Prelaz Lonice / Cason di Lanza - Trogkofel (ferrata Crete Rose)
Ausgangspunkt: Prelaz Lonice / Cason di Lanza (1552 m)
| Breite/Länge: | 46,5658°N 13,1712°E |
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Wegname: ferrata Crete Rose
Gehzeit: 3 h 30 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 727 m
Höhenunterschied entlang der Route: 727 m
Karte: Tabacco 018
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Von Ljubljana auf der Gorenjska-Autobahn, Ausfahrt Hrušica, Weiterfahrt über den Grenzübergang Rateče nach Trbiž. Wir fahren auf der Landstraße nach Pontebba, wo uns eine kleine Orientierungsaufgabe erwartet. Vor dem Dorf durch den zweiten Unterpass und unmittelbar danach scharf links. Auf dieser Straße weiter bis zum Abzweig nach Studena Bassa. Falls wir versehentlich durch den ersten Unterpass gefahren sind, fahren wir durch das Dorf bis zur Kreuzung mit Schild zum Nassfeldpass. Hier blicken wir links rückwärts und ca. 100 m dahinter sehen wir das Schild nach Studena Bassa. Wir fahren dorthin und biegen extrem scharf links auf die engere Straße ab. Diese führt zum Dorf Studena Bassa, durch das wir durchfahren und weiter auf enger und steiler Asphaltstraße mit einigen scharfen Kehren zum Pass Lonice bzw. Cason di Lanza. Dort gibt es eine Gaststätte und Parkplatz für einige zehn Autos. Für die gesamte Fahrt von Ljubljana zur Gaststätte benötigen wir 2 Stunden.
Beschreibung der Route:
Beim Gasthaus suchen wir Wegweiser und Weg 439. Der Weg ist anfangs schöner Schotter, der fast horizontal rechts zur Alm Malga di Val Force führt. Nach einem guten Kilometer auf eine Abzweigung achten, markiert mit Tafeln am Baum. Der Weg quert rechts über die Wiese und steigt in eine Rinne mit Bach ab. Diesen an geeigneter Stelle neben der eingestürzten Brücke überqueren wir und steigen auf der anderen Seite wieder auf. Der Weg führt weiter über sehr wasserreichen Untergrund, der im regnerischen Zeitraum den Namen dieses Gebiets - Mokrine bzw. Nassfeld deutsch - voll rechtfertigt. Aber keine Sorge. Der Weg ist so geführt, dass er Schlamm weitestgehend vermeidet. Wir queren den Hang und schließen uns vor der Alm wieder der Schotterstraße an. Wir folgen ihr vorbei an der Alm Malga di Val Dolce, bis wir nach einiger Zeit wieder Wegweiser sehen. Hier steigen wir steil durch die Rinne auf. Der Weg wird bald flacher und führt in leichtem Anstieg zum Ziel. Am Fuß des Trogkofel trifft unser Weg auf den Querweg 403.
Von hier sind mehrere Aufstiege möglich. Wer die Ferrata Crete Rosse ausprobieren möchte, geht gut einen Kilometer rechts Richtung Nassfeld fast bis zur Kante, wo der Weg links abbiegt. Markierungen für die Ferrata gibt es am Weg nicht, daher auf 2 Blöcke direkt am Weg achten. Die Ferrata liegt darüber und ist mit einer Tafel höher in den Felsen markiert.
Über die Ferrata nur das Beste. Sie ist gut gesichert und verläuft teils durch Kamine, teils an offener Wand. Sie erfordert Kraft in den Armen, entsprechende Erfahrung und bei Bedarf Eigen-Sicherungs-Set. Kletterhandschuhe empfohlen, Helm Pflicht. Fotoapparat auch :) Die Ferrata lässt niemanden kalt, besonders bei gutem Wetter, wenn man unter den Schuhen in die Tiefe blickt :) Sie dauert gut eine halbe Stunde und überwindet ca. 200 Höhenmeter. Sie endet auf einem Geländeknick, der die steilen Wände des Trogkofel vom Gipfelplateau trennt. Von hier zum Gipfel sind es noch gut eine halbe Stunde angenehmen Gehens auf malerischem Gelände mit schönen Ausblicken bei gutem Wetter. Auf dem Gipfel steht ein Kreuz und eine interessante Dose.
Abstieg möglich in mehreren anderen Richtungen, die alle weniger gesichert sind als der Anstieg.

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Diskussion zur Tour Prelaz Lonice / Cason di Lanza - Trogkofel (ferrata Crete Rose)
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| masker1. 08. 2018 |
Heute habe ich den Aufstieg auf diesen karnischen Schönling absolviert. Ich fürchtete, die Hitze würde mich erledigen. Glücklicherweise war es nicht zu heiß. Ich bin früh genug vom Cason di Lanza auf Steig Nr.439 gestartet und in gut zwei Stunden am Gipfel. Für den Gipfelaufstieg habe ich lieber die Variante gewählt, die sich unmittelbar nach der Anbindung an Steig Nr. 403 (Alte Karnische Weg) links steil bergan über Felsbänder abzweigt. Dieser Weg ist nicht besonders gesichert und erfordert sicheren Tritt. Für den Abstieg nutzte ich die Via ferrata Crete Rosse, die einzigartige Klettererlebnisse bietet (bei gutem Wetter natürlich). Kurzum, eine schöne Bergtour.
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| Danijel Ž.17. 09. 2023 19:46:48 |
Die Via ferrata ist hervorragend ausgestattet, schön, endet zu rasch. Abstieg auf ungesichertem Gelände bis zur Gabelung 403 und 439 weist einige hohe Tritte auf und erfordert beachtliche Kletterfähigkeiten.
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