Kanonir - Mali Grintovec (via Licjanovec)
Ausgangspunkt: Kanonir (725 m)
| Breite/Länge: | 46,3801°N 14,4619°E |
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Wegname: via Licjanovec
Gehzeit: 4 h 10 min
Schwierigkeit: mäßig markiert Weg, mäßig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 1088 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1250 m
Karte: Karavanke - osrednji del 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Preddvor bzw. zum Siedlung Tupaliče (bis hierher von der Gorenjska-Autobahn oder Kranj), dann fahren wir weiter in Richtung Jezersko. Wenn wir in die Gemeinde Jezersko kommen, bemerken wir bald die Schilder zum Gostišče Kanonir. Hinter dem Gasthaus biegen wir links auf die Straße in Richtung Dol - Podstoržič und Bauernhof Kovk ein. Wir fahren weiter auf etwas schmalerer Straße, die uns noch an Häusern vorbeiführt, und nach weiteren ca. 100 m erreichen wir die Kreuzung, wo links eine steile Straße abzweigt, auf der auch der markierte Weg zum Kozji vrh weitergeht. Wir parken an geeigneter Stelle bei der Kreuzung.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt setzen wir den Weg auf der linken Straße in Richtung Kozji vrh fort, entlang der wir bemerken, dass vom 20.7. bis 20.10. die Weiterfahrt verboten ist. Ca. 20 Minuten wandern wir auf einer ziemlich steilen Straße, dann kommen wir aus dem Wald heraus am Rand der Weide Robci, von wo sich ein schöner Blick zum Massiv der Kočna öffnet.
Von den Robci, die auf dem Sattel zwischen Macesnovec (1042 m) links und Kozji vrh (1628 m) rechts liegen, gehen wir rechts auf den Fahrweg in Richtung Kozji vrh weiter. Der Fahrweg führt uns schnell in den Wald, durch den wir steiler anzusteigen beginnen. An einigen kleineren Abzweigungen folgen wir den Markierungen, der Fahrweg wandelt sich höher in einen Bergweg um, der dann meist quer zur Rechten aufsteigt und dabei mehrere Gräben und steile Hänge quert. Bei Nässe besteht auf manchen Abschnitten erhöhtes Rutschrisiko, und auch trocken ist stellenweise erhöhte Vorsicht geboten. Höher öffnet sich durch die Baumkronen ein wenig Aussicht, der Weg bringt uns unter die Felsen des Kozji vrh, wo besonders im Frühling erhöhtes Steinschlagrisiko besteht. Unter den Felsen führt der Weg über ein kleines Schuttfeld, meist aber über steilem Hang. Wenn die Querung endet, bringt uns der Weg auf ein undeutliches bewaldetes Sattelchen zwischen Kozji vrh links und Turni (1432 m) rechts.
Hier verlassen wir den markierten Weg, der links abbiegt und weiter zum Kozji vrh führt (bis zum Kozji vrh sind es noch ca. 40 Minuten), und gehen rechts entlang eines undeutlichen Grats, wo wir bald einen alten Steig und Drahtzaun erblicken. Unter dem Gipfel der Turni verschwindet der Steig ganz, wir queren nur die Hänge der Turni (bei Rechtsanstieg erreichen wir den Gipfel der Turni in unter 10 Minuten).
Auf der anderen Seite des höchsten Gipfels der Turni gelangen wir auf ein kleines Sattelchen, wo wir einen alten Grenzstein bemerken (der Grenzstein trennte das Land Kranjsko von der Koroško). Von hier folgt ein leichter Abstieg links, dann erreichen wir einen neueren Fahrweg, auf dem wir den Abstieg zur tiefsten Stelle im Grat vom Kozji vrh zum Mali Grintovec (1299 m) fortsetzen. Auf dem genannten Sattel biegt der Fahrweg leicht links ab und steigt weiter ab, wir gehen leicht rechts auf einen gut sichtbaren Steig, der auf oder leicht am Grat entlangführt. Wir gehen durch dichten Wald zunächst leicht, dann mäßig ansteigend weiter. Während des Anstiegs führt der Weg an mehreren alten Grenzsteinen vorbei, dem gut nachverfolgbaren Steig folgen wir bis zur Stelle, wo er vom Grat leicht links abbiegt und auf den Hang übergeht. An der genannten Stelle verlassen wir den schönen Steig und gehen am Grat weiter, zunächst ohne Pfad, dann taucht der Steig wieder auf (wenn wir links am Steig weiter ginge, würden wir schnell merken, dass wir auf dem falschen Weg sind, da der Steig bald aufhört).
