Kopišča - Planina Dol (Martinj steza)
Ausgangspunkt: Kopišča (540 m)
| Breite/Länge: | 46,3089°N 14,6082°E |
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Wegname: Martinj steza
Gehzeit: 2 h 45 min
Schwierigkeit: schwierig unmarkiert Weg
Höhenunterschied: 768 m
Höhenunterschied entlang der Route: 825 m
Karte: Kamniške in Savinjske Alpe 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Zuerst fahren wir nach Kamnik, dann fahren wir weiter in Richtung Kamniška Bistrica und Seilbahn zur Velika planina. In Stahovica fahren wir links weiter (Richtung Kamniška Bistrica und Seilbahn Velika planina) auf einer mäßig ansteigenden Straße, dann folgen wir vorbei an der unteren Station der Seilbahn zur Velika planina. Nur wenige 100 Meter weiter von der Seilbahn zur Velika planina erreichen wir einen kleinen Weiler namens Kopišča. Hier biegen wir rechts ab und parken dann an einer geeigneten Stelle am Straßenrand.
Beschreibung der Route:
Vom Ausgangspunkt fahren wir auf einem Fahrweg weiter, der sich sanft durch den Wald hinaufzieht. Höher wird der Fahrweg ziemlich zerfahren und beginnt schrittweise immer steiler anzusteigen. Etwas höher bemerken wir einen alten Jagdpfad, der sich vom Fahrweg abspaltet und dann relativ steil ansteigt. Der Pfad, der mäßig bis steil durch den Wald aufwärts führt, bringt uns höher zu alten Bergwerksstollen. Der Pfad weiter übergeht in steile, aber noch bewaldete grasbewachsene Hänge. Weiter flacht der Steg kurz aus, dann steigt er in Kehren steil durch den Wald an. Höher gelangen wir ans Fuß sehr steiler Hänge, wo mit Hilfe eines kleinen Holzbrückchens wir ins felsige Gelände treten. Über eine kurze sehr steile Stufe hilft ein Stahlseil, und der Pfad geht dann auf steile und vor allem bei Nässe rutschgefährliche grasbewachsene Hänge über. Etwas weiter wird der Pfad ganz flach, dann quert er längere Zeit die Hänge nach rechts.
Der Pfad weiter bringt uns zu einem schönen Aussichtspunkt, danach geht er bald in einen Fahrweg über und vorbei an der Jagdhütte zur Schotterstraße, auf der wir in wenigen Minuten zur Planina Dol gelangen.

Die Tour kann zu folgenden Zielen verlängert werden: ,
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(1 h 15 min),
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Diskussion zur Tour Kopišča - Planina Dol (Martinj steza)
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| 11120. 11. 2015 |
Die Landschaft und Bedingungen ändern sich mit der Zeit, die Beschreibung bedarf Ergänzungen. Nach Glatteis und Borkenkäfer ist das bewaldete Hanggelände nicht mehr dasselbe. Von der Asphaltstraße am Ende von Kopišča zweigt eine Schotterwaldstraße (Holzspur) zum Hang ab, die stetig steiler zum Wendekreis um den großen Felsen hinaufführt. Hier suchen wir das Pfadchen, das rechts vom eingeschnittenen „Kreisel“ zwischen umgestürzten Bäumen und Unterwuchs beginnt. Später keine Probleme mehr, außer „Umwegen“ um gestürzte Bäume. Wenn wir die Martinj-Steige von oben angehen, folgen wir der Waldstraße, die von Planina Dol jenseits der letzten Hütte westwärts weitergeht, vorbei an der Jagdhütte (links). Nach ca. einem Kilometer, wenn die Straße im Wald steiler wird, bemerken wir links abzweigende Fahrspur, die bald in ein Pfadchen übergeht, dem im Herbst oder Winter wegen der Laubdecke schwer zu folgen ist. Orientierungsprobleme enden am Plateaurand, wo der Weg bei grandiosen Ausblicken absteigt. Ansonsten rate ich von Kopa ab, besonders bei Nässe, da der exponierte Weg schmaler wird und das zugewachsene Pfadchen auf sehr steilen Wiesen rutschgefährlich ist, wo man sich nur an Grashalme klammern kann. Selbst in trockenen Bedingungen wären Steigeisen mit Pickel ratsam. Bojan, 19.11.2015
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| iUnknown28. 07. 2018 |
Weiß jemand, wie sich dieser Weg hinsichtlich Schwierigkeit mit dem Jagdweg über Rigelj oder dem, der sich vom Rigelj-Weg nach Kisovec abspaltet, vergleicht? Mich interessiert mehr, ob es Klettern an Wänden oder über umgestürzte Bäume gibt, nicht wie viel Kondition man braucht.
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| garmont29. 07. 2018 |
Hinsichtlich Steilheit ist es voll vergleichbar. Umgestürzte Bäume stellen keine Probleme dar, aber an der Stelle, wo die Seilversicherung ist, ist es ziemlich exponiert.....mehr als der Weg über Rigelj. Lp
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| matic411. 03. 2019 |
Ich würde den Einsatz eines Helms empfehlen. Beim Queren des Hanges (Sika 10) ist mir mehrmals passiert, dass Gämsen Steine (oder gar größere Felsen) herunterstoßen. Dieser gefährliche Abschnitt ist ca. 50m lang. Höher oben habe ich noch nichts herunterkommen sehen, man läuft aber ziemlich lange unter der Wand.
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