der Quelle des Soča-Flusses ab. Die Straße führt uns nach einem kurzen Anstieg schnell zum Parkplatz vor der Hütte an der Quelle der Soča, aber wir fahren links weiter über die Brücke und folgen der Straße bis zum Parkplatz am Ende der Straße (am Parkplatz bemerken wir die Wanderwegmarkierungen für Bavški Grintavec, die Wasserfälle des Suhi potok und Jalovec).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz aus gehen wir rechts auf den Fußweg in Richtung Jalovec und der Schutzhütte unter dem Špiček (der linke Weg führt zum Bavški Grintavec). Der Weg, von dem sich uns zu Beginn ein schöner Blick auf den bereits erwähnten Bavški Grintavec eröffnet, geht schnell in dichten Wald über, wo er steil anzusteigen beginnt. Der steile Weg, der fast die ganze Zeit durch den Wald verläuft, bringt uns nach etwa eineinhalb Stunden Gehzeit zu einer Wegkreuzung, wo wir dem rechten Weg in Richtung Jalovec und Mali kot folgen (links Schutzhütte unter Špiček, Jalovec vorbei an der Hütte und Škrbina pod Gradom). Der Weg, der weiter durch den Wald führt, bringt uns höher zur nächsten Wegkreuzung, wo sich von rechts der Weg vom Vršič anschließt. Wir gehen geradeaus bergauf in Richtung Jalovec (links Schutzhütte unter Špiček, rechts Vršič) auf dem Weg, der relativ steil ansteigt, zunächst noch durch den Wald, höher auf immer aussichtsreicheren Hängen unterhalb von Goličica, Lopa und Šite.
Auf diesem Abschnitt steigen wir hauptsächlich an den südöstlichen Hängen auf, die höher immer felsiger werden; wenn wir etwa 1950 Meter Seehöhe erreichen, zweigt rechts ein unmarkierter Steig zu den Šite ab, wir setzen jedoch unseren Weg auf dem markierten Pfad fort, der sich etwas nach links wendet und etwas höher zum markierten Wegweiser unter der Jalovška škrbina ansteigt.
Hier gehen wir links in Richtung Jalovec (geradeaus Jalovška Škrbina und Tal Tamar) und queren die Hänge bis zum Einstieg in die Wand der Goličica.
Vor dem Einstieg in den Kletterteil setzen wir den Helm auf, und ein Schild informiert uns, dass wir den Aufstieg auf einem sehr anspruchsvollen Weg fortsetzen werden.
Den ersten Teil des Aufstiegs durch die Wand der Goličica machen wir in leichter Querung nach links, dann wendet sich der Weg nach rechts und beginnt, an der Wand nach oben zu steigen. Der Weg wird im weiteren Verlauf immer ausgesetzter, Sicherungen gibt es nur an den schwierigsten Stellen, ansonsten müssen wir den Großteil des Aufstiegs ohne Sicherung machen (dieser Teil des Weges ist besonders beim Abstieg sehr absturzgefährlich).
Höher lässt die Steilheit nach und wir erreichen die Schutthänge südlich von Goličica, an und über denen wir dann querend nach links aufsteigen.
Der immer aussichtsreichere Weg führt uns dann durch Vratca in den Ozebnik zu der Stelle, von der sich ein schöner Blick in den Jalovčev ozebnik und ins Tal Tamar öffnet, der Weg durch den Ozebnik ist seit mehreren Jahrzehnten gesperrt.
Wir setzen den Weg auf dem weniger steilen Pfad fort, der uns über das Jalovško sedelce zur Wegkreuzung bei den Jezerca bringt, die wir in leichtem Abstieg erreichen.
Hier schließt sich von links noch ein Weg an, der an der Schutzhütte unter Špiček vorbeiführt und etwas besser gesichert ist als dieser durch die Wand der Goličica, aber immer noch sehr anspruchsvoll; wir gehen leicht rechts weiter in Richtung Jalovec.
Der Weg beginnt nun wieder steil anzusteigen und mit Hilfe von nur wenigen Sicherungen steigen wir auf einem stellenweise recht ausgesetzten Pfad zum Hauptgrat des Jalovec auf, wo die Steilheit des Weges etwas nachlässt, er aber immer noch an vielen Stellen sehr ausgesetzt und oft beidseitig abstürzend ist.
Auch auf dem Hauptgrat, der stellenweise recht schmal ist, gibt es meist keine Sicherungen, und wir folgen dem außergewöhnlich aussichtsreichen Weg zur nächsten Wegkreuzung, wo sich der Weg vom Kotovo sedlo anschließt.
Wir gehen geradeaus weiter und erreichen in wenigen Minuten den 2645 Meter hohen Gipfel, den viele auch den König der Berge nennen.
Ausgangspunkt - Planina Trenta 1:30, Planina Trenta - Rutarska Trenta 0:30, Rutarska Trenta - Wegkreuzung unter Goličica 1:30, Wegkreuzung unter Goličica - Jezerca 1:20, Jezerca - Wegkreuzung auf dem Grat des Jalovec 0:45, Wegkreuzung auf dem Grat des Jalovec - Jalovec 0:05.

