Gozd Martuljek - Mala Martuljška Ponca
Ausgangspunkt: Gozd Martuljek (750 m)
| Breite/Länge: | 46,4821°N 13,8378°E |
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Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1751 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1800 m
Karte: Kranjska Gora 1:30.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Eispickel
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 22.966
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Anzahl der Kommentare: 15
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Mojstrana fahren wir Richtung Kranjska Gora oder umgekehrt, aber nur bis zum Dorf Gozd Martuljek, wo wir auf dem Parkplatz in der Nähe der Brücke über die Sava Dolinka parken (der Parkplatz liegt hinter der Brücke bzw. davor, wenn wir aus Kranjska Gora kommen).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir weiter entlang der Hauptstraße Richtung Kranjska Gora, aber nur bis zur Stelle, wo links eine Radstraße abzweigt (am Anfang des Radwegs gibt es auch Wegmarkierungen, die uns auf die genannte Straße weisen). Wir folgen der Radstraße bis zur ersten Kreuzung, wo wir geradeaus auf eine Schotterstraße weitergehen (die Radstraße biegt rechts ab), die uns schnell zur nächsten Kreuzung bringt
Wir gehen rechts weiter und folgen der für den Verkehr gesperrten Straße bis zum Schild TNP. Weiter teilt sich der Weg in zwei Teile. Wir gehen geradeaus bergauf auf einem steilen Fahrweg, der sich am rechten Ufer der Martuljška soteska emporwindet. Der Fahrweg, der meist durch Wald aufsteigt, führt uns nach 15 Minuten zu einem schönen Aussichtspunkt, von dem aus sich der Blick in das Tal öffnet. Der Weg geht dann wieder in den Wald und steigt weiter an. Etwas weiter mündet von links der Weg vom Wasserfall ein, noch etwas weiter zweigt rechts der Weg zum Bivak pod Špikom ab. Wir gehen weiter in Richtung der Hütte Ingotova koča. Der Weg vor uns bringt uns zu einer Wegkreuzung, wo wir geradeaus weitergehen, der linke Weg führt zur Hütte Ingotova koča, die nur zwei Gehminuten entfernt ist.
Der Weg vor uns steigt zunächst flach an, aber nur kurze Zeit. Dann quert der Weg einen kleinen Quellbach und steigt auf der anderen Seite steil an. Die Steilheit lässt nach und der Weg bringt uns zu einer Kreuzung, wo wir leicht rechts in Richtung Bivak Za Akom weitergehen (links Zgornji slap 10 Minuten). Der Weg vor uns steigt noch eine Weile steil an, dann bringt uns der Weg zu einem anspruchsvolleren Teil. Zuerst überqueren wir mit Hilfe von Stahlseilen einen steilen grasbewachsenen Hang, dann gehen wir noch immer mit Hilfe von Sicherungen über eine exponierte Bank (Vorsicht Kopf, leicht überhängender Fels über uns). Der noch gesicherte Weg (Sicherungen sind hier hauptsächlich wegen feuchtem Gelände), steigt dann steiler an und bringt uns nach wenigen Minuten weiteren Gehens zum schwierigsten Teil. Mit Hilfe künstlicher Stufen und Stahlseilen überqueren wir eine glatte und feuchte Felsplatte, dann überqueren wir auch eine kürzere sehr steile Wand, die gut gesichert ist (wegen feuchter Hänge ist große Vorsicht geboten). Die Steilheit der Hänge lässt nach und der noch feuchte Weg bringt uns nach kurzem Anstieg an den Rand mächtiger Schuttflächen. Bald weist uns eine Markierung auf dem Fels auf die genannten Schuttflächen hin, rechts bergauf führt der Weg zum Bivak Za Akom, das sonst nur noch wenige Minuten steilen Anstiegs entfernt ist.
