Gradišče - Furlanovo zavetišče pri Abramu (leichtere Variante)
Ausgangspunkt: Gradišče (250 m)
Wegname: leichtere Variante
Gehzeit: 2 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 650 m
Höhenunterschied entlang der Route: 770 m
Karte: Nanos 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 24.922
 | 2 Personen gefällt dieser Beitrag |
Anzahl der Kommentare: 38
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Razdrto fahren wir auf der Schnellstraße Richtung Nova Gorica oder umgekehrt und nehmen die Ausfahrt Vipava. Wir folgen der Straße weiter Richtung Vipava und Gradišče. Im Dorf Gradišče bemerken wir die ersten Wanderwegweiser, denen wir bis zu einem größeren Parkplatz oberhalb des Dorfes Gradišče folgen.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir auf den Pfad in Richtung Gradiška Tura und Abram. Zuerst breiter und flacher Pfad bringt uns schnell zum ersten Abzweig, wo wir geradeaus weitergehen (rechts hl. Miklavž). Nach weiteren wenigen Schritten bringt uns der Pfad zum Schuttfeld, über das wir quer auf die mit Gestrüpp bewachsenen Hänge aufsteigen. Der Pfad vor uns steigt immer steiler an und bringt uns bald zum nächsten Abzweig, wo wir rechts weitergehen auf dem deutlich leichteren, aber noch teilweise anspruchsvollen Pfad. Der Pfad kreuzt dann sogleich eine kurze, aber gut gesicherte exponierte Polle, hinter der wir auf den aussichtsreichen Oltar aufsteigen. Vom Oltar setzen wir den steilen Pfad fort, der stellenweise mit Drahtseil oder Haken gesichert ist. Die Steigung lässt dann allmählich nach und der Pfad bringt uns zur Stelle, wo von links der Kletterpfad einmündet. Weiter geht es auf dem Pfad, der gelegentlich noch recht steil ansteigt über einige kürzere Felsstufen. Kurz unter dem Gipfel bemerken wir auf dem Felsen einen interessanten Vers, nach dem wir nach wenigen Schritten den Gipfel erreichen.
Von Gradiška Tura setzen wir den markierten Pfad in Richtung Jež fort. Der Pfad geht dann in den Wald, wo er außer einigen anfänglichen Schritten abwärts führt. Nach einigen Minuten sanften Abstiegs erreichen wir den Abzweig, wo wir geradeaus nach Abram gehen (links Vipava). Der Pfad führt uns weiter über eine angenehme Wiese, die von dünnem Wald umgeben ist. Hinter der Wiese betreten wir die Straße, wo wir rechts weitergehen, wieder Richtung Abram. Auf der Straße laufen wir nur kurze Zeit bis zum ersten Kreuzungspunkt, wo wir scharf links zum links liegenden Haus abbiegen. Hier verlassen wir die schlechtere Straße und gehen rechts bergan auf dem markierten Pfad, der nach wenigen Schritten auf einen Fahrweg mündet, dem wir rechts folgen. Der weitere Pfad bringt uns mit einigen kürzeren An- und Abstiegen zur nächsten Waldstraße, die wir nur kreuzen. Es folgt ein mäßiger Anstieg, zunächst über die Wiese, dann durch den Wald zur Hütte Furlanovo zavetišče pri Abramu.

Entlang der Route: Gradiška Tura (793m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Gradišče - Furlanovo zavetišče pri Abramu (leichtere Variante)
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| bojanv21. 08. 2008 |
Ist die Zeit von 2,5 Std. für eine Richtung gemeint?
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| Tadej21. 08. 2008 |
Die Zeit 2:30 ist für eine Richtung gemeint, nämlich in Aufstiegsrichtung. Für den Abstieg werden üblicherweise ein Drittel weniger Zeit benötigt als für den Aufstieg. Pausen sind nicht eingerechnet.
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| m.mojstrovc3. 08. 2009 |
auch wenn der Weg 10 Stunden dauert, bei Abram warten die beeeeeesten Gnocchi weit und breit!!!!!!!
