Landro - Toblinger Knoten
Ausgangspunkt: Landro (1406 m)
| Breite/Länge: | 46,64035°N 12,23197°E |
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Gehzeit: 4 h 30 min
Schwierigkeit: extrem schwierig markiert Weg
Klettersteig: C
Höhenunterschied: 1211 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1211 m
Karte: Tabacco 10 1:25.000
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Über den Grenzübergang Rateče fahren wir nach Tarvisio / Trbiž, wo wir auf die Autobahn Richtung Udine / Videm abbiegen. Wir verlassen die Autobahn bei der Ausfahrt Tolmezzo und folgen der Straße zum genannten Ort. Von Tolmezzo fahren wir weiter in Richtung der Siedlung Ampezzo und des Bergpasses Passo della Mauria. Die Straße beginnt dann abzufallen und bringt uns ins Cadore-Tal, wo wir rechts weiterfahren (links Belluno und Cortina d'Ampezzo) in Richtung der Siedlung Auronzo. Nach einigen weiteren km Fahrt erreichen wir die nächste größere Kreuzung, wo wir rechts in Richtung Misurina abbiegen (links Pass Tre Croci). Von hier fahren wir bergab zur größeren Kreuzung, wo wir rechts Richtung Toblach / Dobbiaco fahren (links Cortina). Von der Kreuzung fahren wir vorbei am See Lago di Landro / Dürrensee. Vom See folgen wir der Hauptstraße noch etwa einen Kilometer, dann biegen wir rechts auf einen größeren Schotterparkplatz ab.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir ostwärts auf die Schotterstraße (Weg 102) den Markierungen »Rif. Locatelli« folgend. Schon nach wenigen Dutzend Metern kommen wir zu einer Kreuzung, wo wir geradeaus auf der flach ansteigenden Schotterstraße weitergehen. Hier öffnet sich vom Weg ein schöner Blick auf die Cristallo-Gruppe und den nahen Monte Piano.
Wenn wir uns den Hängen des Monte Piano etwas nähern, sind wir wieder an einer Abzweigung. Rechts zweigt der Weg zum genannten Gipfel und zum Lago di Landro ab, wir gehen leicht links den Markierungen »Rif. Locatelli« folgend weiter. Weiterhin wandern wir auf der Schotterstraße, die durch das Tal Valle della Rienza/Rienztal entlang des Bachs Rienza Nera führt. Später zweigt links der Weg zum Klettergarten ab, kurz danach rechts der Weg zur Alpe Malga Rinbianco. An den Abzweigungen bleiben wir auf der flachen Straße, von der sich sehr schöne Ausblicke auf die umliegenden Gipfel über dem Tal eröffnen.
Links zweigt dann auch Weg Nr. 10 zum Sattel Passo Grande dei Rondoi und weiter zur Hütte Tre Scarperi ab, wir bleiben auf der Schotterstraße, die bald in einen Pfad übergeht. Der Weg verläuft weiter entlang des Rienza Nera und führt uns durch einen lichten Lärchenwald.
Wenn wir auf eine kleine grasbewachsene Lichtung kommen, zweigt rechts ein weniger begangener Pfad zur Hütte Langalm Hütte ab. Hier gehen wir geradeaus den Markierungen Rif. Locatelli folgend. Der Weg führt uns aus dem Wald heraus und steigt dann in langen Serpentinen durch Latschen auf. Später erreichen wir steilere Hänge, wo wir am Weg auch einen Wasserfall bemerken. Der Weg ist hier mit einem Geländer gesichert. Es folgt ein kurzer Anstieg, dann gelangen wir auf weniger steile grasbewachsene Hänge, von denen sich ein herrlicher Blick auf die Drei Zinnen öffnet.
Rechts zweigt bald Weg Nr. 105 zur Hütte Langalm und weiter zur Hütte Auronzo ab. An der Abzweigung gehen wir geradeaus zur Hütte Locatelli und steigen etwas steiler auf einem sehr aussichtsreichen Weg auf. Wenn wir uns den Hängen des Monte Paterno nähern, mündet rechts ein breiter Weg von der Hütte Lavaredo ein. An der Abzweigung gehen wir links weiter und folgt ein etwas steilerer Anstieg zur Hütte Locatelli.
Von der Hütte gehen wir nordwärts an der Kapelle vorbei, bei der wir ein Schild Richtung Klettersteig Via Ferrata Torre di Toblin bemerken. Der Weg verläuft dann rechts vom Sasso di Sesto nordwärts und ist mit roten Dreiecken markiert. Später biegt der Weg links ein und es folgt ein kurzer Anstieg zum Sattel zwischen Sasso di Sesto und Torre di Toblin. Am Sattel gehen wir etwas rechts und queren die Hänge unter der Westwand der Torre di Toblin. Der Weg bringt uns dann auf die Nordseite, wo wir in den Kletterabschnitt eintreten.
Zunächst steigt der Weg steil rechts hoch am Stahlseil entlang. Weiter verläuft er an einer steilen Rinne und steigt mehrmals senkrecht auf Leitern auf. Da der Weg meist stark frequentiert ist, besteht hohes Steinschlagrisiko. Später biegt der Weg etwas links ab und quert eine senkrechte Wand auf Tritten. Es folgen noch einige senkrechte Aufstiege auf Leitern, dann erreichen wir bald den sehr aussichtsreichen Gipfel.
Wir steigen auf einem etwas einfacheren, aber noch immer sehr anspruchsvollen Weg ab, der zunächst kurz auf dem Südkamm verläuft, dann auf die Ostseite absteigt. Weiter steigen wir steil am Stahlseil ab, am Weg bemerken wir auch einige Stollen aus dem Ersten Weltkrieg. Der steile Weg führt uns auf das Schrofengelände auf der Ostseite des Berges, von wo wir rechts südwärts weitergehen und zur Hütte Locatelli absteigen.
Da auf dem Weg meist viel Betrieb ist, steigen Sie nicht in umgekehrter Richtung wie oben beschrieben auf. Aus diesem Grund ist der Abstiegsweg im unteren Teil nicht markiert.

Entlang der Route: Rifugio Locatelli (2405m)
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Diskussion zur Tour Landro - Toblinger Knoten
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