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Gebirge / Hohe Tauern / Großes Wiesbachhorn / Kesselfall - Großes Wiesbachhorn

Kesselfall - Großes Wiesbachhorn

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Ausgangspunkt: Kesselfall (1034 m)
Breite/Länge: 47,21724°N 12,72585°E
Gehzeit: 8 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg, schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 2530 m
Höhenunterschied entlang der Route: 2580 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 4.890
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Anzahl der Kommentare: 4
Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel gelangen wir nach Österreich, dann fahren wir weiter auf der Tauernautobahn. Weiter durch den Katschbergtunnel und später den Tauern-/Tauerntunnel, der Autobahn Richtung Salzburg (auch Solnograd) folgen wir nur bis zur Ausfahrt Bischofshofen, von wo wir auf einer Vierstreifenstraße zum genannten Ort weiterfahren. Von Bischofshofen folgen wir den Schildern nach Zell am See und dann Kaprun. In Kaprun fahren wir durch das Kaprunertal und folgen den Hinweisen »Speichererseen«. Der leicht ansteigenden Straße folgen wir bis zum Ende. Wir parken in der kostenlosen Garage, die am Straßenende neben der Hütte Kesselfall Alpenhaus liegt. Die Straße ab der Garage ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
Beschreibung der Route:
Im Parkhaus folgen wir den Hinweisen zum Ausgang und steigen über Treppen nach oben. Der Ausgang ist nämlich oben am Parkhaus. Aus dem Parkhaus kommen wir auf die Straße, wo wir rechts weitergehen, wohin uns auch Schilder zur Kasse weisen, wo man ein Ticket zum See Mooserboden kaufen kann.
Wir gehen weiter an der Schranke vorbei auf der Straße, die für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Nach sehr kurzem Anstieg auf der Straße weist uns ein Schild links auf einen Wanderweg durch den Wald. Der Weg führt durch den Wald und kreuzt bald einen Bach. Noch eine Weile gehen wir auf relativ flachem Weg durch den Wald, dann stoßen wir auf eine Schotterstraße, auf der wir zur unteren Station der Schrägaufzug erreichen. Die Schotterstraße ist der alte Zugang zum Schrägaufzug, die neue Straße führt durch einen Tunnel. Der genannte Schrägaufzug ist übrigens der größte seiner Art in Europa und führt zum oberen Teil der Straße zum See Mooserboden. Der Aufzug wurde ursprünglich für den Bau der Dämme an den Seen Wasserfallboden und Mooserboden gebaut.
Vor der unteren Station des Aufzugs biegt unser Weg rechts ab und steigt dann eine ganze Weile durch den Wald an. Beim Aufstieg kreuzt er mehrmals durch einen kurzen Tunnel die Trasse des Aufzugs. Höher kreuzen wir einen Weidezäun und der Weg bringt uns auf eine Alm, auf der im Sommer Kühe grasen. Eine Weile steigen wir dann auf etwas aussichtsreicheren Grashängen auf, dann biegt der Weg links ab und verlässt die Alm. Der Weg verläuft dann auf einer Schotterstraße, die uns zur Asphaltstraße bringt. Links führt die Straße zum unteren Teil des Dammes am See Wasserfallboden, wir gehen aber rechts bergauf, wohin auch die Schilder weisen. Bald erreichen wir eine Kreuzung, wo rechts die Straße von der oberen Station des Schrägaufzugs ankommt.
