Gozdec - Dom Petra Skalarja na Kaninu
Ausgangspunkt: Gozdec (1075 m)
| Breite/Länge: | 46,3385°N 13,4939°E |
| |
Gehzeit: 4 h 15 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 1185 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1250 m
Karte: Julijske Alpe - zahodni del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 24.667
 | 2 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 21
Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren ins Zentrum von Bovec, wo wir von der Kreuzung am Hauptplatz auf der ansteigenden Straße weiterfahren, die vorbei am Postamt den Aufstieg zur nahen Kirche beginnt. Wir umfahren die genannte Kirche links, dann gelangen wir nach Kaninska vas. Bovec endet dann, und die Straße führt uns noch eine Weile nach Westen. An einer kleineren Abzweigung verlassen wir die Hauptasphaltstraße, die zum Dorf Plužna führt, und fahren auf der leicht rechts liegenden Straße weiter (nach der Kreuzung Schilder zur Gozdec-Straße). Hinter dem nahen Bauernhof teilt sich die Straße erneut, und diesmal wählen wir die leicht linke Straße (leicht rechts Zavrzelno und Ausgangspunkt des Wegs nach Rombon). Wir steigen dann auf der Schotterstraße auf, die uns höher zur B-Station der Kanin-Seilbahn bringt. An der B-Station biegt die Straße scharf links ab, dann bringt sie uns nach etwa 1 km weiterer Fahrt im Queraufstieg zur nächsten Kreuzung. Von dieser Kreuzung fahren wir links bzw. geradeaus weiter (scharf rechts zur Planina Krnica), der Straße folgen wir von der Kreuzung nur noch kurz. Bald sehen wir entlang der Straße Markierungen für Kanin, und wir parken ca. 20 Meter weiter auf einem kleinen Parkplatz an der Straße.
Vom Trg Golobarskih žrtev bis zum Ausgangspunkt sind es etwa 9 km.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt gehen wir ein paar Schritte zurück, dann begeben wir uns auf den markierten Weg in Richtung Visoki Kanin und Vrh Laške planje. Der Weg beginnt sofort steil anzusteigen, führt uns meist durch dichten Wald, nur gelegentlich öffnen sich Ausblicke auf die Umgebung. Während des Anstiegs führt uns der Weg unter den Felsen von Turn v Skednju (1555 m). Wenn die Felsen enden, erreichen wir eine unmarkierte Wegkreuzung, wo wir leicht rechts auf dem markierten Weg weitergehen (leicht links unmarkierter Weg nach Veliki Babanski Skedenj 2121 m); dieser steigt bald steil über einen kurzen steilen Hang hinauf, wo besonders bei Nässe eine größere Rutschgefahr besteht. Die Steilheit lässt bald nach, und wir gelangen zur verlassenen Planina Gozdec, die wir rechts umgehen.
Wir steigen dann durch immer lichteren Wald auf, sodass sich vom Weg einige Ausblicke auf das Bovec-Becken und das Krn-Gebirge eröffnen. Es folgt ein ziemlich gleichmäßiger Anstieg, und beim Blick auf die Wände des Veliki Skedenj erreichen wir eine kleine Quelle rechts neben dem Weg. Auch weiterhin bedecken Gräser den gut zu folgenden Weg, die nach Regen, morgens und vormittags noch ziemlich feucht sein können. Nach einer Weile dreht sich der Weg stärker nach Westen und wird allmählich weniger steil. Es folgen noch einige Minuten Aussichtsanstieg, und wir erreichen die Ruinen der alten Koča Peter Skalar, die 1972 abbrannte.
Wir umgehen die Koča links, dann steigen wir eine Weile sanft bis mäßig in einem grasigerem Gelände auf. Der Weg dreht sich dann stärker nach Süden, sodass man das Gefühl hat, in die falsche Richtung zu gehen. Es folgt ein etwas steilerer Anstieg, der Weg biegt langsam nach rechts ab, sodass wir danach meist westwärts gehen. Noch ein paar Minuten leichter Gang, und wir erreichen eine markierte Wegkreuzung, wo wir rechts abwärts in Richtung Dom Petra Skalarja na Kaninu weitergehen (geradeaus Visoki Kanin und Vrh Laške planje).
