Komare doline - Orlovo gnezdo (Veli Badin)
Ausgangspunkt: Komare doline (297 m)
| Breite/Länge: | 45,4951°N 13,8875°E |
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Gehzeit: 2 h 20 min
Schwierigkeit: leicht markiert Weg, schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 62 m
Höhenunterschied entlang der Route: 185 m
Karte: Slovenska Istra - Čičarija, Brkini in Kras 1:50.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm
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Anzahl der Kommentare: 16
Zugang zum Ausgangspunkt:
Von der Autobahn Ljubljana – Koper nehmen wir die Ausfahrt Črni Kal. Von Črni Kal fahren wir auf der alten Straße Richtung Meer weiter, aber nur bis zur nächsten etwas größeren Kreuzung, wo wir links in Richtung Grenzübergang Sočerga abbiegen. Auf der genannten Straße fahren wir am Ort Kubed vorbei zum Dorf Gračišče, wo wir am Kreuz links in Richtung Rakitovec, Movraž und Smokvica abbiegen. Von Gračišče fahren wir noch etwa 1 km, dann erreichen wir eine kleinere Kreuzung, wo wir rechts auf die Nebenasphaltstraße weiterfahren. Auf der genannten Straße fahren wir noch 50 m, dann bemerken wir links einen geeigneten Parkplatz und daneben die Wanderwegmarkierungen zur Kirche hl. Kvirik.
Beschreibung der Route:
Beschrieben ist der alte Weg, der im letzten Abschnitt seit geraumer Zeit wegen der Brut seltener Vogelarten gesperrt ist. Der neue Weg verläuft im letzten Abschnitt etwas weiter links und ist technisch nicht anspruchsvoll.
Vom Ausgangspunkt gehen wir auf die Forststraße in Richtung Naturbrücke, Bunker und hl. Kvirik. Die Straße steigt zunächst flach durch einen Kiefernhain und Gestrüpp an, dann etwas steiler hinauf und führt uns eine Weile über teils aussichtsreiche Hänge, von denen sich ein schöner Blick nach Lačna und Gračišče öffnet. Höher bringt uns der Weg in das ebenere Gelände namens Vela griža. Hier wird der Weg bzw. die Straße ganz eben und setzt sich mit einigen kurzen Anstiegen und Abstiegen oberhalb des Dorfes Lukini fort. Etwas weiter umgehen wir rechts den Gipfel Gradec (413 m), und der flache und stellenweise sehr aussichtsreiche Weg bringt uns schnell zur Kirche hl. Kvirik oberhalb Sočerga.
Von der Kapelle hl. Kvirik setzen wir den markierten Weg in Richtung Bunker und Naturbrücke fort. Der Weg verläuft zunächst auf einem flachen teils grasbewachsenen Fahrweg, auf dem wir in wenigen Minuten zu den nahen RTV-Umsetzern gelangen.
Von den Umsetzern beginnt der Weg allmählich abzustiegen, teils über aussichtsreiche Hänge, teils entlang und am gelegentlich steil abfallenden Grat (der Weg bleibt stets von den Abstürzen entfernt). Nach wenigen Minuten erreichen wir eine kleine Wegkreuzung, wo rechts ein 50 m langer Weg zum nahen Bunker (kleines natürliches Fenster) abzweigt, wir gehen jedoch geradeaus weiter auf dem Weg, der außer einigen kurzen Anstiegen meist flach bis mäßig absteigt. Tiefer queren wir einen Waldstreifen, und der Weg führt uns an den Gratrand. Hier steigt der Weg noch leicht ab und kreuzt einige leicht exponierte Stellen. Der Weg wird eben und bringt uns zur steil abfallenden Aussichtsplattform Orlovo gnezdo.
Von Orlovo gnezdo setzen wir den gesicherten Bergweg fort, der zunächst mit Hilfe eines Stahlseils, dann mit Hilfe von Klammern zum nahen Graben absteigt. Beim Abstieg durch den Graben helfen uns weitere Sicherungen, dann wird der Weg eben und biegt scharf links ab. Es folgt ein kurzer Querweg, dann bringt uns der Weg zu den mächtigen Felsüberhängen Veli Badin. Von den Überhängen setzen wir in derselben Richtung fort, und nur ein wenig weiter bemerken wir die Markierungen zur Naturbrücke, die uns links führen. Die genannte Brücke erreichen wir schnell, setzen unter dem Bogen fort und steigen dann auf einem unmarkierten, aber gut sichtbaren Weg zurück nach Orlovo gnezdo.