Wenn wir auf den Schuttflächen sind, gehen wir rechts weiter, wohin uns auch zahlreiche Steinmännchen weisen. Weiter, wenn wir im breiten Geröllbett des Wildbachs gehen, halten wir uns am rechten Ufer des Wildbachs. Hier öffnen sich schöne Ausblicke auf die Nordwände der Martuljek-Berge, wo Široka Peč hervorsticht. Unter Široka Peč können wir bereits den Orientierungspunkt Pri treh macesnih sehen. Von den Schuttflächen gehen wir dann leicht links weiter und steigen kurz auf einem Pfad durch Latschen auf. Der Pfad bringt uns zu einem etwas steileren Geröllbett des Wildbachs, entlang dem wir aufsteigen. Der Weg führt hier am rechten Ufer des Bettes auf einem undeutlichen Grätchen vorbei an seltenen Lärchen bergauf. Es folgt das Überqueren eines kleinen Baches und dann Anstieg über Schutt, der uns zu steileren Felsenabhängen bringt. Von hier gehen wir leicht rechts weiter und über glatte Felsplatten, auf denen viel Sand liegt, queren wir erneut den genannten Bach. Der Hang ist hier ziemlich steil und wegen des Sands auf den Felsplatten ist erhebliche Vorsicht geboten. Es folgt ein kurzer Anstieg über einen sehr bröckeligen steilen Hang, der auch rutschgefährlich ist, dann bringt uns der Weg zum Aussichtspunkt Pri treh macesnih.
Von hier gehen wir weiter auf der teilweise grasbewachsenen Grätchen nach Süden, wo wir einen markanten Block sehen. Vor dem Block biegen wir rechts ab, es folgt Anstieg rechts unter den Schutthalden von Oltar und Velika Martuljška Ponca. Am Fuß des Oltar steigen wir über eine Felsstufe auf. Es folgt Anstieg über Schutt und Überkreuzung einer Rinne, die unter der Velika Martuljška Ponca herabfällt. Schließlich erreichen wir die Felsrippe am Fuß der bereits genannten Ponca. Hier klettern wir einige leichte Stellen, dann steigen wir in eine Grätsche ab, die von der Scharte zwischen Mala und Velika Ponca herabfällt. Die Grätsche hat zunächst einen Neigungswinkel bis 30 Grad, legt sich dann flach, im oberen Teil kurz vor der Scharte bis 45 Grad. Von der Scharte klettern wir rechts auf dem Grat zum Gipfel. Der Fels ist bröckelig. Auf dem Gipfel ist ein Gipfelbuch. Platz auf dem Gipfel ist wenig.
Zeiten: Gozd Martuljek - Za Akom 2 Stunden, Za Akom - Trije macesni 1h 30 min, Trije macesni - Gipfel 3 Stunden.

Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden:
Fotos:
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Diskussion zur Tour Gozd Martuljek - Mala Martuljška Ponca
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| ljubitelj gora28. 07. 2012 |
Heute diesen beschriebenen Weg begangen, Steigeisen, Eispickel nicht nötig.
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| ljubitelj gora28. 07. 2012 |
Vergessen nachzutragen, es gibt noch einen anderen Weg, der leichter ist, zumindest was Geröllschläge angeht, er führt wohl vom Biwak unter dem Špik.
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| AnzeKozjek16. 09. 2013 |
Schöne Grüße! Ich plane bald diese Tour zu machen und frage mich, ob ich ein Seil mitnehmen muss, da ich von einem Kollegen gehört habe, dass oberhalb des Sattels rechts oben ein steilerer Teil zu klettern ist... Ist das nötig? Danke für die Antwort! LG
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| lynx16. 09. 2013 |
Du kannst dir beim Aufstieg mit einem Seil kaum helfen und derzeit sollten dich Schnee und Eis mehr kümmern. Der schwierigere Abschnitt ist ganz kurz (I) und sollte einem Gewöhnten am steilen Kraxeln keine Probleme bereiten. Ob du in diese Kategorie fällst, weiß ich nicht, aber wenn ich nach den hochgeladenen Bildern urteilen müsste, hast du auf MMP nichts zu suchen. Der Anstieg zu den Drei Lärchen kam mir schwieriger vor, aber vielleicht haben wir den idealen Einstieg verfehlt.
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| JusAvgustin17. 09. 2013 |
Ich denke, du hast MMP dieses Jahr bei trockenen Bedingungen verpasst
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| jedriličar17. 09. 2013 |
Schau dir meine Bilder auf hribi.net an http://www.hribi.net/trenutnerazmere.asp?slo=1&gorovjeid=1&id=2756&stran=3 Dort ist der Weg durch die Kessel beschrieben, und auf Bild 13 ist der Abschnitt, den man klettern muss ... Auch oben an diesem Abschnitt (rechts vom Kerl in der gelben Jacke) ist ein Kleinhaken eingeschlagen, der für den Abseil genutzt werden kann, falls es rutschig für den Abstieg ist (der Haken ist zu finden, gleich am Ausstieg aus dem Kletterteil der Wand). Lp und sicher ....