An der Kreuzung gehen wir links weiter auf der Straße, die uns schnell zum Tunnel bringt. Gehen durch den Tunnel ist verboten, daher biegt unser Weg links ab und kreuzt dann etwas steilere Hänge neben dem Tunnel. Auf der anderen Seite des Tunnels schließen wir uns wieder der Straße an und kommen zum Damm am See Wasserfallboden. Am Damm gehen wir leicht rechts auf der Straße weiter und vermeiden bald wieder den Tunnel links auf einem Wanderweg. Der Weg kreuzt weiter ziemlich steile Hänge über dem See, von denen wir einen sehr schönen Blick auf zahlreiche Dreitausender über dem See haben. Der Weg biegt dann rechts ab und schließt sich für kurze Zeit dem Tunnel an. Im Tunnel verläuft der Weg auf einem schmalen Gehsteig, der durch einen Zaun von der Straße getrennt ist. Bald verlassen wir den Tunnel und der Weg bringt uns wieder auf steile Hänge über dem See. Diesmal ist der Hang noch etwas steiler und beim Gehen ist viel Vorsicht geboten. Der Weg senkt sich hier zuerst leicht und wir erhalten Hilfe durch Geländer. Für kurze Zeit schließen wir uns dann einer alten verlassenen Straße an, nach kurzem exponiertem Querung schließen wir uns wieder der Hauptasphaltstraße an. Am nächsten Tunnel verlassen wir wieder die Straße, diesmal sind die Hänge, die wir kreuzen, weniger steil. Der Weg verläuft hier über grasige Hänge mit schönem Blick auf den See und umliegende Gipfel. Wenn wir wieder zur Straße stoßen, bringt sie uns bald zur Kreuzung. Schilder weisen uns hier rechts bergauf und nach kurzem Anstieg erreichen wir die Alm Fürthermoaralm, auf der auch eine Hütte und eine Kapelle sind.
Wir gehen weiter auf der Schotterstraße an der Kapelle vorbei und sind schnell wieder an einem Abzweig. Rechts bergauf führt der Weg Hochkammerweg zum Skigebiet Kitzsteinhorn – Kaprun, wir gehen geradeaus und folgen den Markierungen nach Mooserboden. Vom Abzweig senkt sich unser Weg zuerst leicht und führt an einigen Infotafeln vorbei, die Pflanzen und Tiere der Alm vorstellen. Der Weg kreuzt dann einige Bäche und die Schotterstraße wird zum Steig. Der Weg biegt hier links ab und steigt etwas steiler an und bringt uns wieder zur Asphaltstraße. Wir folgen der Straße zum nächsten Tunnel, wo die Markierungen uns wieder rechts auf einen Wanderweg weisen. Es folgt der letzte Anstieg zum Damm am See Mooserboden. Am Damm gibt es auch ein Restaurant.
Wir gehen weiter auf der Straße über den Damm und etwa in der Mitte des Dammes kommen wir unter den Hang des Gipfels Höhenburg. Links gibt es noch ein Restaurant und gesicherte Kletterwege (Klettersteigarena Höhenburg), die zum genannten Gipfel führen. Wir gehen weiter über den Damm und auf der Ostseite des Gipfels zweigt links ein leichterer Weg mit Stufen zum Gipfel Höhenburg ab. Wir gehen weiter über die andere Hälfte des Dammes und kommen dann zu einer markierten Abzweigung.
Rechts führt der Weg zum Gipfel Großer Bärenkopf, wir gehen links, wohin Schilder zum Gipfel Wiesbachhorn und zur Hütte Heinrich-Schwaiger Haus weisen. Nach kurzem Anstieg über grasigen Hang kommen wir zu einer weiteren Abzweigung.
Diesmal zweigt links der Weg Max Hirschl Weg zur Hütte Gleiwitzer Hütte ab, wir gehen rechts zur Hütte Heinrich-Schwaiger Haus. Vom Abzweig steigen wir in langen Serpentinen auf relativ steilem Hang auf. An einigen Stellen helfen uns Drahtseile. Der Weg bringt uns dann in den Kernbereich des Nationalparks Hohe Tauern. Weiter steigen wir eine ganze Weile in Serpentinen auf steilem Hang auf und haben dabei ständig schönen Blick auf die Seen Mooserboden und Wasserfallboden sowie auf die Gipfel darüber. Wenn wir uns dem Materialseilbahn nähern, biegt der Weg leicht links ab und vor allem an Stellen, wo der Weg über glatten Platten verläuft, helfen Drahtseile. Etwas später biegt der Weg wieder rechts ab und es folgt nur ein kurzer Anstieg zur Hütte Heinrich-Schwaiger Haus.
