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Gebirge / Stubaier Alpen / Habicht / Gschnitz - Habicht (Normalweg vorbei Innsbrucker Hütte (Gschnitz))

Gschnitz - Habicht (Normalweg vorbei Innsbrucker Hütte (Gschnitz))

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Ausgangspunkt: Gschnitz (1242 m)
Breite/Länge: 47,04252°N 11,34538°E
Wegname: Normalweg vorbei Innsbrucker Hütte (Gschnitz)
Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 2035 m
Höhenunterschied entlang der Route: 2035 m
Karte: Brennerberge, 31/3 1:25.000; Outdooractive Stubai Wanderkarte
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
Autor: pg
Aufrufe: 579
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Anzahl der Fotos: 62
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Ljubljana fahren wir auf der Autobahn vorbei an Salzburg in Richtung München. Am mehrstufigen Dreieck Inntal biegen wir auf die Straße A93 in Richtung Innsbruck/Kufstein/Brenner ab. Bei der Rückkehr nach Österreich fahren wir weiter bis zum Abzweig mit der Ausfahrt Innsbruck-Mitte. Hier nicht Richtung Innsbruck abbiegen, sondern weiter auf der Autobahn A13 in Richtung Brennerpass. Auf der Autobahn weiter bis Matrei am Brenner, dort Ausfahrt 19-Matrei nehmen. Weiterfahrt auf B182 bis Steinach am Brenner, dort im Kreisverkehr in der Mitte des Ortes ersten Ausgang nehmen und in leichter Steigung weiter vorbei an Trins durch das malerische Gschnitztal zur gleichnamigen langgestreckten Ortschaft, wo wir bald hinter der Kirche ein relativ kleines kostenloses Parkplatz für Besucher der Innsbrucker Hütte erblicken.

Alternativ bietet die Fahrt durch Norditalien: in diesem Fall von Zentralslowenien auf A2 zu einem der Grenzübergänge mit Österreich und weiter nach Lienz. Dort weiter auf Straße 100 und vorbei am Übergang Prato alla Drava nach Italien. In Italien folgen wir der SS49 bis zum Anschluss an A22 Richtung Brennerpass. Nach dem Pass weiter Richtung Innsbruck, jedoch nur bis zur Ausfahrt auf B182 nahe Brennersee. Auf dieser Straße weiter nach Steinach am Brenner, von dort nach den oben beschriebenen Anweisungen.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz begeben wir uns auf den klar erkennbaren und markierten, zunächst eingezäunten Weg Richtung Innsbrucker Hütte, der bald mäßig am Rand des kultivierten Landes ansteigt. Oberhalb des Dorfes setzt ein schmaler Pfad durch einen lichteren Wald fort, der uns gelegentlich schöne Ausblicke ins malerische Gschnitztal bietet. Für einige Zeit steigen wir mäßig auf dem Weg an, der sich zickzackartig in die steilen Hänge der Habichtgruppe eingegraben hat. Etwas höher bei immer schöneren Blicken auf den Süden der Stubayer Alpen, wo besonders Pflerscher und Gschnitzer Tribulaun hervortreten, gelangen wir in die offene Welt der Hochalmen. Stellenweise etwas exponierter Pfad hoch über dem Tal in weitem Bogen unter den Wänden der Habichtgipfel querend nach Westen. Dabei queren wir einige Gräben, wo ein etwas vorsichtigerer Schritt gefordert ist. Im letzten Teil des Weges zur Hütte steigt der Steg wieder etwas steiler zum grasigen Rand an, hinter dem wir in die Hochalpenwelt zwischen den Wänden von Habicht und Kalkwand treten, wo wir erstmals die Innsbrucker Hütte erblicken. Unter dem westlichen Rand der Kalkwandwände mit Hilfe einiger Sicherungen steigen wir etwas ab zum Querweg zwischen den genannten Massiven, wo sich uns allmählich die Wege von der Gastwirtschaft Feuerstein und aus dem Stubaital zugesellen. Von hier sind es zur Hütte nur wenige Dutzend Schritte.
Von Gschnitz zur Innsbrucker Hütte ca. 2,30-3 Stunden. Der Weg ist nicht besonders anspruchsvoll, aber ziemlich steil und stellenweise etwas exponiert, im Winter stark lawinengefährdet. Der Anstieg von der Gastwirtschaft Feuerstein ist etwas kürzer und leichter, aber weniger aussichtsreich.