Entlang der Route: Planina Trenta (1398m), Rutarska Trenta (1546m), Razpotje pod Goličico (2070m), Vratca v Ozebnik (2327m), Nad kuloarjem (2371m), Jalovško sedelce (2394m), Jezerca (2390m), Razpotje na grebenu Jalovca (2613m)
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Diskussion zur Tour Zadnja Trenta (Flori) - Jalovec (via Jalovška škrbina)
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| matic424. 07. 2010 |
Vor der Jagdhütte biegen wir links ab. Nach ein paar Schritten ist eine Abzweigung (verblasste Inschrift am Felsen), wo wir rechts gehen (links zum Unterschlupf unter Špička). Nach wenigen Minuten schließt sich von rechts der Weg von Vršič an. Vom Gipfel kann man am Unterschlupf unter Špička vorbei absteigen und eine schöne Rundtour machen. Sehr malerischer Weg.
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| Žiga Šubic22. 07. 2011 |
Super Weg, besonders ab Špička ist er ziemlich adrenalinreich Ganz besonders direkt unter dem Gipfel. Vielleicht ist die Zeitangabe etwas übertrieben. Ich war oben in 3 Stunden, 1,5 Stunden bis zur Abzweigung Jalovec-Špička und 1,5 Stunden zum Gipfel.
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| irska14. 08. 2011 |
hm, interessant, wie wenige Kommentare zu diesem Weg, warum?! ... hoffe, jemand kann mir antworten: Ist sie vergleichbar mit der Frischauf auf den Grintovec?
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| Majdag31. 08. 2014 |
...Gestern sind wir auf dem Weg über Jalovško škrbino zurückgekehrt. Wahnsinn, ich konnte nicht mal ein Foto machen. Die ganze Zeit schaut man nur unter die Füße, wohin man tritt und woran man sich hält 
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| ivana1236. 09. 2020 |
Der Weg ist nicht geeignet für unerfahrene Wanderer & Kletterer! Sehr schlecht gesichert!! Zum Jalovec (aufwärts) sind wir am Unterstand unter der Špička aus Zadnja Trenta vorbeigegangen. Wir wussten, dass es noch einen anderen Weg gibt, der Trenta und Jalovec verbindet. Das ist genau dieser - über die Jalovška Škrbina. Da wir das monotone Spiel vermeiden wollten - denselben Weg zurück - haben wir für den Abstieg den Weg über die Jalovška Škrbina gewählt. Ich selbst habe keine Probleme mit Höhe oder Klettern. Aber das hat mich wirklich überrascht. Vor allem die Sicherung. Paar Haken hier und da. Unter dir 200m Wand, Weg mit kleinem Geröll übersät. Der Jalovski Greben ist dagegen nichts! Nie wieder  Ich glaube, dass der Abstieg auf so einem Weg viel schwerer ist als der Aufstieg. Vor allem mental. Passt auf!
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| Slash137. 09. 2020 |
Wir sind am Samstag diesen Weg hochgegangen. Ich stimme zu, dass das kein Weg für Unerfahrene ist und bergab sehr unangenehm sein kann. Für den Aufstieg war es aber "fein", genug Haken, dass man alles "ziehen" muss. Auf jeden Fall anspruchsvoller als der Jalovec-Grat selbst.
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| di6. 09. 2021 20:03:52 |
Beim Rückweg sind keine sichtbaren Markierungen (Tafeln) für Richtung Trenta (oder etwas Ähnlich Passendes, z.B. Flori) zu sehen.
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| felix8. 09. 2021 07:15:46 |
Vor Jahren diesen Weg gegangen, ja er ist ziemlich anspruchsvoll, und der Weg vorbei an Špička zum Jalovec könnte an einigen Stellen besser gesichert sein, da Jalovec auf der SPP liegt.
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| ovi19. 06. 2023 15:29:41 |
Sehr anstrengende eintägige Tour - für Wanderer mit Hunden unproblematisch bis zur Schutzhütte unter Špička - weiter ist es für einen Vierbeiner Mission Impossible (organisieren Sie Aufsicht - Hüttenwirt/in?)- muss im Dunkeln starten, um abends am Ausgangspunkt zu sein (normale Bergkondition)- für alle anderen... Spreche aus Erfahrung. 14 Stunden plus.
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| dprapr19. 06. 2023 17:49:14 |
Mit "normaler Bergkondition" würden 10 Stunden reichen. 