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| AnzeKozjek17. 09. 2013 |
lynx, du brauchst nicht aus den Bildern zu schließen, denn das sind Eindrücke von Erlebnissen, die wir mit meiner Freundin gemacht haben... ich habe einen Kumpel, mit dem ich mich an viel anspruchsvollere Touren wage... vielleicht nicht ganz alpinistische... außerdem bin ich nicht von gestern und weiß, dass mir allein ein Seil nichts nützen würde, ich würde mich aber mit dem Kumpel sichern, wenn es irgendwo einen etwas schwierigeren Abschnitt gibt.... Danke trotzdem! Lp
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| andrejp20. 10. 2014 |
das ist wirklich viel Schotter... aber so schön. Gestern natürlich fantastischer Tag, unter den Lärchen haben wir unsere eigene Spur bergauf auf der rechten Seite gemacht (zurück auf der geplanten Normalroute links). Am schwierigsten für uns war das Überqueren von zwei Rinnen, wo der Schotter extrem hart ist und es schwerfällig ist, einen Tritt zu machen. Direkt unter dem Sattel noch etwas Klettern neben dem Schnee, dann zum Gipfel in die Sonne. Gestern allein auf dem Gipfel, aber alle umliegenden Gipfel waren besucht. Super.
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| gregah26. 07. 2021 13:52:17 |
Heute, 26.7.21 habe ich auf dem mittleren Kotel einen roten Apple-Handy gefunden. Das war schon außerhalb des Kletterteils durch die Rinne Richtung Na Pečeh. Info Grega, 041 226 886
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| franc.rozman@adventure.si15. 08. 2022 19:57:28 |
Am Sonntag 14.8.2022 waren wir drei auf dieser Tour. Übrigens haben wir uns "pofočkali" am B. III. - Gedränge von Schlafsäcken . Nach der Ausrüstung zu urteilen wird in diesen Gegenden wieder viel geklettert. Kurz vor den Drei Lärchen hat auf der linken Seite ein roter Pfeiler einen beachtlichen Absturz in die Rinne geschickt, der in der Rinne überquert werden muss. In der Rinne vor dem eigentlichen Anstieg zu den Drei Lärchen ist noch viel Sand und Schutt, aber den Weg nachzuverfolgen ist nicht besonders schwer, der Haken mit Hilfsseil ist noch vorhanden. Bei den Drei Lärchen /Buch/ haben uns zwei schnelle Alpinisten überholt, die zum Mali oltar klettern wollten. Höher oben ist der Weg rechts gut nachverfolgbar. Vom Sattel, von wo man in die Velika dnina blickt, in schöner Kletterei /Haken/ bis zum Buch. Kein Schnee auf dem Weg. Auf dem Gipfel selbst trafen wir drei auf die anderen drei. Für so einen Berg ziemlich viel Besuch würde ich sagen. Rückweg durch Kotle. Genug Steinmänner. Hier und da muss man sie intensiver suchen. Hoffe, diese aktualisierten Infos sind jemandem nützlich. Viel Erfolg.
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| matic416. 07. 2023 08:11:12 |
Vor Kurzem gab es einen kleinen Windbruch, weiter ab dem Abzweig zur Brunarica, bevor der Weg steiler ansteigt und den Bach quert (für Bild 10). Bäume liegen dort übereinander in einem Radius von ca. 100m. Durchgang möglich aber schwierig, besser diesen Abschnitt links umgehen, dann steil bergauf ca. 50m, wenn die Steilheit nachlässt, rechts zur markierten Route, weiter ist der Weg normal passierbar.
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| di25. 06. 2024 18:33:05 |
Gibt es noch immer Folgen der gefällten Bäume? Wird das jemand in Ordnung bringen, wann?
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| kolpa17. 07. 2024 13:43:56 |
Hallo! In den nächsten Tagen plane ich MMP zu besteigen, habe eine Frage an Kenner der Martuljška Berge. Welcher Anstieg ist geeigneter, über Velika Dnina - Vrh MMP oder Anstieg Bivak Za Akom-Pri treh macesnih-Vrh MMP? Danke für die Antwort.
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