Kesselfall - Heinrich Schwaiger Haus
Ausgangspunkt: Kesselfall (1034 m)
| Breite/Länge: | 47,21724°N 12,72585°E |
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Gehzeit: 5 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1768 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1800 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel nach Österreich, dann weiter auf der Tauernautobahn. Weiter durch den Katschbergtunnel und später den Tauern-/Tauerntunnel, der Autobahn Richtung Salzburg (auch Solnograd) nur bis zur Ausfahrt Bischofshofen folgen, von dort auf der Vierspurstraße zum bereits genannten Ort. Von Bischofshofen folgen wir den Schildern nach Zell am See und dann Kaprun. In Kaprun durch das Kaprunertal und folgen den Schildern »Speichererseen«. Der leicht ansteigenden Straße bis zum Ende folgen. Parken im kostenlosen Parkhaus am Straßenende bei der Hütte Kesselfall Alpenhaus. Die Straße weiter ab dem Parkhaus ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
Beschreibung der Route:
Im Parkhaus folgen wir den Hinweisen zum Ausgang und steigen die Treppen nach oben. Der Ausgang ist oben am Parkhaus. Aus dem Parkhaus kommen wir auf die Straße, wo wir rechts weitergehen, wohin uns auch die Schilder zur Kasse weisen, wo man Tickets zum See Mooserboden kaufen kann.
Wir gehen weiter vorbei an der Schranke auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße. Nach sehr kurzem Anstieg auf der Straße weist uns ein Schild links auf den Wanderweg durch den Wald. Der Weg führt durch den Wald und kreuzt bald einen Bach. Wir gehen noch eine Weile auf relativ flachem Weg durch den Wald und stoßen dann auf eine Fahrstraße, auf der wir zur unteren Station der Schrägaufzug erreichen. Die Fahrstraße ist der alte Zugang zum Schrägaufzug, die neue Straße führt durch einen Tunnel. Der genannte Schrägaufzug ist übrigens der größte seiner Art in Europa und führt zum oberen Teil der Straße zum See Mooserboden. Der Aufzug wurde ursprünglich für den Bau der Dämme an den Seen Wasserfallboden und Mooserboden gebaut.
Vor der unteren Station des Aufzugs biegt unser Weg rechts ab und steigt dann längere Zeit durch den Wald an. Beim Aufstieg kreuzt er mehrmals durch einen kurzen Tunnel die Trasse des Aufzugs. Höher kreuzen wir einen Weidezaun und der Weg bringt uns auf die Alm, wo im Sommer Kühe weiden. Wir steigen dann eine Zeitlang auf etwas aussichtsreicheren grasigen Hängen an, dann biegt der Weg links ab und verlässt die Alm. Der Weg verläuft dann auf einer Fahrstraße, die uns zur Asphaltstraße bringt. Links führt die Straße zum unteren Teil des Dammes am See Wasserfallboden, wir gehen mit der Straße rechts bergauf, wohin auch die Schilder weisen. Bald erreichen wir eine Kreuzung, wo von rechts die Straße von der oberen Station des Schrägaufzugs einmündet.
An der Kreuzung gehen wir links weiter auf der Straße, die uns schnell zum Tunnel bringt. Gehen durch den Tunnel ist verboten, daher biegt unser Weg links ab und kreuzt etwas steilere Hänge neben dem Tunnel. Auf der anderen Seite des Tunnels stoßen wir wieder auf die Straße und kommen zum Damm am See Wasserfallboden. Am Damm gehen wir leicht rechts auf der Straße weiter und vermeiden bald wieder den Tunnel links auf dem Wanderweg. Der Weg kreuzt im weiteren Verlauf ziemlich steile Hänge oberhalb des Sees, von denen wir einen sehr schönen Blick auf zahlreiche Dreitausender über dem See haben. Der Weg biegt dann rechts ab und schließt sich kurz dem Tunnel an. Im Tunnel verläuft der Weg auf einem schmalen Gehweg, der durch einen Zaun von der Straße getrennt ist. Wir verlassen den Tunnel bald und der Weg bringt uns wieder auf steile Hänge oberhalb des Sees. Diesmal ist der Hang noch etwas steiler und beim Gehen ist Vorsicht geboten. Hier senkt sich der Weg zuerst leicht und es gibt auch fixe Sicherungen zur Hilfe. Kurz stoßen wir dann auf eine alte verlassene Straße und nach kurzem exponiertem Querung wieder auf die Hauptasphaltstraße. Am nächsten Tunnel verlassen wir die Straße wieder, diesmal sind die Hänge, die wir queren, weniger steil. Der Weg führt hier über grasige Hänge mit schönem Blick auf den See und umliegende Gipfel. Wenn wir wieder auf die Straße stoßen, bringt sie uns bald zur Kreuzung. Schilder weisen hier rechts bergauf und nach kurzem Anstieg erreichen wir die Alm Fürthermoaralm, auf der auch eine Hütte und eine Kapelle stehen.