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| BT884. 08. 2009 |
ERSTE BILD WEG, WEIL DIE WIESE NICHT MEHR DA IST, SIE WURDE DURCH BETON ERSETZT LEIDER ..... DIE GNOCCHI SIND WIRKLICH DIE BESTEN DER WELT
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| balirka26. 04. 2010 |
Nicht nur Gnocchi, sondern alles andere ist ausgezeichnet und meiner Meinung nach sehr günstig  Mich interessiert, ob jemand schon vom Pirnatova koča auf dem Javornik zum Abram gegangen ist
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| zztop26. 04. 2010 |
Gestern MIT FRAU ÜBER DEN KLETTERWEG ZUM GIPFEL DER VIPAVA DANN ZU ABRAM UND ÜBER PLAZ NACH GRADIŠČE. WEG GUT MARKIERT UND INTERESSANT. EMPFEHLENSWERT. L.P.
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| zztop26. 04. 2010 |
P.S. DER BÄR BEI ABRAM GEHÖRT IN DIE NATUR UND NICHT IN DEN KÄFIG!!!!!!!!!!!!!!!!
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| Kriška27. 04. 2010 |
zztop, ich stimme vollkommen zu und wundere mich sehr, wie sie so eine Tierquälerei über eine lange Reihe von Jahren erlauben können. Und ich wundere mich noch mehr, dass das niemand kümmert ... Seit langem gehe ich nicht mehr zu Abram aus einem einzigen Grund - ich ertrage den Anblick dieser Misere und die gefühllosen Menschen, die das verursachen, nicht.
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| viharnik27. 04. 2010 |
Diesem Bär geht es nicht so schlecht wie es auf den ersten Blick scheint. Er ist schon seit klein drin und hat keine Ambitionen zu fliehen. Er bewegt sich ein bisschen herum, der Käfig ist auch nicht so klein. Drin hat er noch eine felsige doppelwandige Unterkunft, um sich vor Bora und Schnee in Sicherheit zu bringen. Futter hat er im Überfluss, Besuch kommt immer, so wird er nie langweilig. Natürlich hat er im Winter und Frühling viel Ruhe, weil da oben keine Touristen sind. Er ist ganz zahm, ruhig, brüllt nicht, deshalb denke ich, dass er sich dort ganz gut fühlt.
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| Lj27. 04. 2010 |
Kriška, ich muss dir zustimmen. Mich lockt es auch nicht mehr zu Abram um den apathischen traurigen Bären anzuschauen. Für mich ist das Tierquälerei egal wie ich es mir sonst auch erklären will
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| katjuša227. 04. 2010 |
Ich schließe mich Kriška an. Vor Jahren als ich das erste Mal dort war und sie neben dem Käfig auch einen Ziegenstall hatten. Der Bär hat sie buchstäblich mit den Augen zerfetzt. Die Ziegen waren am Rande des Nervenzusammenbruchs. Natürlich ist bei Abram alles mit Kommerz verbunden da verdient er am meisten mit überlauten Italienern die laut sind nicht nur im Gebäude sondern auch im Garten herum. Der Bär ist für sie und ihre Kinder halt eine Attraktion. Da ich aber in die Berge gehe wegen Schönheit und Ruhe gehe ich meistens zum Nanos von der Vipava Seite wo schöne blühende Wiesen sind herrlicher Blick ins Tal es weht immer aber es ist ruhig.
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| igorf28. 04. 2010 |
Den Bären haben sie "adoptiert", als er noch klein war, weil er Waise geworden war - ohne das hätte er nicht überlebt. Würden sie ihn heute "aus dem sogenannten Folterkeller in die Freiheit-Natur schicken", würde er auch nicht überleben. Urteile jeder für sich. Es scheint mir aber nicht schön, öffentlich etwas zu verurteilen, ohne den Hintergrund zu kennen. Da ich die Familie Jež gut kenne, finde ich es auch nicht schön, ihre gute Absicht und Mühe so zu kritisieren. Wenn sich ein Freiwilliger meldet, der den Bären in die Natur bringt und für sein Überleben sorgt, dann ... (das könnte ich nicht).
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| Kriška28. 04. 2010 |
Igorf, ich glaube, sie haben ihn als Jungtier "adoptiert" und jetzt würde er in der Natur nicht überleben. Trotzdem habe ich meine Meinung nicht geändert und denke immer noch, dass das Leben in einem Käfig für einen Bären Folter ist. Tatsächlich scheint es mir sogar ein illegaler Eingriff zu sein, ein Wildtier aus der Natur zu nehmen und daraus ein lebendes Ausstellungsexemplar zu machen. Fälle gefundener Wildtier-Jungtiere können auch völlig legal gelöst werden, indem man es den zuständigen Diensten überlässt (falls du es nicht weißt, gibt es in Slowenien u.a. auch ein temporäres Schutzheim für Wildtiere).