Hinter der Hütte setzen wir den schlangenförmigen Steg über die Hochalm fort, der bald in relativ flaches Gestein eines Seitentriebs des Habicht übergeht. Auf dem gut markierten Weg über flache Felsen steigen wir zu einem großen Steinmann auf, von wo der weitere Verlauf über den breiten Habichtgraten klar erkennbar ist und sich auch der Blick zum attraktiven Hochsee Alfaier unter uns öffnet. Etwas absteigend zum Hauptstock des Habicht und mäßig steil aufwärts zu den Sicherungen, die beim Queren der scharfen Felsen des westlichen Bergflankes helfen (anspruchsvoll). Nach ca. 10 Minuten Gehens auf dem gesicherten Weg befinden wir uns oberhalb des Randes einer Hochmulde, in die steile Rinnen fallen. Nach kürzerem flacheren Anstieg mit Hilfe einer Stahlseilaufstieg über flaches Gestein zu einem kurzen Seitentälchen des Habicht, über das bei schönen Blicken zur Hütte, zum nördlichen und östlichen Teil der Stubayer Alpen sowie den Zillertaler Alpen wir zum Gipfelaufbau des Habichtmassivs gelangen.

Weiter folgen wir dem Weg über den zerklüfteten Felsgrat des Habicht, wo wir uns gelegentlich auch mit den Händen helfen müssen. Mäßig steiler Anstieg bringt uns nach etwas weniger als einer halben Stunde zu einer großen Plattform unter dem Gipfel, wo wir auf die letzten Reste des Habichtgletschers treten. Schnee ist hier selbst im Hochsommer unvermeidbar, doch der Übergang über das Firnfeld ist relativ unkompliziert; aufgrund der Besucherzahl führt in der Hochsaison immer eine deutliche Spur, Winterausrüstung ist dann in der Regel nicht nötig.
Oberhalb des Gletschers folgen wir dem Weg im hochalpinen Felsgelände, das im schwachen Anstieg westwärts zum klar sichtbaren Gipfelkreuz querend führt. Kurz unter dem Gipfel erreichen wir stellenweise unangenehm lose Stahlseile, die uns im Schlussteil helfen. Mit ihrer Hilfe queren wir zunächst luftig über den steilen Abstürzen unter dem Gipfel, dann steil empor zum großen Kreuz auf dem weiten Gipfel, der uns mit einem hervorragenden Panorama belohnt.

Wegen der relativ geringen Schwierigkeit, der Erhabenheit und des wunderbaren Ausblicks zählt der Habicht zu den beliebtesten Tiroler Dreitausendern. Der Aufstieg auf dem Normalweg über die Innsbrucker Hütte liegt am unteren Rand der sehr anspruchsvollen Routen (technisch gesehen könnte er sogar zu den "nur" anspruchsvollen gezählt werden), obwohl er in den noch stark vergletscherten Stubayer Alpen liegt, erfordert er üblicherweise keine zusätzliche Ausrüstung, und die Innsbrucker Hütte bietet zugleich eine bequeme Übernachtungsmöglichkeit etwa auf halber Höhe zum Gipfel. Dennoch ist der Aufstieg nicht zu unterschätzen: egal von wo wir zum Habicht aufbrechen, es erwarten uns über zweitausend Höhenmeter, und die Wege sind stellenweise exponiert. Obwohl die Tour eintägig machbar ist, empfehle ich eine Zweitagetour mit möglichem Besuch des Alfiersees und der Lernklettersteig in Hüttennähe bzw. Aufstiegen zu den nahen Kalkwand oder Ilmspitze.
Routenkarate - Habicht
Entlang der Route: Innsbrucker Hütte (2369m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Gschnitz - Habicht (Normalweg vorbei Innsbrucker Hütte (Gschnitz))
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