Wir gehen weiter auf der Fahrstraße vorbei an der Kapelle und sind schnell wieder an einer Wegkreuzung. Rechts bergauf führt der Weg Hochkammerweg zum Skigebiet Kitzsteinhorn – Kaprun, wir gehen geradeaus und folgen den Markierungen nach Mooserboden. Vom Abzweig senkt sich unser Weg zuerst leicht und führt vorbei an einigen Infotafeln, die Pflanzen und Tiere der Alm vorstellen. Der Weg kreuzt einige Bäche und die Fahrstraße geht in einen Pfad über. Hier biegt der Weg links ab und steigt etwas steiler an und bringt uns wieder zur Asphaltstraße. Wir folgen der Straße zum nächsten Tunnel, wo die Markierungen uns wieder rechts auf den Wanderweg weisen. Es folgt der letzte Anstieg zum Damm am See Mooserboden. Am Damm gibt es auch ein Restaurant.
Wir gehen weiter auf der Straße über den Damm und etwa auf halber Dammhöhe kommen wir unter den Hang des Gipfels Höhenburg. Links befindet sich hier noch ein Restaurant und gesicherte Klettersteige (Klettersteigarena Höhenburg), die zum genannten Gipfel führen. Wir gehen weiter über den Damm und auf der Ostseite des Gipfels zweigt links noch ein leichterer Weg mit Stufen zum Gipfel Höhenburg ab. Wir gehen weiter über die andere Hälfte des Dammes und kommen dann zu einer markierten Wegkreuzung.
Rechts führt der Weg zum Gipfel Großer Bärenkopf, wir gehen links weiter, wohin die Schilder zum Gipfel Wiesbachhorn und zur Hütte Heinrich-Schwaiger Haus weisen. Nach kurzem Anstieg auf dem grasigen Hang kommen wir zu einer weiteren Kreuzung.
Hier zweigt links der Weg Max Hirschl Weg zur Hütte Gleiwitzer Hütte ab, wir gehen rechts weiter zur Hütte Heinrich-Schwaiger Haus. Vom Abzweig steigen wir in langen Serpentinen auf relativ steilem Hang an. An manchen Stellen helfen uns auch Drahtseile. Der Weg bringt uns dann in den zentralen Teil des Nationalparks Hohe Tauern. Weiter steigen wir längere Zeit in Serpentinen auf steilem Hang an und haben dabei ständig schönen Blick auf die Seen Mooserboden und Wasserfallboden sowie auf die Gipfel darüber. Wenn wir uns dem Materialseilbahnen nähern, biegt der Weg leicht links ab und vor allem an Stellen, wo der Weg über glatten Platten verläuft, helfen Drahtseile. Etwas später biegt der Weg wieder rechts ab und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg zur Hütte Heinrich-Schwaiger Haus.
Abstieg auf Aufstiegsweg.
Den Aufstieg kann man mit Kombination aus Schrägaufzug und Busverkürzung abkürzen, mit dem man bis zum Damm am See Mooserboden kommen kann. In diesem Fall sind es 2 Stunden Aufstieg zur Hütte.

Entlang der Route: Stausee Wasserfallboden (1672m), Fürthermoaralm (1805m), Mooserboden (2036m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: (3 h)
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Diskussion zur Tour Kesselfall - Heinrich Schwaiger Haus
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