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Gebirge / Hohe Tauern / Hocharn / Lenzanger - Hocharn (über Hoher Sonnblick)

Lenzanger - Hocharn (über Hoher Sonnblick)

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Ausgangspunkt: Lenzanger (1550 m)
Breite/Länge: 47,08142°N 12,98469°E
Wegname: über Hoher Sonnblick
Gehzeit: 7 h 45 min
Schwierigkeit: sehr schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1704 m
Höhenunterschied entlang der Route: 2130 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Klettersteigset, Eispickel, Steigeisen
Aufrufe: 2.357
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Anzahl der Fotos: 155
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel nach Österreich, dann weiter auf der Tauernautobahn. Weiter durch den Katschbergtunnel und später den Tauern Tunnel / Tauerntunnel, der Autobahn Richtung Salzburg nur bis zur Ausfahrt Bischofshofen folgen, von wo aus wir auf einer Vierspurstraße weiterfahren zum bereits genannten Ort. Von Bischofshofen folgen wir den Schildern nach Zell am See durch das Tal entlang der Salzach. Am Ende des Ortes Taxenbach biegen wir nach Rauris ab. Weiter durch das Raurisertal durch Rauris und Wörth. Der ansteigenden Straße bis zum großen Parkplatz Lenzanger folgen. Im letzten Abschnitt ist die Straße mautpflichtig (9€ - August 2013).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz folgen wir den Markierungen »Naturfreundehaus« auf der Straße, die weiterhin für den Verkehr gesperrt ist. Die Straße, die unmittelbar nach der Schranke zu Schotter wird, führt uns zunächst durch den Wald zu einer Kreuzung. Rechts leicht abwärts führt die Straße zur Alm Grießwiesalm, wir gehen leicht links weiter auf der Straße zur Hütte Naturfreundehaus.
Die Straße bringt uns bald aus dem Wald und führt entlang des Baches Scheidbach mit schönen Ausblicken zum Gipfel Hoher Sonnblick. Hier kommen wir bald zu einer Abzweigung, wo rechts über eine Brücke der Wanderweg 123 zur Scharte Goldzechscharte und zum Gipfel Hocharn abzweigt.
Wir gehen weiter auf der Straße und sind bald wieder an einer Kreuzung. Links führt die Straße zur Hütte Ammerhof, wir gehen rechts weiter und erreichen auf der flachen Straße bald die Hütte Naturfreundehaus.
Bei der Hütte folgen wir den Markierungen »Hoher Sonnblick, Schutzhaus Neubau«. Der Weg führt uns in den Wald, durch den wir eine Weile südwärts aufsteigen. Weiter führt der Weg am Wasserfall Barbarafall vorbei und vom Weg öffnen sich immer schönere Ausblicke auf die nahen Gipfel und das Raurisertal.
Aus dem Wald gelangen wir auf grasbewachsene Hänge, wo im Sommer Vieh weidet. Hier weisen die Schilder rechts und es folgt eine Querung nach Westen. Wenn wir in die Nähe des Baches kommen, biegt der Weg wieder links bergauf und steigt dann längere Zeit auf meist grasigen Hängen auf.
Kurz vor der Hütte kommen wir zu einer Abzweigung, wo links der Weg zur Hütte Niedersachsenhaus abzweigt. Am Abzweig gehen wir rechts weiter und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg zur Hütte Neubau, die wir schon vor uns sehen.
Von der Hütte gehen wir westwärts den Markierungen »Hoher Sonnblick« folgend weiter. Rechts zweigt dann der Rundweg Tauerngold-Rundwanderweg ab, entlang dessen wir Sehenswürdigkeiten zu Goldminen in dieser Gegend sehen können. Der Weg quert bald den Bach und führt zu einer markierten Abzweigung. Links setzt der Tauerngold-Rundwanderweg zum Gletscher fort, wir gehen leicht rechts weiter zur Hütte Rojacherhütte und zum Gipfel Hoher Sonnblick.
Von der Abzweigung steigt der Weg eine Weile die Hänge auf der Ostseite des Gipfels Hoher Sonnblick hinauf. Höher biegt der Weg etwas links nach Süden und bald öffnet sich der Blick auf den Gletscher Goldbergkees. Hier zweigt links der Weg zur Scharte Niedere Scharte ab, wir gehen leicht rechts weiter und es folgen noch einige Anstiege auf felsigem Hang zur Hütte Rojacher Hütte.
