Lenzanger - Hoher Sonnblick
Ausgangspunkt: Lenzanger (1550 m)
| Breite/Länge: | 47,08142°N 12,98469°E |
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Gehzeit: 5 h
Schwierigkeit: schwierig markiert Weg
Höhenunterschied: 1556 m
Höhenunterschied entlang der Route: 1570 m
Karte:
Empfohlene Ausrüstung (Sommer): Helm
Empfohlene Ausrüstung (Winter): Helm, Eispickel, Steigeisen
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Zugang zum Ausgangspunkt:
Durch den Karawankentunnel fahren wir nach Österreich, dann fahren wir weiter auf der Tauernautobahn. Weiter durch den Katschbergtunnel und später auch Tauerntunnel, der Autobahn Richtung Salzburg (auch Solnograd) folgen wir nur bis zur Ausfahrt Bischofshofen, von wo aus wir auf einer Vierstreifstraße weiter zum bereits genannten Ort fahren. Von Bischofshofen folgen wir den Schildern nach Zell am See durch das Tal entlang der Salzach. Am Ende von Taxenbach biegen wir nach Rauris ab. Wir fahren weiter durch das Raurisertal durch Rauris und Wörth. Der ansteigenden Straße folgen wir bis zum großen Parkplatz Lenzanger. Im letzten Abschnitt ist die Straße mautpflichtig (9€ - August 2013).
Beschreibung der Route:
Vom Parkplatz folgen wir den Markierungen »Naturfreundehaus« auf der Straße, die weiter für den Verkehr gesperrt ist. Die Straße, die gleich nach der Schranke schottrig wird, führt uns zunächst durch den Wald zu einer Kreuzung. Rechts leicht abwärts führt die Straße zur Alm Grießwiesalm, wir setzen leicht links auf der Straße zum Naturfreundehaus fort.
Die Straße bringt uns bald aus dem Wald und führt entlang des Baches Scheidbach mit schönen Ausblicken zum Gipfel Hoher Sonnblick. Hier gelangen wir bald zu einer Wegkreuzung, wo rechts über eine Brücke der Steig 123 zur Scharte Goldzechscharte und zum Gipfel Hocharn abzweigt.
Wir setzen weiter auf der Straße fort und sind bald wieder an einer Kreuzung. Links führt die Straße zum Ammerhof, wir setzen rechts fort und erreichen auf der flachen Straße bald das Naturfreundehaus.
Beim Haus folgen wir den Markierungen »Hoher Sonnblick, Schutzhaus Neubau«. Der Weg führt uns in den Wald, durch den wir eine Weile südwärts aufsteigen. Weiter führt der Weg am Wasserfall Barbarafall vorbei und vom Weg öffnen sich immer schönere Blicke auf die nahen Gipfel und das Raurisertal.
Aus dem Wald kommen wir auf grasbewachsene Hänge, wo im Sommer Vieh grast. Hier weisen Wegweiser rechts und es folgt eine Querung nach Westen. Wenn wir in Bachnähe kommen, biegt der Weg wieder links aufwärts und steigt dann längere Zeit auf meist grasigen Hängen auf.
Kurz vor der Hütte erreichen wir eine Wegkreuzung, wo links der Weg zur Hütte Niedersachsenhaus abzweigt. Wir setzen an der Kreuzung rechts fort und es folgt nur ein kurzer Anstieg zur Hütte Neubau, die wir schon vor uns sehen.
Von der Hütte setzen wir westwärts nach den Markierungen »Hoher Sonnblick« fort. Rechts zweigt dann der Rundweg Tauerngold-Rundwanderweg ab, entlang dessen man Sehenswürdigkeiten zu Goldminen in diesem Gebiet sehen kann. Der Weg quert bald einen Bach und bringt uns zu einer beschilderten Wegkreuzung. Links setzt der Tauerngold-Rundwanderweg zum Gletscher fort, wir gehen leicht rechts zur Hütte Rojacherhütte und zum Gipfel Hoher Sonnblick.
Von der Kreuzung steigt der Weg dann eine Weile auf den östlichen Hängen des Gipfels Hoher Sonnblick auf. Höher biegt der Weg etwas links nach Süden ab und bald öffnet sich der Blick auf den Gletscher Goldbergkees. Hier zweigt links der Weg zur Scharte Niedere Scharte ab, wir setzen leicht rechts fort und es folgen noch einige Aufstiege auf felsigem Hang zur Hütte Rojacher Hütte.
Bei der Hütte setzen wir nordwestwärts nach den Markierungen »Hoher Sonnblick« fort. Der Weg führt über felsigen Hang und bringt uns auf einen zunächst noch breiten Grat. Von links stößt ein etwas schwer erkennbarer Weg über den Gletscher hinzu, der Grat wird schmaler und ziemlich steil, an einigen Stellen etwas exponiert, daher ist Vorsicht geboten. Beim Aufstieg am Grat hilft uns gelegentlich ein Stahlseil sowie einige Haken und Bolzen. Im letzten Teil zum Gipfel Hoher Sonnblick wird der Weg am Grat noch etwas anspruchsvoller, in diesem Abschnitt haben wir die Möglichkeit, den steilen Grat über den Gletscher zu umgehen. Bei Eis oder hartem Schnee benötigen wir Pickel und Steigeisen. Der Weg am Grat steigt hier kurz steil mit Hilfe einiger Haken und Bolzen an. Der Grat wird bald weniger steil und es folgt ein leichter Aufstieg auf sehr aussichtsreichem Weg zum Gipfel.

Entlang der Route: Naturfreundehaus Kolm Saigurn (1598m), Schutzhaus Neubau (2175m), Rojacher Hütte (2718m)
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Diskussion zur Tour Lenzanger - Hoher Sonnblick
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| Robie20. 09. 2020 |
Der obere exponierte Gratkammabschnitt verdient die Bewertung sehr schwierig. Gestern begangener Weg den Grat hinauf, zurück über das Schneefeld. Pilgerweg und ziemlich viel Warten und Ausweichen am Grat. Das Personal in der Hütte oben aber äußerst unfreundlich zu uns "Nicht-Deutschsprechern".
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