An der Hütte gehen wir links weiter den Hinweisen »Wiesbachhorn« folgend und queren den Hang nach Nordosten. Der Weg bringt uns schnell zu einer steilen Rinne. Hier wird der Weg deutlich anspruchsvoller und die Nutzung von Selbstsicherung ist empfehlenswert. Nach relativ kurzem steilem Anstieg biegt der Weg rechts ab und es folgt Aufstieg über felsigen Hang, wo der Weg mit roten Punkten markiert ist. Der Hang ist ziemlich steil, daher ist Vorsicht weiter geboten. Auf solchem Weg erreichen wir dann den Grat beim Gipfel Unterer Fochezkopf. Auf dem Grat, wo sich der Blick zur Ostseite öffnet, gehen wir rechts weiter und senken uns zuerst leicht, dann steigen wir weiter auf dem Grat auf, der am Gletscher Fochezkees entlangläuft. Am Ende des genannten Gletschers führt der Weg noch am Gipfel Oberer Fochezkopf vorbei, wo der markierte Weg endet.
Wir gehen weiter auf dem Grat, der rechts gelegentlich etwas exponiert ist. Der Weg auf dem Grat namens Kaindlgrat führt uns dann über den Gletschern Kaindlkees und Wielingerkees entlang und beim Aufstieg haben wir auch schönen Blick auf Großes Wiesbachhorn. Wenn wir auf die Westseite des genannten Gipfels kommen, endet der Grat und bringt uns auf ebenere Hänge. Obwohl keine Markierungen mehr da sind, ist der Steig meist noch gut sichtbar.
Unser Weg biegt hier links ab und steigt wieder etwas steiler auf den Westhängen des Berges an. Weiter können wir links auf etwas felsigerem Grat aufsteigen, wo etwas leichteres Klettern nötig ist. Die andere Option ist rechts, wo der Steig auf sehr steilem Hang aufsteigt, daher ist auch hier Vorsicht geboten. Welche Variante wir wählen, hängt auch von den Schneebedingungen ab. Auf solchem Hang steigen wir dann bis zum aussichtsreichen Gipfel Großes Wiesbachhorn auf.
Wir steigen auf dem Aufstiegsweg ab. Die geeignetste Zeit für den Aufstieg ist im Spätsommer, wenn der Aufstieg oft auch ohne Winterausrüstung möglich ist.
Den Aufstieg können wir mit Kombination aus Schrägaufzug und Busverkürzung abkürzen, mit dem wir zum Damm am See Mooserboden kommen können. In diesem Fall sind es 5 Stunden Aufstieg zum Gipfel.
Routenkarate - Großes Wiesbachhorn
Entlang der Route: Stausee Wasserfallboden (1672m), Fürthermoaralm (1805m), Mooserboden (2036m), Heinrich Schwaiger Haus (2802m), Unterer Fochezkopf (3022m), Oberer Fochezkopf (3159m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Kesselfall - Großes Wiesbachhorn
Nejc78718. 08. 2020
Hallo, war jemand in letzter Zeit hier herumgelaufen? Ist derzeit Winterausrüstung für den Aufstieg zum Gipfel nötig? Vielleicht kennt jemand den Fahrplan des Schrägaufzugs und des Busses zum Mooserboden-See? Danke für Antworten!
Nejc78713. 08. 2022 20:55:19
Dienstag, 9. und Mittwoch, 10. Verhältnisse für den Aufstieg ausgezeichnet, schade ohne Schneespur, die die Tour etwas gewürzt hätte. Weg logisch, gut sichtbar und bei schönem Wetter kann man nichts falsch machen. Ist aber stellenweise exponiert und nicht für Schwindelfreie. Technischer Teil unmittelbar über der Hütte ausgezeichnet mit Stahlseil gesichert, auf dem Restabschnitt wenige Sicherungen, nur dort, wo sie zwingend nötig sind. Vom See zur Hütte knapp zwei Stunden, von der Hütte zum Gipfel gute zwei Stunden. Rechter Besuch, Daumenregel ca. 100 Aufsteiger an einem schönen Tag.
Hütte muss vorher reserviert werden, da sie bei schönem Wetter voll ist. Essen gut, Organisation der Mädchen, die die Hütte führen, ebenfalls top.
Hin- und Rückkarte für Bus-Seilbahn-Bus vom Garagenhaus im Tal zum oberen Mooserboden-See vor Ort kaufen, Busse fahren durchgehend.
Kurzum, tolle Tour, empfehle ich. Unser Team hat genossen.
mikkeni28. 07. 2024 05:39:25
War jemand kürzlich dort? Verhältnisse?
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