Koča pri Savici - Čelo (via Komna)
Ausgangspunkt: Koča pri Savici (653 m)
| Breite/Länge: | 46,2896°N 13,8022°E |
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Wegname: via Komna
Gehzeit: 7 h 40 min
Schwierigkeit: leicht unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1575 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1800 m
Karte: TNP 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer):
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Gorenjska-Autobahn (Abfahrt Lesce), über Železniki oder von der Soriška planina fahren wir nach Bohinjska Bistrica, dann weiter in Richtung Bohinjsko jezero. Am See angekommen, umfahren wir ihn links und fahren weiter in Richtung Savica-Wasserfall. Wir parken auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz bei der Koča pri Savici.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz aus begeben wir uns auf den breiten Fußweg in Richtung Savica-Wasserfall und Dom na Komni (rechter Weg über Komarča). Schon nach einem kurzen sanften Anstieg erreicht der Weg eine markierte Kreuzung, wo der Touristenweg zum Savica-Wasserfall rechts abzweigt; wir gehen leicht links bzw. geradeaus auf dem breiten Fußweg in Richtung Komna weiter. Der Weg steigt noch kurz entlang der Savica, dann erreicht er die erste der markierten 48 Serpentinen. Nach eineinhalb Stunden mäßigem Anstieg durch den Wald erreicht der Weg die genannte 48. Serpentine, von der sich ein schöner Blick auf den Bohinjsko jezero öffnet. Hier biegt der Weg leicht rechts ab und geht in das Tal namens Pekel über, wo er eine Zeit lang sanft ansteigt, dann rechts abbiegt und wieder etwas steiler wird. Nach wenigen Dutzend Schritten biegt er erneut links ab und steigt parallel zum Tal weiter. Der sanfte bis mäßig steile Weg geht allmählich in lichteren Wald über, aus dem bald der Dom na Komni sichtbar wird. Der Weg führt an einer kleinen interessanten Höhle vorbei, höher erreicht er eine Kreuzung, wo der Weg zum Črno jezero rechts abzweigt; wir gehen links weiter auf dem breiten Weg. Es folgt etwas Queranstieg; bei einem natürlichen Abgrund (aus Sicherheitsgründen eingezäunt) biegt der Weg rechts ab und steigt zur nächsten Kreuzung, wo der Weg vom Črno jezero einmündet.
Kurz weiter teilt sich der Weg erneut; wir wählen den rechten Ast mit Hinweisen auf Koča pod Bogatinom und Koča pri Triglavskih jezerih (links Dom na Komni, 5 Minuten) und erreichen nach wenigen Schritten die nächste Kreuzung.
Auch diesmal gehen wir rechts in Richtung Koča pri Triglavskih jezerih weiter (geradeaus Koča pod Bogatinom, 15 Minuten) und setzen den Anstieg auf einem etwas schmaleren, aber noch gut ausgetretenen Pfad fort. Der Weg steigt und fällt mehrmals, dann erreicht er nach etwa 30 Minuten den Punkt, an dem der Weg von der Koča pod Bogatinom von links einmündet.
Weiter vorn überqueren wir fast unbemerkt die verlassene Planina Razor (einige Ruinen sichtbar); dahinter beginnt der Weg allmählich mäßig anzusteigen. Nach einer Weile biegt er rechts ab und führt auf einen aussichtsreichen, aber unauffälligen Sattel mit alten Hinweisschildern für den Triglav-Nationalpark.
Ein kurzer Abstieg führt zur sumpfigen Planina na Kalu. Der Weg geht dann allmählich in lichten Wald über und setzt sich mit kurzen An- und Abstiegen bis zur Planina Lopučnica fort.
Auf der Planina Lopučnica (markierte Kreuzung) gehen wir links in Richtung Planina Za skalo weiter (rechts Koča pri Triglavskih jezerih) auf einem schlechter ausgetretenen Weg, der die Hänge des Plateaus nordwestwärts quert. Der Weg, der durch hohe Gräser führt (in den Sommermonaten), quert höher einen Streifen lichten Waldes und biegt dann leicht links ab. Er steigt steil an und erreicht in wenigen Minuten die Karstwelt aus Abgründen und Karren. Hier flacht er ab und beginnt im steinigen Gelände zu verschwinden (Markierungen sorgfältig befolgen). In diesem Abschnitt öffnet sich ein wunderschöner Blick auf die Berge rings um das Tal der Triglav-Seen. Dem markierten Weg folgen wir nur noch bis zum Pass Velika vrata, den wir nach wenigen weiteren Minuten sanften Anstiegs erreichen.
Auf der anderen Seite von Velika vrata verlassen wir den bereits wenig begangenen Weg und gehen rechts durch wegloses Gelände weiter. Zunächst sind die Durchgänge durch Gestrüpp und Karren relativ leicht, da uns Steinmännchen (wenn auch spärlich) den „Weg“ zeigen. Wir steigen ungefähr nordwärts, doch direkte Durchgänge gibt es wegen des Karsts nicht; wegen Spalten sind gelegentlich große Umwege nötig. Sobald der „Weg“ den Grat erreicht, enden die Orientierungsprobleme. Wir steigen entlang des immer aussichtsreicheren Grates weiter; der „Weg“ führt uns rasch auf den unauffälligen Gipfel Glava za Bajto.
Leicht absteigen, dann über den grasigen Hang von Čelo auf den wenig bekannten und noch seltener besuchten Gipfel aufsteigen.
Ausgangspunkt – Abzweig zum Črno jezero 2:15, Abzweig zum Črno jezero – Gedenktafel für Matej Koblar 0:10, Gedenktafel für Matej Koblar – Planina Razor 0:35, Planina Razor – Planina na Kalu 0:35, Planina na Kalu – Planina Lopučnica 0:50, Planina Lopučnica – Velika vrata 1:45, Glava za Bajto 1:05, Glava za Bajto – Čelo 0:25.

Entlang der Route: Jama ob poti na Komno (1303m), Odcep k Črnemu jezeru (1411m), Brezno pod lovsko kočo na Komni (1430m), Spominska plošča Mateju Koblarju (1481m), Planina Razor (1550m), Planina na Kalu (1636m), Planina Lopučnica (1558m), Velika vrata (1910m), Glava za Bajto (2131m)
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Diskussion zur Tour Koča pri Savici - Čelo (via Komna)
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