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| serajko28. 04. 2010 |
kriška Ohne böse Absicht. kriška, frage mich ob sie in diesem Unterschlupf Zimmer mit ***** haben lp
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| majdicst28. 04. 2010 |
Ist dieses Forum nicht für Weg-Kommentare gedacht? Ich schlage dem Administrator vor die Bären-Diskussionen ins allgemeine Forum zu verschieben damit wir hier etwas über den Weg lesen können nicht darüber ob der Bär im Käfig sein soll oder nicht. 
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| igorf28. 04. 2010 |
Majdicst, ich denke du hast recht. Vorschlag zur Fortsetzung des Weges für eine schöne Rundtour zurück zum Ausgangspunkt: Von Abram weiter geradeaus in Richtung dvorišča-vorm Bienenstand über die Wiese die leicht abfällt, am Rand der Wiese die Weidezäune überqueren und auf dem Pfad, in derselben Richtung leicht links zur Straße kommen, sie links überqueren und nach ein paar Schritten rechts auf dem Pfad weiter zur nächsten Hütte, daneben weiter leicht links über Wiesen zur nächsten Straße, in derselben Richtung sie überqueren weiter auf Schotterweg/Pfad bis Konja (kleine Kapelle) (Achtung: wenn im Wald wir den höchsten Punkt erreichen und leicht nach Konja absteigen nach ca. 10 m teilt sich der Pfad: nicht gerade den breiteren Weg aber den Pfad der links abzweigt), in das Tal zur nächsten Straße absteigen die uns rechts zur Kirche Sv. Miklavž führt und weiter zum Ausgangspunkt (insgesamt ca. 5 Stunden moderates Gehen). Beschreibung (allerdings in umgekehrter Richtung) hier: http://www.hribi.net/izlet/gradisce_furlanovo_zavetisce_pri_abramu_cez_konja/26/840/1532
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| BT8829. 04. 2010 |
Der erste Bär Mitko ist verstorben gefunden in dem Dorf Vrhpolje bei Vipava noch sehr klein. Aufgrund der Situation und der Entscheidung der Jagdgesellschaft ist Mitko zu Abram gegangen. Dies ist der zweite Bär und ich denke es war ein gestohlenes Bärenjunges aus dem Bau kommt schon Leute na los.
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| aina26. 08. 2010 |
Was genau steht auf dem Felsen: soll es NAJ sein oder ist es ein Teil von MAJ gezeichnet?
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| BT8827. 08. 2010 |
Auf welchem Felsen?
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| mojca96426. 04. 2011 |
Mich interessiert die kürzeste Autostrecke nach Abram, danke
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| Biser gora26. 04. 2011 |
Von der nahen Forsthaus nur ca. 100 Meter
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| mojca96426. 04. 2011 |
Ja, wie komme ich zu dieser Hütte? Bis Razdrto kenne ich, weiter nicht, da ich aus der Gorenjska komme und diese Gegenden kaum kenne. Jede Information wird mich sehr freuen, Grüße
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| Kokta15. 01. 2012 |
Tolle Njoki 
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| arturo31. 10. 2017 |
Wenn jemand heute an Feiertag eine Wanderung zu Abram macht, um etwas zu essen und trinken. GAR NICHT. Es steht, sie arbeiten an Feiertagen, aber nicht slowenischen. Der Feiertag muss ITALIENISCH sein! Dann arbeiten sie.
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| zlatica31. 10. 2017 |
Die dort oben in Abram sind ziemlich überheblich. Sie haben mich letztes Jahr ziemlich geärgert, als sie meiner Kollegin und mir nicht erlaubten, an einem langen leeren Tisch nur für einen Kaffee zu sitzen, weil sie auf "italienische" Gäste warteten. Also sehen sie mich natürlich nicht mehr! Sie brauchen mich sowieso nicht! Und ich sie nicht   
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| BT8831. 10. 2017 |
Ja, die Tradition ist den Bach runtergegangen. Derzeit ist Abram eine goldene Gans für die Familie Jež und dort haben Bergsteiger fast nichts zu suchen. 
