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Gebirge / Hohe Tauern / Hochschober / Leibnitzbachbrücke - Hochschober (über Staniskascharte)

Leibnitzbachbrücke - Hochschober (über Staniskascharte)

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Ausgangspunkt: Leibnitzbachbrücke (1656 m)
Breite/Länge: 46,91503°N 12,66483°E
Wegname: über Staniskascharte
Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1584 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1610 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 4.747
 3 Personen gefällt dieser Beitrag
Anzahl der Fotos: 65
Anzahl der Kommentare: 2
Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel gelangen wir nach Österreich, dann fahren wir weiter Richtung Spittal und weiter nach Lienz (kurz nach Spittal endet die Autobahn). Weiter fahren wir auf einer relativ schönen und breiten Straße durch das Drautal. Im Zentrum von Lienz biegen wir am Kreisverkehr rechts Richtung Matrei ab. Vom Kreisverkehr sind es noch etwa 8 km durch das Tal entlang der Isel, dann rechts nach Oberleibnig. Auf der ansteigenden Straße folgen wir ständig den Beschilderungen zur Hütte Hochschoberhütte. Die Straße steigt meist auf steilen Hängen an und ist ziemlich schmal. Im letzten Teil endet der Asphalt und wir fahren noch einige Kilometer auf Schotterstraße zum Parkplatz bei der Brücke über den Leibnitzbach.
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz gehen wir noch wenige Meter auf der Schotterstraße weiter, die weiterhin für Verkehr gesperrt ist, dann weisen Schilder rechts auf den Wanderweg. Zuerst steigen wir durch den Wald links vom Bach Leibnitzbach auf. Später bringt uns der Weg Eduard Jordan Weg auf etwas flacheres grasiges Gelände, wo wir die Brücke überqueren. Danach steigt der Weg wieder etwas steiler am Bach entlang und führt zur Alpe Leibnitzalm.
Auf der Alm kreuzt der Weg den Bach und schließt dann an die Bergstraße an. Wir gehen eine Weile auf der Schotterstraße am Bach entlang, dann erreichen wir eine Wegkreuzung, wo die Schotterstraße links abbiegt.
An der Kreuzung gehen wir geradeaus, wohin die Schilder am Weg weisen. Vom Kreuzungspunkt gehen wir zunächst auf einem breiten Fahrweg, der nach der Bachüberquerung bald in einen Steig übergeht. Hier beginnt der Weg wieder etwas steiler anzusteigen und führt uns durch einen kurzen Waldstreifen. Der Weg verläuft weiter am Bach und von links stößt bald der Weg vom Straßenende dazu. Danach biegt der Weg etwas nach rechts ab und es öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Der Weg führt dann über grasige Hänge an einem Kreuz vorbei, am Weg sind auch einige Bänke. Bei steileren Hängen biegt der Weg links ab und quert dann im Aufstieg die Hänge bis zur Hütte Hochschoberhütte.
Bei der Hütte gehen wir leicht links (nach Norden) den Markierungen »Hochschober über Staniskascharte« folgend weiter. Der Weg steigt zunächst etwas auf der grasigen Flanke ab und quert dann den Bach. Danach steigt er wieder an und vom Weg öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die umliegenden Gipfel. Der Weg steigt weiter auf den Südhängen nahe dem Bach und führt uns zum See Schoberlacke, der unter den Südhängen des Gipfels Hochschober liegt.
Vom See verläuft der Weg weiter nach Norden und steigt im Tal östlich der Gipfel Kleines Schöberl und Langes Schöberl auf. Danach steigt er etwas steiler zur Scharte Staniskascharte an. Auf diesem Abschnitt sind auch spät im Sommer noch Schneefelder möglich, daher sind Eispickel und Steigeisen erforderlich.
An der Scharte, wo Schilder sind, gehen wir rechts weiter und steigen steil am Felsgrat auf. Höher wird der Weg etwas weniger steil und umgeht vom Süden den Vorgipfel (3185m). Der Weg führt dann am Grat zum Hauptgipfel mit erneut steilem Anstieg. Auf einem kurzen Stück hilft ein Stahlseil. Im letzten Teil wird der Weg weniger steil und auf dem Aussichtsgrat erreichen wir bald den Gipfel.
Der beschriebene Weg ist anspruchsvoll vor allem wegen der Schneefelder, die lange im Sommer liegen bleiben, und zum sicheren Überqueren sind Steigeisen und Eispickel unerlässlich. An wenigen Stellen ist auch leichtes Klettern (I. Grad) nötig.
Abstieg auf dem Aufstiegsweg oder auf dem Weg am Ostgrat des Berges.
Routenkarate - Hochschober
Entlang der Route: Leibnitzalm (1908m), Hochschoberhütte (2322m), Schoberlacke (2515m), Staniskascharte (2936m)
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Fotos:
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Leibnitzbachbrücke - Hochschober65
Diskussion zur Tour Leibnitzbachbrücke - Hochschober (über Staniskascharte)
pohodnik3334. 09. 2023 16:26:05
nasmehTour am 1.9.2023.

Wie der Autor beschrieben hat. Ergänzen würde ich, am 1. September etwas Schnee ab 3050m, nur auf Westweg, Ostweg schneefrei. Wahrscheinlich vor Tagen bei Wetterverschlechterung gefallen und noch nicht abgetaut. Steigeisen nicht nötig, Hütte anrufen und fragen. Kletterset hier nicht erforderlich. Etwas UIAA I klettern wie Autor sagte.

Ostweg etwas leichter und weniger Schneprobleme meiner Meinung. Eine Schleife beim Abstieg Ost, unterer Teil vor Schutt. Markierungen am steileren Teil, viele übersehen und gehen rechts. Aber auch dort Drahtseil, schlaff und unten nicht fixiert. Paar trauten sich nicht am Seil und drehten um (fuhren markiert fort). Schöner Berg, besuchenswert, Besucherzahlen gleich hinter Glödis in dieser engen Gruppe. Für mich schönste Variante links von Hütte, also SW hoch und Ost ab.

Im Vergleich zu manchen Nachbarspitzen fließender Weg, kein Durchkraxeln durch Schuttsteine, Blöcke.

Preise in Hütte ok, großes Bier 5 Eur, akzeptabel.nasmeh

Lp
Danijel Ž.17. 09. 2023 19:34:43
Wirklich schöne Tour. Am Weg zur Hütte noch viele Himbeeren und Heidelbeeren. Die Rundvariante im Uhrzeigersinn ist empfehlenswert.
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