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| ovi20. 06. 2023 15:41:10 |
...die genannte Portal wird auch von Ausländern verfolgt - Wie war das mit dem "Ausländer", der von der Mojstrovka gestürzt ist? Nein, natürlich lag es an ungeeigneter Ausrüstung - hast du dich je gefragt, dass Kommentare - wie deiner - seeeeer oft zu Unfällen führen (google übersetzer) - GRS-Einsätzen (viele enden leider tödlich); Warum? Weil du da oben "auf Volllast" gehst, ohne kurze Pausen zum Beobachten der Umgebung, Natur...die im angegebenen "Durchschnittzeit" nicht enthalten sind Du mach nur - wahrscheinlich rennst du auch zum Triglav in so ner Zeit - Respekt - brauchst nicht in Hütten, Bivaks zu übernachten; Weißt du, manchmal Dinge, die etwas länger dauern, bereiten mehr Vergnügen...ups- anderes Thema. und sichere Schritte, 10-tka!
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| dprapr20. 06. 2023 20:17:23 |
Unglücke verursachen genau diejenigen, die nicht körperlich fit genug für eine solche Tour sind und 14 Stunden dafür brauchen. Beim Abstieg geraten sie meist in Schwierigkeiten. Solch eine eintägige Tour ist für sie nicht geeignet.
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| mirank20. 06. 2023 20:26:38 |
Was soll man machen, in der Zeit immer stärker motorisch eingeschränkter Kinder wird es nötig sein, die offiziellen Zeitrahmen für alle Touren zu dehnen Für uns abnorme alte Männer sind die beschriebenen Rahmen eh zu weit
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| turbo20. 06. 2023 20:30:20 |
Drago hat vollkommen Recht. Vierzehn Stunden sind wörtlich eine Tour von 5 bis 19 Uhr, also nur eine oder zwei Stunden Reserve Tageslicht. Wenn du solche und ähnliche Touren nicht in ca. zehn Stunden schaffst, ist es besser, sie in zwei Teile zu teilen mit Übernachtung im Zavetišče pod Špičko. Starte um 5 Uhr, sagen wir bei Tagesanbruch, und beende die Tour um ca. 15 Uhr. So hast du noch viel Tag übrig, falls etwas Unvorhergesehenes passiert, z.B. Gewitter, oder du hast einen schlechten Tag und gehst etwas langsamer und läufst eine oder zwei Stunden länger als geplant. Mit exzellenter Kondition bist du nach zehn Stunden anspruchsvollem Hochgebirge müde, nach zwölf noch mehr. Mit nicht der besten Kondition und Vertrautheit bist du nach zehn schon ordentlich geschafft, wie nach vierzehn will ich gar nicht denken, Gott behüte, dass etwas Kompliziertes unterwegs passiert und du schneller gehen musst. Auch bezüglich Abstieg hat Drago völlig Recht, Abstiege sind oft unglücklich, Beine tragen nicht mehr wie sie sollten, Aufmerksamkeit und Konzentration haben schon stark nachgelassen, kein Entrinnen... Und sicher genießt du auf einer zehnstündigen Tour genauso die Ausblicke, Blumen, Gämsen und Steinböcke, setzt dich auch am Weg und auf dem Gipfel, du verpasst nichts, wenn du vernünftig gehst 
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| felix21. 06. 2023 13:48:18 |
Stimme turbot zu. Als ich jung war, habe ich die Tour locker in einem Tag geschafft. Letztens traute ich es mir nicht mehr und habe auf der Špička übernachtet.
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| di8. 08. 2024 11:45:20 |
Auf den Wegweisern steht die Richtung: Mali kot 2h. Das findet man auf Karten (papiernen oder digitalen) nicht. Google sagt, es ist dasselbe wie Jalovška škrbina. (Ich selbst habe vorher festgelegt, dass es irgendwo dort ist, wo sich der Weg teilt entweder zur Wand des Jalovec oder zu den offiziell unbeschriebenen Šitam.)
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| di8. 08. 2024 11:46:13 |
Sehr "ungeschickt" markiert: Wo es sich teilt, ist unklar, wohin weitergehen. Es gibt einige Beispiele, nenne nur eines: Bei der Jagdhütte zeigt die Markierung nach rechts, der geeignetere Weg geht aber links bergauf. Dieser Teil des Weges ist auf gedruckten Karten nicht eingezeichnet. Wohin führt er?! (Besonders beim Gehen in umgekehrter Richtung, oder bergab, oder von Vršič. Man steigt ins Tiefland ab, wo ein Schild einen endlich wieder hochschickt, zurück zu diesem Punkt, hehe.) Übrigens: Wenn PZS-Vertreter immer wieder auch in den Medien sagen "schau auf die Karte": Ein paar gedruckte Wanderkarten vs. digitale Navigation - jede zeichnet z.B. unmarkierte Wege in diesem Gebiet anders (unter Šitam, unter Travnik ...).
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| erikaleon9. 09. 2025 14:59:35 |
Am Samstag gestartet aus Trenta, der Weg ist ziemlich anspruchsvoll besonders das Überqueren von Goličica, das Vorsicht erfordert, Sicherungsgerät nicht anwendbar. Ich habe mich bei der Menge des Getränks verschätzt, da ich nur insgesamt 1,5 Liter genommen habe.
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