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Gebirge / Hohe Tauern / Hochalmspitze / Gößgraben - Hochalmspitze (Steinerne Mandln)

Gößgraben - Hochalmspitze (Steinerne Mandln)

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Ausgangspunkt: Gößgraben (1600 m)
Breite/Länge: 46,9804°N 13,3351°E
Wegname: Steinerne Mandln
Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1760 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1780 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 6.766
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Anzahl der Fotos: 87
Anzahl der Kommentare: 3
Zugang zum Ausgangspunkt:
Vom Karawankentunnel folgen wir der Autobahn Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Gmünd. Dann folgen wir den Beschilderungen ins Maltatal. Der Straße, die durch das genannte Tal verläuft, folgen wir bis Koschach. Wenn wir rechts den Fallbach-Wasserfall (höchster Wasserfall in Kärnten) bemerken, kommen wir bald zu einer Kreuzung, wo wir links über die Brücke fahren, die den Fluss Malta überspannt. Kurz danach biegen wir wieder links in eine engere Straße steil bergauf ins Gößgraben (Schilder zur Gießener Hütte). Wir folgen der Straße bis zum großen Parkplatz unter dem Goskarspeicher-Staudamm. Die letzten Kilometer der Straße sind nur in den Sommermonaten geöffnet, wenn die Gießener Hütte geöffnet ist (vom Anfang Juli bis Ende September).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz setzen wir den Weg auf der asphaltierten Straße fort, die für Verkehr gesperrt ist. Nach wenigen Minuten Aufstieg erreichen wir eine Kreuzung, wo wir rechts auf die Schotterstraße abbiegen, die durch ein Schild „Gießener Hütte“ angewiesen ist. Links ist nur ein kurzer Aufstieg zum Gößkarspeicher-See.
Am Abzweig betreten wir auch den Nationalpark Hohe Tauern. Die Straße steigt die ganze Zeit an und es öffnen sich immer schönere Ausblicke zur Berggruppe Reißeck. Beim Aufstieg kreuzen wir mehrmals Weidezäune, da im Sommer entlang der Straße Vieh grast. Weiter können wir ständig auf der Straße gehen oder markierte Abkürzungen nehmen. Der Wald wird immer dünner und im letzten Teil des Weges zur Hütte gehen wir an felsigem Gelände entlang. Hier öffnet sich ein schöner Blick zum Gipfel Hochalmspitze und zu zahlreichen Bächen am Hang. Wir setzen den Weg auf der Straße fort und erreichen bald die Gießener Hütte.
Von der Hütte setzen wir den Wanderweg fort, der uns gleich oberhalb der Hütte zu einer Abzweigung führt. Links geht der Weg zur Scharte Mallnitzer Scharte und zur Hütte Arthur von Schmid Haus, wir gehen leicht rechts den Markierungen „Hochalmspitze“ folgend weiter. Kurz dahinter zweigt rechts ein leichter Weg zum benachbarten Gipfel Winterleitenkopf ab.
Der Weg verläuft weiter meist über Felsplatten, die anfangs gut geordnet sind, sodass der Aufstieg keine Schwierigkeiten macht. Hier betreten wir das Kerngebiet des Nationalparks Hohe Tauern und nach kurzem Aufstieg eine weitere Abzweigung.
Links führt der Weg zur Lassacher Winklscharte und zur Hochalmspitze über den Westgrat (Detmolder Grat). Wir gehen am Abzweig rechts weiter auf Weg 536, dem Rudolstädter Weg. Am Hang wo wir steigen, mehren sich Felsplatten, sodass der Pfad schlecht sichtbar ist. Die Orientierung ist aber dank vieler Markierungen nicht schwer. Beim Aufstieg kreuzen wir öfter kleine Bäche, höher führt der Weg auch zu zwei Seen.
Der Weg geht weiter meist nordwärts und bringt uns nahe an den Gletscher Trippkees. Hier gehen wir rechts vom Hauptteil des Gletschers zum Teil unter der Wand bei den Türmen Steinerne Mandln. Für den Gletscheraufstieg brauchen wir Eisausrüstung, wir halten auf den gesicherten Weg zu, der in der Wand am Gletscherende beginnt (auch größer markiert).
Der Gletscher ist im Schlussabschnitt sehr steil und nicht zu unterschätzen. Früh im Sommer oder bei viel Schnee sind die letzten Meter noch steiler. Zusätzliche Probleme kann die Randkluft am Ende verursachen. Spät im Sommer bei freiliegenden Steinen besteht Steinschlaggefahr.
Vom Gletscherrand folgt ein kurzer fast senkrechter Aufstieg an Haken zur Police. Wir gehen links querend auf gut gesichertem Weg hoch. Der Weg biegt dann rechts steil zum Grat bei den Türmen Steinerne Mandln. Der Weg ist hier durchgängig gesichert.
Am Grat wo der Blick zum Hochalmkees frei wird, gehen wir links weiter mit kurzem exponiertem Aufstieg am Stahlseil. Der Grat wird etwas leichter, ist aber ungesichert, daher Vorsicht. Weiter wird er breiter und einfach. Auf Felsplatten achten, da größere Blöcke locker sein können. Später verengt er sich wieder mit weiterem steilem Aufstieg am Seil. Danach breiter und einfach bis zum Vorgipfel Schneewinkelspitze. Zum Hauptgipfel (noch wenige Dutzend Meter) wird er wieder etwas steiler und exponiert.
Abstieg über Aufstiegsweg oder Westgrat mit gesichertem Weg. Der Westweg ist steiler, aber gesichert. Meist Eisausrüstung nötig, Firnfeld kurz. Spät im Sommer oft ohne.
Routenkarate - Hochalmspitze
Entlang der Route: Gießener Hütte (2215m), Schneewinkelspitze (3346m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Gößgraben - Hochalmspitze (Steinerne Mandln)
J.P.11. 08. 2019
Der Weg ist außergewöhnlich schön und lohnt die Mühe. Wir haben den Weg über die Steinerne Mandln für Auf- und Abstieg gewählt. Keine Besonderheiten, außer der notwendigen Winterausrüstung für den Aufstieg auf dem Gletscher vor dem Einstieg in den gesicherten Weg. Wie geschrieben: die letzten Meter sind ziemlich steil und am Ende des Gletschers gibt es keinen Platz zum Aussteigen. Folgt dem roten Punkt bzw. dem Eisen. Wer es kann, kann beim Rückweg noch einen Abseil machen und sich viel Zeit fürs Kraxeln auf dem Gletscher sparen. Wanderer, die auf der Westseite gingen, teilten mit uns, dass sie keinen Schnee auf dem Weg hatten bzw. er umgangen werden konnte und der Kletterweg gut gesichert ist. Viel Erfolg. Lp
planinec Maks28. 08. 2022 19:23:46
Ich habe versucht, den Gipfel am 24.8. zu besteigen. Der Weg ist UNBEGANGBAAR und GEFÄHRLICH wegen Bergsturz. Es gab kein Firnfeld, ein Teil der Wand ist eingestürzt und es gibt überhaupt keine Sicherungen in den ersten 50 Metern der Wand. Das hängende Seil deutete darauf hin, dass jemand beim Abstieg abgeseilt hat. Der Hüttenwirt sagte, der Weg sei gesperrt, was mich wunderte, da nirgends Schilder warenzmeden
mpp30. 08. 2022 08:04:56
Hast du ein Foto vom Bergsturz?
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