Koča na Starem vrhu - Mladi vrh (via Stari vrh)
Ausgangspunkt: Koča na Starem vrhu (1032 m)
| Breite/Länge: | 46,1713°N 14,1834°E |
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Wegname: via Stari vrh
Gehzeit: 1 h 40 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg
Höhenunterschied: 342 m
Höhenunterschied entlang der Route: 550 m
Karte: Škofjeloško in Cerkljansko hribovje, 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Wir fahren nach Škofja Loka und biegen in Richtung Železniki ab. Im Dorf Praprotno, direkt hinter der Gaststätte »Pr Birt« biegen wir links auf eine Nebenstraße in Richtung STC Stari vrh ein und fahren auf einer schmalen, aber durchgehend asphaltieren Straße durch die Siedlung Zapreval bis zum Parkplatz bei der oberen Station der 6er-Sesselbahn bzw. beim Gostišče und Pension Stari Vrh.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir ein paar Meter zurück auf der Straße, auf der wir gekommen sind, zu einem schlecht sichtbaren Pfad, der steil über die Wiese (im Winter Skipiste) quer links bergauf zum Rand der Wiese steigt (hier beginnen die Markierungen) und uns dann sehr steil bergauf am linken Rand der Wiese zur oberen Station der Schlepplift führt, wo wir die Start-Hütte und daneben eine neuere Blockhütte – Imbiss »Na vrhu« bemerken.
Wir umgehen die Start-Hütte rechts und bald dahinter sehen wir die Markierung und die Aufschrift auf einem Holzschild »razgledišče 10 min«. Wir folgen dem schlecht sichtbaren Pfad, der bald ziemlich steil ansteigt und uns meist auf dem Grat führt, wo er mehrmals sehr steil auf einen einzelnen felsigen Gipfel steigt und dann wieder ebenso steil absteigt, bis er uns zum zuvor genannten Aussichtspunkt bringt, wo eine Bank und ein Beschreibbuch sind. Von hier öffnet sich ein schöner Blick auf das Poljansko dolina-Tal, das wir später vom Pfad nicht mehr sehen.
Vom Aussichtspunkt steigt der Pfad steil zum Sattel zwischen Stari vrh und Mladi vrh ab und dann wieder ebenso steil meist am Rand des Hanges und auf dem breiten Grat des Mladi vrh an. Kurz über dem Sattel stoßen wir auf einige auf den Pfad geworfene junge Bäume und Äste, unmittelbar dahinter sehen wir eine neu gebaute schlechte Forststraße, die wir nur queren und mit dem steilen Aufstieg fortfahren. Etwa 500 m unter dem Gipfel ist auf einer an einem Baum befestigten Tafel die Warnung »tišina, gamsi«. Wegen des Laubs ist leider ein völlig leises Gehen nicht möglich, da wir an vielen Stellen das Laub bis zu den Knöcheln waten und sehr aufpassen müssen, weil wir den Untergrund (Felsen, Wurzeln) oder den Pfadrand nicht sehen, ein ungeschickter Schritt kann einen üblen Sturz oder Abrutschen auf erheblicher Steilheit verursachen.
Auf dem Gipfel des Mladi vrh steht eine kleine, etwas wackelige Bank, ein Beschreibbuch und ein Stempel, die Aussicht ist wegen der Bäume ziemlich eingeschränkt, völlig offen nur nach Osten. Vom Gipfel führt ein markierter Pfad weiter in Richtung Blegoš.
Wir kehren auf demselben Weg zum Sattel zwischen Mladi und Stari vrh zurück, hier können wir uns entscheiden, entweder auf dem Anstiegspfad zurückzukehren oder den einfacheren (unmarkierten) Pfad zu wählen, der am Sattel kaum sichtbar links abzweigt und am nördlichen Hang des Stari vrh entlangführt.