Nach kurzem Abstieg wird der Weg flach, dann quert er die Ebenen. Es folgt der Anstieg durch die hochgelegene Landschaft der Kanin-Ebenen, wo meist kein Pfad vorhanden ist, aber die Markierungen recht häufig sind, sodass die Orientierung bei gutem Wetter kein Problem ist, in Nebel hingegen ganz anders. Der Weg führt weiter über Schutt und zwischen Blöcken, Löchern und Spalten, daher ist Vorsicht geboten, und bei Nässe können die glatten Platten ziemlich rutschig sein. Wir queren dann eine Weile seitlich aufsteigend die Hänge der Velika Gnila glava (2114 m), und der Weg bringt uns zu der nächsten markierten Wegkreuzung in diesem Abschnitt.
Wir gehen leicht rechts weiter (links zurück zum Weg nach Vrh Laške planje) und folgen aufmerksam dem schwachen Pfad und den Markierungen weiter. Diesem Weg, der wirklich schöne Blicke auf das Kanin-Massiv bietet, folgen wir bis zum Dom Petra Skalarja na Kaninu, von wo aus sich ein noch schönerer Blick nach Osten öffnet.
Gozdec - Planina Gozdec 0:45, Planina Gozdec - Stara koča 1:25, Stara koča - Mali dol 0:30, Mali Dol - razpotje pod Gnilo glavo 0:40, razpotje pod Gnilo glavo - Dom Petra Skalarja 0:55.
Beschreibung und Bilder beziehen sich auf den Zustand im Jahr 2019 (Juli).

Entlang der Route: Planina Gozdec (1305m), Stara koča na Kaninu (1814m), Mali dol (1959m), Razpotje pod Gnilo glavo (2045m)
Fotos:
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
Diskussion zur Tour Gozdec - Dom Petra Skalarja na Kaninu
|
| milanl5. 07. 2010 |
Schlecht markierter Weg, besonders am Anfang, wo man steil rechts abbiegen muss und nicht dem linken Weg nach ca. 30 Minuten Aufstieg folgen darf. Auch die Markierungen entlang des Weges sind für Kanin gedacht und man muss ihnen folgen, um richtig zu Petra Skalarja zu gelangen. Ich schlage vor, die Markierungen zu erneuern und schon am Anfang beim Parkplatz ein Schild für den Aufstieg zum Dom Petra Skalarja anzubringen.
|
|
|
|
| IgorZlodej5. 07. 2010 |
Guter Vorschlag, nur der ehemalige PZS-Präsident ist schuld, dass einige von uns die Lust an der Arbeit auf den Wegen verloren haben.
|
|
|
|
| joža x5. 07. 2010 |
Vorschlag: Wenn die Markierungen verblasst oder stellenweise unsichtbar sind, könnte jemand ein Schild "unmarkierter Weg" am Ausgangspunkt anbringen. Auf der Papierkarte nämlich verblassen die Markierungen nicht, du kommst zum Ausgangspunkt, hast schon z.B. 250 km gefahren, und dann versuchst du es trotz schlechter Markierungen, was danach passieren kann, ist schon Teil des Schwarzen.....
