Koča Pordenone - Monte Pramaggiore
Ausgangspunkt: Koča Pordenone (1200 m)
Gehzeit: 4 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1278 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1278 m
Karte: Tabacco 21 1:25000 ali Dolomiti Friulane 1:40000 (Meridiani Montagne)
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Das Tal Cimoliana oberhalb des Ortes Cimolais erreichen wir über Landstraßen, die vom Autobahnabfahrt Videm/Udine (Sud oder Nord – in beiden Fällen folgen wir den Schildern nach Spilimbergo und Maniago) abzweigen, oder auch von Longarone am Ende der Autobahn Venedig–Cortina d'Ampezzo. In Cimolais biegen wir auf eine teilweise asphaltierten Straße ein, die stellenweise über riesige Schotterablagerungen führt, ca. 10 km durch das Tal bis zum Parkplatz unter der Koča Pordenone.
Von Gorizia nach Cimolais sind es mindestens 119 km (nächste Variante) bzw. 148 km (schnellste, teilweise Autobahn-Variante).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir an der Schranke vorbei auf dem Fahrweg Nr. 361 zur Alm Casera Meluzzo weiter. Auf weiten Schotterfeldern folgen wir den Steinmännchen und orientieren uns an schönen Holzschildern des Naturparks Friulaner Dolomiten, die am Ende des Schotters auf den Weg 362 verweisen. Der Pfad verläuft am Bach entlang, biegt in den Wald ein, wo er sich in einen bequemen, schattigen Steig verwandelt. Am einzigen Abzweig biegen wir rechts auf den Weg 366 ab und über die botanisch artenreiche Seitenmoräne des ehemaligen Gletschers, unter den Wänden Croda del Sion und Il Castiela erreichen wir die Scharte Sidon. Die ganze Zeit öffnen sich Ausblicke hinter uns und bei gutem Wetter können wir die Friulaner sowie die echten Dolomiten bewundern. Herausragend sind Monfalconi, Laste, Duranno und Cima dei Preti, dahinter Pelmo. Oberhalb der Scharte mündet der gesicherte Weg von der Hütte Flaiban-Pacherini (bzw. aus Forni di Sopra) ein. Der Weg verläuft am Anschluss von Wand und Schutt, dann mit Hilfe eines wenigen Meter langen Drahtseils auf den Grat hinauf. Es öffnet sich der Blick auf die Zweitausender über das Val Setimana, auf dem ein Zugang zu unserem Berg verläuft. Rote Punkte führen uns durch die einfachsten Übergänge im steileren Gelände, wo wir uns gelegentlich mit den Händen abstützen. Auf dem Gipfel überrascht uns ein kleines Kreuz, vielleicht auch ein Steinbock.

Entlang der Route: Ricovero Casera Meluzzo (1163m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Koča Pordenone - Monte Pramaggiore
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| Pi_is_exactly_312. 08. 2019 |
Wegen der Herbststürme und Überschwemmungen 2018 gibt es am Eintritt ins Cimoliana-Tal eine Warnung, weiterzufahren auf eigene Gefahr. Trotzdem ist die Straße (schon) normal befahrbar und nicht problematisch... Auf dem weiteren Weg zum Pramaggiore gibt es keine Besonderheiten, alles aus der Beschreibung stimmt noch. Der Weg aus dem Cimoliana-Tal ist nach meinem Geschmack einer der schönsten in den Karnischen Alpen (endloses Schuttfeld am Tourenstart, malerisch gezackte Berge, Gletschermoränen, fast zahme Steinböcke...).
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| mirank13. 08. 2019 |
Versuche nächstes Mal von Forni di Sopra vorbei an der Flaiban Pacherini-Hütte; lässt sich fast als komplette Ringtour umsetzen , über die Berge dort aber nicht . Auch der Ausgangspunkt allein ist mindestens 20km näher und leichter erreichbar, Val Cimoliana ist wirklich etwas Besonderes, auch wenn der Weg, besonders gegen Ende, eher für höhere Fahrzeuge geeignet ist.
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