Bei der Hütte gehen wir nordwestwärts den Markierungen »Hoher Sonnblick« folgend weiter. Der Weg führt über felsigen Hang und bringt uns zunächst auf einen noch breiten Grat. Von links stößt ein etwas schlecht sichtbarer Weg über den Gletscher dazu, der Grat wird enger und ziemlich steil, an einigen Stellen auch etwas exponiert, daher ist Vorsicht geboten. Beim Aufstieg am Grat hilft uns gelegentlich ein Drahtseil und einige Haken und Bolzen. Im letzten Teil zum Gipfel Hoher Sonnblick wird der Weg am Grat noch etwas anspruchsvoller, wir haben die Möglichkeit, den steilen Grat auf dem Gletscher zu umgehen. Bei Eis oder hartem Schnee brauchen wir Pickel und Steigeisen. Der Weg am Grat steigt hier kurz steil mit Hilfe einiger Haken und Bolzen an. Der Grat wird bald weniger steil und es folgt ein leichter Anstieg auf sehr aussichtsreichem Weg zum Gipfel.
Vom Gipfel steigen wir zum Gletscher ab und gehen nordwestwärts den Markierungen »Alter Pocher, Heiligenblut« folgend weiter. Weiter steigen wir leicht auf dem Gletscher in Nordwest-Richtung ab, beim Gehen auf dem Gletscher brauchen wir Pickel und Steigeisen. Es ist auch empfehlenswert, in Seilschaft zu gehen, besonders wenn der Weg nicht ausgetreten ist.
Wenn wir an der Scharte Pilatusscharte vorbeikommen, verlassen wir den Weg zur Hütte Alter Pocher und gehen leicht rechts und beginnen queraufsteigend unter den Hängen des Gipfels Goldzechkopf. Der Gletscher wird etwas steiler und es folgt der Anstieg zum felsigen Hang auf der Südseite des Gipfels Goldzechkopf.
Hier endet der Gletscher und es folgt ein sehr steiler Anstieg mit Drahtseil und einigen Haken. Für weniger Erfahrene ist eine Sicherung sehr empfehlenswert. Wenn wir am Grat ankommen, gehen wir links weiter und es folgen noch einige Anstiege entlang des Drahtseils. Später wird der Grat weniger anspruchsvoll und es folgt nur noch ein kurzer Anstieg auf aussichtsreichem Grat zum Gipfel Goldzechkopf.
Vom Gipfel gehen wir nordwestwärts weiter und beginnen am Grat abzusteigen. An einigen Stellen hilft auch das Drahtseil. Weiter verläuft der Weg meist links (westlich) am Grat und ab der Scharte Südliche Goldzechscharte steigt er wieder an. Der Weg führt uns dann noch an der Scharte Nördliche Goldzechscharte vorbei und am Grat zu einer Abzweigung.
An der Abzweigung, wo rechts ein kürzerer Weg aus dem Raurisertal zustößt, gehen wir geradeaus am Grat weiter.
Von der Abzweigung steigen wir meist weiter am Grat neben dem Gletscher Hocharnkees auf. Auf einem kürzeren Stück, wo der Grat etwas steiler wird, weicht der Weg vom Grat rechts (östlich) aus. Es folgt wieder der Anstieg zum Grat, von dem sich immer schönere Ausblicke öffnen. Wenn wir am Vorberg (3203m) ankommen, dreht der Grat etwas nach rechts. Wir gehen weiter am Grat und auf etwas steilerem Hang erreichen wir bald den Gipfel.
Wir steigen auf etwas leichterem und kürzerem Weg ins Raurisertal ab (Weg 123), der unter den Osthängen des Gipfels Hocharn verläuft.
Routenkarate - Hocharn
Entlang der Route: Naturfreundehaus Kolm Saigurn (1598m), Schutzhaus Neubau (2175m), Rojacher Hütte (2718m), Hoher Sonnblick (3106m), Goldzechkopf (3042m), Südliche Goldzechscharte (2859m), Nördliche Goldzechscharte (1900m)
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Fotos:
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Diskussion zur Tour Lenzanger - Hocharn (über Hoher Sonnblick)
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