|
|
|
|
| IgorZlodej5. 07. 2010 |
In Gozdec gibt es am Ausgangspunkt ein Schild. Auf den Fingern einer Hand wage ich alle zu zählen, die von dort zum Visoki Kanin oder zum Dom PS gehen. Deutlich mehr gehen z. B. zum Babanjski skedenj, zu dem kein markierter Weg führt und noch niemand sich verirrt hat. Wenn ihr es nicht glaubt, geht auf die Spitze dieses schönen Aussichtspunkts über den Kanin-Hängen, dann seht ihr, wie viele Einträge es gibt. Das Problem unserer Wanderer ist, dass sie fast nichts zur Vorbereitung der Tour tun, sich nicht mit Wegen und Beschreibungen vertraut machen, keine Karten haben und dann meckern, weil die Markierungen nicht so sind, dass sie direkt vor ihren Augen sind. Ansonsten könnt ihr euch bei dem Verein beschweren, der für die Pflege dieses Weges zuständig ist, oder bei der KPP beim PZS. Jemandem lag daran, dass auf dem Bovškem keine Wege mehr gepflegt werden, und ich kann ihm dafür nur gratulieren, denn es ist ihm voll gelungen.
|
|
|
|
| turbo5. 07. 2010 |
Am besten ist es, "nach der Nase" zu gehen. Nicht nur im Kanin-Gebirge. Einfach so, allgemein. Meistens ist kein Gedränge, Erlebnisse sind tiefgehend, du erreichst viele Gipfel, von denen viele noch nie gehört haben, und immer mehr. Trotz schlechter Markierungen lohnt es sich trotzdem zu versuchen. Das gehört sicher nicht zur schwarzen Chronik. Denn Markierungen verblassen, das stimmt, aber der ausgetretene Pfad, die Spur, bleibt. Plus Karte dabei und los muss es gehen. Auf jeden Fall bei gutem Wetter, im Nebel helfen die Markierungen sowieso nicht. Ansonsten, ohne Unmut, die besten Markierungen in den Bergen sind gesunder Menschenverstand und Erfahrung. Wenn du denkst, es geht nicht, dann geht es bestimmt nicht. Wenn du schon... auf das Glück würde ich mich nicht verlassen.
|
|
|
|
| Gorazd G5. 07. 2010 |
Beide Vorgänger haben ausgezeichnet geschrieben und, zumindest meiner Meinung nach, den Kern getroffen. 
|
|
|
|
| roba30001. 07. 2015 |
Gibt es neue Informationen zu diesem Weg? Vielleicht erneuerte Markierungen?
|
|
|
|
| mlakar191. 07. 2015 |
der Weg ist derselbe fast keine Markierungen Hütte geschlossen
|
|
|
|
| IgorZlodej1. 07. 2015 |
Dieses Jahr wurden die Markierungen von der Straße, Weganfang bis zur Quelle, die etwas unter den Ruinen der alten Hütte liegt, erneuert. Der Weg wurde auch schön gesägt und gereinigt. Soweit ich weiß, werden im Sommer auch alle Markierungen bis Visoki Kanin erneuert.
|
|
|
|
| BT882. 07. 2015 |
Da Igor das vielleicht liest und dort herum sicher welche pflückt, so sehen die Blaubeeren unter der špičko aus für Info, zahle ich mich nach Wunsch des Informanten zurück
|
|
|
|
| papillon3. 07. 2017 |
Weiß jemand, ob die Markierungen jetzt vollständig erneuert sind oder nicht?
|
|
|
|
| mirank3. 07. 2017 |
Gestern haben wir uns dieser Route ca. 15 Min. über den Trümmern der alten Hütte angeschlossen. Von dort unten waren sie völlig in Ordnung; nach oben von dort kann ich nicht garantieren, aber die Hütte ist sichtbar und das Gelände übersichtlich, also kein Grund zur Panik, solange ihr nicht völlig davon abhängig seid. Sicheren Tritt und viel Glück
|
|
|
|
| papillon12. 07. 2017 |
Super, herzlichen Dank für die Antwort.
|
|
|
|
| nikilito13. 09. 2018 |
Hallo zusammen! Ich schreibe, um zu wissen, ob jemand diesen Weg durch Gozdec gegangen ist und ob es sichtbare Markierungen bis zum Dom Petra Skalarja gibt. Könnt ihr mir auch mit der richtigen Richtung helfen? Ich habe den Weg bis zum 4. Foto verstanden. Und dann? Ich schätze, ich muss irgendwo rechts abbiegen .. Vielen Dank.