Die Abzweigung ist an einem Baum mit einem großen gemalten Buchstaben »S« und einem Richtpfeil markiert, sowie nochmals »S« am nächsten Baum links von diesem Pfad. Nach ein paar 10 Metern weitet sich der Pfad und wird gut sichtbar, links unter uns sehen wir durch spärlichen Baumbestand eine Forststraße, die sonst fast bis zum genannten Sattel führt. Nach wenigen Minuten Gehens verengt sich der Pfad wieder und wird kaum sichtbar und führt uns ständig in mäßigem Anstieg am steilen Hang entlang. Später weitet sich der Pfad wieder, verwandelt sich langsam in einen breiteren, aufgegebenen schlechten Forstweg bzw. Fahrweg, der immer breiter und besser sichtbar wird. Zweimal zweigen von unserem Pfad rechts bergauf andere Fahrwege ab, die bergauf führen, wir senken uns mäßig und sehen bald unten vor uns die obere Station der 6er-Sesselbahn und den Parkplatz.
Allgemeiner Eindruck des Pfades: Technisch anspruchsloser Pfad, aber anstrengend wegen der Steilheit und im Nebel stellenweise orientierungsschwierig, bei Nässe wegen reichlich gefallenem Laub und Steilheit Abrutschgefahr. Der Pfad ist gut mit Wegmarkierungen und Hinweisen des europäischen Wanderwegs gekennzeichnet, der Pfad selbst ist (im Herbst wegen reichlich Laub) größtenteils schwer zu verfolgen, gelegentlich praktisch unsichtbar. Wir wandern ständig in einem lichten Buchenwald, Aussichten gibt es weder auf dem Weg noch am Gipfel viele.

Entlang der Route: Stari vrh (1217m)
Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden:
Fotos:
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Diskussion zur Tour Koča na Starem vrhu - Mladi vrh (via Stari vrh)
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| fpetel111. 12. 2008 |
Wird dieses Ziel mehr im Sommer oder im Winter besucht?
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| Kriška12. 12. 2008 |
Ich muss zugeben, dass ich dort im Winter noch nicht war. Im Sommer/Herbst habe ich keine Massenbesuche festgestellt. Ein paar mehr gehen vom Gasthaus unter dem Stari Vrh zum Sattel zwischen den beiden Gipfeln und kehren dann auf einem anderen Weg zurück, um eine Runde zu machen.
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| žl15. 12. 2008 |
Diese Tour ist auch im Winter schön zu machen. Der Weg ist schnell ausgetreten. Schöne Herbstfotos. Schade, dass darauf immer dieselbe Person erscheint, die eher in ein Familienalbum gehört.
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| Kriška15. 12. 2008 |
Diese gleiche Person ist immer ausreichend weit entfernt und nur von hinten fotografiert, besonders auf Wegen, wo ich meine, dass mit einer zusätzlichen menschlichen Gestalt auf dem Foto der Weg bzw. die Proportionen der Objekte besser dargestellt werden. Und ich kann ihm nicht immer sagen "komm schon, verschwinde aus meinem Kader ...  ".
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| fpetel125. 12. 2008 |
Ich bin am Heiligabend ohne Skier zu Stari und Mladi vrh gegangen. Die Straße ist bei dem Bauernhof oberhalb des unteren Parkplatzes gesperrt (bei ca. 700 m ü. NN), da sie von der Skipiste gekreuzt wird. Ich bin weiter zum Mladi vrh - davor hat mich ein gut getretener Weg bergab nach Süden verwirrt. Auf dem Gipfel des Mladi vrh gibt es im Gegensatz zur 200 m tieferen Sattels (ca. 10 cm) etwa einen Meter Schnee, und daraus guckt nur der obere Teil der ausgebaggerten Bank heraus. Ich wollte das Gipfelbuch und den Stempel ausgraben, wusste aber nicht wo es ist und habe die Idee aufgegeben . Sonne und schönes Wetter haben mir erst gegen 14 Uhr zugelächelt, als mir die schneebedeckten Kamniški očaki erschienen. Schöne Tour vom Stari vrh - steilere Abschnitte lassen sich im Winter umgehen.
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| G3420. 11. 2022 16:51:41 |
Warum hat dieser Gipfel überhaupt so einen Namen
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| BorStenar4. 12. 2022 15:33:07 |
Das ist schon das zweite Mal, dass du fragst...
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| BorStenar4. 12. 2022 15:35:28 |
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