Ausgangspunkt: Landro (1406 m)
| Breite/Länge: | 46,64035°N 12,23197°E |
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Gehzeit: 6 h 30 min
Schwierigkeit: schwierig unwegsames Gelände
Höhenunterschied: 1551 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1664 m
Karte: Tabacco 10 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Trbiž / Tarvisio, wo wir die Autobahn in Richtung Vidma / Udine nehmen. Wir verlassen die Autobahn an der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzufallen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) in Richtung der Siedlung Auronzo. Nach wenigen weiteren km Fahrt kommen wir zur nächsten größeren Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Misurina fahren (links Bergpass Tre Croci). Von hier fahren wir abwärts zur größeren Kreuzung, wo wir rechts Richtung Toblach / Dobbiaco fahren (links Cortina). Von der Kreuzung fahren wir weiter vorbei am See Lago di Landro / Dürrensee. Vom See folgen wir der Hauptstraße noch etwa einen Kilometer, dann biegen wir rechts auf einen größeren Schotterparkplatz ein.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir ostwärts auf die Schotterstraße (Weg 102) den Markierungen »Rif. Locatelli« folgend. Bereits nach wenigen Dutzend Metern kommen wir zu einer Kreuzung, wo wir geradeaus auf der sanft ansteigenden Schotterstraße weitergehen. Hier öffnet sich vom Weg ein schöner Blick auf die Berggruppe Cristallo und auf den nahen Monte Piano.
Wenn wir uns den Hängen des Monte Piano etwas nähern, sind wir wieder an einer Wegkreuzung. Rechts biegt der Weg zum genannten Gipfel und zum See Lago di Landro ab, wir gehen leicht links weiter den Markierungen »Rif. Locatelli« folgend. Weiterhin wandern wir auf der Schotterstraße, die durch das Tal Valle della Rienza/Rienztal entlang des Baches Rienza Nera verläuft. Später biegt links der Weg zum Klettergarten ab, kurz danach rechts auch der zum Alpe Malga Rinbianco. An den Kreuzungen bleiben wir auf der sanften Straße, von der sich wunderschöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel über dem Tal eröffnen.
Links biegt dann auch Weg Nr. 10 zum Sattel Passo Grande dei Rondoi und weiter zum Rifugio Tre Scarperi ab, wir bleiben auf der Schotterstraße, die bald in einen Steig übergeht. Der Weg verläuft weiter entlang des Baches Rienza Nera und führt uns durch einen dünnen Lärchenwald.
Bei einer kleinen grasbewachsenen Lichtung biegt rechts ein schlechter getretener Pfad zum Rifugio Langalm Hütte ab. Hier gehen wir geradeaus den Markierungen »Rif. Locatelli« folgend weiter. Der Weg führt uns aus dem Wald heraus und steigt dann in langen Serpentinen durch Latschen auf. Später erreichen wir steilere Hänge, wo wir entlang des Weges auch einen Wasserfall bemerken. Auf diesem Abschnitt ist der Weg mit einem Geländer gesichert. Es folgt ein kürzerer Anstieg, dann gelangen wir auf weniger steile grasbewachsene Hänge, von denen sich ein herrlicher Blick auf die Tre Cime öffnet.
Rechts biegt bald Weg Nr. 105 zum Rifugio Langalm und weiter zum Rifugio Auronzo ab. Am Abzweig gehen wir geradeaus zum Rifugio Locatelli und steigen etwas steiler auf einem sehr aussichtsreichen Weg auf. Wenn wir uns den Hängen des Monte Paterna nähern, mündet rechts ein breiter Weg vom Rifugio Lavaredo ein. Am Abzweig gehen wir links weiter und es folgt ein etwas steilerer Anstieg zur Hütte Locatelli.
Von der Hütte gehen wir nördlich auf Weg 102 weiter, der leicht absteigt. Der Weg führt vorbei an einem Kreuz, bei dem auch eine kleine Bank und ein Tisch steht. Kurz nach dem genannten Kreuz erreichen wir eine Kreuzung. Wir gehen links den Markierungen »Lastron dei Scarperi« folgend weiter. Der Weg quert weiter meist grasbewachsene Hänge östlich des Gipfels Torre di Toblin und bringt uns zur Scharte Forcella di San Candido nordöstlich des genannten Gipfels.
An der Scharte weist das Schild rechts, und wir queren im Anstieg die Hänge rechts südlich des Grats. Der Weg biegt bald links ab und bringt uns zu einer kleinen Scharte. Hier gehen wir auf die Nordseite auf dem Weg weiter, der im Abstieg eine ziemlich steile und bröcklige Flanke quert. Auf diesem Stück ist auch Vorsicht geboten. Weiter steigt der Weg durch das Tal westlich des Gipfels Crodon di San Candido auf. Der Weg ist relativ gut getreten, Steinmännchen und einige verblasste Markierungen helfen. Hier steigen wir zuerst über Schutt auf, dann folgt ein etwas steilerer Felsabschnitt, wo das Klettern die erste Schwierigkeit nicht überschreitet. Nach dem Felsabschnitt folgt wieder Anstieg über Schutt, der uns zu einer unmarkierten Kreuzung bringt.
An der Kreuzung gehen wir links weiter, rechts führt der Weg zum Gipfel Crodon di San Candido. Weiter steigen wir über Schutt auf, und kurz bevor wir den Grat erreichen, bringt uns der Weg zum Eingang einer Rinne, durch die der Übergang zu den oberen Hängen des Berges führt.
Beim Aufstieg durch die Rinne ist Helm Pflicht, da auf dem Weg viel loser Schutt gibt. Wir steigen noch eine Weile durch die Rinne auf, wenn sie sehr eng wird, weisen Steinmännchen links hoch. Die ersten Meter aus der Rinne sind etwas steiler und erfordern mehr Vorsicht. Der Weg führt dann über die Rinne und kurz vor der Scharte schwenkt er entschieden links. Der Weg wird etwas weniger steil und bringt uns auf die Südseite des Gipfels. Hier gehen wir leicht rechts weiter und erreichen bald den Grat. Auf dem panoramatischen und ungefährlichen Grat erreichen wir bald den Gipfel.
Abstieg auf Aufstiegsweg.

Entlang der Route: Rifugio Locatelli (2405m), Forcella di San Candido (2381m)
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Diskussion zur Tour Landro - Schusterplatte
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| mirank7. 12. 2017 |
Der Gipfel ist von vier verschiedenen Ausgangspunkten erreichbar, von denen der beschriebene der längste ist und der Ausgangspunkt auch der entfernteste von Slowenien. Alle Anstiege (aus Val Fiscalina, vom rif. Auronzo oder aus Val Campo di Dentro) vereinen sich jedoch am Sattel San Candido nördlich von Toblach. Von einem Weglosen hier kann keine Rede sein, da der Pfad zum Gipfel sehr gut sichtbar und eingetreten ist, Steinehaufen fehlen nicht und noch ziemlich verblasste rote Punkte (hier und da auch gelbe) sind ziemlich häufig. Die Ausblicke sind - wie fast überall hier herum - wirklich fantastisch; Die Tour wird jeden begeistern, unabhängig vom Ausgangspunkt, von dem aus man sich auf diesen Gipfel begibt.
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