|
|
|
|
| djimuzl13. 09. 2018 |
Schnelle Übersetzung der Wegbeschreibung: Vom Parkplatz konzentrieren wir uns auf den Wanderweg in Richtung Kanin und Laška Planja. Der Weg beginnt im Wald mit moderatem Anstieg. Nach einer halben Stunde erreichen wir die verlassene Alm Planina Gozdec (1305m). Später wird der Weg steiler. Wir gehen unter den Wänden des Veliki Skedenj entlang. In 1814 m Höhe passieren wir die Ruinen der alten Kanin-Hütte (Krlišće), wo der Weg links abbiegt, leicht absteigt und dann mit leichtem Anstieg zu einer Wegkreuzung führt. Dort gehen wir rechts weiter in Richtung Peter-Skalar-Hütte (geradeaus Visoki Kanin). Der Weg führt nun durch Kaninski podi – ein typisches hochgelegenes Plateau oder Karstgebiet. Er ist gut markiert, aber besonders bei schlechter Sicht (Nebel) sehr schwer zu folgen und führt mit moderatem Anstieg durch ein Labyrinth aus Abgründen, Mulden und Rissen zur Peter-Skalar-Hütte (Dom Petra Skalarja). Schwierige Orientierung! Die Hütte ist nicht geöffnet, aber das benachbarte Winterzimmer meistens schon.
|
|
|
|
| zvezdica_zaspanka22. 07. 2019 |
Hallo, Einmal vor Sommerende gehe ich da hoch, interessiert mich, wie der Weg jetzt ist - Probleme Wegezeichen zu finden oder leicht zu folgen? Hab meist Karte und Kompass, aber lieber nicht vom Weg abkommen, wenn nicht nötig 
|
|
|
|
| Tadej25. 07. 2019 |
Gestern war ich auf diesem Weg. Die Markierungen wurden erneuert, und auch die obere Beschreibung wurde aktualisiert.
|
|
|
|
| LukaSLO30. 07. 2019 |
Was passiert mit dem Dom Petra Skalarja auf dem Kanin? Ist er schon geöffnet? Irgendwo habe ich gelesen, dass er schon seit zwei Jahren renoviert wird...
|
|
|
|
| Tadej31. 07. 2019 |
Letzte Woche war es geschlossen.
|
|
|
|
| mirank30. 06. 2022 16:48:41 |
Der Zustand bei der Hütte ist wie vorher - wie nach der Überschwemmung. Der Unterschied ist das Dixi-Biwak, dessen Teile, auf einen Haufen geworfen, sich in ein Biwak für Ungeziefer verwandelt haben.
|
|
|
|
| darinka45. 08. 2022 15:47:21 |
Gestern sind wir von Visoki Kanin zur Koča Petra Skalarja abgestiegen. Der Bivak ist leider abgerissen. Die Fenster sind noch aufgestapelt und warten auf Transport ins Tal. Der Weg ist markiert. Die Steinmännchen sind gut sichtbar und wir hatten jedenfalls keine Probleme. Geplaudert mit den Höhlenforschern bei der Hütte, die sie renovieren wollen. Ich hatte mir eine kleinere Hütte vorgestellt. Aber da es mein erstes Mal dort war, war ich überrascht. Auch weiter beim Gehen vorbei an der verbrannten Hütte und dem GRS-Unterschlupf keine Probleme mit der Nachverfolgbarkeit. Auch dort renovieren sie, bzw. werden vielleicht die Hütte wieder aufbauen. Der Weg ins Tal nach Gozdec ist geräumt. Gras gemäht. Im guten Wetter keine Probleme mit der Nachverfolgung. Nur konditionell muss man gut vorbereitet sein.
|
|
|
Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie sich anmelden:
Falls Sie noch keinen Benutzernamen haben, müssen Sie sich zuerst
registrieren.