Entlang der Route: Sveti Kvirik (408m), Bunker (390m)
Fotos:
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Diskussion zur Tour Komare doline - Orlovo gnezdo (Veli Badin)
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| starakapa26. 03. 2011 |
Mit Freunden war ich am Donnerstag, 24. März auf diesem Weg. Ich muss sagen, dass wir alle begeistert waren von der Streckenführung des Weges und den Ausblicken und Sehenswürdigkeiten am Weg selbst. Gut ist es, wenn du Ježeks Führer durch die Slowenische Istrien dabei hast. Der Weg ist gut gepflegt und schön markiert. Geh nicht im Sommer auf diesen Weg, wenn doch, nimm viel Flüssigkeit mit und starte sehr früh. Nächstes Mal auf die andere Seite nämlich von Hrastovlje nach Črni kal. Ich sage euch, wir sind zum Ausgangspunkt auf der Straße zurück vorbeifahrend an den Dörfern Movraž und Smokvica. Unterwegs haben wir EKO regrad gepflückt
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| zvezdana23. 10. 2011 |
Die gesicherten Bergsteige vom Orlovo gnezdo haben wir überhaupt nicht gefunden und sind den Weg weitergegangen, der in der Beschreibung für den Abstieg angegeben ist. Er ist leicht, steigt allmählich ab, etwas zugewachsen, aber leicht nachverfolgbar. Zu den Überhängen kommt man beim Naravnem oknu. Erst auf dem Rückweg haben wir am Orlovo gnezdo die verrosteten Stahlseile bemerkt, die nicht viel Vertrauen einflößen... Ich empfehle den leichteren Weg. Diese Tage begleitet einen der glühende Hartriegel den ganzen Weg...
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| Lj23. 10. 2011 |
Auch unsere Gruppe hat heute etwas istrisches Sonnenlicht und riesige Mengen feurig glühenden Hartriegels erwischt. Wir haben diesen großen Kreis um die Movraška vala gemacht: Komare doline-Vrh križa-Kuk-Veliki Gradež-Überquerung der Straße nach Sočergo-vorbei am natürlichen Brücke-unter den Überhängen Ušesa Istre-nach kurzer Klettersteig zu Orlovo gnezdo-Sv. Kvirik-Velika griža-Ausgangspunkt, insgesamt ca. 7 Stunden Gehzeit. Auch uns hat die Unklarheit der Markierungen gestört, wenn man die Straße nach Sočergo überquert, sieht man Schilder zum natürlichen Brücke und Überhängen, kurz darauf teilt sich der Pfad in zwei markierte Pfade - und wohin jetzt? Wir sind den unteren, stärker getretenen genommen und kamen zur natürlichen Brücke und Überhängen und weiter zum Kletterweg zum Orlovo gnezdo. Das Seil ist völlig sicher, nur eine Halterung fehlt (absichtlich?), sodass es bei kurzen Beinen etwas schwierig ist. Ansonsten wunderschöne Landschaft, Paradies für gemütliches Wandern.
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| VanSims20. 11. 2011 |
Die Seile auf dem Klettersteig sind leicht zugewachsen, noch nutzbar aber wegen Rost gefährlich, wenn man sich verletzt. Auch ein Haken ist herausgerissen. Kritik an dem PD, das diese Via ferrata wartet.
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| darh3. 01. 2012 |
Am Neujahrstag sind wir zum Naturbrücken und Überhängen über den verlängerten Rundweg mit Start in Hrastovlje gegangen: Hrastovlje - Zanigrad - Zazid - V. Gradež - Tri učke - Naturbrücke und Überhänge - Sv. Kvirik - Komare doline - Lačna - Hrastovlje. Knapp 8 Stunden Gehen bei angenehmem, fast frühlingshaftem Wetter. Detaillierter Bericht.
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| korab24. 01. 2014 |
Na ja, man würde denken, dass Warnungen und Schelte dem PD bei der Erneuerung der Markierungen helfen. Wichtig, dass sie den Weg kennen. Vor zwei Tagen sind wir auf den Rundweg aufgebrochen. Schon am Anfang des Weges keine Beschilderung weder für die Kirche sv. Kvirika noch für Orlovo gnezdo. Es gibt Markierungen, sagten wir und gingen. Der Weg führt zur Rohrleitung auch ohne Schilder. Bei der Kirche ist ein Schild, bei den Sendern auch für den Bunker, dann nichts mehr. Und wenn du nicht ein bisschen einfallsreich bist, steigst du nach Mlinom ab und fährst weiter nach Movražu, Smokvici und zum Ausgang. Die Tour war schön, obwohl kürzer als geplant. Die Landschaft ist wunderschön. empfehle
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| franca24. 01. 2014 |
Auf Bild 63 ist eine sichtbare handschriftliche Bitte, den Weg nicht fortzusetzen - Fortsetzung führt auf gesicherten Weg und zu Orlovo gnezdo - sondern unter der natürlichen Brücke weiterzugehen. Es wäre nett und freundlich, die Bitte zu beachten.