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| arturo6. 11. 2017 |
Wirklich traurig. Europa hat ihm alles gerichtet, jetzt zählen nur die Leichten. Berggänger geht weiter oder noch besser, kommt gar nicht her 
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| mirank6. 11. 2017 |
Nein, ich weiß nicht, ob es wirklich so schlimm ist, wie einige schreiben. Ich habe mich kürzlich dort aufgehalten, als ich den Nanos überquerte. Es war mitten in der Woche und dementsprechend war außer mir und drei Gästen aus Zentral-Slowenien niemand da. Ja, in letzter Zeit ist es mehr eine Gaststätte, aber alle, die mit dem Auto erreichbar sind, sind so.... Ansonsten ist der Umgang und Service ganz in Ordnung, Preise etwas weniger Sicher haben ihm weder Europa noch der Staat alles gegeben, sie mussten selbst zupacken und anfangs viel verzichten.
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| BT886. 11. 2017 |
Komm sonntags um 12:15 na wenn es stark schneit, kannst du auch dann bequem essen.
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| mirank7. 11. 2017 |
Am Sonntag ist üblicherweise Rio-Mare-Party , oder wenn das nicht klappt, Familienessen zu Hause. Sonst sind alle Agritourismus-Betriebe (und dieser Ort ist auch einer) mit halbwegs ordentlichem Angebot ausgebucht-Reservierungen.
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| BT887. 11. 2017 |
Wir sprechen von leeren Tischen, an denen man nicht sitzen darf, obwohl sie schon lange während unseres Besuchs leer stehen. Ich weiß nicht, welches Rio Mare sie hier haben, da sie es bei Abram nicht anbieten  
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| mirank7. 11. 2017 |
Falls du es nicht verstanden hast, sonntags meistens in den Bergen. Da halte ich nicht in diversen Wirtshäusern an und kommentiere ihre Politik nicht. Und ja, in Bergheime gehe ich sehr selten für etwas anderes als Bier oder Kaffee rein, in einige gar nicht dafür, und trotzdem laufen sie weiter Wenn ich schon in die Gegend komme, bleibe ich lieber dort als in der Vojkova koča. Ich habe nur meinen sehr kurzen Aufenthalt dort Mitte der Woche bei einer Vormittagstour beschrieben.
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| zlatica7. 11. 2017 |
Und vergiss nicht, dass wir nicht von einem gewöhnlichen Touristenhof sprechen, denn das Schutzhaus bei Abram ist bei den Bergstationen des Alpenvereins Sloweniens eingetragen, da es einer der Transversalpunkte ist und somit Rücksicht auf Wanderer nehmen sollte, vor allem eine Einstellung zu ihnen, wenn sie erschöpft am Ziel ankommen, und ihnen nicht mal eine Kaffeepause trotz leerer (natürlich reservierter) Plätze verweigern. Wenn es zufällig leer ist, wie mirank schreibt, ist das eine andere Geschichte, die gut zum slowenischen Sprichwort passt, dass im Notfall sogar der Teufel Fliegen frisst. T Auch der PZS sollte überlegen, ob es in Ordnung ist, seine Transversalpunkte an jene Gaststätten zu vergeben, die diskriminierend auf Bergsteiger schauen.
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| BT887. 11. 2017 |
Miran alles gut. Ich habe nichts Böses gemeint . Ich kenne die Situation persönlicher, da ich ein Einheimischer bin. Und ich habe 100 Mal bei Abram gegessen. Persönlich habe ich nichts gegen sie, zudem hat sich die Generation geändert und damit haben sich viele Dinge ein bisschen verändert, die gekommen sind. In unseren Hütten über 2000m habe ich weder gegessen noch geschlafen, also fällt das Urteil über das Essen in unseren Bergheimen weg. Aber zuletzt habe ich mir Frühstück in einer Hütte über 3500m gegönnt: ein Stück Brot und etwas Marmelade 20eur. Genießt den ersten Schnee.
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| balon1. 02. 2024 10:19:06 |
Hallo, mich interessiert, ob auch ein Hund in die Hütte, das Haus, das Schutzhaus... darf. Danke für die Antwort.
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| mirank1. 02. 2024 16:06:11 |
Du verpasst nichts, wenn du die Touristenfarm Abram anrufst...
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