Der Weg weiter führt am Grat entlang, wo wir für einige Meter steil einen leicht exponierten Sprung erklimmen, dann durch eine Zone von Krummholz schnell einen angenehmen Aussichtspunkt erreichen, von dem sich ein schöner Blick auf die umliegenden Berge öffnet, am schönsten natürlich auf das Massiv der Kočna.
Vom Aussichtspunkt öffnet sich auch der Blick auf einen Teil des Weges vor uns, da der Steig durch das Krummholz gut sichtbar ist. Wir steigen quer durch das Krummholz weiter auf, der Weg führt uns dabei auch über eine kurze, teils steinige und leicht exponierte Bank. Höher erreichen wir einen Seitentrieb, dahinter in einen lichten grasbewachsenen Wald. Wir setzen den Weg auf steilem grasigem Hang fort, wo der Steig schnell verschwindet. Über den genannten Hang steigen wir quer links hoch (bei Nässe hier Rutschgefahr), dann höher bemerken wir wieder einen nachverfolgbaren Steig, dem wir rechts folgen. Es folgt Anstieg durch Krummholzzone, dann kehrt der Weg zum Grat zurück, den wir nahe zweier Gräben erreichen. Der Übergang oberhalb der Gräben, die am Grat zusammentreffen, ist nicht schwierig, der Weg geht danach in eine längere Krummholzzone über. Der Weg durch das Krummholz ist relativ gut passierbar, anfangs verläuft er noch etwas exponiert am Grat. Nach ca. 20 Minuten relativ steilem Anstieg durch Krummholz erreichen wir den aussichtsreichen Gipfel Licjanovec.
Von Licjanovec gehen wir südwärts weiter, wo der Weg auf und am Grat führt. Nach vorübergehendem leichten Abstieg geht der Weg auf den Hang des Mali Grintovec über, wo er mäßig durch dichte Krummholzzone ansteigt, der Weg ist stellenweise auch leicht zugewachsen. Der Grat zur rechten Westseite wird bald steil abfallend, der Weg verläuft exponiert am Grat, wo erhöhte Vorsicht wegen Krummholz nötig ist, das über den Grat wächst (Vorsicht, um nicht an Äste zu stolpern). Im letzten Teil weitet sich der Grat, und der Weg bringt uns auf den Gipfel des Mali Grintovec, wo eine angenehme Bank steht, wenige Schritte weiter die Gipfelbuchkiste.
Wir steigen auf dem Aufstiegsweg oder auf dem Fahrweg ab, auf den wir unter den Turni treten (der Fahrweg wird tiefer zur Straße und führt um den Kozji vrh zum Ausgangspunkt, am besten steigen wir auf markiertem Weg über Bašeljski vrh und Bašeljski preval ab.
Beschreibung und Bilder beziehen sich auf den Zustand im Jahr 2015 (November).

Entlang der Route: Licjanovec (1733m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Kanonir - Mali Grintovec (via Licjanovec)
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| tcankar13. 08. 2018 |
Heute sind mein Kollege und ich zum Mali Grintovec von Kanonir gegangen. Der Weg verliert sich etwas ab dem Punkt, wo wir den Weg zum Kurji vrh Parkplatz verlassen, daher sind Karte und Kompass nicht überflüssig. Schöner Weg für Liebhaber weniger belebter Gegenden unserer Berge. Abstieg ohne Pfad direkt vom Mačensko sedlo - etwas Vorsicht auf dem Schutt nötig, sonst keine großen Gefahren. Am Brunnen, wenn wir die Westseite halten, erreichen wir die Praprotnikova koča.
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| kozuc17. 06. 2023 15:40:29 |
Heute habe ich diese Tour gemacht. Ohne diese Beschreibung wäre ich wohl mehrmals vom Weg abgekommen, so aber ging es ziemlich glatt. Nur dort am grasigen Hang muss man darauf achten, wirklich hoch genug aufzusteigen, sonst nimmt man den falschen "Weg", was mir passiert ist. Das sind sehr schöne und einsame Gegenden, nirgends lebende Seelen, höchstens Wild.
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