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| laik30. 01. 2014 |
Gibt es einen leichten Pfad zu den Überhängen von Veli Badin?......Danke
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| laik30. 01. 2014 |
*welch ein leichter ....... 
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| SunnyDay20. 02. 2014 |
Die Beschreibung muss ein bisschen korrigiert werden. Der Steig ist nämlich tiefer unten am Hang geführt, entfernt vom Felsüberhang, auch Seil und Tritte sind in schlechtem Zustand, Gehen unter den Überhängen wegen Vögeln verboten. Wenn du von der Kirche bzw. Sendemast absteigst, kommst du in ein Wäldchen, eine kleine Mulde, dort ist auch die Stempelbox. Und blaue Pfeile + Markierungen zeigen LINKS zur Mulde (wenn ich mich nicht irre, ist auf einem Felsen auch ein Dorfname geschrieben), der Steig (weniger auffällig) geht auch geradeaus - das ist der alte Steig, auf dem du direkt über dem Überhang gehst, auf stellenweise exponierten Felsen, der Steig verliert sich zwischendurch etwas ... Im Wäldchen/Mulde bei der Stempelbox musst du also dem Pfeil oder Weg links abwärts folgen, führt mäßig abwärts durch den Wald und wenn du "unten" aus dem Wald ans Kreuzungspunkt nahe der breiten Schotterstraße kommst, gehst du rechts und dann geradeaus noch paar Minuten (Weg biegt dann leicht rechts), kommst zum natürlichen Brücke und Überhängen. In der Beschreibung ist der alte Weg beschrieben: "Tiefer kreuzen wir einen Waldstreifen, der Weg bringt uns aber an den Rand des Grats. Hier geht der Weg weiter leicht absteigend und kreuzt einige leicht exponierte Stellen. Der Weg legt sich dann und bringt uns zum senkrechten Aussichtspunkt Orlovo gnezdo." Und dann erwähnt es noch die Scharte und Tritte, die wahrscheinlich gar nicht sicher zu benutzen sind. Dazu stört die Bewegung direkt über/unter den Überhängen natürlich die Vögel (seltene, bedrohte Arten, einige leben nur hier).
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| SunnyDay20. 02. 2014 |
Laie, der Weg zum Veli Badin ist sehr leicht, besonders der neue Steig hat keine exponierten Stellen.
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| laik20. 02. 2014 |
Vielen Dank für die Erläuterungen.. die Beschreibung des Abstiegs vom Orlovo gnezdo hat mich etwas verwirrt....
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| gustavs20. 05. 2014 |
Vor Kurzem haben wir uns die Überhänge entlang des reparierten Weges angesehen, wie von SunnyDay beschrieben. Ich möchte folgenden Detail hinzufügen: "...und wenn du "unten" aus dem Wald ans Kreuzungspunkt nahe der breiten Schotterstraße kommst, geh rechts..." - rechts musst du auf dem grasigen Pfad gehen, der sich auf der Lichtung abspaltet - VOR der Schotterstraße. Wenn du rechts auf dem Schotter gehst, kommst du zur Sperre an der SLO-HR-Grenze und nicht zu den Überhängen. Diese Rechtskurve auf der Lichtung ist nicht markiert/angeschildert, daher haben wir sie zuerst verfehlt. Angesichts des veränderten Weges und des schlechten Zustands der Drahtseile (bzw. dem, was davon übrig ist) wäre es korrekt, wenn die Redakteure die Wegbeschreibung aktualisieren.
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| Tadej20. 05. 2014 |
Nach dem Beitrag des Benutzers SunnyDay (20.2.2014) wird in der Wegbeschreibung angegeben, dass der alte Weg beschrieben ist. Lp, Tadej
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| Hribolazec8128. 04. 2025 21:58:22 |
Was ist jetzt mit diesem Weg, ist er noch aktuell, wurde die Wegbeschreibung korrigiert? Danke
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| Hribolazec8120. 10. 2025 22:43:04 |
Der Weg ist gut markiert, man kann sich nicht verlaufen, ab dem Bunker, wenn man zur Gabelung kommt, rechts kürzer, links länger, wählt einfach den linken längeren, auch zurück auf demselben, ich bin den linken längeren abgestiegen, zurück wollte ich den rechten kürzeren und schwierigeren nehmen, konnte ihn gar nicht finden, habe mich verlaufen, durch Dickicht gewandert, auf sehr schwierigem Gelände, ohne Erfahrung wäre es schlecht ausgegangen, kaum oben am Weg zu den Bunkern angekommen. Also den linken Weg hoch und auch runter wählen.
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